Ihre Kommentare Mit dem Rad zur Arbeit - ok oder zu gefährlich?

332 Kommentare

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Rad. Meine Meinung nach sollte innerorts komplett Tempo 20-30 gelten. Außerdem eine Spur von mehrspurigen Straßen für Radfahrende freihalten und evtl. Ausweise für kraftstofffahrzeugfahrende Menschen bereitstellen, die besondere Gründe haben, in die Innenstadt zu müssen (Anlieferungen, Medizin etc.). Ebenfalls könnte man durch weitere Studien und Berechnungen optimale Rad- und Kraftstofffahrzeugrouten entwickeln, die auch die Emissionen durch Umwege bzw. Start/Stop Problematik innerorts berücksichtigen.

    Wenn man weiß, welche Route man nehmen muss, geht es mit der Sicherheit auf dem Fahrrad. Allerdings ist ein entspanntes Radfahren nicht möglich, was allerdings grundsätzlich im Straßenverkehr auch mit Kraftstofffahrzeugen ähnlich ist, nur, dass man bei einem Unfall weniger Gefahr ausgesetzt ist.

    Leider sind die Fahrradrouten nicht gut ausgeschildert, sodass man eine Weile braucht, bis man die richtigen Wege kennt.

  • Bei mir ist der Weg zur Arbeit nur sehr kurz aber dennoch nicht ungefährlich. Durch ein kleines Städtchen zu fahren, dessen Straßen damals nicht so angelegt wurden, um vollständig zugeparkt und von übergroßen SUVs genutzt zu werden, ist jeden Morgen/ Abend eine Herausforderung

  • Die Autos müssen zum Großteil aus den Städten verschwinden! Die Fahrspuren müssen für Fahrräder und andere Alternativen freigegeben werden! Grüner muss die Stadt an sich werden! Außerdem ist es sehr wichtig den övpn ausgebaut werden und sehr viel günstiger bzw. Kostenlos werden, nur so kann man die Feinstaubbelastung in den Städten beseitigen und eine hohe Lebensqualität für die Menschen schaffen! Die Autoindustrie muss generell aus der Regierung verbannt werden, denn wenn diese die Regierung in der Hand haben, ist es unmöglich die Welt zum besseren zu wandeln!

  • Ich halte es wie Tobias aus Wiesbaden, nur in die andere Richtung. Frankfurt ist in der Tat deutlich sicherer als Frankfurt. Ich fahre auch gerne bequem Auto und passe besonders auf Radfahrer auf, aber bei schlechtem Wetter und Dunkelheit ist es selbst dann einfach schwer Radfahrer gut zu erkennen. Hier muss die Infrastruktur helfen! Das braucht Platz: 3m mindestens benötigt ein Rad mit Sicherheitsabstand links und rechts!
    Was ich aber absolut nicht verstehe: es wird über die vielen Autos gemeckert, Fahrrad und ÖPNV sollen gefördert werden. Und was macht der RMV? Kauft S-Bahnen die zwar WLAN haben, aber der Stellplatz für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder ist pro Wagen halbiert!
    Es braucht mehr solche Möglichkeiten, auch und gerade im Berufsverkehr, damit mehr Menschen nicht nur bei Sonnenschein zum Rad greifen. Wie oft habe ich schon meinen Fahrrad-Joker gezogen, als mal wieder eine Störung vorlag!
    Gesundheit und Flexibilität! Ich liebe die Kombination aus Rad und ÖPNV!

  • Blödsinn, nur weil wir nicht in der Lage sind einen gescheiten und günstigen ÖNPV haben. Das Auto ist für weite Strecken-weil die Mieten in der Stadt zu teuer sind-für die meisten meier Arbeitskollegen das einzige Verkhresmittel um günstig und schnell zur Arbeit zu kommen.

  • Hallo,
    ich fahre fast täglich seit 25 Jahren mit dem Rad zur Arbeit, entweder auf der Straße oder durchs Gelände. Meine Erfahrung ist, dass Radfahren die gesündeste, leiseste und umweltfreundlichste Art des Strassenverkehrs ist. Dabei ist man nicht nur jeglichen Witterungsbedingten ausgesetzt, sondern man muss immer mit Gefahren rechnen. Gefährlich sind insb. Pkws. Viele Pkw-fahrer sind sich nicht bewusst, dass eine noch so leichte Berührung des Pkw mit dem Rad(fahrer zu schwersten Verletzungen führen kann, wahrend dem Pkw-Fahrer gar nichts passieren kann. D. h. die immer wieder geforderte gegenseitige Rücksichtnahme muss vor allem von den Pkw-Fahrer-fahrern gefordert werde.
    Hinzu kommt, dass der größte Teil der Radwege für Radfahrer völlig ungeeignet sind.
    Anstelle dies zu berücksichtigen, wird man als Radfahrer von vielen Pkw-fahrern auch noch sehr häufig aus Übelste beschimpft.
    Auch ich fahre viel Pkw (ca. 30.000 km/Jahr). Somit kann ich dies auch aus dieser Sicht bestätigen.

  • In Städten wie München verbraucht der ruhende Verkehr in Form geparkter Autos ca. ein Achtel der Stadtfläche und der fahrende Verkehr ca. die Hälfte. Im Schnitt werden die Autos nur eine Stunde pro Tag von nur einer Person genutzt. Das ist nicht nur ineffizient, sondern geradezu irrsinnig.
    Das Fahrrad muss das Rückrad der Verkehrswende bilden. Radfahren benötigt erheblich weniger Fläche sowohl beim Parken als auch beim Fahren, ist emissionsfrei und hält fit.
    In Frankfurt am Main, das sich zwar bemüht zeigt, die Stadt fahrradgerecht zu machen, aber noch viel aufzuholen hat, müssen zwei- und mehrspurige Straßen aus dem Zeitalter der "autogerechten Stadt" auf eine Spur pro Fahrtrichtung plus breitem Radstreifen zurückgebaut werden. Fahrradstraßen und Trassen, die durch Über- und Unterführungen die Kreuzung mit Autoverkehr umgehen, müssen genauso geschaffen werden, wie ausreichende Kapazitäten an Abstellanlagen.
    Sobald dies gegeben ist, werden auch mehr Pendler das Fahrrad nutzen.

  • Recherchetipp: In der Diskussion wird gerne bemerkt dass wir als Autofahrende bereits die Zahlmeister der Nation wären. So nachvollziehbar dieser subjektive Eindruck auch ist - die Wahrheit ist eine komplett andere. Eine (aktuelle, anerkannte, seriöse) Studie der Uni Kassel kommt zu überraschenden Ergebnissen. Der Autoverkehr trägt seine Kosten nicht annähernd selbst, sondern wird von der Allgemeinheit stark subventioniert. Lesenswert.
    https://www.unikims.de/de/newsarchiv/der-autoverkehr-kostet-die-kommunen-das-dreifache-des-oepnv-und-der-radverkehr-erhaelt-die-geringsten-zuschuesse

  • Ich wundere mich kaum über das Unverständnis vieler Autonutzer über das Verhalten von Radfahrenden. Obwohl das Fahrrad / Lastenrad seit Jahren mein Hauptverkehrsmittel ist, bleibt jeder Weg eine Schnitzeljagd: Wo darf/muss ich fahren? Der Flickenteppich unserer "Radwege" ist selbst für jemanden der sich mit der Materie beschäftigt kaum durchschaubar. Für reine Autofahrende komplett intransparent. Folge: Frust und Aggression. Abstandsregeln beim Überholen & bei Gegenverkehr, Einbahnstraßenregelungen mit Freigabe f d Radverkehr - all diese (Sonder-)regelungen sind den allermeisten Autonutzern völlig unbekannt. Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung f Radfahrende ist, beispielsweise, eine gute Maßnahme. Es fehlen aber Hinweise für Autofahrende dass sie mit (legalem!) Gegenverkehr zu rechnen haben. Der Radverkehr wächst, einfach weil das Rad für sehr viele Wege das beste Verkehrsmittel ist. Es ist dringend an der Zeit diesem Verkehrsträger eine angemessene Infrastruktur zu geben.

  • Auf jeden Fall mit dem Rad.

  • Praktisch, ja, gesund auch. Fahre bei gutem Wetter von Wiesbaden nach Frankfurt, bei schlechtem Wetter mit dem Klapprad zum Bahnhof Wiesbaden und bom Frankfurter Hbf ins Büro. Eindeutig die schnellste und günstigste Möglichkeit zur Arbeit zu kommen.
    Leider ist es, insbesondere in Wiesbaden, im Berufsverkehr zienlich gefährlich: viele undisziplinierte Autofahrer drängeln und rasen eigentlich jeden Morgen und Abend auf den Ringen, Abstand und Rücksicht beim Überholen sind Fremdwörter, genau wie Radwege. Hier müsste dringend etwas geändert werden. Aufgrund der bestehenden Platzverhältnisse geht dies allerdings nur zu lasten des Autoverkehrs: Fahrspuren oder Parkplätze müssen wegfallen um einen Radweg bauen zu können.
    Dann würden sich wohl auch mehr Menschen auf's Rad trauen und die Anwohner wären über weniger Autos unter ihren Fenstern wohl sicher auch nicht traurig.
    Wie es geht zeigt Frankfurt. Nicht perfekt aber um Welten besser als die Landeshauptstadt!

  • Man kann durchaus mit dem Rad zur Arbeit fahren. Ich sehe die meisten Gefahrenpotentiale im Verhalten mancher (sehr vieler) Radfahrer, die Verkehrsregeln entweder nicht kennen, oder aber wohl eher wissentlich missachten. Abhilfe könnte eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder bringen, um die schwarzen Schafe zu identifizieren und sanktionieren zu können. Neue Radwege bringen keine Sicherheit, wenn sie nicht genutzt werden oder die Radler bei Rot über die Ampeln brettern. Teilweise gibt es heute zwei Radwege (baulich neben dem Gehweg plus auf die Strasse gepinselt). Das trägt eher zu Frust und noch mehr Rivalität bei. Da schafft grüne Verkehrspolitik eher schwindende Akzeptanz und führt zu Frust und Agressivität. Allerdings sollte das Ordnungsamt auch stärker gegen Autos vorgehen, die auf Gehwegen und Radwegen parken. Da wird oft schnöselig von einigen Autofahrern gehandelt, nur um nicht einen Meter zu viel laufen zu müssen. Das wird aber durch entfallenden Parkraum zusätzlich verschärft.

  • Ich wünsche mir eine freie, gleiche und solidarische Gesellschaft. Mit dem Auto ist das nicht zu vereinbaren. Daher weniger Autos und mehr Fahrräder in den Städten.

    Aufs Land ziehen und sich dann aufregen, dass der Weg zur Arbeit lange dauert ist irgendwie komisch.

    Es gibt weltweit keine Stadt in der das Mobilitätsproblemen mit Hilfe des Autos gelöst wurde. Das sollte uns zu denken geben.

  • Ja, dringend notwendig. Bisher wurde der Autoverkehr einseitig bevorzugt. Deshalb muss die Fahrradverkehrsinfrastruktur erheblich verbessert werden. Wenn Radwege als sicher angesehen werden, werden sie auch von Menschen genutzt, die sonst zuviel Angst im Mischverkehr haben.

  • Ich habe vor genau 30 Jahren mein Auto abgeschafft. Zuerst hatte ich Angst, danach fühlte ich mich freier, bis heute. Genau der Effekt, wenn wer von einer Sucht weg kommen will. Wenn es geschafft ist, bleibt das pure Vergnügen.
    Auto? Hab ich nicht nötig!
    Und keine Zeit zu ;-)

  • Mit dem Rad zur Arbeit?
    - auf jeden Fall gefährlich für die Radfahrer.
    Die Autofahrer haben sehr wenig Unrechtbewußtsein.
    Da wird beim Einbiegen in die Strasse von den Autofahrern die Kurve geschnitten. Es wird in einem Abstand von 30cm am Radfahrer vorbei gefahren. Ich könnte viele Beispiele nennen. Eigentlich muss man als Radfahrer in Ffm froh sein, wenn man lebend zur Arbeit und wieder zurück kommt.
    Besonders die gelben Autos mit dem Schild auf dem Autodach fühlen sich als Herren der Strasse und benehmen sich so.

  • Es geht hier gar nicht darum ob OK oder zu gefährlich.

    Ich wohne außerhalb und wenn ich Termine habe, dann kann ich nicht mit dem Fahrrad 2 Std. one way irgendwo hinfahren. Auch ÖPNV ist ein Zeitfresser.

    Ums Auto herum kommt man nunmal nicht.

    Die ganze Ökodebatte nervt EXTREMST.

