Ihre Kommentare Eingeschränkter Regelbetrieb: Wie läuft es in Ihrer Kita?

28 Kommentare

  • Wäre es nicht möglich statt einem Mundschutz für die Erzieher/innen diese durchsichtigen Plastikschilde zu verwenden?

  • Wie können Eltern oder überhaupt Menschen so etwas mitmachen? Schämt euch alle...

  • Ein totaler Unsinn. Ich bin Erzieherin in einer hessischen Einrichtung und wir haben für alle Kinder geöffnet. Es ist alles wie es vorher war. Singen und Kuscheln inklusive. Alles andere ist eine einzige Phars. Jeder Erzieher weiß dass die wirklich völlig schwachsinnigen Regeln für Kinder von 1-6 nicht einzuhalten sind. Wir geben den Kindern Normalität zurück. Und werden sie sicher nicht voneinander oder gar von uns fernhalten. Jeder Erzieher der behauptet sowas sei möglich träumt/lügt! Und warum nicht Singen? Die Kinder sind immer wieder ganz dicht ab meinem Gesicht, sitzen auf meinem Schoß, schlingen ihre Ärmchen um mich. Küssen ihre kleinen Freunde mitten ins Gesicht. Aber nicht singen?? Mir fehlen immer wieder die Worte in den letzten Wochen. Allgemein was die Regelungen in Schulen und Kitas angeht. Und nun noch die Schulen ganz öffnen um zu schauen, was passiert. Frechheit!! Meine Kids bleiben dann eben daheim. Mal wieder ....

  • In der Kita unseres Kleinen läuft es so:
    Die Notbetreuungskinder dürfen mit Voranmeldung zwischen 8 und 15.30Uhr betreut werden inkusive Mittagessen.Sie werden mit den Vorschulkindern betreut.
    Die " Anderen" dürfen wahlweise und je nach Gruppengröße am Vor oder Nachmittag für ein paar Stunden kommn.Sie bekommen aus hygienischen und platztechnischen Gründen kein Mittagessen.Diese Kinder werden in einem extra Raum,getrennt von den Vorschul und Notbetreuungskindern betreut.
    Es gibt eine Schleuse wo wir die Kinder abgeben und sie dann selbst in den Kiga eintreten.So holen wir sie auch ab.Wenn wir Gesprächsbedarf haben geht das per Gegensprechanlage oder am Fenster.

    Wir sind ein 1 gruppiger Kindergarten d.h. die Gesamtzahl der Kinder im "normalen" Zustand ist 20 Kinder und im Moment wuppen 2 Erzieher das komplett alleine.Sollte Einer krank werden müssen sie schließen.

  • Welch eine Panik hier, es gibt in ganz Hessen aktuell keine 500 infizierten Menschen mehr. Kinder sind so gut wie gar nicht betroffen! Öffnet endlich die Kitas und Schulen ohne diese beschränkten Maßnahmen!

  • Die Kinder werden immer als Virenschleudern dargestellt. Aber das Problem sind nicht die Kinder, sondern die Erwachsenen! Denn die laufen jetzt oft wieder ohne Mundschutz in der UBahn oder im Supermarkt rum, treffen sich wieder In Gruppen, demonstrieren fleißig und halten kein Abstand! Die Kinder müssen es ausbaden.....das ist für mich völlig unverständlich.

    Die hessische Regierung ist hier viel zu Streng beim Thema Kita/ Schulöffnung und hat die Richtlinien auch viel zu spät veröffentlicht.

    Ich bin froh, das unsere Kita ein gutes Konzept erstellt hat und auch allen kindern ermöglicht wenigstens 2 Tage/Woche in die Kita zu kommen. Die Gruppen sind von einander getrennt und auch die Ein/Ausgänge sind separiert.

    Die Kinder können aber schön in Ihren Gruppen spielen und haben wieder ein Stück mehr Alltag!

  • So ziemlich genauso,wie beschrieben.
    Wir können aber lange nicht allen 140 Kindern einen Betreuung anbieten.
    Für einige Kinder ist der Neustart etwas schwer,sie sind gehemmt,müssen in Gruppen,in denen sie sonst nicht sind,haben andere Bezugserzieher,Abläufe sind anders. Wir müssen Fieber- Protokolle führen, täglich Anwesenheitslisten von Kindern und Erziehern
    an den Träger schicken, dürfen nicht singen. Wir müssen schauen,wie wir Zeiten im Aussengelände so aufteilen,dass aus den Gruppen sich nicht mischen.

