Ihre Kommentare Ab wann würden Sie umziehen, um näher am Arbeitsplatz zu wohnen? Oder was hindert Sie daran?

203 Kommentare

  • Wenn man dauerhaft 100 km und mehr an einfacher Strecke zum Arbeitsplatz zurücklegen muss. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies über einen begrenzten, mittelfristigen Zeitraum möglich ist, aber auf Dauer zermürbend wirkt - zuviel verlorene Lebenszeit!

  • Ich pendle von Frankfurt nach Mainz Bischofsheim. Das ist keine weite Strecke, jedoch ist die Belastung für mich durch die hohe Personenzahl zur rush hour so hoch, dass es kaum zu ertragen ist! Allein das wäre ein Grund für mich umzuziehen. Desweiteren sind die Verspätungen oft so gravierend, dass sich die Fahrzeit um mindestens die Hälfte verlängert.

  • Kleiner Nachtrag zu meinem Kommentar: Heute fiel zum 2. Mal in diesem Monat an einem Montag der sehr stark frequentierte RE85 um 07:06 von Groß-Umstadt Wiebelsbach nach Frankfurt Hbf ohne Ankündigung und ohne Begründung aus. Meine Frage an die Verantwortlichen in der Politik: Wann werden Sie endlich etwas unternehmen und dem Katastrophenunternehmen VIAS die Odenwaldbahn entziehen?

  • Ich pendele jeden Tag von Eschborn nach Mainz. Umziehen will ich nicht, da ich dort nicht günstiger wohnen kann und mir wieder ein komplett neues privates Umfeld schaffen müsste. Gerne würde ich in der Nähe meines Wohnortes arbeiten, aber ich habe einen guten Job der mir gefällt und gut bezahlt wird. Daher nehme ich das Pendeln in Kauf.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    wer die Chance hat da zu Leben wo man geerdet ist, Freunde und Familie hat, sich in Vereinen engagiert und die Kinder in einem sozialen Umfeld des wertschätzenden Miteinander aufwachsen, sollte dieses Paradies nur zum Arbeiten verlassen.

  • Echtzeittreue Fahrpläne gewünscht!

    Vorher wohnhaft in Gelnhausen, doch wegen einem (realen) Anfahrtsweg von einfach 1 h 45 min nach Frankfurt Messeparkhaus bin ich vor 2 Jahren nach Ffm gezogen. Die Vermieter wiederum spielen mit der Macht der Wohnungsknappheit und zeigen es regelmäßig, sodass wir uns stets dankbar zeigen müssen, da wir zu den Auserwählten gehören (Aussage des Vermieters.

    Vom Auto ist gar nicht erst zu sprechen. Wer die A3 kennt, der weiß, dass er sie nach einem sehr stressigen Arbeitstag, wenn die volle Aufmerksamkeit nicht mehr gegeben ist, nicht nutzen soll.

    Der Verkehssektor und die Immibilienbesitzer begünstigen sich.

  • die unwirksame Mietpreisbremse hindert mich daran.

  • Hallo liebes Team der Hessenschau,
    seit 1980 pedele ich aus dem Westerwald zu meiner Arbeitsstelle in Frankfurt. Das sind hin und zurück bis zu 180 Kilometer täglich. Je nach Verkehrslage A3 über das Wiesbadener Kreuz zur A66 oder weiter zum Frankfurter Kreuz und über die A5 zum Ziel. Ich kann diesen Arbeitsweg auch bei allen etwaigen Vorteilen auf dem Land absolut nicht empfehlen. Auf Dauer macht es einem doch sehr zu schaffen.

  • Ab eine Fahrtzeit von mehr als 45 Minuten regulär (d.h. ohne Stau) würde ich umziehen. Das kostet zuviel Nerven und Lebenszeit.

  • Ich habe immer darauf geachtet, in Arbeitsplatznähe zu wohnen. Bin vor 15 Jahren von Aachen nach Wiesbaden gezogen.
    In Aachen 9,5 km Richtung Arbeit bergauf. Mit dem Fahrrad 35 Minuten, mit dem Bus auch, mit dem Auto auf dem Hinweg 20 Minuten und auf dem Rückweg 20 Minuten plus Parkplatzsuche (selten weniger als 30 Minuten). Auto wurde dann nur noch alle 6 bis 8 Wochen bewegt und daher abgeschafft und durch Carsharing ersetzt.
    In Wiesbaden 3,5 km bis zur Arbeitsstelle. Mit dem Fahrrad 17 Minuten, zu Fuß 35 Minuten, mit dem Bus 35 bis 45 Minuten (je nach Anschluss und Wartezeit). Ich nutze weiterhin das Fahrrad in der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands, weil ich dann 40 Minuten pro Tag gewinne. Dem sinflutartigen die ganze Stadt einnehmenden Autoverkehr weiche ich durch konsequente Nutzung von Nebenstraßen unter Inkaufnahme einer zusätzlichen Steigung aus (der dabei entstehendende Trainingseffekt ist willkommen).
    Die Politik sollte arbeitsplatznahes Wohnen massiv fördern.

  • Meine Familie und ich haben in Raunheim gewohnt, gearbeitet habe ich in Darmstadt. Wir sind vor dem Fluglärm und aus privaten Gründen nach Biebergemünd (Spessart) gezogen. Gearbeitet habe ich weiterhin in Darmstadt. Ich hatte mir für die 82 Kilometer (einfach) eine Zeit von einer Stunde vorgenommen. Das wurde in der Regel auch erreicht. Den Schritt, ins grüne zu ziehen und die lange Fahrzeit in Kauf zu nehmen habe ich nicht bereut. Ich bin mit dem Auto gefahren. Mit öffentlichen Verkehrsmittel und Umsteigezeit hätte ich wesentlich länger gebraucht. Bahnfahren ist auch in heutiger Zeit nicht viel zuverlässiger als das Auto. Wir haben uns bezüglich Wohnraum vorher im Rhein-Main-Gebiet umgesehen, bezahlbarer Wohnraum war nicht vorhanden. Und wenn was gescheites da war, konnten wir es uns nicht leisten. Hier ist es ruhig, es gibt ein tolles soziales Umfeld, alles ist entspannter und nicht so hektisch.

  • Pendle die 15km meist mit ÖPNV. 2x umsteigen und 45-50 Min. von Tür zu Tür. Mein Vorteil sind Haltestellen vor der Haustür und direkt vor der Firma. Mit dem Auto brauche ich bei günstiger Verkehrslage (morgens vor 7:15) 20 Min.. Fahre ich erst um 7:30 los brauche ich 35-45 Min. und habe den Stress mit Staus. Im Sommer nutze ich Morgens gerne die Kombination aus Rad und ÖPNV (manchmal etwas doof, da die Straßenbahnen auch mal zu voll sind um mit dem Fahrrad reinzukommen). Die Kombination, da ich nicht total verschwitzt auf Arbeit ankommen möchte. Nach Hause ca 150 Höhenmeter brauch ich dann 1h.
    Hatte vorher einen AG bei dem ich mit dem Auto 1h fahren musste. War okay, aber bedeutet A661 einmal komplett durch. Staus kamen regelmäßig on top dazu. War aber auch okay.
    Wünschenswert mehr Pendler P&R vor den Städten.

  • Mit dem Auto über eine halbe Stunde zu fahren finde ich zu stressig, deshalb habe ich mir Arbeit in dem entsprechenden Umkreis gesucht. Jetzt fahre ich 26 km mit dem Auto und überlege, wie ich wenigstens 2 Tage die Woche mit dem Fahrrad fahren kann. In meinem vorherigen Job, der 20 km entfernt lag, habe ich versucht 2x die Woche mit dem Fahrrad zu fahren. Bei Strecken bis 10 km habe ich gar kein Problem jeden Tag mit dem Fahrrad zu fahren, doch in meinem Beruf ist es schwierig zu realisieren. Umziehen ist keine Option, weil ich familiär gebunden bin und ein stabiles soziales Umfeld schätze. Lieber verzichte ich gehaltsmäßig.

  • Ich bin lange jeden Tag über die A3 mit dem Auto nach Aschaffenburg zur Arbeit gependelt (45-60 Min pro Strecke bei freier Fahrt), da der ÖPNV aufgrund hoher Kosten und viel Fahrtzeit (mind. 1,5 h pro Strecke) für mich nicht in Frage gekommen ist.
    Umziehen wollte ich definitiv nicht, denn mein Wohnumfeld mit der Familie macht einen großen Teil der Lebensqualität aus. Statt umzuziehen habe ich den Arbeitsplatz gewechselt und arbeite jetzt in Frankfurt. Mein Arbeitsweg ist nun, Pünktlichkeit der Bahn vorausgesetzt, 25 Min von Tür zu Tür. Ja, die Mieten sind wirklich teuer, aber Zeit und Lebensqualität ist mir letztendlich wichtiger als Geld.
    Ich bin mir allerdings auch bewusst, dass ich ziemliches Glück hatte und natürlich nicht jeder die Option hat, mal eben den Arbeitsplatz zu wechseln.

  • Obwohl ich schon seit über 40 Jahren nach Frankfurt pendeln muss, habe ich nie über einen Umzug nachgedacht. Teilweise eine Fahrtzeit von täglich 2,5 Stunden ist nicht gerade wenig. Aber mein eigenes Haus mit Garten in einer ruhigen Wohngegend ist mir das pendeln wert. Außerdem werde ich durch meinen Arbeitgeber mit einem Job-Ticket unterstützt. Frankfurt ist mir zu laut und überlaufen. Etwas Abstand zum Arbeitsort tut auch ganz gut. Nur die Unzuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel kann einen schon ganz gehörig nerven.

  • Ich wohne in Frankfurt und die Fahrt mit öff. Verkehrsmitteln dauert durch 2x Umsteigen mindestens 45 Minuten + Fußwege. Mit PKW 15. Ich fahre mit Öffis.

    Was mir an den Beiträgen hier auffällt: Wohnen in der ruhigeren Kleinstadt, die bessere Luft - super, denn es sind die vielen Pendler, die in Frankfurt zu schlechterer Luft und Lärm führen! Einige schreiben, es ist im Auto viel bequemer und man hat weniger Virengefahr. Stimmt. Gemütlich und gut temperiert steht es sich auch im Stau besser als in vollen öff. Verkehrsmitteln.

  • ich wohne in Echzell und arbeite und studiere in Gießen. Die Fahrt pro Richtung kann im ungünstigsten Falle schon mal 2 Stunden dauern. Jedoch sind die Umsteigeverbindungen weitestgehend gesichtert, weil die Züge der Nebenbahnen pünktlich sind. Für mich käme es nicht in Frage, weiter in Richtung Gießen zu ziehen und dafür mehr Geld für eine Miete zu zahlen. Oft nehme ich nach meinem Nachtdienst in Gießen aufgrund fehlender Verbindung von Friedberg nach Echzell auch mal das Fahrrad.

  • Diese Frage stellt sich doch für viele Pendler erst gar nicht.
    Selbst wenn man in der Nähe seines Arbeitsplatzes in einer großen Stadt wohnen möchte, gibt es doch gar keinen Wohnraum und falls doch, ist er nicht bezahlbar.
    Also muss fleißig weiter gependelt werden!

  • Für mich sind 35 min Radfahren von Tür zu Tür das Optimum. Bis zum Idealzustand fehlt eigentlich nur, dass die Verbindungen ganzjährig nutzbar sind. Am Winterdienst hapert es oftmals. Geräumt und mit Splitt gestreut würde mir völlig reichen.

  • Ich studiere in Frankfurt, wohne aber noch im Odenwald. Hier hält mich viel: Familie, Vereinsleben, Job und Haustiere. So habe ich also einen einfachen Fahrtweg von 2 1/2 Stunden. Mein Mann arbeitet im Flachland vor dem Odenwald, der braucht ca. 40 Minuten mit dem Auto. Von hier wegzuziehen käme aber nicht infrage! Hier ist es viel schöner... und billiger. Das Pendeln nervt mich zwar... aber das wird nicht ewig dauern.

  • Ich pendele mit meinem Auto ca. 13 KM zu meiner Arbeit nach Frankfurt- Rödelheim( im Sommer kann ich auch mit dem Rad fahren). Für mich ist es Lebensqualität das ich für die einfache Strecke ca. 15-20 min benötige, und dadurch auch schnell zu Hause bin. Auch könnte ich die S3 nach Rödelheim nutzen. Dafür zahlen wir aber auch mehr an Lebenshaltungskosten , da Eigentum, Miete etc. teurer sind. Auch Dinge für dass tägliche Leben, wie Reinigung, Essen gehen, oder auch einen Handwerker bestellen, zahlen wir oft den " Vordertaunus-Zuschlag". Schon oft haben wir bei Freunden festgestellt, die etwas außerhalb des Speckgürtels wohnen, das die Preise auch bei Dingen wie z.B. Essen gehen , Handwerker bestellen usw. günstiger sind. Das muss jeder selber entscheiden, was ihm wichtiger ist. Auch könnte mehr Home Office die Pendlerströme etwas entlasten.

  • Neue Stelle gesucht.
    10 min Weg.
    Std reduziert um nicht zu den Stoßzeiten zu fahren.
    Einkaufen und arbeiten REGIONAL :-)

  • Als Schichtarbeiter muss ich pünktlich zum Dienst erscheinen, da kann ich mir keinen Schlendrian ala ÖPNV mit abenteuerlichen Verspätungen oder Öko-Schnick-Schnack leisten, da kann ich über Alternativen wie Radfahrn', Elektrozeugs etc. nur lachen!

  • Wir wohnen als vierköpfige Familie in einer Kleinstadt am Rand des Rhein-Main-Gebiets. Mein Ehemann pendelt 20 km einfach, ich gut 60. Ich muss einmal quer durch Rhein-Main. Ich fahre extra früh, aber Stau ist an der Tagesordnung - für uns beide. Es ist sehr anstrengend. Mit dem ÖPNV wären wir mindestens doppelt so lange unterwegs, er also über eine Stunde, ich mehr als zwei Stunden jeweils morgens und abends. Das passt nicht zu den Öffnungszeiten der Kinderbetreuung. Mein Mann hat es ein paar Jahre lang mit dem Zug versucht, war aber irgendwann so genervt, weil er durch Verspätungen seinen Anschluss nicht bekam und dann jedes Mal eine Stunde auf einem Bahnsteig verbringen musste.

    Wir haben beide recht spezialisierte Berufe und können uns daher quasi kaum aussuchen, wo wir arbeiten. Wir würden gern auch die Umwelt entlasten und zumindest irgendwie zwischen unsere beiden Arbeitsstätten ziehen, also mittenrein ins Rhein-Main-Gebiet. Es ist aber finanziell kaum leistbar, weil zu teuer...

  • Ich wohne und studiere zurzeit in FFM. Da die Mietdauer der Wohnheimplätze des MainSwerks auf vier Jahre begrenzt sind, werde ich mir auch etwas außerhalb suchen und pendeln müssen. Die Mietpreise für Wohnungen in der Stadt konvergieren ja bekanntlich gegen unendlich.

  • Pendeln per Öffi kommt für mich nur in Frage wenn die Öffis schneller und zuverlässiger funktionieren als der Straßenverkehr. Ich wohne in Ffm Nord-West und arbeite in Sachsenhausen. Ich bin mit dem Auto flotter als mit Öffis. Also fahre ich Auto.

  • Eine feste Zeit- oder Entfernungsschwelle für einen Umzug gibt es nicht. Ich fahre mit dem Auto nach Wiesbaden, 35km pro Weg, dabei teilweise über die Autobahn, und brauche von Tür zu Tür eine 3/4 Stunde; so lange braucht mancher innerhalb Frankfurts. Mit der Bahn wäre ich täglich eine Stunde länger unterwegs und habe das auch über lange Jahre getan. So spare ich pro Jahr 9 Tage Lebenszeit (ca. 240 Std). Hinzu kommt, dass die Autofahrt recht entspannt ist und ich mich nicht mehr auf kalten Bahnsteigen beim warten auf verspätete Züge erkälte.

    Ein Umzug kommt nicht in Frage weil ich im Eigenheim wohne, meine Frau am Wohnort arbeitet und wir dort ein festes soziales Umfeld haben.

    Sollten Pförtnerampeln zur Vergrämung der Autopendler eingerichtet werden, wie es laut Medienberichten z.B. in Frankfurt erwogen wird, fände ich dies unerträglich, denn schließlich profitieren die Städte von den dortigen Arbeitsplätzen, und der ÖPNV ist zumeist keine Alternative.