    A3 ausbauen, Zubringer nach Frankfurt, gerade aus Südosten eine einzige Katastrophe, Nordumgehung Darmstadt, alles fehlt.

    Grüne sind NUR am Blockieren.

  • Mit dem Rad zur Arbeit? Oft sehr gefährlich für die Fußgänger! In der Frankfurter Innenstadt müssen in erster Linie die Fußgänger vor Irrläufern auf 2 Rädern geschützt werden, die wie die Wahnsinnigen durch Fußgängerzonen oder über öffentliche Plätze brettern oder Fußgänger beim Aus- oder Einsteigen in Linienbusse über den Haufen fahren oder grundsätzlich über rote Ampeln brettern und in falscher Richtung auf Radwegen oder in Einbahnstraßen fahren. Nicht der Radfahrer ist der Schwächste auf der Straße, die Fußgänger sind es. Und die müssen endlich auch ihren Schutz bekommen, vor allem die Kinder und älteren Mitmenschen unter uns.
    Mehr Kontrolle der Radfahrer muss her: keine Kopfhörer beim Fahren, keine SMS schreiben beim Fahren, schieben in der Fußgängerzone und Rad abnehmen wenn rote Ampeln überfahren werden. Hier sind das Ordnungsamt und die Polizei gefragt.

  • Natürlich, die Gefahr für Gesundheit und Leben geht vom motorisierten Verkehr aus! Deshalb unbedingt: vollständige Trennung von Rad-und Fußweg vom motorisierten Verkehr. Der rote Teppich, der dem Autofahrer ausgerollt wird (blumengeschmückte Verkehrsinseln, glatte Straßenoberflächen, Parkhäuser ...), muss zugunsten von Fußgänger und Radfahrer eingerollt werden! Die Sperrung von Stadtvierteln und Städten für den motorisierten Verkehr privilegiert Rad-u. Fußverkehr und ÖPNV!

  • Wir haben vor einem Jahr unser Auto abgeschafft. Mein Mann und ich können ganzjährig in Frankfurt zur Arbeit radeln. Unsere Kinder (3 Jahre und 1 Jahr) transportieren wir auf dem Kindersitz oder im Anhänger zur Kita. Mein Mann war früher ein eingefleischter Autofahrer, nach einem Jahr Resümee ziehen gab er nicht etwa die niedrigeren Kosten als Hauptargument ohne eigenes Auto zu leben an, sondern, dass es wesentlich entspannter ist sich keine Gedanken um Reparaturen oder Parkplatzsuche zu machen. Ich schätze am Radfahren die Bewegung, das Miterleben der Jahreszeiten und es ist in der Stadt das schnellste Verkehrsmittel. Meine Kinder würde ich, so wie die Radinfrastruktur in Frankfurt im Moment ist, nicht auf der Straße fahren lassen. Es gibt zu viele Lücken im Radwegenetz und vorhandene Wege sind oft mangelhaft. Nicht nur für eine bessere Mobilität innerhalb der Stadt, sondern auch für eine höhere Aufenthaltsqualität wünsche ich mir mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen.

  • zu den Fragen: fahre ich mich dem Rad zur Arbeit? Ja, in trockenen Sommerwochen. Sonst öffentlich? nein, da zu lange absolute Fahrtzeiten die etwa doppelt als Fahrrad und Auto liegen!!

    was ist gut? Etwas Sport, frische (Auto-Stadt) Luft, das Auto mal stehen lassen.
    was ist nicht gut? Wartezeiten an Ampeln, die deutlich länger sind als die bevorzugten Autos, ja, aber das ist nicht das eigentliche Problem. Damit kann man sich arrangieren.
    Aber: schlechte Radwege, wenn der Platz nicht mehr reicht, endet einfach der Radweg im "Nichts" und man teilt sich - weil man einfach weiter fährt - den gleichen Platz mit dem Auto, das auch einfach weiter fährt.... Problem?
    Oder Busse, deren Halteposition an der Haltestelle .... natürlich auf dem Radweg ist...?!
    Also fährt man an ihm vorbei - wo man sich wieder mit Autos in die Quere kommt...

    Zusammenfassend: würde man nicht super-aktiv defensiv fahren, hätte man fast jede Woche einen Zusammenstoß mit einem Auto...

  • Als Radfahrer hat man null Chance mit dem Autoverkehr auf der grünen Welle mitzuschwimmen. Dafür ist der Kfz-Verkehr zu schnell und die Ampelschaltungen darauf optimiert. In der Konsequenz hat man als Radfahrer seine Rotausleuchtung an jeder Ampel. Wer - wie teilweise in Frankfurt - auf wenigen hundert Metern viermal rot sieht kann schon mal arg ins Fluchen kommen. Manche Radfahrer fahren dann aus Frust trotzdem über die Ampel. Und schwupps, schon wieder ein "Rüpelradler"...
    Beheben kann man das nie ganz, ein Tempo 30 innerorts maximal für alle würde da aber schon mal helfen. Davon profitieren meiner Meinung auch die Fußgänger, die sich in einer langsameren und leiseren Umgebung auch wohler und sicherer fühlen würden.

  • Es fehlt massiv an der Infrastruktur fürs Fahrrad. Da der Platz begrenzt ist, müssen Autofahtstreifen an manchen Stellen umgewidmet werden. Der massive Widerstand der Autonutzer ist logisch, doch nach der Umverteilung des Raumes geht es für alle besser....das zeigt die Erfahrung besonders im Ausland, wo man oft viel weiter ist...

  • Das hängt davon ab, wo man wohnt und wo man hin möchte. Mit Ortskenntnis lässt sich oft ein autoarmer Weg finden (meiner ist zum Beispiel fast autofrei, dafür aber knapp 15 statt 13 Kilometer einfach lang).

    Eine echte Fahrradinfrastruktur mit Wegen, die Sicherheit vermitteln, würde viel mehr Leute aufs Rad bringen. Gut für die Gesundheit und die Umwelt.

  • Es ist ein großer Luxus, mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können. Aber die Bevorzugung der Autos ist sowas von steinzeitlich 50er-Jahre. Wer zahlt die Kosten für Platzverbrauch, Gesundheitsbelastung und Umweltzerstörung? Autos müssen raus aus den Innenstädten. Und was sich beispielsweise Frankfurt/Main für Radwege leistet, sollte für Planer und Erbauer strafrechtliche Konsequenzen haben, so idiotisch sind die teilweise. Und übrigens: Das sage ich auch als Autofahrer.
    Stefan, Ffm

  • Ich wohne in Sulzbach und pendel bei gutem Wetter 13 km ( einfache Fahrt) zu meiner Arbeitsstelle in Frankfurt- Heddernheim.
    Der Weg führt meist abseits von großen Straßen und ist nur an einigen wenigen Stellen( Kreisel Heerstraße/ Praunheim) durch Autoverkehr gefährdet.
    Ich genieße die tägliche Fahrt, sie ist ein kleines Sportprogramm zumal wenn man eine sitzende Tätigkeit ausführt.
    In Frankfurt selbst gibt es natürlich noch viel zu tun für sichere Radwege, aber abseits der Hauptrouten kann man sich als Radfahrer meist sicher bewegen.
    Ich kann das Radfahren zur Arbeit nur empfehlen, man kommt staufrei, stressfrei und entspannt ans Ziel und Parkprobleme hat man auch nicht.

  • Ich möchte genauso gerne mit dem Auto wie auch mit dem Rad unterwegs sein! Für beides ist der Raum vorhanden! Die Entscheidung auf was ich zurück greifen soll darf nicht durch Trend, Gesetzgeber oder sonst jemanden fallen! Die Entscheidung ist einzig und alleine mein Wille! Die ganzen Debatten spalten die Gesellschaft nur und bringen keinen richtigen Verbesserungsansatz zum Thema Mobilität und Klimaschutz mit sich! Es müssen Anreize geschaffen werden etwas anderes zu tun und nicht nur Verbote und Vorschriften zu diktieren!
    Aber, leider ist der Trend in der Gesellschaft und Politik sich lieber mit Problemen zu beschäftigen als sich den Lösungen anzunehmen! Über die letzten Monate hört man nur Debatten über Probleme und am besten alles verbieten! Lösungen scheinen zu anstrengend und zur verpflichtend!

  • Ich finde es sehr gefährlich, mache es aber trotzdem, auch aus Gewohnheit. Ich komme aus dem Münsterland und habe somit fast optimale Bedingungen kennen gelernt.
    Meiner Ansicht nach ist eine Infrastruktur für Fahrräder hier so gut wie nicht vorhanden, was auch häufig zu den Konflikten zw. Auto, Rad und Fußgängern führt.
    Eine Intelligente Verkehrsführung für Radfahrer mit direkten Wegen, die baulich getrennt sind von Autos und Ampelschaltungen mit eigenen Radspuren an großen Kreuzungen würden sicher viele scheinbar rücksichtslos fahrende Radfahrer zurück auf die Radwege bringen.
    Ich fahre wirklich viel mit dem Rad, aber die Innenstadt meide ich , da es dort ,nicht wie in Fahrradstädten wie Münster ,keine bessere Alternative als das Auto ist. Man ist weder schneller noch hat man sichere Radwege, noch gibt es viele Möglichkeiten das Rad sicher abzustellen. So lange das Auto die bessere Alternative ist, wird Niemand, der eher wenig Rad fährt vom Auto auf das Rad umsteigen.

  • Ich von pendle jeden Tag gut 30 km. Dazu nutze ich meist das Fahrrad, manchmal auch die Bahn, die stündlich auf dieser Strecke fährt. Mein Auto habe ich vor drei Jahren verkauft, weil ich es nicht genutzt habe und es immer nur vor der Tür steht. Etwa dreimal im Jahr nehme ich mir ein Auto vom Carsharing.
    Die Fahrt auf dem Radweg außerhalb des Ortes ist meist unproblematisch. Problematisch ist, dass sich Kommunen, Landkreis, Land und Bund die Verantwortung für den Unterhalt der Radwege gegenseitig zuschieben. Deswegen werden Mängel nicht behoben. Außerdem gibt es kein einheitliches Konzept, sondern ein Sammelsurium von einzelnen Radwegen und Maßnahmen in den Orten. Hier wäre ein bisschen mehr Zentralismus wünschenswert.
    In der Stadt vermeide ich wenn möglich das Radfahren außerhalb von Radwegen, da es teilweise gefährlich ist. Das liegt aber nicht so sehr an einzelnen Autofahrern, sondern an der Verkehrsführung und am fehlenden Gesamtkonzept.

  • Ich fahre gerne mit dem Rad zur Arbeit. Wenn das Wetter passt und ich nicht auf die Zeit achten muss. Zeitdruck ist beim Autofahren genauso schlecht wie beim Radfahren, weil dann Hektik das Handeln bestimmt. Mein unliebster Tag zum Radeln ist der Freitag. Warum? Weil anscheinend alle Autopendler auch noch andere Dinge im Kopf haben und nicht mehr so genau auf Radfahrer achten. An keinem anderen Tag der Woche werde ich so oft geschnitten oder es biegt unmittelbar vor mir einer rechts ab. Gerne auch unmittelbar nachdem ich von demjenigen überholt wurde. Ich wurde gesehen und trotzdem nicht wahrgenommen. Meine Pendelstrecke ist 30 Kilometer lang und ich bin immer wieder dabei neue Wege zu suchen um noch schneller mit noch weniger Kontakt zum Kraftfahrzeugverkehr voran zu kommen. Aber die letzten Kilometer mitten in Frankfurt in die Nähe der Messe lassen sich leider nicht mehr optimieren. Nur noch durch Investitionen der Stadt in bessere, getrennte und falschparkerfreie Radwege.

  • Ich fahre jeden Tag um die 18km. Ich bin froh das ich eine Route durch den Wald wählen kann. Auf der Straße wird's einfach richtig gefährlich. Ein Großteil der Radler die ich kenne halten sich an die Verkehrsregeln und werden trotzdem immer an gehupt bedroht oder sonst was.
    Es fehlt einfach die Infrastruktur für Fahrräder und das rücksichtsvolle fahren beider Seiten. Wobei Radler meist durch Autos gezwungen werden Regeln brechen zu müssen, um einfach nicht zu sterben.
    Fahrt mehr Fahrrad. Fahrrad + RMV = stressfrei zur Arbeit

  • Ich fahre nur im Sommer mit dem Rad aus dem Europaviertel zu meiner Arbeit am Flughafen. Das klappt in der Stadt gut (im Stadtwald sowieso) und ist m. E. nicht zu gefährlich, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält!!! Eine rote Ampel ist eben rot, auch wenn es mich Zeit kostet. Am gefährlichsten sind für mich eigentlich nur die entgegenkommenden und rücksichtslosen Radfahrer!

