Das Landeskriminalamt in Hessen bestreitet, im Jahr 2010 einen damals unter Islamismusverdacht stehenden Deutsch-Marokkaner zur Ausreise nach Marokko gedrängt zu haben.

Nach eigener Darstellung wurde der Mann später in dem nordafrikanischen Land gefoltert und saß jahrelang in Haft, wie das SWR-Politikmagazin "Report Mainz" und das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet hatten. Der Mann fordere daher mindestens 1,5 Mio Euro Schadenersatz von der Bundesrepublik Deutschland. Nach LKA-Angaben war der Mann freiwillig ausgereist.