Die rechtsextreme Szene nutzt nach Erkenntnissen des Innenministeriums zunehmend Kampfsportevents, um ihre Ziele zu verbreiten und neue Anhänger zu rekrutieren.

In Teilen der Szene sei eine hohe Affinität zu Kampfsport und "Mixed Martial Arts“ (MMA) festzustellen, heißt es in der Antwort des Ministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion. Teilweise werde die MMA-Szene von rechtsextremistischen Akteuren vereinnahmt. Dabei sei ein "wachsendes Selbstbewusstsein der rechtsextremistischen Kampfsportszene" zu beobachten, hieß es. So würden Veranstaltungen wie der "Kampf der Nibelungen", die früher heimlich geplant wurden, inzwischen zunehmend öffentlich beworben.