  • Das kommt zuerst mal auf die zu pendelnde Strecke an. Wenn man wie ich über 30 km zur Arbeit bewältigen muss und um 06:00 Uhr Dienstbeginn hat, dann ist das Rad keine Alternative. Zudem haben wir hier in Hessen doch gefühlt zu 75 des Jahres Wetterlagen bei denen Radfahren schon eine Zumutung ist. Hinzu kommt die alternde Gesellschaft. Zwei Kollegen von mir, beide um die 60 Jahre, pendeln oft mit dem Rad, da sie nur einen kurzen Weg bewältigen müssen. Beide sind innerhalb der letzten 2 Jahre gestürzt und hatten jeweils mehrere Wochen Dienstausfall. Somit kann ich das Radpendeln nicht wirklich als großflächige Alternative sehen. In Teilen bestimmt, aber das verteufeln des Autos ist wirklich nicht die Lösung.

  • Da ich nur eine Teilstrecke zurück lege um dann in den Zug einzusteigen und den später den Bus zu nehmen muss man sagen hat das eher was mit der Entfernung zu tun . Grundsätzlich ist es aber nicht ungefährlich da es einige markante Punkte gibt, die man so als Radfahrer nicht sieht . Daher sollte man in Niedernhausen mehr für den Radverkehr tun . Ein erster Schritt wurde gemacht mit den Fajrradboxen der Gemeinde aber mehr auch nicht . Auch sollte man ab sofort regelmäßig am ADFC Klimatest teilnehmen um zu wissen woran man ist.

  • Hallo!
    Im Sommerhalbjahr fahre immer mal wieder mit dem Rad zur Arbeit, weil es ökologisch und gesundheitlich sinnvoll ist. Wichtig ist für mich ein sicherer Radweg und eine Möglichkeit mein Rad sicher abstellen zu können. Also mit einer Möglichkeit es gut abschließen zu können. Ich fahre nicht Rad, wenn ich mir auf viel befahrenen Straßen die Fahrbahn mit Autos teilen muss. Leider hat sich bei meinem Arbeitsweg die Sicherheit fürs Radfahren vor ein paar Monaten verschlechter, da der Radweg auf die Straße verlegt wurde. Wenn die Radspur dazu dient die Fahrspur für Autos zu verengen, damit diese sich an die Geschwindigkeit halten, dann empfinde ich das als lebensgefährlich für RadfahrerInnen. (Gisselberg)
    Ökologisch halte ich es für wünschenswert, wenn der Autoverkehr sich zu gunsten von Radverkehr und öffentlichem Verkehr einschränken muss. Insbesondere in den Innenstädten sollten Autos nachrangig behandelt werden. Im Gegenzug sollte der öffentliche Nahverkehr kostenfrei sein. MfG

  • Das Radfahren ist zu gefährlich geworden, soweit a) Radwege nicht vom Autoverkehr getrennt sind und b) ist auch das Radfahren auf Radwegen und gemischten Rad- und Gehwegen sehr ungemütlich und teilweise gefährlich, weil Rennradler und Rowdies oft rücksichtslos sind. Auf jeden Fall sind ungefährliche Radwege - auch durch die Stadt- notwendig, wenn der Radverkehr gestärkt werden soll.

  • Mit dem Rad zur Arbeit ist - außer an Starkregentagen - mein täglicher Weg zur Arbeit, und zwar in Frankfurt. Natürlich gibt es in Ffm. neuralgische Punkte, an denen man auf dem Rad ein mulmiges Gefühl bekommt, wie zum Beispiel auf der Mainzer Landstraße zwischen Alte Oper und Platz der Republik. Aber an vielen Stellen der Stadt ist Fahrradfahren auch weitgehend risikolos machbar, und auch im Auto ist man nicht vor Unfällen gefeit.

  • Zu enges Überholen seitens der Autofahrer stört mich nicht - solange ich nicht mit dem Aussenspiegel "erwischt" werde.
    Wenn eine Strasse mal zu eng ist, mache ich als Radfahrer stets den Autos Platz, indem ich auf dem Gehsteig weiter radele.
    Ausserorts weiche ich auf's Bankett aus.

  • Haben Sie mal in Frankfurt die Fahrradfahrer beobachtet. Es werden die elementaren Verkehrsregeln missachtet (rote Ampeln überfahren, auf dem Gehweg fahren, über Fußgängerüberwege fahren mir der Meinung, man hätte da Vorfahrt, an Fußgängerüberwegen nicht anhalten, wenn Fußgänger queren wollen usw). Mehr Fahrrad vertragen die Städte nur, wenn auch die Fahrradfahrer nicht mehr aufgrund der Anonymität sämtliche Regeln missachten. Mir graust es in diesem Zusammenhang schon vor den E-Tretrollern.
    In den Städten müssten zuerst mal schlagkräftige Fahrradstaffeln der Polizei und der Ordnungsämter vorhanden sein, die Verstöße, die durch Radfahrer begangen werden mit Bußgeldern ahnden.
    Je mehr Fahrräder in die Städte kommen, desto mehr dieser Rowdys wird es geben und umso mehr Unfälle werden zu verzeichnen sein.

  • Es wäre viel gewonnen, wenn auf der Kurzstrecke bis 5 km mehr das Fahrrad genutzt werden würde. Da ist doch auch sehr viel Bequemlichkeit mit im Spiel - wer nicht will, wird immer Argumente finden ;-) Ich fahre prinzipiell alles mit dem Rad und kombiniere das mit dem RMV. Arbeite in Wiesbaden; einfache Strecke 35 km, die ich, weil es mir Spass macht, öfter auch mal komplett durchfahre. Radfahren hält mich richtig fit :-)
    Noch was zu den gegenseitigen Vorurteilen. Radfahrer sind sicherlich nicht die besseren oder schlechteren Menschen wie Autofahrer oder Fußgänger. Es gibt bei jeder Kategorie die Agressiven, die Rücksichtsvollen etc. Nur die Lobby bringt insb. den Autofahrern schon viele Vorteile. Da haben wir noch einen weiten Weg vor uns...

  • Im Moment würde ich nicht, mit dem Rad zur Arbeit fahren.
    Einfach zu gefährlich.
    Da einfach keine getrennten Radwege vorhanden sind
    bzw. keine vorhanden.
    Da hat die Stadt im Ausbau von Radwegen zu lange geschlafen !
    Wenn ich höre, es muss erst geplant werden...
    dann dauert dies noch mindestens 5 Jahre, bis die Planung fertig ist.
    Und dann etwa 5-7 Jahre, bis es umgesetzt worden ist.
    Warum nimmt man sich nicht ein Beispiel an Luxenburg oder Amsterdam ?
    Da funktioniert es, und es wird noch weiter dort ausgebaut.
    Die Menschen nehmen dies dort auch an.

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit einfach ca. 7 KM. Die Gründe sind : schneller und kostengünstig als mit dem Auto bzw. Bus, Bewegung ist immer gut, auch mein Immunsystem wird gestärkt, keine Parkplatzsorgen, schön flexibel und die Umwelt freut es auch. Natürlich gibt es auch Nachteile, man ist dem Wetter ausgesetzt, die Radwege könnten viel besser ausgebaut sein und der Umgang unter allen Verkehrsteilnehmern sollte sich verbessern. Für mich überwiegen die Vorteile und ich kann es jedem nur empfehlen, es einmal zu probieren.

  • Ich habe nur drei Kilometer bis zur Arbeit und fahre diese meistens mit dem Fahrrad auch benutze ich es zum Einkaufen in die Stadt. Die Vorteile kein Stau kein Parkplatzproblem.
    Es muss ein ausgewogenes Miteinander mit den Autos geben, weil ganz darauf verzichten kann ich auch nicht.

  • Das Zeltalter des Autos für jeden läuft ab. Egal ob verbrenner oder Elektro; die Umweltverschmutzung daraus ist nicht mehr hinnehmest. Elektro ist keine Alternative da die Rohstoffe dazu führen dass anderen die Existenzgrundlage entzogen wird. Auch aufgrund des Wachstums in den Städten ist es nicht mehr möglich den Autoverkehr so weiterzubetreiben da schlicht der Platz fehlt, sowohl für die Fahrbahnen in immer größer werdenden Städten als auch der Platz für Parkplätze.

  • Das Fahrrad ist Die beste Alternative; wohne 15 km außerhalb von Frankfurt und bin mit dem Rad schneller und flexibler als mit Auto oder ÖPNV. 13 km davon gehen gut, nur der Randstreifen an der Senckenberganlage ist Mist; da parken täglich Taxis vorm hessischen Hof und Lieferwagen an der Post - auf dem Radweg bzw Gehsteig. Wenn die Radwege optisch und baulich ordentlich von Straßen und Gehwegen getrennt wären in einer Breite dass auch überholen möglich ist wäre das viel besser. Viele Fußgänger erkennen den Radweg nicht als solchen und Autofahrern ist es oft völlig egal ob sie auf dem Radweg stehen, sind noch frech und aggressiv wenn man sie darauf anspricht.
    Was auch total unfair ist, wenn man als Radler an einer großen Kreuzung links abbiegen möchte muss man mindestens zwei Fußgängerampeln überqueren von denen immer eine rot ist denn auf einer zwei- bis fünfspurigen Straße ist es im Berufsverkehr nicht möglich gefahrlos im fließenden Verkehr nach links zu kommen.

  • Ich fahre seit 30 Jahren mit dem Rad zur Arbeit durch die Kasseler Innenstadt (2x3 Km). Bei Schnee auch mal mit ÖPNV.
    Ich fahre Rad nicht aus Umweltschutzgründen, sonder aus Freude am Radfahren!

    Das Fahrrad ist aber nur ein Teil der Verkehrs-Lösung.
    Es kann den motorisierten Verkehr nicht ersetzen, nur ergänzen.
    Das Auto sollte neu erfunden werden bzw. der individuelle motorisierte Verkehr neu definiert werden.
    Was bringen PKWs mit 100 PS, die zu 80 mit nur einer Person besetzt sind obwohl vier Sitze vorhanden sind und die Durchschnitts-Geschwindigkeit bei ca. 30 km/h in Kassel liegt.
    Was bringen diese Massen an PKWs, die am Tag 23 Stunden geparkt und ungenutzt am Straßenrand stehen?

    Ich besitze kein "motorisiertes Fahrzeug", würde aber gern auch mal eins nutzen.
    Ich finde, die Mischung würde es machen:

    Bus/Bahn, Fahrrad, E-Roller, einsitzige E-Autos, Transporter, Klein-Bus für Unternehmungen mit Familien usw. ...das im Sharingverbund....dazu muss man aber Teilen lernen...

  • Vier Kilometer in Wiesbaden über den ersten Ring zum Hbf, dann mit der VIAS nach Frankfurt, dort dann je nach Lust und Laune Tram oder oft Leihrad. Abends durch die Innenstadt / Westend zurück.
    Das ist eine tolle Kombination, ich käme gar nicht auf die Idee, mit dem Auto zu fahren, selbst wenn ich eines hätte.

    Tagtäglich erlebe ich als Radfahrer Situationen, die weniger angenehm sind, insbesondere zu enges Überholen. Ich versuche dem durch selbstbewusstes Fahren in der Fahrbahnmitte entgegenzuwirken.
    Die Freude am Radfahren (insbesondere auf dem Heimweg) überwiegt: ich bin flexibel, kann zwischendurch auf einen Schwatz oder einen Einkauf oder ein Eis anhalten, ich bewege mich, kann die Strecke beliebig verlängern, wenn mir danach ist, Fahrplan und Parkplatzsuche interessieren mich nicht.

    Wünschenswert: mehr Platz in den Regionalzügen, um das eigene Rad gut befördern zu können.

  • Ich selbst hatte schon mehrere Radunfälle; bin mehrfach schwer gestürzt, zum Teil auch anschließend Krankenhausaufenthalt.
    Einmal stieß ich mit einem Auto zusammen, es dauerte danach lange, bis ich wieder auf's Fahrrad stieg.
    Dennoch, ich fahre weiter Rad, denn ich möchte dieses praktische Verkehrsmittel nicht missen.