  • Hallo, wir sind aus der Stadt auf`s Land gezogen und ich bin über 4 Jahre gependelt.
    Habe jeden Tag 90 km hin und zurück in Kauf genommen. Unsere Beweggründe waren der Lärm, der Dreck und das dicht auf dicht wohnen. Das hat uns krank gemacht. Jetzt geht es uns viel besser und wir fühlen uns sehr wohl. Hier haben wir viel mehr Natur und gute Luft.
    In der Stadt war der Fluglärm manchmal so laut das man sein eigenes Wort nicht verstanden hatte.
    Wenn man aufs Land zieht kann man ja schauen ob jemand auch in die Stadt fährt zum arbeiten und kann dann eine Fahrgemeinschaft machen. Habe ich auch gemacht. Klappt zwar nicht immer aber den größten Teil der Zeit hat es funktioniert. Ich würde nie wieder in die Stadt ziehen nie wieder!!!!!!!!!!!
    Ich glaube das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Mit freundlichem Gruß
    G.Waller

  • Pendele seit vielen Jahren 75km einfache Strecke. Was soll ich sagen, es ist kein Spaß. Und warum zieht man nicht um? Ganz einfach, weil dann mein Mann pendeln müsste. Wohnten wir zwischen den beiden Arbeitsstätten, müssten wir beide pendeln.

  • Eine Bitte noch an dieser Stelle an die Politik: Bitte beschleunigt den Ausbau von sicheren, beleuchteten, asphaltierten Radschnellwegen GETRENNT vom Autoverkehr in den Regionen, die Richtung Rhein-Main pendeln. Natürlich einerseits unmittelbar rund um Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt (in Arbeit, ich weiß), damit die Pendler bis 20 km in Zeiten des E-Bikes eine wirkliche Alternative haben. Denkt aber bitte auch an die kleineren Ballungszentren mit vielen Arbeitsplätzen wie Marburg, Gießen, Wetzlar, Butzbach, Bad Nauheim, Limburg, Gelnhausen, um nur einige zu nennen! Es kann nicht sein, dass diskutiert wird, Initiativen ständig formelle Hindernisse in den Weg gelegt werden und einfach nichts passiert. Vielleicht sind dann bis Mitte der 2020er Jahre irgendwann mal zwei Wege in FFM fertig. Das dauert zu lang!!! Prüft vorhandene Wege, legt Radwege getrennt von den Straßen an, wenn die Straßen ohnehin saniert werden. Nur wenn man auch mal pragmatisch anfängt, kann man auch was erreichen!

  • Heute pendle ich einfache Strecke 40 km zur Arbeit Richtung Rhein-Main (1,5 h insgesamt), früher über 60 km über den Taunus nach HG (2 h insgesamt). Umziehen kam bzw. kommt nicht in Frage, da die Mieten zu teuer sind. Ich möchte nicht über die Hälfte meine Gehaltes für eine 2-Zimmer-Wohnung bezahlen. ÖPNV ist aus Zeit- und Kostengründen keine Alternative.
    An meinem Wohnort habe mein gewohntes Umfeld, das ist mir wichtig. Ich bin auch schon für den Job umgezogen, aber es ist extrem schwer, Anschluss zu finden. Die Kollegen hatten fast alle Familie, mit denen konnte man abends als alleinstehende Person nichts unternehmen.
    Glücklicherweise kann ich in meinem jetzigen Job auch mal Home Office machen. Gerade wenn es glatt auf den Straßen ist, ist das ein Vorteil. Generell ist das für mich einer der größten Hebel, Verkehr von der Straße zu bekommen und Stress zu reduzieren. Leider fehlt meist das Vertrauen der Arbeitgeber, da es leider immer wieder Leute gibt, die das Angebot ausnutzen.

  • Ich pendel jeden Tag von Heusenstamm nach Darmstadt. Das sind eigentlich nur 35 min Fahrtzeit mit dem Auto. Da ich aber Bahn und Bus fahre benötige ich für diese Strecke 1:15 min.
    Darmstadt ist, obwohl Uni Stadt, sehr schlecht angebunden. Besonders aus dem Raum Offenbach. Ich möchte eigentlich aus umweltgründen nicht aufs Auto umsteigen, denke aber über kurz oder lang werde ich es machen müssen da der Nahverkehr vorraussichtlich nicht besser sondern eher schlechter werden wird. Bisher konnte ich mich noch damit trösten, dass lesen in der Bahn eigentlich keine verschwendete Zeit ist. Umziehen kommt für mich aufgrund der Mietpreise in Darmstadt nicht in Frage.

  • Ich fahre zweimal taeglich gut 60km, davon 55km ueber die Autobahn. Seit 32 Jahren. Ein Umzug kam nie in Frage, da die Wohnungs-Hauspreise im Ballungsgebiet zu hoch sind. Ich fahre gerne Auto und bin auch entspannt dabei. Natuerlich gibt es Tage mit Staus - aber das hätte ich in der Innenstadt genauso.
    Mich stört auch kein Wetter (Regen, Schnee) ,und der ÖPNV kommt auf Grund von Zeit (morgens vor 6h fährt da nicht so viel) nie in Frage, ausserdem sind es pro Strecke 50min mehr. Bin eine begeisterte Pendlerin!

  • Seitdem mein AG 2005 den Standort wechselte, pendele täglich ca. 1.5 Std., 140Km gesamt, dies jedoch antizyklisch (zur Arbeit um 4:00 Uhr, nach Hause um 15:00 Uhr). Morgens nutze ich die BAB, Abends fahre ich überland. Damit ist meine Belastungsgrenze erreicht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich pro Strecke 2 Std. unterwegs, den Weg vom Haus zum Bahnhof bzw. vom Bahnhof zum AG nicht mitgerechnet (jeweils nochmal 4Km). Ein Umzug an den Arbeitsort ist nicht möglich, da ich zuhause meine kranke Mutter mit Pflege (gemeinsam mit Familienangehörigen) und noch den Kredit für mein Haus abzutragen habe. Was mich sehr nervt sind die überland-Mautpreller, zu 90 von Supermarktketten, welche in der Wetterau starten und dann z.T. bis Bad Camberg / Limburg / Idstein zur A3 durch den Taunus kriechen. Ohne leistungsstarken Wagen hat man kaum Überholmöglichkeiten, was dazu führen kann, dass man bis zu 80 Minuten für den Heimweg benötigt, aber wesentlich weniger und bequemer als mit ÖPNV.

  • Ich bin viele Jahre mit der Bahn nach Wiesbaden gefahren, von Tür zu Tür je Weg 80 Minuten. Wegen dieser Dauer, dem Umsteigen und häufigen Verspätungen bin ich dann vor einigen Jahren auf das Auto umgestiegen. Jetzt brauche ich 50 Minuten von Tür zu Tür, sitze die ganze Zeit warm, höre Hörbücher und stehe nur selten im Stau.
    Umziehen ist wegen Wohneigentums und des sozialen Umfeldes keine Option.

  • Hallo, ich bin in einem Zeitraum von 5 Jahren täglich von Idstein nach Darmstadt gependelt. Das waren einfach um die 60 km und ich habe dafür je nach Verkehrslage zwischen 60 und 90 Minuten gebraucht. Seit kurzem wohne ich in Darmstadt und brauche Fußläufig 20 Minuten zu meinem Arbeitsplatz. Trotz der hohen Mieten und der schwierigen Wohnungssuche in Darmstadt, bereue ich meine Entscheidung nicht und würde einen solchen Arbeitsweg nicht mehr auf mich nehmen wollen. Es ist doch ein sehr großes Plus an Lebensqualität nicht viele Stunden in der Woche im Auto zu verbringen bzw. auf ein Fahrzeug angewiesen zu sein.

  • Für mich ist es Lebensqualität, möglichst nah an der Arbeit zu wohnen und nach Feierabend schnell daheim zu sein. Wir wohnen in Hattersheim, weil eine Eigentumswohnung dort erschwinglich war. Den Weg in die Arbeit nach Niederrad hatten wir etwas unterschätzt - von Tür zu Tür braucht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde. Mit dem Auto ist man dagegen zum Glück bequem in 25 Minunten da und auf der Strecke ist selten Stau.

    Ich würde gerne die Öffentlichen nutzen, um die Umwelt zu schonen, aber neben der zusätzlichen Zeit, die mich das jeden Tag kosten würde, wäre es auch wesentlich teurer als die Fahrt mit dem Auto (wir fahren zu zweit und das Auto war schon vorhanden). Ich würde trotz höherer Kosten sofort umsteigen, wenn es einen Direktbus nach Niederrad gäbe.

    Hauptgrund, warum wir nicht in Frankfurt wohnen, ist unbezahlbares Wohneigentum - sonst würde ich nach Frankfurt ziehen und mit dem Nahverkehr, dem Fahrrad oder gar zur Fuß in die Arbeit kommen.

  • Ich bin 2017 mehrere Monate lang von Sulzbach (in der Nähe von Aschaffenburg) nach Frankfurt gependelt. Mit Bahn brauchte ich offiziell eine Stunde, was morgens auch ganz gut geklappt hat. Rückzu habe ich jedoch regelmäßig meinen Anschluss in Aschaffenburg verpasst, wodurch ich dann locker auch mal 2 Stunden gebraucht habe. Auto kam für mich nicht in Frage, das ist mir zu stressig und zu teuer. Ich bin dann nach Rödermark umgezogen, von hier brauche ich morgens 45 Minuten von Bahnhof zu Bahnhof und rückzu 35-45 Minuten. Das ist zwar theoretisch nicht so viel weniger, aber es fahren deutlich öfter Züge und ich muss keinen Anschluss mehr erreichen. Näher an Frankfurt heran konnte ich nicht ziehen, da die Miete dann nicht mehr bezahlbar gewesen wäre, sie ist so schon deutlich höher als vorher.

  • Warum wird bei Pendlern eigentlich immer nur an die gedacht, die billig auf dem Land wohnen und in die Stadt zum Arbeiten fahren? Es gibt auch Leute, die teuer in der Stadt wohnen und in den Speckgürtel pendeln, wo der Arbeitgeber sitzt, sich aber eine (noch teurere) Wohnung dort nicht leisten können, und weiter draußen, wo es billiger ist, nicht wohnen wollen, weil die Anbindung in die Stadt mies ist.
    Heißt im Klartext trotzdem 90 Minuten pro Strecke mit den Öffis, schon morgens früh mit Fremden kuscheln müssen, weil in Frankfurt anscheinend schon um halb sechs morgens die Hauptverkehrszeit beginnt.
    Die Hoffnung auf eine bezahlbare Wohnung nahe der Arbeit wird trotzdem nicht aufgegeben...

  • Ich bin jeden Tag 1,5 Stunden auf der Autobahn. Das heißt ich bin jede Woche einen Arbeitstag unterwegs. Für mich kommt eine Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmittel nicht in Frage, da es zu den Zeiten in den ich fahre keine Verbindung gibt oder die Zeit noch länger wäre. Für mich ist zwar die Fahrtzeit an meine Arbeitsstelle vergeudete Zeit, aber einen Umzug zu meiner Arbeitsstelle kommt auch nicht in Frage weil bei meinem Wohnort mein Umfeld ist.

  • Ich Pendel 60 Km auf die Arbeit nach Marburg und Mittags wieder 60 Km zurück. Es ist zwar stressig, geht aber noch dadurch, dass die Straßen zu meinen Zeiten relativ leer sind. Ich habe auch das Hessenticket, das ist jedoch stress pur, Bahn halt, und ein enormer Zeit aufwand mehr. Pro Strecke eine Stunde länger unterwegs geht an die Substanz. Ich würde auch durchaus 70 Km Pendeln, ab da ist jedoch irgendwann die Überlegung größer umzuziehen. Jedoch würde ich in keine größere Stadt ziehen.

  • Hallo, ich pendle jeden Tag von Wetzlar nach Marburg ca. 47 Kilometer einfache Strecke mit dem Auto. Morgens um 5:45 Uhr sind die Straßen zum Glück noch schön leer. Da brauche ich ca. 35 Minuten. Nachmittags dauert es, aufrund des höheren Verkehrsaufkommens, etwas länger ca. 50 Minuten. Ich würde sogar ein paar Tage in der Woche mit der Bahn fahren, wenn diese morgens besser getaktet wäre. Auch das Umsteigen in Giessen nervt auf Dauer. Was sehr schade ist, denn ich habe das Glück ein Jobticket gestellt zu bekommen. Ich könnte mir also durchaus vorstellen 2-3 Mal die Woche mit der Bahn zu fahren. Leider ist diese nicht sonderlich pünktlich, oft überfüllt und auch die Sauberkeit und das Platzangebot könnten besser sein.

  • ich bin bewusst aus einem sonst angenehmen umfeld in der stadt aus lärmgründen (verkehrsstrasse, flugschneise) weggezogen. jedoch habe ich den Lärm in kauf genommen, bis ich eine wohnort hatte, von dem ich nahezu staufrei in 15 min auf der arbeit bin.
    nun schätze ich kleinstadt Idylle gegen grossstadt enge und radel mittlerweile per pedelec 30 min, gehe so dem reststress des penlers aus dem weg. und ich wünsche mir mehr Radwege, befestigt, beleuchtet und nicht durch irgendeinen forst

  • Also ich würde jederzeit umziehen, wenn mein Arbeitsplatz auf dem Frankfurter Riedberg liegen würde und ich aus finanzellen Gründen und über ein mit 50 selbstfinanziertes Jobticket gezwungen wäre, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

    Allerdings kann man sich als Normalverdienerin, wenn man auf dem Frankfurter Riedberg dicht an seinem Arbeitsplatz eine sozialgestützte Wohnung mieten möchte, leicht eine Abfuhr mit folgendem Wortlaut einhandeln: nach unseren Berechnungen zum Verhältnis Einkommen/ Miete müssen wir Ihnen mitteilen, daß eine Mietbelastung (ca. 800 ) bei Ihrem derzeitigen Einkommen dauerhaft nicht tragbar sein kann. Die Mietkosten dürfen ein Drittel des Einkommens nicht übersteigen.

    Allerdings lag das Einkommen zur Beantragung eines Mietkostenzuschusses (Wohngeld) dann wieder zu hoch.

    Ergebnis: 3 Fahrradunfälle mit nachhaltigen Folgen

  • Seit 6 Jahren fahre ich pro Strecke 80 km. Also 160 km am Tag. Mein Vorteil: ich fahre gegen den Strom. Morgens aus Frankfurt raus und abends wieder rein. Umziehen kommt für mich nicht in Frage, da ich Frankfurt mag und mich dort sehr wohl fühle. Und nach so vielen Jahren und so vielen km gewöhnt man sich auch daran. Also alles gut meinerseits!

  • Als Studentin sind meine finanziellen Mittel begrenzt und so wäre ein Umzug in meine 70km entfernte Hochschulstadt - in der die Mieten für kleine Wohnungen und Appartments zur Zeit leider regelrecht explodieren - mit deutlich mehr Verzicht verbunden. Von meiner Haustür in Bad Hersfeld bis zur Uni Kassel brauche ich mit Bahn und Tram 1 Stunde und 30 Minuten pro Strecke. Ich wohne hier auf dem Land in einer größeren Wohnung im Grünen und in der Nähe meiner Familie, es ist meine Heimat. Da ich dieses Jahr meinen Uniabschluss mache, ist ein Ende der Pendelei in Sicht.

  • Ich pendle täglich von Mainz nach Frankfurt. Das sind zwar nur knapp 40km (einfache Strecke), aber es dauert mit dem Auto durchschnittlich ca 45 Minuten (insbesondere dank der Geisterbaustelle auf der A67 am Rüsselsheimer Dreieck - warum passiert da eigentlich seit Monaten garnichts?). Aber auch Zeiten jenseits von 90 Minuten für die einfache Strecke kommen schonmal vor.
    Mit dem ÖPNV dauert das ganze dann, dank 2 mal umsteigen, eigentlich immer so 80-90 Minuten. Es sei denn, der Bus ist mal pünktlich, dann ist das ab und an auch in 1 Stunde machbar.

    Ich suche seit über einem Jahr nach einer vernünftigen Wohnung in Frankfurt - jedoch ohne Erfolg. Hier gilt: Gute Lage, bezahlbare Miete, zumindest halbwegs ansprechende Wohnung - wähle maximal 2 (wähle meistens eher nur 1).

  • 30 Minuten sind für mich in Ordnung. Mit dem Auto sind es für mich ca. 25 Minuten für 22 Km Fahrtstrecke. Öffentlich würde es bei mir mindestens eine Stunde 15 Minuten dauern bis ich beim Arbeitsplatz wäre (Haus-Bahnhof-Frankfurt HBF- +1x umsteigen).
    Das sind also 1,5 Stunden Freizeit, die man im überfüllten öffentlichen Verkehr nicht unbedingt angenehm nutzen kann. Zudem ist das Ansteckungsrisiko bei so vielen Menschen höher als alleine im Auto unterwegs zu sein. In Stadtnähe eine höhere Miete Zahlen und dafür aufs Auto verzichten wäre möglich, aber das ist im aktuellen Wohnungsmarkt nicht leicht. Das Pendeln mit dem Auto ist die angenehmste und schnellste Methode zum Ziel zu gelangen. Und wenn dann noch ein Klappfahrrad im Kofferraum ist, ist die Parkplatznot auch nicht mehr so wild.

