In den rechten Chats hessischer Polizisten ist es laut Landeskriminalamt (LKA) nicht um die Verabredung zu extremistischen Taten gegangen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hätten die Chatgruppen "überwiegend straffreie Kommunikation“ umfasst, teilte das Innenministerium am Dienstag mit Verweis auf eine Bewertung des LKA mit. In sieben Chats seien strafrechtlich relevante Inhalte festgestellt worden. Gegen 25 hessische Polizisten, davon 17 des inzwischen aufgelösten Spezialeinsatzkommandos (SEK) Frankfurt, die Teilnehmer dieser Chats gewesen seien, werde derzeit weder strafrechtlich, noch disziplinarisch vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 18 aktive und zwei ehemalige SEK-Angehörige. Sie sollen Hakenkreuze und Hitler-Bilder ausgetauscht haben.