  • Ich bin viele Jahre in Wiesbaden mit dem Rad zur Arbeit gefahren, auch im Winter. Die Straßen sind vor allem in der dunklen Jahreszeit und bei Nässe gefährlich, da ein Radfahrer doch nicht so gut erkannt wird, wie ein Auto. Ich hatte schon einen Unfall unter diesen Bedingungen: Das Auto kam aus einer Seitenstraße und ich konnte auf der nassen Fahrbahn schlecht bremsen, glücklicherweise ist nichts ernstes passiert.
    Ich bin überzeugt, dass das Rad eine Alternative ist, aber es muss der Verkehrsraum dafür geschaffen werden. Der Nachteil ist, dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist und ich habe großes Verständnis dafür, dass man das Auto wählt, etwa weil das Wetter schlecht ist oder man nach der Arbeit noch Einkäufe erledigen will.
    Beide Verkehrsmittel haben für den Benutzer Vor- und Nachteile. Auf dem Fahrrad fahre ich am Stau vorbei und bin von der lästigen Parkplatzsuche befreit, im Auto genieße ich den Wetterschutz und Komfort. Die Verkehrspolitik sollte beides ermöglichen, zur Z

  • Fortsetzung: Solange der ÖPNV im speziellen der RMV ständig die Preise hochfährt und die Leistung runterfährt, nicht in der Lage ist einfachste Dienstleistung erfolgreich abzuliefern, ist für mich eine weitere Fortführung meiner Jahreskarte fraglich. Meine Kollegin kommt aus Hanau - tägllich mindestens 1h Verspätung! Zur Verkehrslage in FfM : ich habe hier den FS gemacht, im dicksten Verkehr. Mit den KFZs hatte ich die wenigsten Probleme, mit den Fahrradfahrern schon. Selbst bei der Prüfung - laut Prüfer hätte er den Rowdy vom Rad geholt! Mainzer Landstraße: beidseitig Radweg, Übergänge rot markiert. Richtung Innenstadt extra Radspur. Wo fährt man ? Links auf dem Fußweg! Für alles braucht es in DE einen Schein, für's Rad nicht. gegenseitige Rücksichtnahme ist auch Mangelware - es ist ganz einfach, nur müssen da alle ein wenig mitspielen. Und da gehört neben den Grundregeln des Verkehrs auch einfach ein wenig Sicht nach Vorne dazu. LG und Schönes Wochenende.

  • Seit der 5. Klasse fahre ich mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad. Seit gut 30 Jahren von der Wetterau nach Frankfurt mit der S6. Mit dem Fahrrad nach Frankfurt ist nicht machbar, da eine direkte Route so nicht existiert. Das Fahrradchaos in der S-Bahn möchte ich nicht mitmachen! Da stapelt man hoch und breit, motzt noch Mutter mit Kinderwagen an, man möge sich gefälligst verziehen und wenn Normalfahrer dann aussteigen wollen und sich den Weg durch die Fahrräder bahnen müssen wird man gleichfalls angeschnauzt. Als Fußgänger ist man ständig in Gefahr auf den BG von einen Radfahrer angefahren zu werden, die wild alle Ampeln umfahren um ja nicht anhalten zu müssen. Die Regeln des Straßenverkehrs sind nicht bekannt. Nach dem Bahnchaos im letzten Jahr und mittlerweile 4x die Woche eine massive Störung habe ich letztes Jahr mit 50 den FS gemacht und benötige ein Drittel der Fahrzeit und komme erholter auf der Arbeit an. Mobilität geht anders und im Schichtdienst kann ich mir Verzug nicht leisten.

  • Manches hier kann ich wirklich nicht bestätigen.
    Gerade in Frankfurt kann man als Fußgänger ganz gefahrlos bummeln: die Gegend um die Hauptwache ist für den Autoverkehr gesperrt, Radfahrer nehme ich dort niemals als störend wahr.
    Auch auf der "Freßgass", Goetheplatz, Opernplatz lässt es sich schön bummeln.
    Der Autoverkehr ist in Frankfurt schon ziemlich an den Rand gedrängt worden

  • Schon die Fragestellung ist leider sehr tendenziös. Zu gefährlich ist es in Frankfurt der Zeit, zu Fuß unterwegs zu sein. Autos überall, und wo keine Autos sind, dort sind Radfahren. Elementare Verkehrsregeln, rote Ampeln, Vorfahrt, Zebrastreifen, Bürger steige nicht befahren werden nicht beachtet. Als Fußgänger ist man in Frankfurt ständig in extremer Gefahr. Schade, dass jetzt die Radfahrer einen Dreh gefunden haben, sich als Opfer zu generieren schon die Fragestellung ist leider sehr tendenziös. Zu gefährlich ist es in Frankfurt der Zeit, zu Fuß unterwegs zu sein. Autos überall, und wo keine Autos sind, dort sind Radfahren. Elementare Verkehrsregeln, rote Ampeln, Vorfahrt, Zebrastreifen, Bürgersteige nicht befahren werden nicht beachtet. Als Fußgänger ist man in Frankfurt ständig in extremer Gefahr. Radfahren scheint es so etwas wie eine neue Religion zu sein. Und die hohen Priester sind die Elektroradfahrer.

  • 1. Mai (hr-Info nachtrichen): Autofahrer müssen sich auch massive Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund: Radfahrveranstaltung.

    Advent (oder sonstiges): Wheinnachtsmarkt. Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.

    und genauso wird man als Radfahrer wahrgenommen.

  • Ich stelle hier fest, dass viele Foristen viel zu anspruchsvoll sind.
    Als Radweg taugt grundsätzlich fast jeder Waldweg, mir reicht auch eine Breite von 40 cm. Asphaltiert müssen die Wege gar nicht sein, auch dieser oft benutzte leichte Splitt zur Befestigung der Wege ist eher störend. Grundsätzlich reicht mir ein einigermaßen geländegängiges Fahrrad , und ich fahre damit jede Strecke..
    Aufhalten würde mich nur Schnee und Eis..

  • Ich penele täglich mit Zug und Fahrrad von Darmstadt nach Frankfurt und wieder zurück. Ich finde es fehlen durchgängige Konzepte für Fahrradwege in den Städten. Z.B. auf meinem Weg vom Büro zum Hbf Ffm fahre ich unter anderem durch die Kaiserstrasse. Insbesondere am Roßmarkt wird man auf dem Radweg mal auf der Strasse dann wieder ein kurzes Stück auf dem Gehsteig (das wiederholt sich) geführt. Das halte ich für inkonsequent und gefährlich, weil es die anderen Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Auto) verwirrt und auch ortsfremde Fahrradfahrer oder solche die nicht oft diesen Weg nehmen.
    Damit möchte ich ausdrücken, daß die Wegeführung sehr verwirrend ist und offensichtlich ohne Konzept einen gestückelten Eindruck vermittelt. Sozusagen ein Flickwerk.
    Sehr konsequent sind hingegen die Radwege im Nachbarland Niederlande.
    Ich wünsche mir deshalb durchgängige und kluge Konzepte für Fahrradfahrer in den Städten.

  • Ich fahre täglich mit dem Fahrrad. Mein Arbeitsweg ist nur zwei Kilometer. Es waren aber auch schon mal 18 km. Ich fahre mit dem Fahrrad auch einkaufen, zu Freunden, Familie, Veranstaltungen und wöchentlich eine längere Tour (50 km).
    Dem Auto müssen Flächen weggenommen werden, damit sie dem Fahrrad zur Verfügung stehen. Dies betrifft besonders Parkplätze im öffentlichen Raum, aber auch Fahrspuren. Sollten dadurch Autofahrer aufs Rad umsteigen, wäre dies keine Verschlechterung für die verbleibenden Autos. Ein Auto nimmt soviel Platz weg wie 8 Fahrräder. Es wäre also mehr Raum für Alle da. Außerdem steht dem Auto momentan viel mehr Platz zur Verfügung, als seinem Verkehrsanteil in den Städten entspricht. Beim Fahrrad ist es umgekehrt.

  • Mal Rad, mal Auto - ich nutze beides.
    Leider ist das Radwegenetz nicht durchgängig.
    Von Mainz-Kastel aus Richtung Biebrich müssten wir teils auf die stark befahrene Straße oder illegalerweise den breiten Bürgersteig nehmen).
    Um nach Mainz zu kommen, muss man das Rad die Kaiserbrücke hoch stemmen, eine Auffahrt für Rad, Kinderwagen etc. ist erst in Planung.
    Über die Heuss-Brücke nach Mainz ist es einfacher. Aber der Radweg in der Großen Bleiche ist eng, Lenker von geparkten Rädern ragen rein, Fußgänger und Autofahrer achten nicht auf einen.
    Zum Einkaufen nach Wiesbaden? Der Radweg unter dem Kreisel Höhe Deponie und dann Richtung Mainzer Straße ist grottenhässlich. Ich würde mir auch ein Schließfach für Einkäufe wünschen, bis zur Rückfahrt mit dem Rad. Autofahrer legen ihre Sachen in den Kofferraum...

  • Mein Arbeitsweg führt von Riedstadt-Crumstadt nach Frankfurt Sossenheim. Mit dem Rad sind das ca. 45 Kilometer eine Strecke. Kann man bei flotter Fahrt in 2. Stunden schaffen. Damit kommt man plus Arbeitszeit auf ca. 13 Stunden täglich. Ich glaube, dass kommentiert schon von alleine die Möglichkeit. Zudem liegt die Strecke teilweise an Bundesstraße bei denen der Radwegebau wohl vergessen wurde. Im Ried ist der Schwerlastverkehr stark angestiegen. Somit teilt man sich die vorhandene Straße mit vielen Lastern. Das ist extrem gefährlich. Gutes aktuelles Beispiel. In Pfungstadt wird gerade eine Umgehungsstraße gebaut. Doch was fehlt ist ein separater Radweg. Dem wurde mit ein paar Pinselstrichen abgeholfen. Wer nach Darmstadt entlang des Pfungstädter Waldes fährt hat eigentlich eine gute Anbindung. Nur im Winter ist die Hälfte der Strecke nicht geräumt und daher aus einem ganz anderen Grund gefährlich. Mit dem Rad zur Arbeit ist derzeit nur für innerstädtischen verkehr eine Alternative.

  • Das kann ja heiter werden. Gerade heute morgen wieder einen Radfahrer im Papageienkostüm gesehen, der mit voller Geschwindigkeit über eine rote Ampel gefahren ist. Wo war die Polizei? Wenn jetzt noch mehr aufs Rad umsteigen, wird das dann zur Regel? Mehr Tote und Verletzte durch Radfahrer? Ich fürchte, so wird das kommen. Warum werden diese Rüpeleien nicht geahndet? Die halten sich sowieso alle für die besseren Menschen, aber nicht, weil sie Radfahrer sind, sondern sich immer und überall an erster Stelle sehen. Das ist das Problem. Die Gesellschaft besteht nur noch aus Narzißten. Da hilft nur der Bußgeldkatalog, aber er muß auch angewendet werden. Papier ist geduldig, übrigens eine grundsätzliche Schwäche in Frankfurt. Das Dulden von Fehlverhalten wird als Toleranz mißverstanden, untergräbt aber nur die Autorität, das Ergebnis ist Chaos und Wilder Westen überall. Etwas mehr Singapur könnte nicht schaden.

  • Ich fahre regelmäßig mit dem Rad , einfache Strecke 16 km.
    Natürlich mit einem normalen Rad, kein E-Bike.
    Nur bei Regenwetter nehme ich das Auto (auch bei grosser Kälte im Winter).

    Wenn ich nur 2 km zur Arbeit hätte, würde ich zu Fuß gehen.

  • Ich verstehe nicht, dass man in der Nähe der eigenen Wohnung einen Parkplatz suchen muss.
    Wenn man schon eine Wohnung hat, dann muss ein eigener reservierter Parkplatz dazu gehören. Noch besser natürlich (wie bei mir) eine eigene Garage

  • Für mich ist die tägliche Radfahrt über 17km zur Arbeit ein großes Stück Lebensqualität. Wenn es mal überraschend regnet, kann ich das Rad flexibel im ÖPNV mitnehmen, vorbildlicher RMV.

    Allerdings ist Radfahren auch immer wieder Mutprobe und Stress. Als gleichwertige Verkehrsteilnehmerin fühle ich mich nicht wahrgenommen, eher als Störfaktor. Ganz grässlich fühlt sich zu dichtes Überholen (oft viel weniger als 1,50m) und Schneiden an.

    Die Planung muss das Rad stärker in den Fokus nehmen und ihm mehr Platz einräumen, es sind ja auch viel mehr Räder unterwegs.

  • Es ist für mich eine nette Abwechslung im Sommer zweimal in der Woche von Butzbach nach Gießen zur Arbeit mit dem Rad zu fahren, im Winter ist es wegen meinem Alter und der Lichtverhältnisse zu gefährlich für meine Person.

