Die evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistümer in Hessen erhalten 2019 voraussichtlich 52,5 Mio Euro an Staatsleistungen aus dem Landeshaushalt.

Diese Zahlungen seien ein Ausgleich für frühere Enteignungen im Zuge der Säkularisierung und würden solange fortgesetzt, bis der Bund eine andere Regelung getroffen habe, teilte die hessische Staatskanzlei in Wiesbaden mit.

Ob staatlichen Leistungen an die Kirchen etwa angesichts zurückgehender Mitgliederzahlen gerechtfertigt oder zeitgemäß sind, ist politisch umstritten.