Ein Zimmer im Altenheim.

Weniger Tests, mehr Besuch, und gelegentlich darf die Maske abgesetzt werden: In Alten- und Pflegeheimen sind am Samstag die angekündigten Erleichterungen in Kraft getreten.

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Bei Bewohnern und Bewohnerinnen von Alten- und Pflegeheimen kehrt etwas Leichtigkeit in ihren Alltag zurück: Sie dürfen seit Samstag wieder mehr Besuch empfangen. Auch die Voraussetzungen dafür sind für manche Angehörige nun deutlich leichter.

Vollständig Geimpfte und nachweislich Genesene müssen vor dem Betreten der Einrichtungen nicht länger einen negativen Corona-Test nachweisen. Sind die Bewohnerinnen und Bewohner geimpft oder genesen, entfällt auf ihren Zimmern außerdem die Maskenpflicht. So bestimmt es die neue Corona-Verordnung des Landes.

Keine Besuchs-Obergrenze mehr

Bislang mussten sich alle Besucher und Besucherinnen vor ihrem Besuch auf das Coronavirus testen lassen (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) und die Negativ-Testung nachweisen können. Seit April dürfen Bewohner und Bewohnerinnen wieder zwei Besucher pro Tag empfangen.

Heimbewohner und Heimbewohnerinnen zählten zu den ersten Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden. Nach Angaben des Sozialministeriums erhielten in den hessischen Altenheimen bis zur ersten Aprilwoche alle Bewohner, die sich impfen lassen wollten, mindestens die erste Spritze.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 15.05.2021, 19.30 Uhr

Anmerkung: In einer ersten Version haben wir geschrieben, die Maskenpflicht auf den Zimmern entfalle nur, wenn sowohl Bewohner als auch Besucherin geimpft oder genesen sind. Voraussetzung ist dies jedoch nur für die Bewohnerinnen und Bewohner.