  • Mit dem Rad zur Arbeit (was ich früher habe machen können) wäre für mich traumhaft, allerdings aufgrund der Entfernung LM-F nicht möglich. Auch eine Kombination von ÖPNV und Radfahren ist für mich nicht sonderlich sinnvoll. Daher wünsche ich allen Radfahrern Hals- und Beinbruch und allzeit gute Fahrt.

  • Ich fahre seit 20 Jahren in Wiesbaden (Schlusslicht ADFC Fahrradklimatest) von Dotzheim-Freudenbergstr in die Innenstadt zur Arbeit. Ca. 6 km, ein paar Höhenmeter hin, mehr Höhenmeter zurück. Radfahren ist für mich die schnellste, gesündeste und umweltfreundlichste Weise von A nach B zu kommen. Angst beim Rad fahren habe ich nicht, ich fahre gern Rad. Kann aber verstehen, dass manche sich nicht trauen. Die Infrastruktur für den Radverkehr ist deutlich ausbaufähig. Die Aufteilung des öffentlichen Raums ist ist ungerecht. Rad- und Fußverkehr brauchen mehr Platz. Seit 1,5 Jahren hab ich kein eigenes Auto mehr. Ich vermisse es selten. Bin überzeugt, dass die Zeit der Blechlawinen (fahrend und vor allem herumstehend und Platz verbrauchen) ein Ende haben muss, wenn wir lebenswerte Städte für alle Menschen haben wollen.

  • Hallo,
    als ich meine Arbeitsstelle gewechselt habe war es an der Zeit umzudenken. Da ich nicht mehr mit einem Firmenwagen zur Arbeitsstelle fahren musste, ist echt kein Spaß gewesen gegen sieben Uhr durch Seckbach in Frankfurt zu müssen, stand ich vor der Auswahl: Auto, ÖPNV oder Rad. Seit nunmehr 19 Jahren pendle ich mit dem Rad. Bei starkem Regen mit dem Auto und bei Schnee & Eis mit dem ÖPNV. In Summe lege ich 85 des Pendelns mit dem Rad zurück, 10 mit dem Auto und nur 5 mit dem ÖPNV weil das für mich am unbequemsten ist und obendrein noch am längsten dauert. Ich nehme mehr Rad fahrende Pendler wahr als noch vor zehn Jahren, gleichzeitig ist aber meiner Meinung nach, zumindest auf meiner Pendlerstrecke, der Autoverkehr ebenfalls gestiegen. Das mehr Pendler das Rad nutzen bringt alleine keine Verbesserung. Die Summe vieler Dinge wird hier Entlastung bringen. Z.B.: Besserer ÖPNV (Service, Taktung, Pünktlichkeit) mehr P&R Plätze, besseres Verkehrsflussmanagement u.s.w.

  • Ohne in den Chor derer einzustimmen, die Rad- und Autofahrer als natürliche Feinde begreifen zu wollen: manches ist einfach tückisch.
    Da fahren manche ohne jedes Handzeichen urplötzlich vom Radweg kommend über den Zebrastreifen, ohne auch nur minimal abzubremsen. Gerne wird von hinten derart zügig herangeradelt, dass der rechts abbiegende Autofahrer trotz Schulterblick keine Chance hat, den Radfahrer rechtzeitig zu erkennen. Auch sollte sich herumgesprochen haben, dass man in den nun teilweise freigegebenen Einbahnstraßen besser Rücksicht aufeinander nimmt- beim ausparken kann der Autofahrer nun mal schlecht nach hinten und vorn schauen.
    Umgekehrt nehme ich auch wahr, dass viele Radwege im nichts enden.
    Mein Fazit: einfach mal mehr aufeinander achten. Alle.

  • Ich fahre in Wiesbaden regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Mit dem Auto kam bei mir nicht in Frage, da ich es Leid war jeden Abend in der Nähe meiner Wohnung nach einem Parkplatz zu suchen. OK, bei schlechtem Wetter bin ich schon mal mit dem Bus unterwegs, aber das dauert für mich von Tür zu Tür jeweils ca. 15 Minuten länger.
    Ich bin der Meinung, das es Einschränkungen für den Autoverkehr geben muss. Gerade der Parkplatzsuchverkehr in den Innenstädten nervt. Stellen Sie sich mal tagsüber in Wiesbaden an die Burgstraße (Vier Jahreszeiten) was dort für Verkehr herrscht, nur um dort direkt parken zu können und die, die keinen freien Platz finden, aber trotzdem parken wollen, tuen dies in zweiter Reihe. Toll. Nicht.

  • Völlig utopisch für alle, die
    a) einen weiten Anfahrtsweg haben
    b) Materialien zu transportieren haben
    c) flexibel sein müssen
    d) im Außendienst sind bzw. während der Arbeitszeit reisen müssen
    e) nicht Nass werden wollen bei Regen
    f) nicht frieren wollen im Winter
    g) körperlich angeschlagen sind
    h) auf dem Hin- oder Rückweg Kinder oder Senioren zu transportieren haben
    i) keine sichere Abstellmöglichkeit für ein teures E-Bike haben

    Alle anderen fahren bestimmt schon mit dem Rad.

  • Im Grunde haben m. E. gleichermaßen alle Verkehrsteilnehmer, egal ob Fußgänger, Fahrradfahrer und PKW-Fahrer, in der heutigen Zeit zu sehr den Fokus auf die eigene persönliche Situation. Daraus resultiert natürlich eine stärkere Missachtung anderer in ihrem Verkehrs-Umfeld. Früher, so scheint es mir, war man allgemein achtsamer, zurückhaltender und auch gefühlt viel vorsichtiger. Das alles geht natürlich zu Lasten aller Schwächeren (z. B. Radfahrer) in unserem hektischen Verkehrsalltag. Ich plädiere hier deshalb an alle Verkehrsteilnehmer: nehmt die anderen mehr wahr, seid nicht so aggressiv und stellt euch nicht zu sehr in den Mittelpunkt.

  • Ich pendele mehrmals wöchentlich vom Hbf Frankfurt nach Praunheim + zurück mit dem Rad.
    Die Radwege sind in Frankfurt zum Teil sehr schlecht ausgebaut oder gar gefährlich, weil zu eng (Bereich Messe/Ludwig-Erhardt Anlage) bzw. gar nicht vorhanden.
    Ebenso ist die Fahrrad "Parkplatz" Situation am FFM-Hbf eine Zumutung und einer Stadt wie Frankfurt nicht würdig.
    Es gibt in Deutschland und Europa vielfältige Beispiele wie ein Miteinander von PKW + Fahrrad sicher funktionieren kann. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen.
    Bis dahin hoffen wir, das nicht noch mehr Unfälle geschehen ....

  • Ich würde gerne von Offenbach Hafen nach Neu-Isenburg mit dem Fahrrad pendeln. Sind für mich nur 9km. Eigentlich eine optimale Fahrraddistanz.
    Es gibt allerdings keinen sicheren Fahrweg.
    Durch die Offenbacher Innenstadt, die Sprendlinger Landstraße hoch ist schon eine Herausforderung.... aber dann kommt der Kreisverkehr (Geissfeldkreisel) der für Fahrradfahrer nur mit viel Mut im Berufsverkehr zu passieren ist. Außerhalb von Offenbach, dürfen die PKW's auf der Landstraße je nach Streckenabschnitt mit 60 bis 100 km/h vorbei brausen, ohne Seitenstreifen/Radweg für Radfahrer nicht sinnvoll. Der Weg im Wald ist auch nicht wirklich gut zu befahren....
    Um den Kreisverkehr sicher zu umfahren, muss man noch mal einen Umweg in Kauf nehmen....
    Also kein guter Weg und somit für mich keine Alternative aus Sicherheitsgründen. Wenn man hier für Radfahrer sich etwas einfallen lassen würde... bleibt mein Auto zuhause stehen

  • Ich fahre das ganze Jahr über ca. 5 km mit dem Rad zur Arbeit. Mir tut morgens die Bewegung gut und abends habe ich keine Lust auf Parkplatzsuche.
    Ich würde mir wünschen, dass Innerorts generell Tempo 30 km/h gilt und somit die Radfahrer nicht mehr vom Autoverkehr getrennt werden müssten.
    Warum wird jetzt diskutiert, dass e-Roller mit 20 km/h auf den Radweg sollen? Warum nicht gleich mit 25 km/h, wie die die e-Fahrräder? Wieso dürfen e-Pedelecs "nur" 45 km/h fahren? Wieso gibt es nicht eine einheitliche Geschwindigkeit für alle?

  • Ich fahre ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit um etwas für die Umwelt zu tun. Es wäre schön und hilfreich für alle, wenn Fußgänger, Auto und Radfahrer mehr Rücksicht aufeinander nehmen.

  • Ich nutze sowohl das Fahrrad als auch das Auto und ÖPNV für den Weg zur Arbeit. Mit den Radfahren (E-Bike, 18 km einfache strecke, zum Glück 90 davon durch den Wald) habe ich zwar aus gesundheitlichen Gründen angefangen, stelle aber durchaus fest, dass ich auf der Strecke zum Teil schneller bin als mit dem PKW (Strecke A5 zwischen DA und FFM, alternativ A 661 und A3), gerade abends ist dies oft der Fall.
    Was mir fehlt ist ein gesamtheitliches Konzept, dass vom Menschen und nicht von der Automobilindustrie her gedacht wird. Gerade Innenstädte sollten sich zunächst an Fußgänger, dann an alternative Bewegungsmöglichkeiten (Fahrrad, aber auch E-Rolle) und erst zuletzt an die Autofahrer richten. Ein gesamthaftes Konzept, dass diese Möglichkeiten kombiniert, wär sicherlich nicht nur für Pendler dringend notwendig.

  • Seit ich mehr Rad fahre (täglicher Pendler), genieße und entschleunige ich das Autofahren (privat). Und nebenbei wächst das Verständnis für die Benachteiligten (Fußgänger, Radfahrervs. Auto/Linienbus, ...) und die zahlreichen Provokationen (PKWs als Waffe) im Individualverkehr. Leider sind es gerade die professionellen Autofahrer, die negativ auffallen (Handwerker, Linienbusfahrer, Taxis, ...).
    Radfahrer sind nicht anders, als andere Verkehrsteilnehmer. Sie nutzen ihre Vorteile, werden aber auch gnadenlos bedrängt. Aber immer ohne wirksame Warnsignale (Hupe, große Silhouette), ohne Knautschzone und mit hohem persönlichem (Gesundheits)Risiko.

    Bei 5.000 km Pendlerstrecke ärgern mich Hundehalter i.d Regeln genauso, wie Fahrzeuglenker, die im Stadt- oder Wohnumfeld einem Sekundenvorteil nachjagen. Die Andeutung einer gegenseitigen Achtung würde genügen. Doch in vielen Fälle fehlt diese nicht nur, sondern bewusst ausgeschlossen. Getreu dem Motto: Dich kriege ich!

  • Vieleicht kommt irgendwann der Tag an dem sich auch Radfahrer an Verkehrsregeln halten.
    Und zieht endlich die Fahradrambos in den Fußgängerbereichen/ Fußgängerzonen aus dem Verkehr. Mache führen sich auf wie BMW-Rambos auf der Autobahn. Radler sollten wie alle anderen Fahrzeugführer auch einen Nachweis von Regelkunde und Haftpflichtversicherung erbringen.

  • Ich habe dass Glück, dass ich nur 2km zur Arbeit habe. Deshalb fahre ich schon seit über 15 Jahren, auch im Winter, mit dem Rad zur Arbeit. Bis auf einen selbstverschuldeten Unfall hatte ich bisher aber sehr viel Glück im Zusammenspiel Rad mit Auto im Straßenverkehr. In den letzten Jahren muss ich mehr und mehr feststellen, dass ein Großteil der Autofahrer dem unterlegenen und schwächeren Radfahrer wenig Rücksicht entgegenbringt. Gerade beim Überholen ist der Abstand von Auto zu mir oft nur noch eine Armlänge und teilweise noch darunter. Für die Radfahrer muss das Befahren von breiten Bürgersteigen erlaubt werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Von den Straßenplanern erwarte ich mir in der Zukunft mehr Mut. Mehr Mut Flächen für das Rad zu verplanen.