    Geburtstage mit den Kindern feiern ist etwas anders im Moment.....
    Die überwiegende Mehrheit aber freut sich,wieder kommen zu dürfen.


    Das schwierigste ist eigentlich,dass wir neue Informationen nicht von den Ministerien bekommen und uns entsprechend vorbereiten können, sonder es wie alle andwren aus den Medien erfahren und eigentlich gar nicht wissen,wie es weitergehen wird,aber erste Ansprechpartner für Eltern sind.

  • Als Erzieherin im U3 Bereich sind die neuen Hygienevorhaben gar nicht einzuhalten. Das mag eventuell alles im Kindergarten noch halbwegs funktionieren, im U3 Bereich ohne Folgen nicht. Abstand halten, nicht singen, nicht an den Händen fassen und Einzeleingewöhnungen wider sprechen unserem wichtigen Bindungs-, und Beziehungsansprüchen. Dieser Bereich ist in der ganzen Diskussion um Kita-, und Schulöffnungen völlig nach hinten gefallen. Bei solchen Maßnahmen im U3 Bereich, hätte eine komplette Schließung mehr Sinn gemacht. Hier hätte man demnach nur ganz oder gar nicht sagen müssen, um der Situation annähernd gerecht zu werden. Mit Arbeitsantritt war mir bewußt, dass es fürmich/uns keinen sicheren Schutz geben wird. Ich habe die Arbeit gerne wieder aufgenommen um pädagogische Arbeit leisten zu können aber mit dem Wissen um die Gefahr.

  • Es ist schlimm. Mein Kind ist 2 Jahre alt.
    Die Erzieher tragen keine Masken !das ist nicht in Ordnung !
    Alle sind eng beieinander und der fehlende MundSchutz stört mich. Ich mache mir Sorgen um meine Kinder und um meine Mutter die bei uns lebt .

    Es ist unglaublich . Wenigstens das arbeiten mit Abstand Und Masken sollte verpflichtend werden

  • Idstein

    Mein Kind durfte jetzt 3 Tage in die Kita kommen.
    Alles Neue Regel.. Die Grube wurde verkleinert...
    Alles lief gut...nun kam die Nachricht das zu viele Kinder
    in den Gruben bzw. In der Kitasind und man nimmt den Rotstift und siebt aus ,welche Kinder nur kommen dürfen. ( System Relevant spielt keine Rolle ,sondern nur die Kinder die ins Schäma passen und mit Vitamin B von aussen die Zustimmung bekommen).
    Soviel zurück zur Normalisierung mit Einschränkungen...
    Aber es läuft alles anders nur nicht zum wohl des Kindes.

  • Unser Kind geht an zwei Tagen die Woche für jeweils 3 Stunden in die Kita. Ihn stören die zusätzlichen Regeln. Weil sie manchmal gelten und manchmal nicht. Beim Essen sitzen alle zusammen, dann sollen sie wieder Abstand einhalten... Und sein Bester Freund ist für einen anderen Tag eingeteilt. Er war jetzt 2 mal da und will nie mehr hin. Er trifft seine Freunde lieber einzeln oder auf dem Spielplatz. Ich habe meinen Job gekündigt.

  • Schade, dass hier doch jedes Bundesland wieder für sich entscheidet. Wir wohnen quasiTür an Tür mit Hessen.
    Wir sind schon seit dem 18. Mai im eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder dürfen bis zu 8 Stunden an 5 Wochentagen kommen, also fast wie immer. Den Kindern, Eltern und uns geht es gut dabei.

  • Als Erzieherin in rlp arbeite ich zur Zeit in einem Schulänfangersetting. Päd. gesehen zwingt uns Corona 50 Jahre zurück. 4 Jahre haben wir die Kinder zur Selbstständigkeit und selbstbewusst erzogen. Nun müssen sie im Gruppenraum bleiben. Auf Toilette müssen sie begleitet werden. Für Garten und Turnraum gibt es feste Zeiten/Tage .. Alles damit sich die Betreuungssettings nicht begegnen! Ihre gewohnte Bewegungsfreiheit und Entscheidungsfreiheit ist sehr stark eingeschränkt! Obwohl sie schon viel verstehen und von zuhause kennen, protestieren viele : ich kann das doch schon alleine! Und diskutieren, dass sie z. B. : jetzt aber in den Garten wollen,... Sie sind nach 2 Tagen genervt von den Regeln und einige wollen schon nicht mehr in die Kita!..... Den Aufwand den Kitas leisten müssen, um Infektionsketten klein zu halten steht im Wiederspruch zu den Spielplatzöffnungen. Dort spielen nachmittags die Kinder zusammen, die wir morgens auf Abstand halten müssen!

