Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die regelmäßigen Schülerdemonstrationen für den Klimaschutz während des Unterrichts kritisiert. Derweil gingen in Hessen wieder einige tausend Schüler auf die Straße.

Angesprochen auf die regelmäßigen Freitagsdemos für mehr Klimaschutz erklärte der Minister am Freitag bei einer Diskussionsrunde mit Schülern: "Ich hätte es vielleicht einmal gemacht, aber nicht jede Woche." Dann komme man an den Punkt, an dem Schule nicht mehr organisierbar sei, so Lorz.

Der Minister stellte sich am Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt zum Auftakt in die Osterferien den Fragen von rund 200 jungen Menschen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren. Lorz hatte im Landtag bereits im Februar erklärt, dass das Demonstrationsrecht nicht von der Schulpflicht entbinde.

Unterdessen gingen andesweit auch zu Ferienbeginn wieder mehrere tausend Schüler auf die Straße. Allein in Frankfurt waren 1.200 junge Klima-Demonstranten unterwegs.