Ein Familiengericht darf den Nachnamen eines Kindes gegen den Willen des geschiedenen Partners ändern.

Das Gericht kann die Zustimmung des Partners ersetzen, auch wenn keine Kindeswohlgefährdung vorliegt, wie das Oberlandesgericht am Donnerstag mitteilte (Az. 1 UF 140/19). Dies sei vonnöten, wenn "die Aufrechterhaltung des Namensbandes nicht zumutbar erscheint".