  • Ich als stellvertretende Kitaleitung kann nur sagen, dass die Planung unter Beachtung der Hygieneauflagen und der Personal- und Raumkapazität sehr herausfordernd war.
    Nicht für alle Krippenkinder ist die von den Eltern geforderte Betreuung positiv. Sie waren seit mehr als 10 Wochen nicht in der Krippe, die Erzieher tragen Mundschutz, es sind vielleicht nicht Bezugspersonen in der Gruppe und alles ist anders als sie es normal kennen.
    Man kann nicht erwarten, dass die Kinder von heute auf morgen wieder in den Alltag finden und eine Betreuung mit 2 Tagen in der Woche macht es nicht einfacher...
    Bei uns war die erste Woche nur eine Betreuung von 1,5 Stunden, man musste erstmal schauen wie die Kinder reagieren und dann individuell Lösungen finden.
    Das Eltern die Kitas nicht betreten dürfen macht es auch nicht besser...
    Unter dem Strich ist der aktuelle Kitaalltag alles andere als normal!

  • Es ist absolut unverständlich warum Kinder vormittags getrennt werden müssen, die sich aber nachmittags zum spielen verabreden dürfen oder wenn Betreuungsgemeinschaften aus Not entstanden sind, diese sogar gemeinsam gebracht und abgeholt werden.

    Es ist nicht zu verstehen, warum Empfehlungen zur Hygiene so inkonsequent gemacht werden und sich ständig verändern.
    Es ist nicht zu verstehen, warum es ungeeignete Bastelmasken für ErzieherInnen gibt.

    Es ist nicht zu verstehen, warum ein unattraktiver Beruf noch mehr schikaniert wird und das Wichtigste, die Kinder, unsere Zukunft, so wertlos behandelt werden.

    Es ist alles nicht plausibel und schon gar nicht durchdacht.

  • Ich bin Oma und warte mit meinen Töchtern verzweifelt auf die Kita-Öffnung. Jetzt ist es soweit, die Große darf gehen, weil sie Vorschulkind ist, der kleine Bruder (4) nicht. Wie sollen wir ihm das erklären? Er war ein fröhlicher kleiner Kerl, aufgeweckt und interessiert. Jetzt zieht er sich zurück, fühlt sich nicht gewertschätzt, oder er ist unendlich wütend. Was für ein Verbrechen an den Kindern. Man sollte meinen, Erzieher, Leiter und Verantwortliche hätten in ihrer Ausbildung schon mal was von Kinderpsychologie gehört. Weit gefehlt! Verordnungen umsetzen steht über allem. Das macht uns so traurig und hilflos.

  • Ich bin Kita Leitung einer zweigruppigen Einrichtung mit Familienzentrum und U3 Schwerpunkt. Problematisch ist, dass von vier Fachkräften nur eine einsetzbar ist, in der Betreuung. Die anderen drei Kollegen gehören zur Risikogruppe (ich eingeschlossen).
    Auf freiwilliger Basis arbeite ich dennoch täglich, damit meine Kollegin nicht auch noch die Organisation der Administration (die z.Z noch mehr geworden ist) übernehmen muss.
    Leider macht sich die Politik dazu keine Gedanken.
    Viel wichtiger sind unsere Kinder, die das ganze System kaum bis gar nicht verstehen.

  • Guten Abend,ich bin Leiter einer Kita in Darmstadt. Wir haben lange überlegt, wie wir zumindest 45 von insgesamt 75 Kindern eine Betreuung anbieten können. Dabei kommt ein Rotationssystem ins Spiel: eine Gruppe mit festen Stamm-Kindern, die andere mit zusätzlichen Kindern, bei dieser 2. Gruppe kommt es zu einer tageweisen Rotation. Ziemlich kompliziert....

