In den hessischen Gefängnissen sind Anfang des Jahres mehr heroinsüchtige Gefangene mit Methadon behandelt worden als in den beiden Jahren zuvor.

Im März dieses Jahres erhielten 365 Häftlinge eine sogenannte Substitutionsbehandlung, um die Auswirkungen des Heroinentzugs zu lindern. 2018 waren es 237 inhaftierte Süchtige und im Jahr davor 302 Gefangene gewesen, teilte das Justizministerium auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion mit. 

Vor allem ältere Drogenabhängige erhielten eine Methadonbehandlung, jüngere Süchtige würden in der Regel entgiftet.