  • Ich selbst fahre regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit und habe da so einige Erfahrungen gesammelt. Das erste wäre der Mindestabstand von 1,5m. Dieser wäre zwar wünschenswert, ist aber im Stadtverkehr einfach nicht praktikabel. Es braucht breitere und baulich abgetrennte Radwege, dass sich Rad und Auto, bzw. LKW nicht ständig in die Quere kommen. Die gefährlichsten Situationen entstehen wenn es eng wird. Falls ein Radweg vorhanden ist, ist dieser leider immer schmaler als der Mindestabstand. Warum eigentlich? Wenn ein Bus ein Radler überholt, gibt es also gar nicht den Platz für den nötigen Sicherheitsabstand. Nicht viel besser ist es mit den immer breiter werdenden Autos... Kein Wunder, dass es hier zu gefährlichen Situationen kommt, die wurden schließlich so geplant!!!
    Da die Innenstädte vor Verkehr überquellen, liegt es auf der Hand, dass der vorhandene Platz neu aufgeteilt werden muss. Das bedeutet, dass dem Auto wohl etwas Raum genommen werden muss, damit alle sicher ankommen.

  • Im Sommer fahre ich öfters mit dem Fahrrad, da ist es hell genug! Die Radwege sind in der Dunkelheit zu unsicher, da sie nicht richtig abgegrenzt sind und viele Autofahrer meinen, dass das nur ein Angebot sei...
    Das heißt die Radwege müssen besser gekennzeichnet werden, sodass der Autoverkehr und auch der "kurzparkende Zulieferverkehr" die Wege nicht nutzen kann!

  • ich würde viel öfter und länger im Jahr mit dem Rad nach Marburg zur Arbeit fahren aber mein Weg über die Landstraße ist teils lebensgefährlich weil mit sehr hohen Geschwindigkeiten und deutlich zuwenig Seitenabstand überholt wird. Dadurch traue ich mich beispielsweise nicht im Dunklen zu Fahren. Die Polizei interessiert so etwas nicht Strafanzeigen nach 315c werden nicht entgegen genommen oder abgewimmelt OWI`s verlaufen im Sand (solange der Radler noch auf dem Rad sitzt wird der Abstand wohl ausreichend gewesen sein. Habe meinen Arbeitsweg, aus Sicherheitsgründen, bereits öfter umgestellt) Von Bekannten höre immer "fahr doch sonstwas für Umwege über unbefestigte Pisten durch den Wald mit mords Steigungen - da kannst du doch schön radeln" ich will aber meistens mit dem Rad einfach nur sicher von A nach B - und zwar auf möglichst direkten Weg.

  • Man ist als Radler flexibler als ein Autofahrer; man kann sich auch mal durchschlängeln, muss nicht vor jeder (roten) Ampel warten, zur Not radelt man mal auf dem Gehsteig, wenn kein Radweg vorhanden ist. Der Zustand und die Breite der Radwege sind mir egal, da mein Rad geländegängig ist
    Das Einzige was mich vom Radfahren abhält: Regen und Schnee...

  • Ich finde, dass es hier im Rhein-Main-Gebiet ausreichend Radwege gibt; auch normale Waldwege lassen sich sehr gut nutzen, es müssen keine extra Radwege sein.
    Meiner Meinung nach ist das Fahrrad aber nur bei gutem, vor allem bei trockenem Wetter eine Alternative zum Auto.
    Bei Regen radele ich generell nie.

  • Ich fahre neuerdings gerne auch weitere Strecken mit dem Rad; die Radwege durch den Stadtwald sind in Ordnung.
    Nur ein E - Bike oder Pedelec käme für mich nicht in Frage; aufgrund der Fitness setze ich weiterhin auf Muskelkraft

  • Bin jetzt Rentner, habe 30 Jahre Erfahrung mit dem Rad zur Arbeit und bin gesund durch den Alltag gekommen. Ein gutes Miteinander ist allerdings die Vorraussetzung für unfallfreies Fahren.
    Es geht!! - übrigens - von den Holländischen Nachbarn können wir wirklich etwas lernen!

  • Ich habe einen Arbeitsweg mit dem Fahrrad von
    4 km und kann dabei durch den Niddapark fahren.
    Mit dem Auto wären es 6 km, dazu noch der alltägliche Straßenverkehrswahnsinn der mich schon vor der Arbeit stresst. Mit dem Fahrrad benötige ich 10 Minuten, mit dem Auto zwischen
    8 und 20 Minuten.
    Ich nutzte die Wegezeit mit dem Fahrrad zur und von der Arbeit um mich zu entspannen, die Natur zu genießen, gleichzeitig auch meine Gesundheit gestärkt zu haben.

  • Ich fahre gelegentlich mit Rad und Bahn zur Arbeit. An meinem Bahnhof sind allerdings die Abstellmögglichkeiten für das Fahrrad sehr schlecht. Bei einem kürzeren Weg (bis 10 km) würde ich das Fahrrad öfter nutzen.
    Ich bin allerdings fest der Überzeugung, dass es spürbare Verbesserungen für den Radverkehr nicht ohne Einschnitte in den Kfz-Verkehr geben kann, da in den Städten der Platz eben nur begrenzt zur Verfügung steht. Für eine bessere Lebensqualität in den Städten und Klimaschutz sind solche Einschnitte für den Kfz-Verkehr unabdingbar!

  • Ich fahre ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit, innerhalb Frankfurts (Dornbusch - Bockenheim), und bin damit immer schneller, als ich es mit jedem anderen Verkehrsmittel wäre. Außerdem macht es Spaß, man wird wach und bleibt fit, macht keinen Lärm und Dreck, verschwendet keinen Platz, man erlebt mehr, man kann unterwegs einkaufen (ohne extra Parkplatzsuche) und ist komplett unabhängig von Streiks, Staus, etc.
    Radfahren ist Freiheit.
    Ich mache auch sonst alles mit dem Rad, wir haben kein Auto. Und es will mir nicht in den Kopf, warum so viele Städter glauben, ein Auto zu "brauchen". Gerade Frankfurt hätte das Zeug zur Fahrradmetropole - keine Berge, kleine Fläche - hier könnte jeder, der nicht gerade gesundheitlich eingeschränkt ist, Fahrradpendler sein, nicht nur innerhalb des Stadtgebiets. Alles andere sind Ausreden.
    Und ja, Hessen für Fahrradpendler sicherer und attraktiver zu machen, muss zu Lasten des Autoverkehrs gehen. Zumindest in den Städten. Autos verbrauchen zu viel Fläche.

  • Sehr geehrtes hr-Team,

    ich fahre selbst täglich mit dem Rad zur Arbeit und das in Kassel. Dabei kommt es beinahe täglich zu - für mich - bedrohlichen Situationen durch Autos, die ausparken, überholen (trotz Gegenverkehr), den Sicherheitsabstand nicht einhalten, hupen (ich fahre ihnen vielleicht zu langsam) oder aufgrund weiterer unvorhersehbarer Fahrfehler. Gleichzeitig - und das treibt mich an weiter zu machen - bin ich der festen Überzeugung, dass die Erreichung der Klimaziele nicht ohne den Verzicht auf Autos, gerade in den ÖPNV-technisch gut ausgebauten Innenstädten mit zusätzlichen Radverleihstationen, zu schaffen ist. Autos sind in Großstädten überflüssig (Krankenwägen, Leihwagen zu Transportzwecken usw. ausgenommen) und gefährden alle umweltbewussten Verkehrsteilnehmer*innen. Weniger Autos sind gesünder (weil mehr Bewegung und bessere Luft), sicherer und wir sparen Platz, der aktuell für zweispurige Straßen und Parkplätze verschwendet wird.

    Beste Grüße
    Julian Storck-Odabasi

  • Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit (4 km Wegstrecke) und tue damit etwas für meine Gesundheit, für unsere Umwelt und für meinen Arbeitgeber (muss weniger Parkplätze vorhalten).
    Ich finde das Fahrrad fahren sicherer und attraktiver werden sollte. Im Zweifelsfall sollten Fahrradfahrer und der ÖPNV Vorrang gegenüber dem Individualverkehr mit dem Pkw eingeräumt werden.

  • Ok. Der Radweg ist die Verbindung zwischen Wetzlar und Gießen. Im Sommer mit jeder Menge Fußgänger. Es werden jährlich mehr Radfahrer. Somit wird es auch immer Gefährlicher. Teile der Strecke gehen durch die Hauptachse Wetzlar s. Hindernislauf pur, auf Rad/Fußwegen, während die Autos die Stadt verstopfen. Zusätzliche Werbeaufsteller verengen noch die Rad/Fußwegen.

  • Ich nehme je nach Wetter zwei bis dreimal pro Woche das Fahrrad statt Bahn. Einfache Strecke etwa 7 km, angenehm von Offenbach nach Frankfurt über die Oberräder Felder oder am Main. Die Wegführung ist für mich ein wichtiger Aspekt. Hauptverkehrsstraßen mit unsicherem Radwegen kommen für mich auf längere Strecke nicht infrage. Ich bin immer auf der Suche nach ruhigeren Parallelstraßen. Abgetrennte breite Wege, eine Spur weniger für die Autos, das würde ich mir wünschen. Am Mainufer würde ich mir dringend eine Trennung von Fußgängern und Radfahrern wünschen. Die Radfahrer müssen nicht unbedingt direkt am Main fahren, obwohl ich selber Rad fahre, finde ich die Situation für Fußgänger eine Zumutung.

  • Im Hintertanus ist der Verkehr m. E. vollständig auf das Auto ausgerichtet. In Usingen treffen sich zwei Bundesstraßen, beide in beide Richtungen ohne Radwege, dafür zum Teil recht schmal und gerne mit Geschwindigkeitsuebertretungen. Radfahren aus meiner Sicht lebensgefährlich. Am schlimmsten die Wege nach Bad homburg über die Saalburg oder durchs Köpperner Tal nach Friedrichsdorf. Sofern Radwege vorhanden sind, handelt es sich oft um geschotterte Feldwege, beispielsweise der eigentlich wunderschöne weiltalweg. Den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurück zu legen, ist m. E. keine ernstzunehmende Alternative.

  • Wenn immer mehr Menschen das Rad benutzen, wird die Sicherheit der Radfahrer verbessert: Mehr Radfahrer- weniger Autos.

  • Solange es durch den Frankfurter Stadtwald keine richtigen Radwege gibt ist es für mich uninteressant mit dem Rad zur Arbeit zu fahren

  • Fortsetzung:
    Am meisten stört mich die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Mit-Verkehrsteilnehmern. Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    - Knappes Überholen durch Kfz (auch in Tempo-30-Zone, wenn ich selbst 30 km/h fahre).
    - Missachten roter Ampeln (Kfz: Beschleunigen bei orange; Rad: Rüberfahren bei rot).
    - Falschparken auf Rad/Fußwegen und im Einmündungsbereich (beides gefährlich wegen der nötigen Ausweichmanöver und der schlechten Sicht).
    - Radeln auf der falschen Seite.
    - Gassigehen mit Smartphone und mangelnde Aufsicht auf Hund.
    - Missachtung von Kfz-Verbot auf Hohe Straße.
    - Betreten von Fahrbahn/Radweg ohne sich umzuschauen (nur nach Gehör).
    Es wäre sehr viel gewonnen, wenn wir alle im Verkehr mehr aufeinander achten und großzügiger sein würden, z.B. bei Blickkontakt auf eigene Vorfahrtverzichten, wenn für mich das Halten/Warten einfacher möglich ist als für mein Gegenüber. Das tut auch mir selbst gut, denn als Dank bekomme ich immer ein Lächeln/Winken zurück.

  • Ich fahre mit dem Rad von Hanau über Wachenbuchen, Hühnerberg, Hohe Straße, Lohrberg ins Frankfurter Nordend zur Arbeit und zurück. Ich wünsche mir, dass die gefährlichen Kreuzungspunkte auf dieser Strecke entschärft und dem Rad/Fußverkehr sichere Querungsmöglichkeiten geschaffen werden: zuallererst betrifft dies das Entree der Hohen Straße in Bergen über die L3209; die Querungen der L3205 Bischofsheim/Niederdorfelden und der K872 Wachenbuchen/Niederdorfelden sind aufgrund des geringeren Autoverkehrs nicht so kritisch. Schlecht gelöst ist auch die Querung der Vilbeler Landstr. zwischen Nordring und Altem Wartweg in Frankfurt-Bergen (versetzte Fußgängerampel). Ansonsten finde ich die Radverkehrsinfrastruktur auf meinem Arbeitsweg zu den Zeiten, zu denen ich unterwegs bin, als noch ausreichend. Bei zunehmenden Radverkehr muss sie erweitert werden.

  • Fahrräder und Autos gehören nicht in die Innenstädte, diese sollten für die Fussgänger da sein.
    Ich war letztens in Holland/Maastricht, da sind Fahhräder in der Innenstadt verboten. Da gibt es in der etweiterten Innenstadt speziele Radwege und Radparkplätze. Ein Paradis für
    Fussgänger

  • völlig ok.....nur die Auto-Lobby und der deutsche "Auto-Fetischismus" behindern einen umweltgerechten ÖPNV.
    Radwege wurden völlig ignoriert....4-6 spuriger Straßenverkehr war wichtiger....
    Wir brauchen dringend eine Co2-Steuer. Wir fahren diesen Planeten an die Wand.....
    Ich bin kein Öko-Spinner.....nur ein informierter Mensch.

