Die Lage auf den hessischen Intensivstationen hat sich stabilisiert - die Frage ist für wie lange.

"Wir behandeln aktuell in Hessen konstant um die 300 Intensivpatienten mit Covid-19 und etwas über 800 auf Normalstationen", sagte der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt. Damit komme man im Vergleich zum letzten Jahr recht gut zurecht, sagte Graf, der auch den Planungsstab stationäre Versorgung beim hessischen Gesundheitsministerium leitet.

"Vor vier Wochen haben wir die Entwicklung deutlich kritischer eingeschätzt als wir das jetzt sehen", sagte Graf. Derzeit sei die Lage "stabil". Bis Ende des Jahres könne man den Betrieb "bei konstant hoher Last" aufrechterhalten. "Allerdings sind wir weiterhin weit entfernt von einem regulären Medizinbetrieb." Planbare Operationen würden verschoben, Patienten müssten an andere Kliniken verlegt werden.