Immer mehr Arztpraxen sind bereit, systematisch aus Fehlern zu lernen.

Das geht aus dem Abschlussbericht eines Pilotprojekts hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Studie hat aus Sicht der Initiatoren bewiesen, "dass Fehlermanagement das Sicherheitsklima stärkt und praxistauglich umsetzbar ist". Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit und der Techniker-Krankenkasse.

184 Arztpraxen wurden im Rahmen von "CIRSforte" bei der Einführung eines Fehlerberichts- und Lernsystems unterstützt und 17 Monate lang begleitet. In dieser Zeit habe sich "vieles positiv verändert", bilanzierte Projektleiterin Beate Müller.