  • Jahrzehnte bin ich von Herborn in das Rhein-Main Gebiet zur Arbeit gependelt,
    Auto bin ich immer gern gefahren. Aber mit dem wachsenden Verkehr machte
    es zum Schluss keinen Spaß mehr.
    Da ich unterschiedliche Einsätze hatte, kam die Bahn nicht in Frage. Da habe ich eine Zeitlang gemacht, wenn ich im Westbahnhof aussteigen konnte. Ich brauchte immer ein Auto. Als ich in Ffm.
    zur Schule war, habe ich ein Klapprad
    im Kofferraum gehabt. Das war eine schöne Sache, brauchte keinen Parkplatz suchen, es gab sowieso keinen oder ich hätte um 06:00 Morgens parken müssen
    um um 08:00 in der Schule zu sein. Es war mit dem Klapprad ( mit Schaltung) gefährlich genug, heute würde ich mich das nicht mehr getrauen, der Verkehr hat von den Siebzigern mit dem heutigen Aufkommen nichts mehr zu tun. Lustig war auch nicht, dass einem liebe Mitmenschen, die Ventile und die Luftpumpe klauten. Diese Teile hatte ich dann immer in der Schultasche. Heute ohne Radwege kann man in Ffm. nicht
    mehr fahren.

  • Hofheim - Frankfurt IPH= Feld und Stadt sowie Industriepark
    Ich nutze das Auto wie auch das Fahrrad für den Weg zur Arbeit. So etwas wie einen Verkehrsmoral, ein befolgen der Verkehrsregeln die jeder Verkehrsteilnehmer lernt und Fairness anderen gegenüber, das gibt es kaum noch. Radweg, werden zum Parken gebraucht, Radweg werden auf Straßen verlegt (siehe Zeilsheim - Jahrhunderthalle); oder wie in Hofheim Radweg auf Gehwege. Autos werden immer breiter (SUVs) und immer mehr, aber die Straßen wachsen nicht. Dies kann nur funktionieren wenn es mehr gegenseitige Rücksichtnahme gäbe.
    So etwas wie die Kampagne "Hallo Partner! Danke schön!" in den 70igern vielleicht.
    Autofahrer sollten wieder mal spüren wie es ist auf dem Rad wenn man KFZs überholt wird. Radfahrer in Fußgängerzonen und auf Gehwegen sollten absteigen, oder es selber erfahren wie es ist plötzlich einen Lenker am Oberarm zuspüren. Das passiert aber im übrigen auch auf Feldwege zwischen Radlern und Spaziergängern.
    Fairness...

  • Ergänzung: unter den geschilderten Voraussetzungen kann der Arbeitsweg mit dem Rad schneller als mit dem Auto (zur Zeit) zurückgelegt werden, soweit er innerhalb der Stadt verläuft.

    Für diejenigen, die auf dem Land wohnen bleiben wollen, wird ein entsprechend ausgebauter Nahverkehr benötigt, zusätzlich zu guten Überland-Routen für Radfahrer.
    Das berührt natürlich das Thema des Pendelverkehrs und der politischen Unterstützung des Wohnens auf dem Land ...

    Wann werden endlich die vorhandenen (!) Wege vergleichbar gut wie die Oberflächen der Bundesstraßen gepflegt?

    Wann gibt es endlich genug Radabteile in allen(!) Zügen (von U-/S-Bahn bis Intercity?

  • Ich bin seit einem Jahr Rentner.
    Davor bin ich regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit gefahren.
    Bei schlechtem Wettter mit Straßenbahn und Bus, bei besonderen Anlässen auch mit dem Auto.

    Zu Ihrer Grundsatzfrage: JA!

    Gründe:
    1. Autofahren ist viel zu bequem.
    Die Kiste steht vor der Türe, man braucht nicht auf besondere Kleidung für den Weg achten,
    man ist gefühlt schnell da (auch wenn das öfters mal nicht stimmt).
    2. Radfahren ist gefährlicher.
    Zumindest gefühlt.
    Immer dann wenn man sportlich fährt, kommt man "sportlichen" / zu spät aufgestandenen
    / gedankenlosen / abgelenkten Autofahrern viel zu nahe: rücksichtsloses Abbiegen,
    Abschneiden der Vorfahrt, nassspritzen durch Pfützen, glühende Kippen, ..
    Auch wenn es Wenige sind, die sich so verhalten: es ist fast jeden Tag Einer dabei.

    Das lässt sich m.E. nur verbessern, wenn der Autoverkehr eingeschränkt wird und es für
    Radfahrer genau wie für Busse und Bahnen in der Stadt eigene Spuren mit Vorrangampeln gibt.
    PS. Kommentarfeld zu klein ...

  • Hallo HR
    Mit dem Rad zur Arbeit ist gefährlich.
    Ich fahre ganzjährig, wenn auch nicht täglich, mit dem Rad ( und auch mal mit dem Auto) von Maintal nach Eschborn.
    Die Abschnitte im Straßenverkehr sind teilweise lebensgefährlich. Zu viele Autofahrer sind unaufmerksam oder zu arrogant gegenüber anderen.
    Andere Bereiche durch Parks oder an Main und Nidda bergen Konfliktpotential mit Hundebesitzern und Joggern.

    Mehr Infrastruktur für Radfahrer würde auch mehr Pendler auf das Zweirad holen, es ist billiger, gesünder (wenn man nicht stürzt), und auch oft schneller. Jene die mit dem Auto fahren müssen haben dann logischerweise mehr Platz und kommen besser voran.
    Ganz grobe Rechnung: Wenn von 100 Autos 20 durch Fahrräder ersetzt werden benötigen wir statt ca. 1000qm nur noch ca. 840 qm Verkehrsraum / Parkraum (Auto 10qm, Fahrrad 2qm)

    Fazit mehr Infrastruktur für Fahrräder führt zu weniger Stau, Schadstoffbelastung und Lärm

  • Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit (von Eckenheim in die Innenstadt) und bin froh, kein Auto zu brauchen. Das spart viel Geld und Zeit; und möchte ich doch einmal etwas mit dem Auto erledigen, benutze ich Carsharing.
    Ich wünsche mir von der Politik, v.a. mehr Mut, den Autoverkehr drastisch einzuschränken und den Radfahrern mehr Platz und mehr Sicherheit zu geben. Wie entspannt wäre unsere Stadt, wie befreit sähen unser Wohnstraßen aus und wie sauber wäre die Stadtluft, wenn nur noch die Hälfte der Autos herumstünden. (Einen kleinen Eindruck bietet die Situation in den Sommerferien.)
    Von Beinaheunfällen und drastischen Regelverstößen könnte ich viel erzählen. (Rechtsabbieger, geringer Abstand beim Überholen, zugeparkte Radwege ...)

  • Die 'Vordenker' aller Projekte sollten sich mal überlegen, was passiert, wenn mal kein gutes Wetter ist. Da werden sicher wieder mehr Menschen auf Auto, Busse und Bahnen umsteigen. Die schönen Bilder mit gutem Wetter sind sicher nicht der Normalzustand. Für Herbst und Winter etc. passt Einiges davon nicht ins schöne Bild. Ich meine Minister, die in ihrem Ministerium mit E-Rollern oder E-Bikes herum eiern, sollten das mal im Freien bei Regen benutzen und sich nicht in Dienstwagen kurz nach dem Pressetermin fahren lassen.
    Insgesamt nicht so prickelnd - also sinnvollerer, besserer ÖPNV, aber dafür müsste man sich 'in der Politik' mehr Mühe geben und Geld investieren - und von jetzt auf gleich geht das auch nicht.

  • Bin jahrelang mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, hatte allerdings eine kurze, sichere Strecke. Heute würde ich nur dann fahren wenn die Strecke weg vom Autoverkehr liegt, denn sonst ist es mehr Stress wie Spaß. Wichtig ist auch das das Fahrrad sicher und trocken am Arbeitsplatz abgestellt werden kann. Im Sommer sicher unter diesen Bedingungen eine wunderbare Alternative zum Auto. Heute benutze ich mein E-Bike für alle Touren zum Einkaufen, zum Arzt und zu Behörden bis 20 km, manchmal sogar weiter weg. Habe festgestellt, das man kaum länger braucht wie mit dem Auto, da man keinen Parkplatz suchen muss und je nach Strecke flüssiger fahren kann. Allerdings ist das alles von der jeweiligen Infrastruktur abhängig. Stimmt die ist das Fahrrad eine gute Wahl.

  • Ich fahre täglich Bad Vilbel - Frankfurt Westend, hin und zurück 30 km, trotz Auto und Jobticket. Radfahren ist großartig in vielerlei Hinsicht. Problem: Autofahrende und deren immer größer werdende Blechhaufen. Dummerweise werden die Straßen nicht automatisch ebenfalls breiter. Freude empfinde ich, wenn Autos mir freiwillig und mitdenkend Vorfahrt gewähren. Passiert leider nur in 1 von 10 Fällen.
    Meine Wünsche an die Politik und sonstige Verantwortliche sind:
    1. In geschlossenen Ortschaften Tempo 30.
    2. Eigene Radspuren in ausreichender Breite auf den Straßen.
    3. Keine Durchmischung Fußgänger/Radler, wo immer möglich.
    4.Breite Thematisierung in den Medien der Regel "Rechts vor Links" - diese scheint nicht mehr hinreichend bekannt zu sein.
    5. Finanzielle Förderungen bei Nutzung des Rades als Hauptbeförderungsmittel.

  • Seit acht Jahren muss ich von Bad Vilbel nach Hattersheim durch Frankfurt durchpendeln. Dazu kombiniere ich Rad und Auto. Erst geht es per Rad an der Nidda entlang bis Hausen, dann im Auto auf der A66 gegen den Strom stadtauswärts. Damit bin ich stauunanfällig, habe meine tägliche Bewegung abseits des Straßenverkehrs durch Frankfurts Grüngürtel und eine verträgliche Gesamtpendelzeit. Flexible Arbeitszeit, die regelmäßig durch den Blick auf das Niederschlagsradar beeinflusst wird, und Dusche am Arbeitsplatz sind natürlich Komfortbedingungen.
    Das Auto ist so gewählt, dass das Rad locker mitgenommen werden kann. Das erhöht die Flexibilität. Je nach Lust und Wetter kann ich spontan auf komplett Auto oder komplett Rad umsteigen. Leute irritiert, dass das Auto oft längere Zeit nicht zu Hause ist, aber der Rest des Alltags lässt sich vielfach ohne organisieren.
    Gegen Kälte kann man sich schützen, nur Schnee und Eis halten mich im Winter ab vom Radeln.

  • Radfahren ist nicht gefährlich, aber Autofahren. Die Gefahr entsteht aus der Energie des Motors.
    Ich vermindere das Risiko für alle, indem ich selbst auf den Motor verzichte. Gleiches gilt für die giftigen Abgase. Ich lebe noch, es geht mir gut. Es geht mir umso besser, je weniger starke Motoren mich umgeben. Pedelec ist ok.
    Es ist kein Gewinn, wenn ich zum Eigenschutz das Auto benutze, wie die besorgten Mütter, die zum Schutz der eigenen Kinder mit dem beschützenden Panzer andere Kinder ebenso besorgter Mütter in Gefahr bringen.
    Radfahren ist anstrengend. Stimmt schon, ist aber (Einstein !) relativ. Meine alte Tante (ü 80) hat neulich das Rad entdeckt und fuhr 'mal eben 20 km ohne Muskelkater. Jetzt will sie mich überreden, eine Radtour mit ihr zu unternehmen ...
    Gefällt mir.

  • Ich fahre fast täglich mit dem E-Bike von meinem Wohnort Elz nach Limburg/Lahn, um dann mit dem Zug weiter zur Arbeit zu fahren. Glücklicherweise ist der größere Teil der Strecke ein Fahrradweg, insoweit kann ich mich nicht beschweren. Trotzdem ist es schon erschreckend zu sehen, wie jeden Morgen und jeden Abend Autos mit in der Regel nur einer Person als Fahrgast sich durch den Verkehr quälen.

  • Ich bin für den Fokus auf Radwege. Autos sind teuer und im Vergleich zu Rädern umweltschädlich! Wir sollten unbedingt umdenken in Offenbach und in eine Zukunft unserer Kinder investieren! Wenn die Radwege besser ausgebaut würden, wäre es auch ungefährlicher mit dem Rad untwegs zu sein. Daran hapert es noch gewaltig.das Fahrrad muss Verkehrsmittel Nummer 1 werden und auch in der Politik so behandelt werden. Dann wird es sicherer.