  • Mal aus der Sicht der Erzieherin: Wir (eine 2-gruppige Kita) haben es geschafft noch eine weitere Gruppe einzurichten, in der "nicht systemrelevate Kinder" zwei Tage die Woche kommen können. Wir dürfen nur 13 Kinder mit zwei festen Betreuungspersonen pro Gruppe haben. Oft hören wir: "Ist doch toll für euch, mit so kleinen Gruppen!" Nein, ist es nicht! Es gibt Tränen, weil beste Freunde getrennt sind; der Alltag ist völlig anders, lieb gewonnene Spiele,Lieder und Rituale verboten; die Bewegungsfreiheit im Gebäude eingeschränkt;die BezungserzierInnen nicht mehr Ansprechpartner, weder für Eltern noch für Kinder!Viele Kinder, mit denen ich an bestimmten Entwicklungen gearbeitet habe und gute Fotschritte hatte, kann ich seit 12 Wochen nicht mehr auf ihrem Weg begleiten und unterstützen.Und dann muss ich den Kindern erklären, warum die Menschen am Wochenende Schulter an Schulter ohne Mundschutz in den Städten stehen und sie nicht mit ihrem besten Freund auf dem Außengelände spielen dürfen...

  • Also ich bin Erzieherin in einer Kita in Dresden und wir haben bereits seit gut 2 Wochen für alle wieder geöffnet.
    Die Kinder werden auch an der Tür übergeben und die Eltern unterschreiben das alle im Haushalt gesund sind. Sie müssen einfach nur fit sein und vor allem nicht erkältet. Dazu arbeite ich noch in der Krippe wo die Kids zZ ca. 1,5Jahre alt sind. Da soll mir doch mal einer was von Sicherheitsabständen erzählen oder nicht kuscheln. Und wieso darf man auf einmal nicht mehr singen?
    Unser Alltag ist quasi wieder ganz der Alte und selbst die Kleinsten gewöhnen sich an diese neue Situation, mit der Abgabe an der Tür schnell. Evt. machen und sehen die Erwachsenen ja viel mehr Probleme als eigentlich nötig sind.
    Aber so spannend wie die Coronazeit für mich war und ist, wenn man alles so beobachtet und liest, es ist gut das langsam wieder "Normalität" einkehrt.

  • Ich mache seit Beginn von Corona nicht meine eigentliche Arbeit!
    Habe seit dem 16.3 kein einziges Kind "meiner Gruppe" in der Einrichtung, den Hort gibt es nicht mehr. Ich bin plötzlich seit 3 Monaten bei 'den Kleinen' unserer Einrichtung, um die Notgruppe aufrecht zu erhalten.
    Als einzige Vollzeitkraft der KiTa bin ich am Kind, der Rest ist Risikogruppe, Leitung oder Stellvertretung & somit nicht im Kinderdienst.
    Es zerrt sehr an den Nerven, nicht das tun zu können, was man eigentlich sooo gern macht!
    Ich versuche auch für die kleinen mein Bestes zu geben, aber die Motivation zu halten fällt echt schwer...
    Personell/Strukturell konnten wir bisher auch nur die Systemrelevaten-Gruppe abdecken. Ich kann mir zzt absolut nicht vorstellen, dass "der große Rest" da auch noch mitmischen soll, man sich in der KiTa aber nicht begegnen soll - in einen komplett neuen System, weil das bekannte, offene Konzept ist ja nun dahin...

    & ein "Danke" von Eltern etc? Negativ.
    Leider keine Wertschätzung!!!

  • Lieber Ebauer, wir leben nicht mehr in den 90igern! Rollenbilder Aus der heutigen Zeit und die Gesellschaft hat sich in den letzten 20 Jahren verändert. Vor allem zu pauschalisieren, die Eltern machen es sich heutzutage bequem, ist bspw. für Eltern mit einem Kind mit Behinderung, welches aktuell keine (heilpädagogische) Betreuung erfährt, schon sehr unüberlegt.
    Und ja, heute ändern sich auch Stundenpläne von Kindern, teure Urlaube können sich manchmal kaum zwei erwerbstätige Eltern leisten, usw. Die Kündigung eines Arbeitsplatzes ist doch nicht DIE Lösung.
    Ihr Kommentar ist leider sehr unbedacht, nicht informativ, weder hilfreich, noch gebildet.

  • Klar- die heutigen Mütter sind die Rabenmütter, die lassen ihre Kinder den ganzen Tag im Kindergarten... diese KKK-Denke ist immer noch in den Köpfen verankert- Diskriminierung von Frauen ist in Deutschland immer noch an der Tagesordnung- sogar von Frauen selbst!
    Vor allem bei den Wählern der Partei mit dem großen C- welche dafür gesorgt hat, dass Frauen sobald das Kind drei Jahre alt ist, im Fall der Scheidung keinen Unterhalt mehr bekommen... in Frankreich gehen die Mütter 2 Monate nach der Geburt wieder arbeiten und die Kinder dort sind auch keine psychischen Krüppel.
    Ich hab 3 Kinder und arbeite im Jobcenter... natürlich haben Familien, bei denen beide Eltern arbeiten (egal ob müssen oder wollen) in Corona-Zeiten die A-Karte. Ich hab keine Zeit mich mit meinen Kids stundenlang hinzusetzen und Vokabeln zu pauken oder mal eben schnell ein neues Thema in Mathe einzuführen, wie meine nicht arbeitende Freundin, die ihre Kids den ganzen Tag mit Freude beschulen und bespaßen kann.