  • Ich pendele momentan mit ÖPNV von AB nach FFM - von Tür zu Tür ca 75Minuten (ohne Verspätung). Umzug kommt wegen fam. Umfeld, Freunde und den teils wesentl. höheren Mieten in FFM/Rhein-Main-Gebiet nicht in Betracht. Was ich jedoch suboptimal finde: die im Prinzip nur halbstündliche Anbindung FFM- AB. Da würde ich mir mind. 3-4 (RE) Züge in der Stunde wünschen - um etwas flexibler sein zu können z.b. bei Freizeitunternehmungen, Terminen am Nachmittag/Abend. Und die "Abschaffung" des Übergangstarifs.
    Bis zum letzten Sommer bin ich zuvor 4Jahre lang von meinem Wohnort bis nach Wiesbaden gependelt- ohne Stau 1Stunde einfach - was aber auf der A3 relativ selten vorkam ;) Mit dem ÖPNV wäre das gar nicht gegangen da wäre ich ca 2,5St. einfach unterwegs gewesen (und da machte die Nutzung eines Fernverkehrszug bis nach FFM zeitl keinen wirkl. Unterschied..leider)..Ich würde mich auch über mehr Pendlerparkplätze freuen im Raum FFM, wenn ich doch mal wegen Terminen aufs Auto angewiesen bin.

  • Ich fahre seit Jahren als Pendler von Egelsbach nach Frankfurt. In den Sommermonaten komplett mit dem Fahrrad, in den Wintermonaten mit dem ÖPNV. Die letzte Fahrplanumstellung im Dezember 2018 ist aber der Hammer.
    Hier ein paar Beispiele: Wenn man mit der S3 von Darmstadt zur Stresemannalle kommt ist die direkte Verbindung zur Straßenbahn 17 weg bzw. die Straßenbahn fährt direkt 1 Minute vorm Eintreffen der S-Bahn weg. Eine neue Wartezeit entsteht von 15 Minuten.
    Nächstes Beispiel. Wenn man mit der S3 am Sonntag an der Konstablerwache ankommt muss man nach der Umstellung genau 22 Minuten auf die U5 Richtung Preungesheim warten. Auch hier waren es mal maximal 8-10Minuten.
    Und jetzt soll ich nicht auf das Auto umsteigen bei einer Fahrzeit von 25 Minuten? Aber danke an den RMV, dass ich zukünftig die lange Wartezeit mit einem WLAN fähigen Automaten überbrücken kann.

  • Ohne Familie tägliche Pendelstrecke Mühlheim am Main - FFM einfach ca. 45-60 Minuten, zu Fuß, mit dem Zug (später S-Bahn) und dann U-Bahn. Immer etwas zu lesen dabei, da waren Wartezeiten Freizeit (Lesezeit).

    Aufgrund der hohen Wohnkosten Umzug in den MKK. Pendelstrecke 60-70 Minuten, Auto zum Bahnhof, Zug, U-Bahn. Mit Buch oder Gesprächen kein größeres Problem, auch wenn nur alle Stunde ein Zug fuhr.

    Nach Familiengründung nur noch genervt von Verspätungen und Zugausfällen (oder verpassten Zügen wegen unpünktlichem Feierabend).

    Inzwischen arbeite ich in einer Nachbarkommune, fahre mit dem Auto gegen den Pendlerstrom. Einfach 18 km, ca. 20 Minuten.
    ÖPN: der Zug fährt nur alle Stunde. Mit ÖPN ca. 15 Minuten Fußweg, 15-20 Minuten Zug, 15 Minuten Fußweg. Ich würde es trotzdem machen, wenn:
    - alle 15 Minuten eine Fahrtmöglichkeit wäre
    - mein Arbeitgeber ein Jobticket anbieten würde
    - mein Fahrrad bequem mit Zug fahren könnte

  • Guten Tag, ich arbeite seit 32 als Pendler in Frankfurt. Ich wohne in einem Ortsteil von Langgöns. Das bedeutet für mich täglich zweimal 75 Minuten mit dem Wagen, der Bahn und zu Fuß. Durch die Verspätungen der Bahn werden aus den 2,5 Stunden aber im Schnitt aber 3 Stunden täglich. Ich bin also bald drei Jahre meines Lebens nur mit dem Pendeln beschäftigt. Der Umzug nach Frankfurt ist keine Option. Man verkauft nicht sein schönes Haus auf dem Land, um in die Stadt zu ziehen. Dennoch, mit zunehmendem Alter nervt das Pendeln und es wird einem bewusst, dass einem hier wertvolle Lebenszeit "geraubt" wird. Mit 56 Jahren weiß man, dass man davon nicht mehr ganz so viel hat. Es wäre endlich an der Zeit, dass mehr Menschen als Home-Office oder Flex-Office von zu Hause aus arbeiten. Zwei Tage die Woche würden mir schon reichen. Es wäre auch für den Verkehr einen massive Entastung. Das wäre ein Gewinn von sechs Stunden wertvoller Lebenszeit, auch für die Familie.

  • Ich pendle täglich ca. 60km von Hüttenberg nach Eschborn mit dem Auto. In der Regel dauert das ca. 45 Minuten. Mit dem ÖPNV wäre die Fahrzeit mindestens doppelt so lang wegen mehrfachen Umsteigens - es geht erst mal nach Frankfurt rein und dann wieder raus - und somit auch deutlich unflexibler.
    Vor 14 Jahren sind wir aufgrund Familienzuwachs und dem somit höheren bezahlbarem Wohnraumbedarfs von Frankfurt/Enkheim nach Hüttenberg umgezogen. Die durchschnittliche Fahrzeit zur Arbeit hat sich dadurch kaum geändert.
    Aufgrund der Möglichkeit von Zuhause arbeiten zu können und flexibler Gestaltung der Arbeitszeit, kann ich An- und Abfahrt - auch mit Blick auf die Verkehrsmeldungen - so anpassen, das die Stau-Standzeiten sich in der Regel im Rahmen halten.
    Ein Umzug näher zum Arbeitsplatz scheitert am bezahlbaren Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes - insbesondere bei größerem Raumbedarf (5+ Zimmer). Das Abwiegen zwischen Fahrtkosten/Fahrzeit und höhere Mietkosten gibt den Ausschlag.

  • In der Diskussion um Pendler schwingt stets mit, dass die AN, die zur Arbeit pendeln, einfach nicht flexibel genug sind um ihrem Arbeitsplatz zu folgen. Die Sache scheint ganz klar: weniger Pendler - weniger Verkehr.

    Eine sehr wichtige Reihe von Aspekten wird außer Acht gelassen:

    Haben Sie in letzter Zeit schon einmal versucht, eine angemessene Wohnung für eine Familie mit - sagen wir einmal zwei Kindern - zu finden (zu angemessener Miete, versteht sich)?

    Soll man - in der heutigen Zeit der schnellen und häufigen, manchmal ohne Vorwarnung auftretenden Änderungen beim AG - wirklich ständig seine sozialen Bindungen, Kindergarten, Schule, das offiziell vielgerühmte Ehrenamt in Vereinen und sozialen Einrichtungen aufgeben und im gerade neu ausgerufenen Trend des AG an eine andere Arbeitsstätte folgen?

    Das Pendeln zur Arbeit, ist eher eine Last, die man auf sich nimmt. Sie wird vom Staat noch nicht einmal besonders unterstützt. Leider reichen 1000 Zeichen nicht zu mehr ... :-(

  • Wir standen vor kurzem vor der Frage wo wir uns ein Haus kaufen wollen. Die Entscheidung ist auf die Stadt gefallen, da wir zum einen ein sehr freundliches Angebot bekommen haben und zum anderen es uns wichtig war weiterhin in max. 30 min zu unseren städtischen Arbeitsorten zu kommen. Wir haben kleine Kinder, da finde ich es wichtig so wenig wie möglich die Zeit auf der Straße zu verbringen. Bei unserer Verkehrsmittelwahl haben wir auch die Freiheit zwischen Auto, ÖPNV und Fahrrad wählen zu können. Das ist für mich Luxus.
    Ich bin mal eine halbes Jahr von Mainz nach Frankfurt gependelt. Das war stressig, da zum einen der ÖPNV damals regelmäßig Verspätungen hatte und eine Autofahrt auf Grund der hohen Straßenbelastung keine Alternative für mich war. Auch ein Pendeln zu einer ländlichen Arbeitsstelle habe ich schnellstmöglich beendet und lieber eine geringer bezahlte Stelle in der Stadt angenommen. Das Mehr an Freizeit, dass ich dadurch gewonnen habe war mir wichtiger.

  • Seit Januar arbeite ich wieder in Frankfurt, 5,5km von meiner Wohnung entfernt. Vorher bin ich ein Jahr nach Butzbach gependelt, einfach ca. 50km. Das Resultat: Seit Weihnachten habe ich nicht mehr getankt. Im Juni läuft das Leasing aus, ich werde dann wohl kein neues Auto anschaffen, denn ich brauche es kaum. Meine tägliche Bewegung hat sich vom Jahesdurchschnitt von 2,4km am Tag in 2018 auf 9,2km im Januar 2019 erhöht (Apple Health Statistik). Ich kann entlang der Bus-Strecke laufen und jederzeit zu- oder aussteigen, mittlerweile laufe ich lieber, wenn es wärmer wird fahre ich mit dem Rad.

    Der Umzug aufs Land würde mich sehr reizen. Viel Platz im eigenen Haus, Erholung in der Natur, Ruhe Aber solange ich nicht an min. vier Tagen die Woche von Zuhause aus arbeiten kann, werde ich das nicht realisieren. Pendeln ist furchtbar.

  • Guten Morgen,
    ich habe aktuell 72Km einfacher Weg, die ich dank Autobahn 7/49 in ca. 52 Minuten sehr gemütlich fahre. außerdem habe ich meine Arbeitszeit auf eine 4-Tage-Woche reduziert. Dadurch ist es erträglich-Umziehen kommt nicht in Frage, ich wohne im eigenen Fachwerkhaus auf dem Land, wo Erholung leicht möglich ist. Eher würde ich eine neue Arbeit suchen.
    Stephan

  • Ich habe eine Strecke von 13 km bis zur Arbeit, die ich normalerweise per Fahrrad bewältige. Vorher hatte ich aber auch schon Entfernungen von über 30km die ich entweder mit dem Auto oder dem Zug zurücklegen musste. Da war jede Verzögerung,sei es durch Stau auf der Autobahn oder durch Zugausfälle sehr ärgerlich, weil ich wertvolle Zeit verlor.
    Ich denke, daß Pendeln per PKW in die Stadt zunehmend schwerer wird, weil es kaum noch Parkplätze gibt, oder es extra kostet, weil einige Firmen mittlerweile Parkgebühren verlangen.

    Die Städte sind zum Wohnen einfach zu teuer, allerdings würde ich in die Stadt ziehen, wenn die Kosten für den PKW oder die Jahreskarte des ÖPNV die Mietkosten in der Stadt übersteigen. Da das aller Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren nicht der Fall sein wird, bevorzuge ich wieterhin die Wohnlage ausserhalb der Stadt.

  • Ich pendle täglich von Langenselbold nach Neu-Isenburg und Frankfurt. Eigentlich eine lächerliche Entfernung, die aber jeden Tag eine individuelle Herangehensweise erfordert.
    Dabei ist die Grenze des Zumutbaren für uns Pendler doch schon längst erreicht und das Maß unserer Belastungen wird mit den laufenden Diskussionen über Diesel, Fahrverbote, Maut und Einschränkungen von Parkmöglichkeiten nur noch weiter erhöht.
    Je unattraktiver die Politik die Rahmenbedingen für Pendler gestaltet, umso interessanter wird es in diesen Zeiten über einen Jobwechsel nachzudenken und die Stadt zu meiden.
    Mein Zuhause ist Heimat, Familie und unersetzbare Erholung von diesem täglichen Wahnsinn. Ein Umzug ist daher überhaupt keine Lösung,

  • Ich pendle täglich von Limburg nach Frankfurt - mit dem Auto. Für die einfache Strecke benötige ich in der Regel ca. 45 min (ggfs. +10 min). Mit ÖPNV würde ich pro Strecke 1 h45 min von Haustür zu Haustür benötgein. Und nach 12 Jahren ÖPNV aus dem MKK genieße ich die Fahrt mit dem Auto.
    Das "Rezept" für relativ entspanntes Fahren ist mit Mitschwimmen und vor der jeweiligen rushhour zu fahren.
    Für mich kommt es nicht in Frage, im Ballungsgebiet von Rhein-Main zu wohnen, und die tägliche Distanz macht mir nichts aus.
    Der ICE von LM-Süd wäre zwar eine zeitlich sehr attraktive Alternative, aber man verbummelt dann viel Zeit in F und das ICE-Ticket ist unverhältnismäßig teuer - also keine Alternative.

  • Für uns ist es keine Option umzuziehen, da sich in Hattersheim unser Leben abspielt (Kindergarten, Familie, Freunde, Hobby), deshalb habe ich meinen Job gewechselt und arbeite jetzt anstatt in Sachsenhausen in Hattersheim. Kann alles bequem per Fahrrad erledigen, habe keine Staus und verbringe meine dadurch verfügbare freie Zeit lieber mit meinem Kind und tue nebenbei noch was für die Umwelt.

  • Ich arbeite in Darmstadt, meine Frau in Wiesbaden. Dadurch muss einer auf jeden Fall pendeln. Momentan tue ich dies. Das ist unvermeidlich, dass einer pendelt.

  • Maximale Distanz: 30 min Fahrzeit pro Strecke, unabhängig vom Verkehrsmittel
    Mein Fahrtweg ist knapp darunter. Ich wohne sehr schön in unmittelbsrer Ufernähe und Erholungsflächennähe, das gibt's in der Innenstadt tendenziell nicht oder halt um einiges teurer...

  • Durch die ständigen befristeten Arbeitsverträge oder Zeitarbeit bin ich einfach froh,wenn ich wenigstens einen festen Punkt in meinem Leben habe und das ist meine Wohnung. Ich wohne schon recht gut was Verbindungen mit ÖPNV angeht, allerdings lässt es sich nicht vermeiden, dass ich trotzdem immer ziemlich lange unterwegs bin, normal sind 2 Stunden täglich mindestens für Hin- und Rückweg. Das ist allerdings auch der Planung bei der Bahn geschuldet, dass zwar alles reinfahren kann nach Frankfurt Hauptbahnhof, will man dann jedoch weiter bzw.wieder raus, gibt es kaum noch Verbindungen. Mit dem Auto wäre ich vielleicht schneller, aber Parkplätze gibts ja auch nicht überall.

  • Hallo, ich pendle einfache Strecke 57 Kilometer von Elz nach Neuwied. Umziehen kommt wegen der Kinder nicht in Frage. Mir macht das Fahren nichts aus, ich fahre seit kurzem ein Elektroauto und genieße das ruhige Dahingleiten. Die Fahrzeiten sind für mich Entspannung vor und nach der Arbeit. Als klar wurde, dass ich vor Ort keine passende Stelle finde, habe ich bewusst eine Strecke gewählt, auf der nicht so viel Verkehr herrscht und die ich fast immer ohne Störungen zurücklegen kann. Von Elz wäre es beispielsweise auch nach Wiesbaden nicht weiter als nach Neuwied, aber der Verkehr ist sehr viel dichter und die Strecke viel stauträchtiger. Zudem arbeite ich im Schichtdienst und kann die Stoßzeiten meiden. Vor jedem Fahrtantritt ein schneller Blick in die Verkehrsmeldungen hat mir schon manchen Stau verraten, die Strecke ist wegen der ländlichen Lage auf allen Abschnitten gut parallel der Autobahnen zu umfahren. In 4 Jahren bin ich so keine 5 Mal zu spät zur Arbeit gekommen!

  • Ich pendle seit neun Jahren nach Aschaffenburg.
    Ein Umzug kommt für mich absolut nicht in Frage, denn ich arbeite dort "trotz" und nicht "wegen" Aschaffenburg.
    Die Verbindung mit dem ÖPNV ist grundsätzlich gut (weil antizyklisch) und wurde in den letzten Jahren wirklich verbessert, aber wenn etwas schief geht, dann geht es gründlich schief... 180 Minuten für 50 km sind dann nix.
    Dummerweise überschreite ich auch die RMV-Grenze, d. h. im Fall des Falles wird es zusätzlich richtig teuer.
    Das stresst mich gewaltig.

