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Erneute Straßenblockaden in Frankfurt

Nach einer kurzen Oster-Pause haben Klima-Aktivisten am Mittwoch erneut Straßen in und um Frankfurt blockiert. Die Auswirkungen hielten sich diesmal allerdings in Grenzen.

Nach einer mehrtätigen Pause haben Aktivistinnen und Aktivisten der Klimaschutz-Initiative "Letzte Generation" am Mittwochmorgen erneut Straßenblockaden in Frankfurt durchgeführt. Nach Angaben der Frankfurter Polizei fanden Blockadeaktionen im Bereich Oberforsthauskreisel, am Kaiserlei an der Stadtgrenze zu Offenbach und am Ratsweg in Höhe des Ostparks statt.

Es kam kurzzeitig zu Behinderungen im Berufsverkehr. Gegen 9.30 Uhr konnten die Blockaden von der Polizei aber bereits aufgelöst werden. Mehr als 20 Personen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vorläufig in Gewahrsam genommen. Laut der Initiative soll es zumindest am Mittwoch zu keinen weiteren Blockaden kommen.

Über Ostern in Gewahrsam

Am Kaiserlei hatten sich erneut einzelne Aktivisten an der Fahrbahn festgeklebt. Eine Frau ist beim Versuch von der Polizei gehindert worden. Mit ihren Protesten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten demonstrieren die Anhänger der "Letzten Generation" gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung, insbesondere gegen neue Investitionen in Energie aus fossilen Brennstoffen wie Gas-, Kohle und Öl.

In der vergangenen Woche hatte es in Frankfurt vier Tage in Folge Protestaktionen gegeben. Teilweise waren bis zu neun Verkehrsknotenpunkte gleichzeitig blockiert worden. Aktivisten hatten sich auf der Straße festgeklebt. Zudem war auf die Fahrbahn zweier Main-Brücken eine ölartige Flüssigkeit geschüttet worden, wodurch nach Polizeiangaben vier Radfahrer zu Fall kamen.

Fast 200 Personen waren festgenommen worden. 30 Personen mussten über Ostern in Gewahrsam bleiben. Nach Angaben der Initiative beteiligten sich einige der Festgenommenen am Mittwoch erneut an den Protestaktionen.

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