Eine 65 Jahre alte Frau darf nach einem Gerichtsbeschluss ihren Zahnarzt wechseln, obwohl ihre Behandlung noch nicht abgeschlossen ist.

Das Vertrauensverhältnis zwischen der Patientin und der Ärztin sei grundlegend zerstört, eine Weiterbehandlung daher unzumutbar, teilte das Sozialgericht in Frankfurt am Mittwoch mit. Einer 72 Jahre alten Patientin untersagten die Richter hingegen den Wechsel. Das Gericht berief sich auf die Rechtsprechung der Obersten Instanzen, die das Recht der freien Arztwahl nach begonnener Zusatzbehandlung einschränkt.