  • Ich bin sowohl mit der Bahn als auch manchmal mit dem Auto an mindestens einem Tag pro Woche von der Rhön nach Frankfurt unterwegs. Der öffentliche Verkehr ist durch schlechte Taktung für den Anschlusszug bzw. Bus nicht besonders gut. Von wegen entspannt, wie die Bahn immer so schön behauptet. Mit der Bahn dauert die Fahrtzeit für einfache Fahrt ca. 3 Std., mit dem Auto ca. 1 Std. 45 Min. Durch Home Office bzw. Coworking vermeide ich unnötige Fahrten, wenn es irgendwie geht. Als Freelancer geht das bei manchen Firmen. Die starren Strukturen in den meisten Unternehmen erschweren allerdings diese Arbeitsform. Es ist schade, dass sich hier noch nicht viel bewegt, wie z.B. Home Office Light, aber nicht nur einen Tag pro Woche! Die ländlichen Entwicklungsprogramme müssten hier besser greifen. Angemessener Wohnraum ist in Frankfurt längst viel zu teuer. Parken dürfte in Frankfurt künftig noch problematischer werden. Dann bleibt das Fahrzeug an einem Pendlerparktplatz stehen...

  • Hallo. Ich bin eine knappe Stunde von meiner Haustüre bis zum Büro unterwegs. Das ist insoweit kein Problem, weil ich die Hälfte laufe (gesund) und die andere Hälfte in der Bahn sitze (entspannend). Ich würde auch eine längere Zeit akzeptieren, aber auf gar keinen Fall mit dem Auto oder wenn ich mit der Bahn umsteigen müsste. VG

  • Ich pendele täglich 2 x 45 km, für die ich mit dem Auto in der Regel 40 bis 60, an manchen Tagen aber auch bis 120 Minuten benötige. Mit dem ÖPNV sind es 95 bis 105 Minuten.
    Wir haben uns den Wohnort anhand der Verfügbarkeit bezahlbarer Immobilien und wegen der idealen Infrastruktur für die Kinder ausgesucht.

    Wäre der ÖPNV besser ausgebaut, würde ich diesen auch öfters bzw. regelmäßig nutzen.
    Als damals im Rahmen des Neubaus der ICE-Strecke Frankfurt - Köln der Hauptbahnhof Wiesbaden an das ICE-Netz angeschlossen wurde, gab es doch Überlegungen bei Erbenheim eine P+R Möglichkeit sowie eine S-Bahn Verbindung nach Frankfurt einzurichten.

    Leider ist daraus nie etwas geworden.

  • Ich pendele täglich von Nord-Frankfurt nach Darmstadt-City. Meist nutze ich öffentliche Verkehrsmittel mit einer durchschnittlichen Tür-zu-Tür-Zeit von 90 Minuten pro Fahrweg (rechnerisches Minimum: 75 Minuten). Fahre ich gelegentlich mit dem Auto, bin ich zwar morgens "nur" 45 Minuten unterwegs, aber abends bedeutet dies deutlich mehr Stress (volle Straßen mit stop-and-go innerorts und streckenweise auf der Autobahn) und kaum Zeitersparnis gegenüber der Nutzung von Bus und Bahn. Ein Umzug kommt jedoch aus familiären Gründen nicht in Betracht.

  • Ab 2 St. tägliche Fahrtzeit..... ich hatte 17 Jahre tgl. ca bis zu 2 Stunden, wenn kein Stau oder Öffi-Unfall war.....gehindert hat mich am Umzug, das meine Eltern bei mir um die Ecke wohnen. Da ich Alleinerziehend war, ein Argument zu bleiben. Jetzt sind es nur 40 min tgl. An- und Abfahrt zusammen.

  • Ich pendle täglich wochentags von Goldbach nach Bad Homburg. Das sind 70 km einfache Strecke und ich stehe immer im Pendlerstau. In der Regel benötige ich zwischen 1und 1.5 Stunden für eine Strecke. Aber auch zwei Stunden sind keine Seltenheit. Es nervt extrem, zumal der Freizeitfaktor viel zu kurz kommt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind keine Option, da benötige ich generell pro Strecke zwei Stunden. Ich würde mehr als gern umziehen, aber die Mieten oder Wohneigentum sind in Bad Homburg unerschwinglich. Hinzu kommt, dass mein Partner, obwohl er nicht berufstätig ist, nicht nach Hessen ziehen will.

  • Ich fahre täglich 25min mit dem Auto zum Arbeitsplatz. In Kauf nehmen würde ich maximal 40 min einfache Strecke. Wenn nicht gerade Schnee liegt, stört es mich nicht und ich finde die Entfernung gerade richtig, um "Abstand zu gewinnen". Da ich im Kindergarten mit vielen Menschen arbeite, bin ich froh, nicht direkt vor Ort zu wohnen und genieße meine Privatsphäre.
    Des weiteren hindern mich mein Eigenheim vom Umzug und die Schule bzw. das soziale Umfeld meiner Tochter.

  • 2 Stunden pro Tag mindestens... schon zuviel!!! Umzug schwierig wegen der Familie.

  • Ich bin viele Jahr Wochendheimfahrer gewesen um einen erträglichen Weg zur Arbeit (10 Minuten vs. 2 Stunden einfach) zu haben. Mit einer flexiblen Homeoffice-Lösung ist dieses Problem jetzt gelöst. Generell ist pendeln eine enorme Belastung und ein echter Zeitfresser. Leider ist die Idee des urbanen Lebens für viele eine Illusion und vor allem mit Familie nicht finanzierbar. Da Homeoffice nicht für alle Möglich ist und auch Nachteile hat - ist eine städteplanerische Revolution nötig. Frankfurt sollte ein Vorkaufsrecht auf alle Immobilienverkäufe etablieren und diese kommunalen Rechte rigoros Nutzen - nur so wird Wohnraum in Frankfurt und Umgebung erhalten bleiben - Ulm wäre ein funktionierendes Beispiel.

  • Ich wohne cr 15 kilometer von der arbeit endfernd es würde sich nicht lohnen

  • Wir haben uns räumlich eingeschränkt, um kürzere Anfahrtswege zu haben. Die Lebenszeit im Auto wollten wir so weit wie möglich reduzieren. Jetzt haben wir zwar mehr Fluglärm als im Taunus, brauchen aber 15 min nach Wiesbaden statt 1 Std Fahrt. Das war es uns wert. ÖPNV ist allerdings keine Alternative weil 4mal so lang wie mit dem Auto...da hätten wir im Taunus bleiben können.
    :-/

  • Ich fahre 30km nach Frankfurt, im Sommer fast immer mit dem Rad (75min), im Winter mit dem Auto (30min). Die S-Bahn ist keine Alternative, das dauert dann insgesamt 105min und ist nicht sehr verlässlich.
    Wenn ich könnte würde ich in den Odenwald ziehen, da der Lärm im Rhein-Main Gebiet immer schlimmer wird oder ich immer empfindlicher werde. Die geplanten neuen Abflugruten werden das dann nochmal richtig verschlimmern. Leider wären dann die Anfahrtswege zu weit, aber die Rente ist nicht mehr weit weg und dann geht es weit weg von Frankfurt.

  • Ich bin über 20 Jahre gependelt. 2 Stunden am Tag. Habe viel Benzin verfahren. Jetzt arbeite ich in der Stadt ( Kleinstadt) wo ich auch wohne und es ist pure Erholung. Spare Zeit und Benzin.

  • Bin mittlerweile in Pension und muss nicht mehr pendeln. Vorher ging es nach Nidda - 35 km einfache Strecke. Meistens ließ sich die Fahrzeit mit dem Auto (35 Minuten) gut kalkulieren, nur manchmal im Winter nicht. Dann war es anstrengend. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre es überhaupt nicht gegangen.

    Warum kam ein Umzug nicht in Frage?

    Wir haben uns in Neuberg ein Haus gekauft. Die Schwiegereltern wohnen in der Nähe, was die Betreuung unserer Tochter vereinfacht hat. Freunde kommen auch aus dieser Gegend.

    Mein Mann musste nach Hanau, ich nach Nidda und die Tochter nach Freigericht zur Schule.Drei verschiedene Richtungen!

    An eine andere Schule zum Beispiel wollte ich mich nicht versetzen lassen, da ich mich in Nidda sehr wohl gefühlt habe und ich weder nach Bruchköbel oder nach Hanau an eine Schule wollte.

    Was ich am Pendeln gut fand: Auf der Hinfahrt konnte man sich auf seinen Unterrricht einstellen und bei der Rückfahrt konnte man gut abschalten.

  • Ich fahre jeden Tag 25 km einfach von Frankfurt nach Bad Homburg und nutze die A661.
    Ich stehe regelmäßig 1 Stunde pro Fahrt im Stau. Das stresst mich kolossal.
    Eine günstige Wohnung hindert mich am Umzug und das mein Mann in Frankfurt arbeitet und mit dem Rad fahren kann.
    Bei einem Umzug hätte er dann das große Los des Staus gezogen.
    Ich kann bis heute nicht verstehen, dass Menschen, weil sie zum Beispiel einen Firmenwagen haben, z.B. 100km Fahrtweg in Kauf nehmen, da sie irgendwo auf dem Land gebaut haben und der Arbeitgeber die Fahrtkosten trägt. Stau und Anfahrtzeit ist geklaute Lebenszeit.

  • Ich fahre jeden Tag insgesamt 4 STD mit dem ICE nach Frankfurt am Main und zurück. Was mich an einem Umzug hindert, die Wohnungsnot und eine minderjährige Tochter. Es ist nicht einfach Teenager zwei Jahre vor dem Abitur in eine neue Schule zu integrieren. Meine Tochter war oder ist auch noch von dem hin und her der G8 betroffen. Fazit, Familienfreundliche Umgebung und wenn überhaupt eine bezahlbare Wohnung zu finden hindern mich am Umzug.

  • Sehr geehrtes HR-Team,
    ich habe 15 Jahre von Usingen nach Eschborn fahren müssen (Sie verzeihen das verquere Deutsch). Es war eine große deutsche Bank, die mich und meine Familie gut ernährt hat.
    Nunmehr habe ich einen tollen Arbeitsplatz in ca. 8 km Entfernung. Klar: weniger Einkommen. Aber auch weniger Streß.
    Wir sind aus Ffm weggezogen, weil ein Wohnungswechsel innerhalb Frankfurts (und wir meinen Bornheim, Nord- und Westend, Sachsenhausen) auch bei gutem Einkommen die 50 Grenze überschreitet.
    Wir leben jetzt in Bad Nauheim. Wenig Fluglärm, in 30 min in der City of Ffm und keine Versorgungsprobleme. Es gibt hier alles. Einlagen für einen Filofax, Ärzte aller Fachrichtungen, backende Bäcker und sogar Parkplätze.
    Jeden Morgen schaue ich in die "Hessenschau". Verkehrsmeldungen. A5: Zwischen dem Gambacher Kreuz und dem Rastplatz "Spießwald": 7 km Stau.

    Ich bin sehr glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich will nicht wissen, wieviele Stunden (ach, kein Platz mehr)

  • Ich fahre seit 8 Jahren mit dem Zug täglich nach Frankfurt. Die einfache Strecke von Tür zu Tür dauert 1 Stunde und 20 Minuten (ohne Verspätung ;-)). Für mich kam es nie in Frage, nach Frankfurt zu ziehen, weil ich mich in der anonymen Großstadt nicht wohl gefühlt hätte und natürlich auch wegen meines persönlichen Umfeldes und den hohen Mieten in Frankfurt. Deshalb habe ich jetzt lieber den Job gewechselt und spare dadurch künftig täglich 2 Stunden Fahrtzeit.

  • Lebe weiterhin auf dem Land und pendel hin und her die knappe 60 km

  • Guten Tag, ich bin selbst seit ca. 1, 5 Jahren Pendler - 70km einfache Stecke - bei guter Verkehrslage 2 Stunden Fahrzeit pro Tag.

    Was hindert mich an einem Umzug?
    Ich möchte in der Nähe meiner Familie und meinem sozialen Umfeld bleiben.

    Ich stelle immer mehr fest, dass es eine enorme Belastung darstellt. Mein derzeitiger Arbeitgeber bietet keine mobilen Arbeitsplätze (Homeoffice etc.) an, was eine kleine Entlastung darstellen würde. Nicht zu vergessen, sind die entstehenden Kosten.

    Im Rahmen von internen Fluktuationsanalysen wurde festgestellt, dass bei Pendlern die mehr als 60 km einfache Strecke zum Arbeitsplatz haben, eine höhere Kündigungsrate vorliegt. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt im Schnitt bei ca. 2 Jahren. Von daher zeigt sich, dass übermäßiges Pendeln keine langfristige Lösung ist.

  • Bis 25km und einer Stunde einfach. Umzug wegen Wohneigentum indiskutabel.

    In meiner aktuellen Situation mit 23,5 km einfache Strecke gegeben.
    Mit dem Auto je nach Uhrzeit/Verkehrslage zw. 20 Minuten und 60 Minuten (Stauumfahrung Überland)
    Mit dem Rad 50-55 Minuten, also noch Akzeptabel.
    Mit den öffentlichen unter 1,25h definitiv nicht machbar, oft durch Verspätungen, Ausfälle Zeitaufwand für die einfache Strecke deutlich über zwei Stunden. Gerne setzt einen (und alle anderen) die Deutsche Bahn eine Station vor dem HBF Darmstadt aus, die S3 wechselt dort die Fahrtrichtung. Dann darf der Kunde zusehen, wie er klar kommt. Von gegen Abend immer extremer werdenden Verspätungen bis hin zum Entfall ganzer Züge nicht zu sprechen.

    Fazit: Eine auf der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln basierende Jobauswahl kann sich im Gebiet rund um Darmstadt nur ein Zeitlich völlig unabhängiger Arbeitnehmer erlauben.

  • Hallo HR, ich pendele 63 km über die A5. Es dauert ca. 1 Std je nach Staulage. Stellenwechsel kommt nicht in Frage, denn auch nach 30 Jahren ist mein Job in der Entwicklungszusammenarbeit selten langweilig und macht mir viel Freude. Schon lange bin ich allein erziehend und lebe in meinem Elternhaus. Früher haben meine Eltern die Kinder betreut und heute unterstützen wir meine Eltern. Eine Zeitlang haben wir beruflich in Wien gelebt. Eine tolle Stadt, aber allein mit Kind extremer Stress. Alternativen sehe ich nicht.

  • Ich bin gerade dabei meinen Arbeitgeber, der am Wohnort ist, nach Frankfurt zu wechseln. Dabei müsste ich mit dem ÖPNV von Mittelhessen aus, ca. 90 Minuten einfache Fahrt rechnen.
    Das würde ich gerne auf mich nehmen.
    Ein Vorredner hatte von Sklavenlöhnen auf dem Land berichtet. Dem kann ich mich nur anschließen. Um diesen Gehaltsgefälle von Süd nach nach Nord zu entgehen muss man eben etwas Lebenszeit auf sich nehmen. Und wenn man bei uns am Ort morgens am Bahnhof steht und sieht wie voll der Bahnsteig ist, sehen das wohl sehr viel andere Pendler genau so.

  • Ich fahre täglich 120 Kilometer in Nordhessen. Da die Strecke zu 80 Prozent über Bundesstrassen geht, dauert eine Fahrt von 60 Kilometern ca. 65 Minuten. Meine Schmerzgrenze wären unter den genannten Bedingungen 80 Kilometer bzw. 90 Minuten einfache Fahrt.

  • Hallo,
    wir wohnen in Hanau-Großauheim.
    Ich arbeite im 24x7 Schichtdienst in der Wilhelm-Leuschner-Str in Frankfurt.
    Nun habe ich das Glück einen Bahnhof im Fußläufigkeit (5 min) vor der Haustür zu haben.
    Und auch eine in den meisten Schichten nutzbare Direktverbindung nach Ffm-Süd oder Ffm-Hbf zu haben. Von dem jweweiligen Fahrtende/Anfang in Ffm kann ich entweder zu Fuß oder dann per U-Bahn + zu Fuß (ca. 10min) meinen Arbeitsplatz erreichen.
    Allerdings macht einem die Unpünktlichkeit der Bahn (DB + HLB) zu schaffen. Es sind keine großen Verspätungen, aber so zwei drei Minuten gehen fast in jeder einzelnen Verbindung.
    So kann es auch vorkommen, dass man einen Anschlußzug nicht erreicht.
    So etwas fällt ja bei der Pünktlichkeitsstatistik heraus.
    Aber auch so komme ich auf eine Reisezeit von ca. 45min/Strecke.
    Umziehen käme nur in Betracht, da wir ein eigenes Haus bewohenen, wenn die Anbindung nach Frankfurt sich verschlechtern würde. D.h. ich mehr als eine Stunde/Weg einplanen müßte.

  • Ein Umzug wäre m.E. nicht unbedingt nötig. Wenn nur endlich die verknöcherten Führungskräfte ihre Vorbehalte gegen working from Home ablegen würden.
    Auch wenn die Firma dies grds. unterstützt, sind ist es in der Regel das mangelnde Vertrauen des direkten Vorgesetzten, der dies verhindert.

