Das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten "Ikarus" hat in den vergangenen Jahren steigende Nachfrage registriert.

Seit der Gründung 2003 seien rund 80 Männer und Frauen bis zum Ausstieg betreut worden, sagte die Leiterin des Programms, Hohmann. Dies könne Jahre dauern, manchmal aber auch nur Monate. Grund für den Anstieg sei die höhere Bekanntheit des Programms.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem bei der Polizei angesiedelten Programm ist die Zustimmung zu einem Regelwerk. "Gegenleistung kann zum Beispiel Mitarbeit bei Holocaust-Gedenkstätten sein."