  • Maria aus schwalmstadt dunspricht mir so aus der Seele! Alle reisen und Kinder dürfen verzichten! Dann kommt der tolle Bonus damit die Kinder was zurückbekommen aber soll erst im September kommen, da kann ner mehr gross mit seinen Kindern was unternehmen oder in den Urlaub fahren ,da ist allesnausgebucht! Die Freizeitparks etc.sind jetzt und in im Herbst

  • @ebauer: wollen Sie echt sagen, dass die Situation damals besser war??? Dass Frauen auch heute bitte ihren Beruf für die Kinder aufgeben und damit in Abhängigkeit leben müssen??? Es geht nicht darum die Kinder abzuschieben. Arbeiten ist heute aus diversen Gründen NOTWENDIG.

    In unserer Kita sind alle Plätze mit systemrelevanten Familien und Härtefällen besetzt. Wer nur unter "normal" angestellt fällt, hat Pech gehabt. Mein Kind fragt jeden Tag, ob Corona jetzt vorbei ist und es wieder in die Kita darf...

  • Furchtbar! Immer koch Notbetreuung! Keine Aufnahme, obwohl das Kind in den normalen Bereich demnächst wechselt! Mein Mann arbeitet im systemrelevanten Beruf,ich möchte wieder anfangen,aber mein Kind nehmen sie nicht auf da keine Arbeitsbescheinigung was logisch ist,denn erst muss das Kind untergebracht werden! Samtgemeinde Velpke(Helmstedt)! Zum Leitwesen der Kinder wondie Eltern nicht beide arbeiten die sitzen ohne Kontakt und Kindergarten zu Hause ! Und das mit 4 Kindern !

  • Ist das nicht etwas gehetzt, zu schreiben Kindern fehle die Lobby?
    Ist es nicht eher so, dass die Eltern, die heute am lautesten Schrein, sich es etwas zu bequem gemacht haben in dem Nest des du-musst-dich-nicht-mehr-selbst-um-dein-Kind-kümmern?
    Meine Kinder sind heute Anfang/Mitte 20, einen Halbtagsbetreuungsplatz gab es generell erst nach den Sommerferien, wenn das Kind schon viele Monate 3 war. Also Arbeitsplatz kündigen. In der Schule gab es mal rasch eine Stundenplanänderung auf Dauer mitten im Schuljahr. Das Kind hatte an zwei Tagen um 11.00 Uhr Schule aus, an zwei anderen dafür erst um 9.25 Uhr Schulbeginn in der ersten Klasse. Da war noch nichtmal ein fester Halbtagsjob drin.
    Dafür kostete jede Minute KiGa, es gab kein Elterngeld, weniger Riesterförderung.
    Ach ja, wohin in Urlaub war auch ohne Corona keine Frage, fliegen war zu teuer für Familie mit nur einem Verdiener.

  • Bei uns darf leider nicht jedes Kind in die Kita auch nicht Tageweise. Das finde ich sehr schlimm für die Kinder, weil sie so dringend ihre Freunde und Erzieher im Kindergarten brauchen um sich weiter gut entwickeln zu können. Die Kinder selber verstehen zwar das viele Krank sind aber sie sagen auch warum dürfen alle einkaufen und wir nicht in den Kindergarten? Oder es kommt: " so lange kann man doch nicht krank sein."
    Die Kinder sind traurig weil ihnen ein Schritt Normalität genommen wurde, sie sind traurig weil sie glauben das sie keine Freunde mehr haben. Die Kinder die wieder in die Kita dürfen sind teilweise verunsichert, weil Sie aus ihren alten Gruppen rausgerissen und völlig neu zusammengemischt wurden. Ich wünsche mir sehr das die Kinder wieder ihr gewohntes Leben bekommen und nicht mehr in unterschiedliche Schubladen gesteckt werden. JEDES KIND ist SYSTEMRELEVANT! Ich finde es auch schlimm das die Kinder als potenzielle Virenschleudern gelten. Aber jeder wieder reisen darf.