  • Hallo HR-Team,
    die Schmerzgrenze liegt bei mir bei ca. 30 km um zur Arbeit zu kommen. Allerdings würde ich mich eher nach einem neuen Job umsehen, als diesem hinterher zu ziehen.
    In der heutigen Zeit ist man im ständigen Wandel und die Jobs kaum noch sicher. Es gibt wenige Unternehmen, in denen man bis zur Rente arbeitet.

  • Hallo Hessenschau,
    ich habe fast 20 Jahre zwischen Butzbach und Darmstadt gependelt (80 km einfach).
    Je nach Verkehrslage brauchte ich zwischen 45 und 260 Minuten für die einfache Fahrt.
    Dennoch kam ein Umzug oder ein Berufswechsel (vergleichbar bezahlte Angebote gab es). Mein soziales Umfeld und die Nähe zu meiner Familie hätte ich nie aufgegeben. Ein weiterer Vorteil war, dass ich mich - nach stressigen Tagen - bis zu Hause angeregt hatte. Ich entschuldige mich hiermit bei allen weiteren Staukollegen, für die bösen Beschimpfungen ;-).

  • Ich hatte immer 25 km also ca. 30 Minuten Anfahrt zur Arbeit. Das fand ich eigentlich o.k. Nun habe ich den Arbeitgeber gewechselt und jetzt sind es nur noch12 km ca. 15 Minuten Anfahrt. Ich genieße es schon kürzere Pendelzeiten zu haben ... auch im Sommer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können habe ich schon genutzt. Ein Umzug käme nicht in Frage, weil wir Eigentum auf dem Land haben. Was Vergleichbares in der Stadt wäre unbezahlbar. Und man ist dran gewöhnt dass man halt alles mit dem Auto machen muss. Schneller geht es mit dem ÖPNV in der Stadt auch nicht.

  • Hallo Team,
    ich würde Sie gerne unterstützen, aber ich bin Pensionär, daher stellt sich mir diese Frage nicht mehr ,
    viele Grüße,
    Charly Oppitz

  • Was nutzt es eine Arbeit weit weg vom Wohnort zu haben die nur einen Mindestlohn bezahlt? Außerdem gibt es im Bereich "Ländliche Gegend " kaum Arbeit oder wenn dann nur gegen einen "Sklavenlohn"!! Die Regierung sollte mal investieren bessere Löhne und bessere Arbeitsplätze im Umfeld von Großstädten zu schaffen!

  • Ich hatte früher in KS gewohnt und wahr bis nach Waldau gerade mal 20 Min unterwegs, jetzt wohne ich in Wolfhagen und muss nach Kaufungen und muss ca. 35 Min fahren , der Unterschied liegt daran das ich mich in der Großstadt nicht wohl fühlte und in der Kleinstadt meine Ruhe habe . Ich würde nie für die Arbeit umziehen nur weil es zwar länger zu fahren ist aber die Ruhe nach der Arbeit ist mir hier lieber und da nehme ich den bisschen Stress und längere Fahrzeit zur Arbeit gern in Kauf.

  • Hallo,
    Es ist einfach so, dass Mieten auf dem Land deutlich günstiger sind. In meinem Fall ist es sogar ein Haus, mit großem Garten und weiterer Vorteile.
    Es spricht viel gegen diesen Ort (sehr schlechte Anbindung beim Nachtverkehr, kein Bahnhof, wenig Busse, nur zwei Haltestellen...) aber in diesem Ort kennt man mittlerweile die Leute, es ist ein sehr gutes Verhältnis zur Nachbarschaft, es gibt ein sehr gutes Vereinsleben und die günstige Miete natürlich. Dafür pendel ich täglich circa 50-60 Minuten insgesamt nach Offenbach. Mal mit dem Auto zur SBahn ca. 20-30 Minuten und mal nur bis nach Babenhausen 10-15 Minuten und dafür dann längerer ÖPNV-Weg.
    Ich mag den Komfort keinen Fluglärm zu haben, einen Garten zu haben, keine Parkplatzprobleme und die günstige Miete. Dieser Komfort macht einen Pendelweg von 50-60 Minuten wett.
    Ich plädiere dennoch schon lange dafür gerade auf dem Land die Busverbindungen auszubauen, die Ortschaften stärker anzuschließen und den ÖPNV zu fördern. ...

  • Ab 2 h Fahrtzeit für eine Strecke würde ich umziehen.
    Ich möchte nicht in der Stadt leben. Ich bin ein bekennendes Landei.

  • Gar kein Umzug in Richtung Arbeit. In Frankfurt ist wohnen viel zu teuer. Lieber mit einem gut ausgebautem Nahverkehr 1 Stunde pendeln, als in teuren kleinen Wohnungen eingesperrt sein.
    Wir wohnen in einer Reihenhaus Anlage meines Arbeitgebers im öffentlichen Dienst, daher gehen die Mieten noch.

  • Alles was mehr als 10 Minuten Wegstrecke entfernt ist, wäre für mich ein Grund, um umzuziehen, aber wie schon von Anderen erwähnt, es gibt in den Ballungsgebieten keinen bezahlbaren Wohnraum

  • hallo hessenschau,
    ich würde umziehen bei mehr als 20 km Arbeitsweg.was hindert die Menschen daran, erst einmal gibt es keine bezahlbaren und vernünftige Wohnungen mehr, zum zweiten ist so ein Umzug mit viel Aufwand, Kosten und behördlichen Gängen verbunden, und zum dritten, weis man nie was man als neue Wohnung bekommt und was für Vermieter man erwischt.
    Sicherlich ist es heutzutage ein Glücksfall, wenn man zu Fuss den Arbeitsplatz erreichen kann, man braucht kein zweites Auto spart somit Kosten und Ärger auf dem täglichen weg. Viele in meinem Bekanntenkreis arbeiten den halben Monat nur für die Autos. Was für ein Irrsinn.
    schönen Tag noch J.M.

  • Wir sind umgezogen! Vorher lebten wir in Rheinhessen. Ursprünglich betrug der Weg zur Arbeit ca. 45 Minuten Morgens und Abends. Aber mit der Zeit wurde der Weg zeitlich immer länger - zuletzt betrug er bis zu 2 Stunden für eine einfache Strecke, wegen S-Bahn Unpünktlichkeit/Ausfälle, Brückenschäden, Unfälle, etc.

    Wir wohnen jetzt in Frankfurt. Die Zeit zur Arbeit beträgt nur 15 bis 20 Minuten. Wenn dann noch die Netzabdeckung in Frankfurt für Mobilfunk besser wäre, könnte der Weg produktiver genutzt werden. Aber wir haben wieder ein Stück Lebensqualität und Gesundheit zurück

    Die Infrastruktur läßt weiterhin zu wünschen trotz der kurzen Distanz.

    Wir würden die Schmerzgrenze bei 1 Stunde von und zur Arbeit und ein Blutdruck von 140 zu 90 setzen. Darüber lauert Lebensgefahr!

  • Reine Fahrzeit länger als 30 Minuten mit öffentlichen

    Mit dem PKW 45 Minuten Schnellstraße oder Autobahn

    Beides nur bei entsprechender Bezahlung

    Arbeite in Frankfurt wohne in Mühlheim in Frankfurt wohnen quasi unmöglich viel zu teuer

  • Die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Es gibt grundsätzliche Schieflagen, wie bspw. zu viele Wohnungen und Häuser mit Nutzung durch nur eine oder zwei Personen. Das sind nicht nur Verwitwete ab einem bestimmten Alter, sondern auch viele junge Alleinstehende. Hier liegt ein gesellschaftliches Problem vor. Dieser Zustand nimmt einem den Spaß, sich mit dem Immobilienmarkt zu beschäftigen. Dennoch könnten die Anreize erhöht werden, dass ich mich mit dem Immobilienmarkt zwecks Umzug (in Eigentum) auseinandersetze. Also ich würde meine Bemühungen erhöhen, wenn die Grunderwerbssteuer auf 0 reduziert wird (muss nicht allgemein sein, aber ich muss es nutzen können), der Makler für die Provision gleichzeitig ein Gutachten über Bausubstanz u. ä. erstellt, es allgemeine Sicherheit bzgl. der Wärmeversorgung gibt (im Winter, derzeit durch ungewisse Energiepolitik) zweifelhaft) und wenn wieder mehr und bessere Familienpolitik, die mir selbst zugute kommt, betrieben wird.

  • Schon geschehen. Als ich 1989 bei der Post in Frankfurt anfing bin ich gleich in ein Postwohnheim gezogen. Also aus dem Kreis Limburg-Weilburg nach Frankfurt. Später dann in verschiedene Wohnungen. Inzwischen haben meine Frau und ich mit unserer Tochter ein Eigenheim in Frankfurt. Meine Frau ist aus beruflichen Gründen vor ca 20 Jahren von Hamburg nach Frankfurt gezogen.
    Aus beruflichen Gründen sofort umgezogen, Pendeln war nicht vorstellbar.

  • Wenn die Ausgaben über meine Verhältnisse kommt ,dann würde ich versuchen Wohnsitz zu weckseln

  • Ich pendle seit 1989 aus Nordhessen täglich mit der Bahn zum Frankfurter Flughafen, einfache Strecke über zwei Stunden. Wecker klingeln um 03.30 Uhr, eintreffen Büro am Flughafen 06.50 Uhr. Ein Mal Umsteigen am Hbf.

    Ein Umzug ins Rhein Main Gebiet kam aus mehreren Gründen nicht in Betracht:
    - eigener Hausstand
    - hohe Lebenshaltungskosten im Rhein Main Gebiet
    - Verkehrslärm
    - Luftqualität

    Ohne die Bahn-Pendlerei wäre auch mein Buch "Störung im Betriebsablauf - Die skurrilen Erlebnisse des Ole Osthoff in den Zügen der Deutschen Bahn" nicht entstanden, und dies wäre für viele Leser ein herber Verlust gewesen...

  • Meine tägliche Pendlerstrecke: 110 km (ein Weg). Umzug kam wegen Familie und fehlender Attraktivität des Arbeitsortes nicht in Frage.

  • Pendeln Dornburg/Ffm
    Vorteile Dorf/Land:
    Durch die gute Anbindung an die A3 benötige ich für die ca. 100km 50-60 Minuten.
    Genau so lange,wie einer,der am anderen Ende von Frankfurt wohnt durch Ampelwartezeiten.Die Familie ist in unmittelbarer Nähe und hilft,wenn Not am Mann ist zwecks Kinderbetreuung.Kein Mangel an KiTa Plätzen.
    Eigentum ist auch für Familien erschwinglich.
    Klassengrößen in den Grundschulen sind sehr klein,Bessere Luft,Viele Grünflächen,Kinder können unbeschwert und kindgerecht toben
    Mann kennt sich in der Nachbarschaft,hilft sich
    Wenn man jeden Tag so viel Kilometer fährt sind Entfernungen unter 300 km fast nichts.Mehr Fahrpraxis reduziert Unfallrisiko.Ich fahre seit 1999,bis jetzt knapp 1Mill. KM,Unfallfrei.
    Ein Umzug nach Ffm stand noch nie zur Debatte,wird auch so bleiben.

  • Wenn die Ausgaben über meine Verhältnisse kommt ,dann würde ich versuchen Wohnsitz zu weckseln

  • Hallo,

    ich denke die Mietpreise und kosten für einen Kauf machen es gerade für Familien fast unerschwinglich in Frankfurt zu wohnen oder gar zu kaufen.

    Zum Glück unterstützt mein Arbeitgeber uns als Familie sehr und ich kann im Moment an 4 von 5 Tagen von zu Hause aus arbeiten. Ich denke dass ich dadurch auch produktiver bin.

    Am Ende profitieren denke ich alle davon:

    * Mein Arbeitgeber, weil ich motivierter bin und produtiver
    * Ich, weil ich viel Zeit spare
    * Die Umwelt, weil weniger gefahren werden muss

    Ich finde es schade, dass auf politischer Ebene nicht mehr getan wird um die Wohnsituation zu verbessern und Familien es erlauben bezahlbar in Stadtnähe zu wohnen. Ich denke dass viele aus dem Grund pendeln, weil die Chancen auf einen gut bezahlten Job in Frankfurt deutlich besser sind.

  • Die Lebensqualität in unserem schönen Hessenland ist abseits der Städte unglaublich gut. Saubere Luft, Ruhe, man kann noch im Einklang mit Natur und Tieren leben. Ein Leben in der Stadt ist für mich unvorstellbar.
    Seit ich in Frankfurt arbeite, ist mir erst bewusst geworden, wie schön meine Heimat ist. Wenn ich von der Arbeit nach Hause in mein Heimatdorf komme, atme ich erstmal tief durch - diese saubere Landluft ist durch nichts zu ersetzen.
    Anfangs habe ich nach einer Zweitwohnung im weiteren Frankfurter Umland geschaut, aber diese sind selbst in der Wetterau, wo man noch guten S-Bahn-Anschluss hat, fast genauso teuer wie in der Frankfurter Innenstadt.
    Wenn ich also trotz Umzug weiterhin auf das Auto angewiesen wäre, weil Wohnungen mit gutem ÖPNV-Anschluss nicht bezahlbar sind, bleibe ich lieber auf dem Land wohnen und mache als Pendler mit meinem Auto die Luft in Frankfurt noch schlechter. Diesen von der Politik mitgetragenen Mietenwahnsinn mache ich jedenfalls nicht mit.

  • Ich habe beides schon probiert. Pendeln nach Ffm über 18 KM (einfach), dann Umzug nach Ffm mit 2 KM bis zur Arbeit und schlußendlich Auszug aus Ffm zurück ins Heimatdorf = Pendeln nach Ffm 39 KM (einfach).
    Mit ÖPNV brauche ich 105 - 120 Min (Alternative: 15 Min Auto & 60 Min ÖPNV + Parkplatzsuche/-Kosten am Bhf), mit dem Auto 35 - 45 Min (Alles einfache Strecke). Weshalb ich mit dem Auto fahre.
    Grund für die Rückkehr aufs Dorf: Altersvorsorge = Wohneigentum.
    Rechnung geht auf (nicht ökologisch). Auch bei Umwidmung der Fahrtkosten, wäre eine Eigentumswohnung in annähernd gleicher Größe / Ausstattung in Ffm nicht finanzierbar gewesen.
    Mit der jetzigen Variante sehe ich gelassen dem Ruhestand entgegen. Wenn die Wohnung abbezahlt ist, reicht die Rente!

  • Ich habe beides schon probiert. Pendeln nach Ffm über 18 KM (einfach), dann Umzug nach Ffm mit 2 KM bis zur Arbeit und schlußendlich Auszug aus Ffm zurück ins Heimatdorf = Pendeln nach Ffm 39 KM (einfach).
    Mit ÖPNV brauche ich 105 - 120 Min (Alternative: 15 Min Auto & 60 Min ÖPNV + Parkplatzsuche/-Kosten am Bhf), mit dem Auto 35 - 45 Min (Alles einfache Strecke). Weshalb ich mit dem Auto fahre.
    Grund für die Rückkehr aufs Dorf: Altersvorsorge = Wohneigentum.
    Rechnung geht auf (nicht ökologisch). Auch bei Umwidmung der Fahrtkosten, wäre eine Eigentumswohnung in annähernd gleicher Größe / Ausstattung in Ffm nicht finanzierbar gewesen.
    Mit der jetzigen Variante sehe ich gelassen dem Ruhestand entgegen. Wenn die Wohnung abbezahlt ist, reicht die Rente!

  • Guten Tag,
    Mein Arbeitsplatz liegt zum Glück im gleichen Wohnort. Trotzdem stehe ich fast jeden Morgen auf der A5 im Stau. Es gibt noch andere Pendler. Die Schüler. Wenn man nicht ganz so glücklich mit den staatlichen Schulen ist, ist man gezwungen für die Kinder einen weiteren Schulweg in Kauf zu nehmen. In unserem Fall ist es die A5 zwischen Heppenheim und Darmstadt-Eberstadt. Jeden Morgen Stopp and Go.
    Die Zugverbindungen sind nicht zuverlässig und überfüllt. Der Fahrplan passt nicht zu den Unterrichtszeiten. Somit brauchen wir auch ab und zu mal über 1 Stunde für die Strecke von 20 km. Wir Eltern verschiedener Klassen haben uns aber zu Fahrgemeinschaften zusammen getan und das funktioniert prima
    Viele Grüße aus dem gerade sonnigen Heppenheim. Familie Rader

  • Ich pendle derzeit täglich von Gießen nach Neu-Isenburg über die wundervolle A5. Vorher habe ich in Marburg gewohnt, weil mein Mann dort arbeitet, haben wir uns für die Mitte entschieden. Wir schauen immer mal nach Wohnungen im Bereich Dreieich und Umgebung, aber wenn ich die Preise so mit meiner schönen großen Wohnung in GI Vergleiche, ist das schon ein in deutlicher Unterschied. Gerade wenn man vielleicht eine etwas gehobenere Bleibe sucht. Das pendeln und der ganze Stau sind zwar furchtbar stressig und die ganze tote Zeit nervt, aber die Verbindung mit Öffentlichen ist leider furchtbar und der Gedanke an Umzug und die damit verbundenen Kosten und Umgewöhnung und vor allem die Wohnungsssuche schreckt mich noch genug ab. Zum Glück bin ich mit meinen Arbeitszeiten flexibel genug um Hauptverkehrszeiten meiden zu können.

  • Solange die Mieten und die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel so hoch sind, macht es für mich keinen Sinn. Ich denke die Arbeitgeber sollten sich mehr bei bezahlbarem Wohnraum und Infrastrukturprojekten einbringen. Wenn eine Firma 1000 Leute beschäftigt, muss sie auch für 2/3 der Beschäftigten Wohnraum nachweisen z.!.

  • Ich habe beides schon probiert. Pendeln nach Ffm über 18 KM (einfach), dann Umzug nach Ffm mit 2 KM bis zur Arbeit und schlußendlich Auszug aus Ffm zurück ins Heimatdorf = Pendeln nach Ffm 39 KM (einfach).
    Mit ÖPNV brauche ich 105 - 120 Min (Alternative: 15 Min Auto & 60 Min ÖPNV + Parkplatzsuche/-Kosten am Bhf), mit dem Auto 35 - 45 Min (Alles einfache Strecke). Weshalb ich mit dem Auto fahre.
    Grund für die Rückkehr aufs Dorf: Altersvorsorge = Wohneigentum.
    Rechnung geht auf (nicht ökologisch). Auch bei Umwidmung der Fahrtkosten, wäre eine Eigentumswohnung in annähernd gleicher Größe / Ausstattung in Ffm nicht finanzierbar gewesen.
    Mit der jetzigen Variante sehe ich gelassen dem Ruhestand entgegen. Wenn die Wohnung abbezahlt ist, reicht die Rente!

  • Ich pendelte 18 Jahre, 5 x wöchentlich von Kirchheim nach Fulda über die A7.Momentan nur noch 2 x wöchentlich, da ich Homeoffice habe. Das braucht etwa 35 Minuten Zeit, bei 45Km für eine Strecke. Und wissen Sie was, ich genieße diese Zeit im Auto um am Heimweg abzuschalten von der Arbeit und am Hinweg voraus zu denken was ich zu tun habe. Es gibt dort wenig Staus, nur Autobahn. Bis zu einer Stunde pendeln für eine Strecke finde ich o.k. Aber ohne öffentliche Verkehrsmittel und ohne Fahrgemeinschaft, denn das regt mich auf. Ich teile mir das ein, so wie es passt. Es ist in 18 Jahren zur Gewohnheit geworden.

  • Hallo!
    Ich muss jeden Tag von Rudingshain nach Hungen
    zur Arbeit fahren ,das sind knapp 38km für eine Strecke. Bei normalem Verkehr brauche ich ca 40 Minuten für den einfachen Weg.
    Durch die vielen LKW (Molkerei Hochwald und Rewe-Zentrale in Hungen) können es auch 50 Minuten werden. Auch mein Mann muss jeden Tag pendeln ,ca 30 km pro Strecke . Durch die sehr unterschiedlichen Arbeitszeiten brauchen wir 2 Autos ,da kommen schon enorme Kosten zustande . Bus und Bahnverkehr in Anspruch zu nehmen ist fast unmöglich! Weiter in die Stadt um
    zuziehen übersteigt unser finanziellen Verhältnisse ,
    Lebenshaltungskosten sind zu teuer, sparen können wir erst wenn wir in den Genuss einer Rente kommen sollten . Dann haben wir nur noch
    die Unterhaltskosten für 1 Fahrzeug und erheblich weniger an Benzinkosten.

  • Ich hatte bereits mehrere Jobs im Rhein/Main-Gebiet. Beim ersten hab ich mir die Ochsentour noch gegeben, am Wochenende in Frankfurt Wohnungen zu besichtigen - angesichts meines Gehalts hatte ich aber keine realistische Chance eine zu bekommen.

    Ein Großteil der Stellen ist entweder befristet oder anderweitig unsicher, ein Umzug bedeutet somit nicht nur den Verlust des bisherigen sozialen Umfelds sondern oder auch ein hohes finanzielles Risiko.

    Bei meinem letzten Beruf hatte ich eine Anfahrtszeit zwischen ca. 1 Stunde (wenn die Bahn pünktlich war, also ein - zwei Mal pro Woche) und 90 Minuten. Eine in Frankfurt wohnende Kollegin verriet mir, dass sie auch ca. eine Stunde unterwegs sei. Für eine marginale Zeitersparnis lohnen die um mindestens 200 Euro monatlich höheren Mietkosten in meinen Augen nicht. Und das obwohl die Preise für ein Monats-/Jahresticket beim RMV maßlos überzogen sind (Monatsticket für den kompletten RMV-Bereich letztes Jahr über 275 Euro).

  • Bei einem Fahrtweg von über einer Stunde pro Fahrt hin und zurück, weil sich zum Beispiel der von Grünen und SPD bevorzugte ÖPNV ständig verspätet, oder wenn sich der Preis fürs Pendeln (inklusive für von der SPD verteuerte Parkplätze) bei dem Gehalt, das man netto (abzüglich der Abgaben, die die SPD vom Lohn abführen möchte) für die Arbeit, zu der man pendelt, bekommt, nicht mehr lohnt.

  • Was heißt "näher am Arbeitsplatz"? Näher nach km ist nicht gleichzusetzen mit näher nach Zeit.
    Ich wohne im Taunus, arbeite in Sossenheim und habe mich dazu entschieden, früh morgens um 6:00 den Arbeitstag im Büro zu beginnen = ca. 40 km bei ca 30 min. Fahrzeit, Arbeitsende 15:00, dann ca 40 -45 Minuten Fahrzeit.
    Ein Kollege wohnt auf der anderen Seite Frankfurts, in Bergen-Enkheim. Viele km weniger, aus persönlichen Gründen fängt er später an zu arbeiten, im Allgemeinen über eine Stunde Fahrzeit. Öffis sind für uns beide keine Alternative, da die Fahrzeit mit den Wegen zum und vom Bahnhof jeweils über zwei Stunden betragen würde.

  • Bei weiterer Spritpreiserhöhung würde ich einen Umzug in Erwägung ziehen
    Aktuell ziehe ich nicht näher an meinen Arbeitsplatz, da mein Sohn und ich alle unseren sozialen Kontakte in unserem Wohnort haben

  • Da ich täglich den Trubel in der Stadt mitbekommen durch meine Arbeitsplatz, bevorzuge ich das Wohnen in ländlichem und ruhigerem Gebiet.

    Da nehme ich auch gerne morgens und abends mehr Zeit im Anspruch, um nach Hause zu fahren. Natürlich kostet der ganze Spaß sein Geld, aber das ist es mir Wert. Man hat einfach mehr Lebensqualität!

    In meinen Heimatort ist genau die Ruhe, die man nach einem stressigen Tag in der Stadt benötigt.

  • Hallo, ich bin bereits bzgl. meines Arbeitgebers explizit meiner Stellung als "Springerin" an einen zentraleren Ort gezogen!
    Nahe der A7 / A 49 wohne ich zentraler in Richtung aller Filialen im Bezirk, um flexible einsetzbar zu sein.
    Zu meiner "Stammfiliale" fahre ich 26 km (einfache Strecke) zu anderen Filialen ggf. das doppelte. Das ist dann aber eher eine Ausnahme.

  • Ich wohne etwa 11km von meinem Arbeitsplatz entfernt auf dem Land. Besser kann man es fast nicht haben. Als Eventualität wäre für mich eine Stunde stop and go oder zwei Stunden fließender Verkehr der Grund zum Umzug.

  • Ich glaube es stellt sich weniger die Frage welche Zeit ich bereit bin zu investieren als die Frage was kann ich mir an Miete leisten.
    Ich pendele von Lich nach Frankfurt. Rund anderthalb Stunden mit den öffentlichen. So sie denn gewillt sind zu fahren.
    In Frankfurt müßte ich für eine 75qm Wohnung rund 1.700,- kalt zahlen. Das wäre der Beginn einer wunderbaren Diät, Essen könnte ich dann nicht mehr so sehr viel. :-)
    Auf dem Land ist die Luft besser, ist es ruhiger und das Mikroklima ist angenehmer als in der Stadt. Ganz abgesehen davon das es mir passieren kann das ich innerhalb Frankfurts auch eine knappe Stunde mit den öffentlichen unterwegs bin.
    Der ÖPNV im Rhein Main Gebiet ist sehr teuer dafür aber schlecht ausgebaut und schlecht getaktet.

  • Der Arbeitsplatz befindet sich 55 km entfernt vom Wohnort. Die Entscheidung für das Leben auf dem Land erfolgte aus rundum guten Gründen. Dass die Infrastruktur zum Teil eher "suboptimal" ist , haben wir bewusst in Kauf genommen.

    Es stellt sich dabei alleine die Grundsatzfrage, ob der Zentralisierungswahn in Richtung Großstädte und Ballungsräume wirklich "alternativlos" und zeitgemäß ist.
    Die Dezentralisierung würde den ländlichen Raum stärken, das tägliche Pendelaufkommen reduzieren, zu einer verbesserten Balance zwischen Arbeits- und Privatleben führen und dadurch langfristig Umwelt, Nerven und Gesundheit schonen.

    Der berühmte "gesunde Menschenverstand" wäre hier vielleicht ein guter Ratgeber..

  • Ich pendle von Montag bis Freitag jeden Tag von Michelstadt nach Frankfurt. Die Fahrt mit der meist prall gefüllten Odenwaldbahn dauert hierbei einfach 80 Minuten, hinzu kommen der Weg zum Bahnhof bzw. vom Bahnhof zum Arbeitsplatz. Da kommt man einfach sehr schnell auf 100 Minuten. Kommen hier noch Verspätungen (leider an der Tagesordnung) hinzu, so ist man gerne mal 2 Stunden (einfach!) unterwegs.

    Hochgerechnet auf die Arbeitswoche ist man hier gut und gerne mind. 16 Stunden unterwegs um auf die Arbeit zu kommen.

    Allerdings sind die Chancen in meinem Beruf in Frankfurt erheblich besser, als im ländlichen Raum. Hier kann der Odenwald bei vergleichbaren Aufgabengebieten einfach nicht mithalten. Weder finanziell, noch bei den Möglichkeiten des Aufstiegs.

    Zudem wäre die Immobilie, wie wir sie im Odenwald erstehen konnten, im Frankfurter Raum nicht bezahlbar. Schaut man sich die Immobilien bzw. die Mieten in Frankfurt an, so ist hier auf Lange Sicht keine Besserung in Sicht!

  • Ab einer Fahrzeit (entfernungsunabhängig) von regelmässig mehr als einer Stunde, egal ob Auto oder öffentlicher Nahverkehr.

  • Ich fahre täglich 2x75 km. Viel weiter sollte es nicht sein. 2x1 Std täglich sind für mich das Maximum. Mit der Bahn würde ich momentan nicht fahren da ich sonst 2x2 Stunden brauchen würde.

  • Es geht nicht so sehr um die Zeit wie lange man fährt, es geht viel mehr darum, wie lange man auf die Verbindung warten muss, wie oft der Zug/Bus (etc) fährt und wie oft es Verspätung oder Ausfälle gibt. Warten ist verschwendete Zeit und stresst...

  • Mein Arbeitsweg ist von Pohlheim aus bis nach Merkenfritz (Hirzenhain). 42 km. Dafür brauche ich in der Regel mindestens 50 Minuten - einfache Strecke. Das ist meine Schmerzgrenze von der Entfernung und von der Zeit her. Insbesondere der LKW Verkehr bis Hungen bzw. Nidda stresst enorm. Das kann ich auch auf lange Sicht so nicht durchhalten.

  • Eigentlich wäre bei mir die Grenze, wenn ein Weg mehr als eine Stunde benötigt (hin- und zurück dann mindestens zwei) - und das nicht nur durch die lange Fahrt begründet ist, sondern durch Staustrecke(n).
    Umziehen werden wir trotzdem nicht, da die Partnerin genau in der entgegengesetzten Richtung arbeitet - und sich ihr Weg dann deutlich verschlechtern würde....

  • Ich bin 2013 mit meiner damals 1jährigen Tochter aus einer 3-Zimmer-Wohnung im Gallusviertel zurück in meinen Heimatort gezogen, Nähe Bad Camberg. 2014 bin ich zurück in den Job, das bedeutet seitdem täglich 50 Minuten mit der Bahn fahren - einfache Strecke. Als Single ohne Kind habe ich Frankfurt und die kurze Wege immer sehr geschätzt, mit Kind hat sich meine Einstellung hierzu verändert. Ganz abgesehen davon, dass ich es mir als Alleinerziehende nicht mehr leisten könnte, in Frankfurt zu wohnen: hier wohnen wir mitten im Grünen. Meine Tochter macht die Tür auf und steht in einem großen Garten mit Trampolin und Sandkasten. Sie hilft ihrer Oma beim Gemüseernten und klettert auf Bäume. Diese Freiheit habe ich ihr immer gewünscht und dafür nehme ich auch das Pendeln in Kauf! Und ganz ehrlich, es ist ja nicht weit nach Frankfurt, wir fahren oft gemeinsam dorthin und besuchen Zoo, Museen, Stadion usw.!

  • Ich wohne in Darmstadt und pendle jeden Tag nach Frankfurt. Von der Wohnung fahre ich mit dem Rad zum Darmstädter Hbf (etwa 4-5km) und fahre dann mit dem Zug nach Frankfurt. So brauche ich von Tür zu Tür etwa 60 Minuten. Mein Arbeitgeber bietet mir jedoch die Möglichkeit von Homeoffice. Diese Option nutze ich etwa 1-2 Tage die Woche um mehr Zeit für meinen Sohn zu haben.

  • Hallo,

    wohnen in der Stadt (Frankfurt) möchte ich nicht. Zum einem aus Kostengründen, zum anderen wegen Nähe zum Wald. Meine persönliche Grenze habe ich erreicht. 1h einfache Strecke ist für mich ausreichend, auch wenn es "nur"45 km sind. Problematischer und wirklich ein "Aufreger" ist der ÖPNV. Es bleibt in der Regel nicht bei einer Stunde, sehr häufig wird daraus bis zu zwei Stunden. Wobei die Verspätung nicht das eigentliche Problem ist, sondern die miese Kommunikation der Bahn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn ich am Südbahnhof stehe , und sehe wie "mein" Zug erst in Richtung Hauptbahnhof fahren muss, dies bei der Bahn nicht bekannt ist.

  • Ich bin 4 Jahre lang nach Frankfurt mit dem Kfz ca 140 km gependelt.
    Wenn man jung ist da macht einem das nicht so viel aus Frankfurt ist durch die schöne Zeil sehr attraktiv für junge Menschen.
    Aber Mal ehrlich unsere Großstädte sind überteuert und zu viel multikulti.Was sich in der Kriminalität wiederspiegelt.
    Gutbürgerliche Kleinstadt mit bezahlbaren Wohnraum ist Gold wert.

  • Für mich ist das soziale Umfeld der Hauptgrund nicht umzuziehen, bzw. die Stadt in der ich arbeite (Fulda) ist mir zu klein, daher würde ich nie aus Frankfurt wegziehen. Also ich bin sogar bereits teure Mieten zuzahlen und dennoch über zwei Stunden (von Haustür zu Haustür) pro Strecke mit der Bahn zu pendeln. Wenn es die Stelle die ich in Fulda habe in Frankfurt gäbe würde ich sie natürlich auch dort nehmen und den Arbeitsplatz wechseln, aber ein Wohnortwechsel käme für mich persönlich nicht in Frage, da ich für mich die lebensqualität in Fulda als zu gering ansehe.

  • Bin 20 Jahre jeden Tag auf über 4 Stunden Fahrzeit für Wohnort/Arbeit gekommen. Es war sehr beschwerlich, es gab aber dienstlich keine andere Möglichkeit. Immer wieder Zugausfälle/Verspätungen etc. Bin dann umgezogen in die Nähe meiner Dienststelle. Das hätte ich viel früher tun sollen. Was hatte ich nach Umzug eine tolle Freizeit.

  • Früher bin ich schon zw. 30 und 40 km für eine Strecke zur Arbeit gependelt. Das Fahren half mir, den Kopf frei zu bekommen, so dass ich den Stress von der Arbeit nicht mit nach Hause nahm. Aber bei 40 km, steigenden Benzinpreisen und winterlichen Straßen hörte der Spaß auf. Ich wollte dann gerne in die Nähe der Arbeitsstelle ziehen, doch ich konnte mir als alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen (der Vater zahlte natürlich keinen Unterhalt) den Umzug einfach nicht leisten. Habe dann beim Amt nachgefragt, ob ich irgendeine Unterstützung bekommen könnte, weil ich mir auch die Fahrt schlicht weg nicht mehr leisten konnte. NEIN. Pech gehabt. Habe dann die Sachbearbeiterin gefragt, warum der Staat einen Umzug nicht unterstützt und statt dessen lieber in Kauf nimmt, dass ich den Job aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen hinschmeiße und mich dann arbeitslos melde. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich damals in MV gewohnt habe und die Verkehrsanbindungen mehr als schlecht waren.

  • Ich (Jahrgang 1972) bin im Speckgürtel von Ffm aufgewachsen und dort bisher auch seßhaft geblieben. Von 1992 bis 2011 mit der Bahn und mit dem Auto täglich nach Ffm gependelt. Seit 2011 wird mit dem Auto nach Seligenstadt gependelt. Der Arbeitgeber bietet ergänzend zur Arbeit im Büro E-Commuting an, um übermäßige Wegstrecken und Zeitverluste für den Mitarbeiter zu reduzieren, und um die Work-Life-Balance zu fördern.
    Wir bevorzugen als Kleinfamilie mit Hund die nahegelegene Natur, aber auch die relativ kurzen Wege in die Großstadt (HU und Ffm), um das breite sportliche und kulturelle Angebot nutzen zu können. Auch die günstigeren Immobilienpreise auf dem Land waren ausschlaggebend für das Leben im Speckgürtel. Dennoch können wir es uns vorstellen, aufgrund des besseren sportlichen und kulturellen Angebots, den Altersruhesitz in die Großstadt zu verlagern.

  • Ich würde dann umziehen, wenn ich eine Fahrzeit von tgl. 3 Std. hätte und ich nicht die Eltern hätte, die ggf pflegebedürftig wären
    Derzeit stört mich am Pendeln mit dem ÖPNV, dass die Züge /Anschlüsse oft nicht passen oder gar ausfallen.

  • Ich als Azubi habe zur Zeit eine Pendelzeit von etwa 1:20. Vor allem das frühe Aufstehen macht einen auf Dauer schon wahnsinnig. Wenn dann noch stress durch Zugverspätungen und Ausfällen dazu kommt ist der tag schon verdammt stressig. Leider habe ich weder Geld für ein Auto, geschweige denn für eine Wohnung in der Nähe meiner Ausbildungsstätte.

  • Ich arbeite seit 01.07.1993 in München, habe dort eine kleine Wohnung und meine Familie lebt, am Wochenende mit mir in Herborn im Lahn-Dill - Kreis. Die ersten Jahre bin ich am Wochenende mit der Bahn, Freitags Nachmittag nach Herborn und Sonntag Abend wieder nach München, dann ca. 10 Jahre mit dem Auto, die letzten Jahre mit Lufthansa und Air Berlin bis zum Renteneintritt. Hat alles immer gut funktioniert.

  • Ich bin schon mal wegen dem Arbeitsplatz umgezogen, es waren damals 1,5 Stunden mit dem Auto Fahrzeit. Ich war damals allein stehend.
    Später mit Familie und Haus bin ich 100 km mit dem Auto zur Arbeit gependelt. Es kostet Zeit, Nerven und Lebensqualität. Habe die Stelle gewechselt und nur noch 20 km gependelt.
    Ich würde nur noch ca. 30 Minuten mit dem Auto fahren. Umziehen würde ich nicht.

  • Ich pendele hinaus, und das wg. der miserablen ÖPNV-Situation mit dem Auto: Bahnen morgens so voll, dass ich tw. nicht mehr reinkomme und auf die nächste warten muss (ich hasse das wirklich) und ständig verspätete Bahnen.
    Da ich ein Stadtmensch bin, möchte ich nicht aufs Land ziehen. Zudem wäre das angesichts a) der Kosten für Monatskarten des ÖPNV und b) der hohen Immobilienpreise im gesamten Rhein-Main-Gebiet wohl noch teurer für mich.

  • Ich wohne 12 km Luftlinie vom Arbeitsort entfernt. Der schnellste Weg ist mit dem E - Bike. 35 Minuten am Mainufer entlang.von Haustür zu Haustür.
    Im Sommer sind dort allerdings viele langsamere Weggefährten unterwegs.
    Die optimale ÖPNV Verbindung benötigt Minimum 40 Minuten. Wenn alle Verkehrsmittel geplant fahren.
    Da ich bereits innerhalb Frankfurt wohne,macht ein Umzug in die City für mich keinen Sinn.
    Schneller zur Arbeit würde ich schon gerne kommen. Unter 30 Minuten wäre gut.
    Ein Umzug kommt für mich aber nicht infrage.

  • Ich würde überhaupt nicht umziehen ! Ich denke die Infrastruktur muss sich erheblich verbessern und attraktiver werden!
    Die Umwelt schonen ist auch leicht daher gesagt, Deutschland rettet nicht die Welt mit innerstädtischen Fahrverboten.
    Es muss viel mehr an günstigen Alternativen für Pendler gemacht werden, mehr Radwege , bessere Zugverbindungen damit auch das Umland in die Metropolen kommen kann. Das ist ja leider nichts neues und wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern

  • Ich bin vor 15 Jahren ins Rhein Main Gebiet gezogen, da ich auf das lange pendeln nach Hause keine Lust mehr hatte. Aber in der Zwischenzeit entferne ich mich wieder aus dieser Region. Die Mieten werden immer unverschämter und man kommt jetzt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schneller an sein Ziel. Und nach einem lange Tag im Rhein Main Gebiet freut man sich auch auf die Ruhe außerhalb dieses Gebietes.

  • Zu kurz kommt oft: Zum Pendeln gehören in der Familie meist zwei! Ich wohne in Frankfurt, aber pendle nach Wiesbaden. Mittlerweile mit dem Auto, weil die Fahrzeit und Zuverlässigkeit der Bahnverbindung unzumutbar sind. Meine Frau arbeitet in Wohnungsnähe und kann das Rad nutzen. Wenn einer von uns nach Frankfurt einpendeln müsste, wäre das ein enormer Stressfaktor, deshalb wäre ein Umzug nach Wiesbaden oder in die Gemeinden dazwischen keine Option. Dafür bezahlen wir den Frankfurter Premium-Aufschlag auf die Miete - und ich habe den Luxus, "gegen den Strom" zu pendeln. Das reiche Angebot der Großstadt an Kultur und Infrastruktur, bei der relativen Ruhe der äußeren Stadtteile ist zudem perfekt.
    Einen Umzug, bspw. in die Mitte zwischen unseren Arbeitsorten würden wir dann in Erwägung ziehen, wenn eine Bahnverbindung wirklich schnell (konkurrenzfähig zum Auto von Tür zu Tür), zuverlässig, komfortabel (Sitzplatz) und in dichtem Takt (max. 15 Minuten-Takt zu jeder Tageszeit) bestünde.

  • Umziehen kommt nicht in Frage...
    In welche Wohnung und zu welchem Preis?
    Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, mehr Home-Office-Möglichkeiten das können Lösungen sein. Der Individualverkehr muss weitestgehend aus den Innenstädten raus.

  • Umziehen? - Niemals wieder!
    Eigentum im Grünen ist unbezahlbar.
    Und ÖPNV? - Nein danke! Kostet mehr Lebenszeit als der Geldvorteil
    je wieder aufwiegen kann.
    Fahrt PKW: 25 km bzw. ca. 20 Minuten (zur Rushhour!)
    Fahrt ÖPNV: Bus + Bahn + Bus = 1,5 Stunden (wenn alles glatt geht!)

  • Eigentum

  • Das Netzwerk an Freunden, dass sich in unvorhersehbaren Situationen um unsere Kinder kümmert, und die sozialen Kontakte unserer Kinder, sind uns wichtig. Darüber hinaus sind Arbeitsplätze austauschbar, Freunde und Lebensqualität nicht.
    Mit den heutigen digitalen Mitteln können viele Berufe von überall geleistet werden. Dies sollte noch mehr gefördert werden. Dadurch würden alle profitieren Umwelt und Familien.

  • Ich pendele derzeit ca. 1 Stunde pro Strecke. Das ist auch das Maximum für mich. Ein Umzug kommt nicht in Frage, da wir Eigentum haben. Und und auf dem "Land" sehr wohlfühlen.

  • Ein Umzug ist für uns nicht möglich, da mein Mann in einem praktisch unkündbaren Arbeitsverhältnis am Heimatort steht. Außerdem ist die Wohnqualität in einer Stadt um einiges schlechter (Umweltfaktoren). Wir wohnen im ländlichen Gebiet und fühlen uns dort wohl.

  • Ich pendele nicht. Da bin ich nicht betroffen.

  • Die Pendelgrenzen sind durch die Öffnungszeiten der Kinderbetreuung gesetzt.
    Ein Umzug ist aber bei der Betreuungsplatz-Situation eher außer Frage. Besonders wenn Kinder dann noch z.B. Logopädie oder Ergotherapie oder ander Förderung brauchen, ist das ein sehr großer Faktor nur in der pendelbaren Umgebung sich beruflich zu orientieren.

  • Durch die Digitalisierung lassen sich eine Vielzahl an Jobs von jedem Punkt der Welt aus erledigen. Die Realität, dass wir uns eine Stunde durch den Verkehr ins Büro quälen, um uns vor einen PC zu setzen, der auch an jedem anderen Punkt der Welt stehen könnte, zeigt, wie tradiert wir unterwegs sind.

    Ich würde für keinen Job der Welt umziehen. Wird mit die Anfahrt auf Dauer zu lange, suche ich mir einen neuen Job, der meine Bedürfnisse und Erwartungen besser erfüllt

  • Näher am Arbeitsplatz zu wohnen ist leider keine Option, wenn der Ort als Wohnstandort ungeeignet, unattraktiv oder aber überteuert ist. Diese Diskussion finde ich ebenfalls ungeeignet. Die DBahn soll sich schlicht und einfach an ihre eigenen Fahrpläne halten. Dann wäre schon viel gewonnen.

  • Ich habe ursprünglich in Geisenheim gewohnt und bin da mein Arbeitgeber in Wiesbaden ist vor über 30 Jahren nach Wiesbaden gezogen. Inzwischen bin ich in Rente.

  • Ich bin lange von Wabern nach FFM gependelt.. Täglich ci 5 Std. Anstrengend.. schon dafür lebt und wohnt man rund um Bad-Wildungen schön.

  • Ich würde ab 2 Stunden für eine Strecke umziehen.

  • Da ich mit meiner Frau ein Haus besitze, kommt ein Umzug nicht in Frage. Außerdem hat meine Frau einen Weg von 1km zum Arbeitsplatz.

  • Bin leider nicht mehr in dieser Themengruppe, da ich mich im Ruhestand befinde.

  • Ab einer regelmäßigen Fahrzeit von einfach einer Stunde würde ich erwägen umzuziehen.
    Abhalten würde mich, dass ich hier mein familiäres und freundschaftliches Umfeld habe. Außerdem muss man auf einen etwaigen Partner Rücksicht nehmen (findet er auch einen Arbeitsplatz in der Nähe oder müsste er dann pendeln etc)

  • Tendziell achte ich darauf, dass der Arbeitsplatz nicht zu weit von meinem Wohnort entfernt ist.
    Wir sind jetzt in den letzten 20 Jahren mehrfach mit der Firma umgezogen, aber immer noch im Einzugsgebiet meines Wohnorts und gut mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.

  • Mietpreise. Ich hab momentan sehr günstige Wohnung, Superlage, halt andere Stadt...Aber ich bin nah dran um in die WG für höheren Preis zu ziehen nur um den Pendlerstress geringer zu machen

  • Ab 1 Stunde Fahrt one way zum Arbeitsplatz.

  • Viele, die weite Entfernungen haben, fahren mit dem Auto. Aber auch ich muss sagen, ich fahre eher mit dem Auto. (Wohnort im Norden FFM/ Arbeit im Westen von FFM).
    Mit dem KFZ in 15-20 Minuten erledigt. Bus/Bahn Tür zu Tür etwa 90 Minuten! Die Verbindungen in Frankfurt sind nämlich auch eine Katastrophe. Aus dem Norden muss man in die Innenstadt und von dort aus wieder raus. Im Sommer sind dann die 21km mit dem Rad in knapp 1 Stunde schaffbar. Da braucht der öffentliche Nahverkehr länger. Eigentumswohnung vorhanden und im Ort aufgewachsen.

  • Ich wohne in der Stadt und arbeite auf dem Land, pendele also umgekehrt. Mit ÖPNV benötige ich ca. 1h 15min, wobei davon 15min Wartezeit beim Umsteigen und 15min Fußweg an der Endhaltestelle sind. Mit dem Auto je nach Verkehrslage zwischen 20 und 45min, mit dem Rad 50min. Für mich ist die Grenze eine Stunde von Tür zu Tür, egal welches Verkehrsmittel, wobei ich den Spaziergang morgen und abends übers Feld nicht einrechne. Ohne Kinder würde ich auf gar keinen Fall aufs Land ziehen, mit Kindern sofort, egal wie ich pendeln müsste.

  • Ich pendele täglich vom eher östlichen Main-Kinzig-Kreis in die Nordweststadt Frankfurts. Das sind mit dem Auto circa 65 km. Die meist überfüllte Autobahn A 3 führt jedoch dazu, dass der Weg auch mal 1-1,5 Std dauern kann. Die Bahnfahrt dauert in etwa ähnlich lange. Aufgrund der Verwurzelung im Heimatort durch Vereine etc. und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz kam bisher weder ein Umzug, noch ein Jobwechsel für mich infrage. Sollte jedoch mal die Familienplanung ins Haus stehen, würde ich mich definitiv für das Leben auf dem Land entscheiden und schauen, ob ich einen ähnlichen Job im Umkreis bekommen könnte. Beamtenstellen gibt's nicht mehr wie Sand am Meer- Möglichkeiten gibt es trotzdem einige! Das Pendeln zurzeit ist jedoch schon meine absolute Schmerzgrenze.

  • Was mich daran hindert in Frankfurt zu wohne, wo ich jetzt auch arbeite sind diese unverschämten hohen Mieten! Im Moment wohne ich Eppstein und muss mit der Bahn fahren, die wie man ja weiß eine eine Katastrophe ist. Die Preise jedes Jahr erhöhen aber der Service ist eine Katastrophe!

  • Für mich bedeutet ein kurzer Weg zur Arbeit mehr Lebensqualität.
    Ich wohne in Frankfurt und pendel täglich, auch im Winter mit dem Fahrrad die rund 7km zwischen meiner Arbeitsstelle und meinem zuhause. Hierfür benötige ich insgesamt maximal 40 Minuten.
    Fahre ich mit dem Auto benötige ich 10 min länger, mit den Öffentlichen incl. Fussweg von und zu den Stationen sogar 1:20 Stunden.
    Diese Zeiten werden vielleicht von einem Pendler aus dem Taunus belächelt, aber je weniger Zeit ich mit dem Weg von und zur Arbeit verbringe desto mehr quality time habe ich.

    Ich denke meine Schmerzgrenze beim Fahrradpendeln wäre bei ca 25-30km einfacher Weg erreicht.
    Noch weiter entfernt wohnen könnte mir nicht vorstellen. Ich benötige eine intakte und zuverlässige Infrastruktur mit kurzen Wegen um mich herum. Auch wenn die Öffentlichen für den Arbeitsweg keine Alternative für mich sind, so nutze ich sie stattdessen für andere Strecken. Das Auto lassen ich so Oft es möglich ist stehen.

  • Ganz einfach, unser soziales Umfeld und unsere Familien sind nun mal in Südhessen! Lieber auf ein paar Euros verzichten und dafür zu Hause wohnen. Muss man auch nicht stundenlang im Stau stehen und seine Freizeit opfern.

    Ich bin selbst Jahre lang nach Wiesbaden gependelt, einfach nur furchtbar die Strecke. Seit Januar bin ich nun im Kreis DA. Etwas weniger Lohn aber mehr Zeit für mich und die Familie!

  • Ich (Jahrgang 1972) bin im Speckgürtel von Ffm aufgewachsen und dort bisher auch seßhaft geblieben. Von 1992 bis 2011 mit der Bahn und mit dem Auto täglich nach Ffm gependelt. Seit 2011 wird mit dem Auto nach Seligenstadt gependelt. Der Arbeitgeber bietet ergänzend zur Arbeit im Büro E-Commuting an, um übermäßige Wegstrecken und Zeitverluste für den Mitarbeiter zu reduzieren, und um die Work-Life-Balance zu fördern.
    Wir bevorzugen als Kleinfamilie mit Hund die nahegelegene Natur, aber auch die relativ kurzen Wege in die Großstadt (HU und Ffm), um das breite sportliche und kulturelle Angebot nutzen zu können. Auch die günstigeren Immobilienpreise auf dem Land waren ausschlaggebend für das Leben im Speckgürtel. Dennoch können wir es uns vorstellen, aufgrund des besseren sportlichen und kulturellen Angebots, den Altersruhesitz in die Großstadt zu verlagern.

  • Zum einen möchten wir nicht in der Stadt leben, weil wir Ruhe und gute Luft schätzen. Zum anderen wäre eine adäquate Immobilie in Frankfurt nicht bezahlbar. Wir überlegen eher, weiter raus in den Taunus zu ziehen. Wenngleich das auch zu mehr Fahrtzeit führt.

    Letztendlich ist Pendeln keine Frage der Distanz, sondern der Möglichkeiten. So wäre ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (bei 3x umsteigen) fast 1-1/2 Stunden einfach unterwegs, wenn ich einen aktuell angeboteten Job in Frankfurt Ost annehmen würde. Zeitlich gleichwertig aufwendig würde es sein, mit dem Kfz nach Karsruhe zu pendeln.

  • Umziehen aus ländlicher Region in den Ballungsraum macht gar keinen Sinn. Es überheizt den Ballungsraum, verstärkt dessen massive Probleme und die ländlichen Regionen bluten aus.
    Den Kollaps verhindern lässt sich m. E. nur, wenn Arbeitsplätze in großer Anzahl aus dem Ballungsraum in ländliche Regionen zurückverlagert werden.
    Die Arbeit zu den Menschen bringen und nicht die Menschen zur Arbeit stauen!
    Dies ist bereits heute möglich, die Digitalisierung ist in vielen Regionen dafür weit genug fortgeschritten. Die Verantwortlichen müssen es nur wollen!

  • Ich bin nach einigen Jahren Stadterfahrung bewusst aufs Land gezogen. Ich fühle mich im städtischen Umfeld absolut nicht wohl. Zu viele Menschen, zu wenig Platz & Natur, zu viel Kommerz, Kriminalität und Hektik. Entsprechend ließ ich mich auch bei der Jobwahl davon leiten, dass anstelle von Dauerpräsenz in irgendeinem Büro mehrheitlich Homeoffice und Kundenbesuche meine Tage prägen.

    Ich finde es bedenklich, dass die Urbanisierung derzeit politisch sogar gefördert wird, anstelle dem Exodus auf dem Land entgegenzuwirken. Milliardenprojekte (S21, BER) in den Städten bei zeitgleich maroder Infrastruktur auf dem Land, Pendlerpauschale einerseits - aber keine Förderung von Homeoffice andererseits.

    Es wird nach riesen Anstrengungen für zusätzlichen Wohnraum in Städten gerufen - warum nicht mit genauso viel Anstrengung darauf hin arbeiten, dass Arbeitsplätze und attraktive Infrastruktur da entstehen wo es schon Wohnraum gibt?

  • Ich pendel aus GI nach FFM, pro Strecke mit ÖPNV ca. 1,5h von Tür zu Tür. Mit dem Auto wäre es die Hälfte (wenn man einen Parkplatz bekommt), aber im Moment fahre ich trotzdem ÖPNV.

    Wir würden als Familie sofort umziehen, die Grenze des zumutbaren sehe ich bei 30min Tür zu Tür. Ein Umzug ist aus Kostengründen jedoch unmöglich (Versuchen wir seit vielen Jahren). Passende Arbeitsangebote in Wohnnähe sind kaum vorhanden (würde ich auch sofort annehmen).

    Auf Basis des aktuellen Arbeitsmarktes und des aktuellen Wohnungsmarktes sehe ich für die nächsten Jahre eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung der Situation.

  • Habe jeden Tag 100 km zu pendeln, von Maintal in den MTK. Dafür stehe ich jeden Morgen gegen 3:30 Uhr auf sodass ich morgens "nur" 45 Minunten brauche. Nachmittags, wenn alles gut geht, ca. 1 Stunde zurück. Habe das Glück, dass ich schon um 5:00 Uhr anfangen kann, sonst wäre das alles nicht möglich. Habe aber auch schon ewig im Stau gestanden. Das höchste waren 6 Stunden auf der A3, wegen Vollsperrung. Umziehen kommt für mich niemals in Frage, ich bin und bleibe ein Landei. Wenn es gar nicht mehr geht und es zu anstrengend wird, man wird ja nicht jünger, dann muss ein neuer Arbeitgeber her.

  • Ich arbeite im Ort, wo ich wohne. Mit pendeln hätte ich nicht so viel Zeit, um mich ehrenamtlich zu engagieren. Ein Job mehr als eine halbe Stunde einfacher Weg würde für mich definitiv nicht in Frage kommen.

  • Ich habe meine Arbeitsstelle in Frankfurt aufgegeben und bin auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Die Fahrt von Butzbach nach Frankfurt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus in Butzbach, Zug Butzbach-Ffm, S-Bahn oder U-Bahn F-Hbf bis Konstablerwache) empfinde ich bei der Unzuverlässigkeit als Zumutung. Da werden pro Tag aus etwas mehr als zwei Stunden schnell 2,5 bis 3 Stunden. Dazu kommt, dass der Fahrpreis einer Monatskarte sich schon bei einer Teilzeitstelle (fahre an 4 Tagen die Woche) nicht mehr rentiert. Wenn ich dagegen sehe, dass ich um die Ecke der Arbeitsstätte für 20 den ganzen Tag parken kann, nicht auf die Zeiten der Öffis angewiesen bin uns somit meinen Tag flexibler gestalten kann, steige ich in den letzten Wochen vermehrt auf das Auto um. Da bin ich auch pro Richtung trotz evt. dichtem Verkehr im Schnitt unter 50 Minuten von der Haustür bis im Büro. Insgesamt geht mir dabei zu viel Lebenszeit verloren, die ich gerne in einer Kleinstadt verbringe.

  • Wir sind 2000 in den Taunus gezogen. Für die Kinder war es ideal, Tür auf (Wendehammer, also Einbahnstr.) und die Kinder konnten spielen. Für mich sind es 35km nach FFM. Saalburg jeden morgen ist auch nicht immer prickelnd, aber die Wohnsituation ist einfach besser als in der engen, lauten und überfüllten Stadt. Ich bereue es keine Sekunde, in den Taunus gezogen zu sein. Seit 2006 fahre ich auch nur noch bis an den Stadtrand und steige dann aufs Rad. Die letzten 8km sind in ca. 20-25 Minuten geschaftt, schneller bin ich mit dem Auto eh nicht und von der Parkplatzsuche mal ganz abgesehen. Ich finde es trotzdem eine Frechheit von der Politik, jetzt den Autofahrer für den Dieselskandal haftbar zu machen. Ich mußte mir 2010 schon ein neues Auto kaufen, da ich mit meinem "Alten" keine grüne Umweltplakette bekommen hätte. Jetzt fahre ich einen Euro 5 Diesel und sehe es gar nicht ein, schon wieder ein neues Auto zu kaufen. Dann verzichte ich auf FFM!!!

  • Mein Mann und ich pendeln täglich vom tiefsten Odenwald nach Frankfurt. War beim Hausbau anders geplant. Wir sind jeden Tag an der Belastungsgrenze durch mindestens 2 Std Fahrtweg einfache Strecke und lasten dies zu 100 dem Total-Versagen der Politik an. Einfachste & sofort umsetzbare Maßnahmen wie z.B. Fahrverbot für LKW von 6-9 Uhr & von 15-19 Uhr auf den am stärksten befahrenen Teilstücken der A3 (z.B. von AB bis OF) und A5 und/oder sogenannte "Car-Pooling Lanes" für alle Autos, in denen mehr als 1 Person sitzt (dies sind nur 2 ad hoc-Beispiele) könnten Autopendlern das Leben leichter machen. DB, RMV und die unsägliche VIAS in die Pflicht nehmen, sofortiger Ausbau der maroden eingleisigen Odenwaldbahn und Erhöhung der Taktung auf mind. alle 15 min. S-Bahn Ausbau der S1 nach Erbach etc etc. Da aber von der Politk nichts zu erwarten ist, werden wir entweder nach FFM ziehen oder unser Fachkräftewissen dem Ausland zur Verfügung stellen, wo man dies anders als hier zu schätzen weiß.

  • Der wichtigste Grund: Wir fühlen uns in Seligenstadt einfach zuhause, so ein richtiges Heimat-Gefühl. Man lebt schon immer da, kennt "Gott und die Welt" aus Verein und Ehrenamt, trifft Hinz und Kunz mal hier mal da. Man sieht seine Kinder aufwachsen, wo man selbst schon als Kind unterwegs war. Sich so zuhause zu fühlen ist unbezahlbar, dafür fahren wir lieber täglich etwa eine Stunde nach FFM, weil es "unsere" Jobs eben leider nur da gibt.
    Man ist in seiner Freizeit schnell im Grünen oder am See, die Kinder wachsen zumindest halbwegs naturnah auf - statt zwischen Hauptverkehrsstraßen und Beton-Häuserschluchten.
    Wohneigentum für eine vierköpfige Familie wäre selbst für uns Mittelklassler mit gutem Doppeleinkommen in FFM bis 300T (damit wir es auch in 20 Jahren abzahlen können) nicht finanzierbar gewesen, oder wenn dann nur eine kleine Wohnung ohne Garten und Garage. Kurz: In Seligenstadt ist es für uns lebenswerter und günstiger.

  • Ich bin täglich hin und zurück von Tür zu Tür insgesamt 3 1/2 Stunden unterwegs. Da ich aber vier statt fünf Tage pro Woche arbeite, relativiert sich das ein wenig. Eigentlich empfinde ich das dennoch als zu lang, mache mir aber die "Reise" so angenehm wie möglich und unterhalte mich mit Freundinnen oder lese. Ich möchte weder meine Arbeitsstelle noch mein Landleben aufgeben. Also muss ich damit leben. Ich kenne aber einige Leute, die wegen der Fahrerei die Arbeitsstelle gewechselt haben. Und ich finde es sehr schade, dass weder die Kommunen noch das Land Hessen (Straßenbau) noch die Bahn / RMV usw. dazu in der Lage sind, Abhilfe zu schaffen - tatsächlich sind es nämlich nur 2 x 65 Km = 130 km täglich, die ich zurücklegen muss, und dafür 3 1/2 Stunden finde ich schon sehr unangemessen...

  • Ich habe mich trotz grundschulfplichtigen Kindern bewusst für eine ("teure") Mietwohnung in der Stadt entschieden. Ich geniesse es jeden Tag entspannt zur Arbeit laufen zu können und vorher noch die Kinder zur Fuß zur Schule zu bringen. Ein tägliches Pendeln, gerade mit dem Auto, kommt für mich nicht in Frage. Bewertet man die Kosten des täglichen Autofahrens richtig (Anschaffung, Abschreibung, Wartung) kommt man leicht auf km Kosten von 50 Cent oder mehr. Insofern dürfte sich das "günstige" Wohnen auf dem Land ohnhehin schnell als Milchmädchenrechnung erweisen.

  • Es gibt nach wie vor Einkommensklassen, für die ist eine Miete in der Stadt eine finanzielle Herausforderung, genauso wie das tägliche Pendeln mit einem Auto. Das gibt sich nicht viel, solange die Löhne nicht realer werden.

  • Von Mühlheim nach Frankfurt (Bockenheim) benötige ich 55 Min. per Bahn von Tür zu Tür oder 35-65 Min mit dem Auto - je nach Fahrtzeit. Bei beiden Verkehrsmitteln kann es bei besonderen Ereignissen auch deutlich länger dauern. Bahn fahre ich in der Regel nicht, da morgens viel zu häufig unpünktlich oder Ausfälle (Ruckzuck ist man dann schonmal 80 Min unterwegs) und Abends zu unpraktisch wg. Umsteigen und 30min Takt ab 19:00h. Wer schon mal durch eine verspätete erste Bahn 25 Min. in HbfTief bis zum Anschluss gestanden hat, kennt das Problem. Außerdem ist Auto nach 19:00h im Normalfall konkurrenzlos schnell.
    Mich nervt an beiden Wegen die Unzuverlässigkeit. Die einzuplanenden Puffer sind einfach zu groß. Nach FFM ziehen fällt aus wg. der hohen Mietkosten. Es stellt sich eher die Frage, ob es nicht irgendwann notwendig sein wird, noch weiter raus zu ziehen, um Mieten bezahlen zu können. Insofern ist es eher angezeigt, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen, um das Pendeln zu verkürzen

  • Ich pendle jeden Tag zwischen Rhein-Main-Gebiet und dem hohen Vogelsberg. ca. 1 Stunde einfache Fahrt mit dem PKW. Das ist meiner Ansicht nach, gerade die Grenze des zumutbaren.
    Umziehen kommt für mich keinesfalls in Frage da ich das Landleben einfach liebe und es für mich der pure Luxus ist. Frische Luft, tolle Aussicht, absolute Ruhe, Natur pur direkt vor der Haustür, ausreichender Platz (dieser auch sehr Kostengünstig).
    Zu dem kommt noch meine Verwurzelung im Ort, Haus, die Möglichkeit der Tierhaltung, die Gesellschaftliche Komponente, u.s.v.m. hinzu. Bei längeren Arbeitsweg würde ich eher einen Wechsel des Arbeitsplatzes in Erwägung ziehen (auch bei geringeren Einkommen). Finde es deshalb sehr schade das unsere Politik das Land "fast" komplett vernachlässigt. Ich bin der Meinung, dass wir nicht die Fläche in einem Punkt konzentrieren sollten sondern lieber andersrum. Dadurch würden auch die Pendlerströme deutlich reduziert.
    Mfg Mirco

  • Ein sicherer Arbeitsplatz würde auch manchen zum Umziehen bringen. Leider weiß man heute nicht, wo man in drei Jahren arbeitet. Selbst wenn man beim gleichen Arbeitgeber bleibt, schützt einem das nicht vor Standortverlagerung oder Schließung des bisherigen Standorts.
    Also bleibt man da wohnen, wo man sein soziales Umfeld hat. Das hat wenigstens weitgehend Bestand...

    Dazu kommen die enormen Kosten beim Umzug, wenn man Wohneigentum besitzt. Noch mal Maklergebühr, Grundsteuer usw. bezahlen, vielleicht mit dem Effekt, in fünf Jahren wieder umziehen zu müssen? Da bleibt man, wo man ist, und pendelt. In meinem Fall zwei Stunden pro Tag - wenn es gut läuft.

  • Hallo,

    ich pendle jeden Tag ca 1 Stunde (pro Richtung). Das stört mich schon, aber nicht so sehr, dass ich dafür näher an Frankfurt ziehen möchte. Zum einen ist es dort teurer, zum anderen bin ich begeisterter Motorradfahrer und mag die Nähe zum Odenwald daher auch sehr. Auch das ruhige Wohnen dort (Ober-Ramstadt) kommt mir eher entgegen. Zumal ich durch die Odenwald-Bahn relativ entspannt ohne Umstieg pendeln kann.

    Viele Grüße

  • Ich pendele täglich 80 km einfache Strecke von Runkel nach Frankfurt.
    Für mich käme ein Umzug in die Stadt nicht in frage da ich ein Leben in der Stadt nichts abgewinnen kann, dort ist alles dicht bebaut, laut und schmutzig.

  • Ich wohne in der Nähe von Marburg und pendle zur Zeit 3 x die Woche nach Frankfurt an die Arbeit. Mit Zug und Auto benötige ich für diese Strecke pro Fahrt meistens ca. 2 h (wenn die Bahn keine Verspätung hat) . Dies ist zwar oftmals anstrengend, aber noch zu ertragen. Ein Umzug kam für mich daher -auch unter Berücksichtigung der in Frankfurt erhobenen Mieten- nicht in Frage. Ausserdem bin ich viel zu sehr in meinem Heimatdorf verwurzelt, sodass ich mich in Frankfurt gar nicht wohlfühlen würde.

  • Hallo,

    umziehen würd ich ab 100 km.
    Zwischen 50 und 100 km würde ich mir ein Wochen-Appartement suchen.

    Am Umzug hindert mich die Familie und regionale Verbundenheit. (Dies empfinde ich aber nicht wirklich als Behinderung ...)

    Viele Grüße

  • Ich pendele täglich 80 km einfache Strecke von Runkel nach Frankfurt.
    Für mich käme ein Umzug in die Stadt nicht in frage da ich ein Leben in der Stadt nichts abgewinnen kann, dort ist alles dicht bebaut, laut und schmutzig.

  • Möchte nicht in der Stadt wohnen, zuviele Menschen, zu laut, im Sommer noch wärmer, teuere Mieten, usw.
    Eigentum!

  • Umzug über 2 Std Fahrt einfache Strecke.

    Hindernis sind starke regionale Unterschiede selbst bei kleinsten Entfernungen (Ffm.- OF)