  • Für mich ist das Fahrrad eine echte Alternative zu ÖPV und Auto! Die Radwege sind in Wiesbaden und Umgebung aber noch ausbaufähig und sollten auch gerade nach dem Grünschnitt sauber gemacht werden!

  • Ich fahre jeden Tag insgesamt gut 15 km Fahrrad zur Arbeit. Bisher ist der Verkehr komplett auf das Auto zugeschnitten und das Fahrrad als Verkehrsmittel wurde in den Planungen oft nicht berücksichtigt. Das muss ein Ende haben! Fahrrad fahren ist gesünder, verpestet nicht die Luft, hilft gegen den Klimawandel und nimmt weniger Platz ein.
    Wie schön das Leben in Innenstädten ohne die ganzen Autos sein könnte.
    Viele Städte in Skandinavien und auch den Niederlanden machen es vor wie es gehen könnte!

  • Fahre im Jahr insgesamt rd. 3000 Km mit dem Rad von Dietzenbach zum Flughafen FRA zur Arbeit (restliche Tage mit Bus). Erfahrung: durch die Baustelle neue S-Bahn von Frankfurt zum neuen Areal Gateway Gardens ist es noch beschwerlicher / abenteuerlustiger geworden als eh schon. Von besserer Radanbindung wie vor ein/zwei Jahren vollmundig in der Presse geschrieben ist keine Spur. Die Fraport z.B. hat den Radweg entlang der A3 zwischen Fraport-Hauptverwaltung und LH-Hauptverwaltung aufgerissen, eine Unterspülung repariert, seit zwei Jahren liegt da nur Schotter (vorher Asphaltoberfläche). Die offizielle Radwegeleitung zwischen Neu-Isenburg West Richtung Flughafen über die B43 am Kreisel ist einfach nur kriminell: man muss schon gut zuwarten, bis man eine einigermassen sichere Lücke im dichten Verkehr findet (B43 ist zweispurig in jeder Richtung!). Fazit Radanbindung Flughafen aus Osten/Neu-Isenburger Raum: Schulnote 5-6, durchgefallen.

  • Perfekt! Gerade nach Frankfurt schlage ich mit dem ebike jedes Auto

  • Sehr gut, weil gut für Gesundheit, Natur und Geldbeutel! Gefährlich, weil im Autoland Deutschland alles auf das Auto ausgerichtet ist. Das muss geändert werden!
    Ich fahre im gesamten Rhein-Main-Gebiet mit Rad und ÖPNV, wunderbar entspannt zu meinen Terminen.

  • Ich bin jahrelang mit dem Fahrrad von Großkrotzenburg nach Hanau zur Arbeit gefahren. Ich hatte aber Glück und bin nie angefahren worden. Aber manches Mal mußte ich eine Vollbremsung machen. Meistens waren es rechts abbiegende Autos. Es gibt einige Gefahrenstellen die man abstellen könnte. Aber dafür müßte man den Autos weniger Priorität einräumen. Und vor allem müßten in den Ordnungs- und Bauämtern Radfahrer überhaupt erst mal wahrgenommen werden.

  • Ich fahre von Hanau nach Frankfurt zum Hbf. mit der Bahn, im Sommer gut 20 km einfach mit dem Fahrrad.
    Die Strecke ist idyllisch auf dem Land, leider führt auch ein großer Teil der Strecke in der Stadt. Und ich habe das Chaos mit Fußgängern am Main und/oder ich fahre auf den Straßen direkt neben Autos.
    Ein Unfall letztes Jahr, bei dem ich in den Straßenbahnschienen hängen geblieben bin und mir das Handgelenk gebrochen habe, hat dem Spaß einen Dämpfer versetzt.
    Jetzt habe ich wieder mein Fahrrad ausgepackt und komme gut gelaunt und voller Energie im Büro an. Ein Schnellradweg HU-F und in Frankfurt eine gute Verteilung ist mein Traum.

  • Vor Regen, Kälte, Sturm und Schweißgeruch schützt dem entsprechende Kleidung sehr gut. Mit dem Anzug zur Arbeit ist mit Regenjacke und Überzieh-Regenhose auch kein Problem. Das Angebot ist ausufernd und fast unübersichtlich: Es gibt geruchshemmende, nicht-kratzende Unterwäsche aus (z.B. Merino-) Wolle, atmungsaktive Softshell Jacken, Hardshell-Jacken usw.
    Was im Auto als starker Regen erscheint, sind auf dem Fahrrad meist nur ein paar Tropfen und gegen Kälte hilft fester in die Pedale treten.

  • Wer im Anzug sich am Arbeitsplatz präsentieren muß, Geldinstitut, fährt sicher nicht mit dem Rad.
    Bietet der Arbeitgeber Dusche, damit er sich frisch machen kann und " korrekt" anziehen?
    Bei Regen, Kälte, Sturm ist das Rad nicht das Richtige.
    Wer Rad fährt, rettet nichts!
    Für mich war Rad nur immer Sport nach der Arbeit, aber das Alter schränkt ein.

  • Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit. Dafür gibt es mehrere Gründe: Schneller als ÖPNV, schneller als mit dem Auto. Man kann eine Menge Geld sparen, weil man keine Tickets oder Sprit kaufen muss. Unabhängigkeit zu sein & Bewegung an der frischen Luft (sofern möglich in Frankfurt) sind weitere Argumente. Mit dem richtigen Rad & der richtigen Kleidung ist es auch möglich das ganze Jahr zu fahren. Die vorhandenen Radwege sind leider nicht optimal es gibt viel zu wenige davon. In der Stadt ist der Platz begrenzt und somit ist es mitunter unumgänglich, dass eine Fahrbahn, die bisher für den Autoverkehr reserviert war, in Zukunft in einen Radweg umgewandelt wird. Jahrzehntelang wurde die autogerechte Stadt geplant und gebaut. Die Folge sind verstopfte Straßen, Staus und schlechte Luft. Möchte man eine lebenswerte Stadt, dann ist die Verlagerung vom Auto aufs Rad eine Lösung. Dafür sollte es den Radlern so bequem und sicher wie möglich gemacht werden. Dann klappt es auch mit der Verkehrswende.

  • Da ich in Mainz arbeite, ist das Fahrrad für mich uninteressant. Ich fahre täglich 45 KM eine Strecke.

  • Seit Jahrzehnten verhindern Geschäftsleute Radwege, weil sie Parkplätze vor ihren Läden haben wollen. Die Folgen kann man in der Marburger Bahnfofstrasse live erleben. Da hilft auch der neue Radweg an der Lahn nicht, da hilft nur ein anderes Verkehrskonzept.

  • Ich gehe in Frankfurt zu Fuß oder fahre mit dem Rad. Ein Auto habe ich noch nie besessen. Aus dieser Perspektive erscheinen mir Autos vorrangig als Verkehrshindernisse, denn als Verkehrsmittel. Geh- und Radwege sind häufig zugeparkt, der Flächenverbrauch steht in keinem Verhältnis zur Nutzerzahl.Der ruhende Verkehr beansprucht öffentlichen Raum in maßlosen Dimensionen. Das ist Raum, der woanders dringend benötigt wird, als zusätzliche Flächen für Radfahrende und Zufußgehende oder auch für den Wohnungsbau. In bester Innenstadtlage stehen riesige Parkhäuser, die Raum für Wohngen blockieren. Es ist offensichtlich, dass der öffentliche Raum neu aufgeteilt werden muss, zulasten des Autoverkehrs, zugunsten des Fuß- und Radverkehrs sowie für den Wohnungsbau. Es führt kein Weg daran vorbei. Das Auto ist sicherlich für einige Gelegenheiten nicht zu ersetzen, aber die meisten kämen in der Stadt prima ohne eigenes Auto zurecht. Das ÖPNV-Angebot für Pendler muss natürlich viel besser werden.

  • Gut ausgebaute Radwege sind wichtig, aber definitiv zu Lasten der Autofahrer. Denn Radwege ohne Verkehrszeichen animieren auch Radfahrer zum rasen und rücksichtslosen Verhalten gegenüber Fußgängern. Deswegen freue ich mich, dass in Offenbach die Straßen den Radfahrern mehr geöffnet wurden und zugänglich gemacht werden. Ich weiß nicht inwieweit dass Sicherheit bietet, da Radfahrer und Autofahrer nicht immer einen Konsens finden und ich denke das Rücksichtslose Autofahrer auch rücksichtslose Radfahrer sind. Die Sicherheit im Straßenverkehr liegt wie immer an vielen Faktoren.

  • Mein Fahrrad benutze ich ausschließlich privat, da ich zu Hause arbeite.
    Jedoch versuche ich alle möglichen Wege mit dem Fahrrad zu fahren.
    In der Stadt ist die Radinfrastrukltur eine Katastrophe, da sich die Verkehrsplanung anscheinend immer noch am Auto orientiert. Dazu kommt die Rücksichtlosigkeit und Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmer.
    Erfreulicherweise enstehen immer mehr Überlandradwege. Aber leider immer noch als Flickenteppich. Oder man landet plötzlich auf der starkbefahrenen, engen Hauptstraße.
    Hier wünsche ich mir stadtübergreifende Lösungen.
    Und eine wirkliche Pflege der Radwege wäre wichtig. Hier lohnt sich ein Blick in die Niederlanden. Dort bin ich noch nie über Baumwurzeln geholpert. Oder über Schotter, durch Löcher mußte ich auch nie fahren.

  • Seit 5 Jahren bin ich aufs Rad umgestiegen und fühle mich sehr wohl damit. An Anfang musste ich mich erst mit der Kleidung daran gewöhnen. Jetzt fahre ich auch durch den Winter. Nur wenn es selten Glatteis gibt, nehme ich den Bus. Kein Stecken im Stau mehr und lästige Parkplatzsuche. Und keine Erkältung mehr.
    Nur in Marburg muss noch viel mehr im Verkehr für Fahrräder umgesetzt werden.

  • Der kürzeste Weg zur Arbeit führt bei mir entlang einer Bundesstrasse. Da gibt es keinen Seitenstreifen und schon gar keinen separaten Radweg. Das ist gefährlich. Die Radwege sind oft auch Feldwege mit Betonplatten, die gerissen, verschoben oder mir großen Fugen sind. Das ist nicht gerade komfortabel. Mein Fazit: es gibt noch viel zu verbessern...

  • Ergänzung:

    Was mir als Fahrradfahrer beim Weg zur Arbeit konkret helfen würde, wären eigene Fahrradwagen im ÖPNV. Das würde aber wegen der hohen Auslastung des Netzes zu Lasten der Passagierkapazität gehen und wird deswegen folgerichtig nicht umgesetzt.

    Daher kann attraktive Fahrradmobilität nur zu Lasten des PKW gehen.

    Natürlich würden Mitmenschen, die sich in einem leeren S-Bahn Zug nicht ausgerechnet ins Fahrradabteil setze, oder dieses morgens auch mal frei machen, auch schon helfen. Im Gegenzug dürfen Radler auch gerne in die dafür vorgesehenen Bereiche ausweichen. Aber das darf man heutzutage nicht mehr erwarten. Heute ist nicht mehr nachdenken. Oder auch Egoismus.

  • Auch wenn hier zur Verständigung angehalten wird.

    Ein attraktives Hessen für Radfahrer kann nur zu Lasten des Autos gehen. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil einfach viel zu viele Autos unterwegs sind. Die Abnutzung der Straßen ist so hoch, das viele Orte mittlerweile zur Dauerbaustelle mutieren, die Parkflächen sind zu allen relevanten Zeiten verstopft und die täglichen tausende Meter langen Aneinanderreihungen von toxischen Emissionen ausstoßenden Fahrzeugen wird mittlerweile als völlig normal angesehen.

    Nein. Die Gesellschaft, die zwischen Start&Ziel nicht mehr aus dem Wagen steigt, hat jedes Gefühl für das "draußen" verloren - für persönl. Mobilität verloren. Besitz eines PKW wird schon mit hochgezogenen Augenbrauen bedacht wenn man nicht grade Student oder arbeitslos ist, normal sind 2-3 Fahrzeuge pro Haushalt. Mit dem Auto 300 Meter zum Bäcker fahren, "mal eben" auf dem Bürgersteig parken? Normal.

    Das wird nicht mehr lange gehen. Auch wenn ihr es nicht sehen wollt.

  • Warum fahre ich mit dem Rad zur Arbeit - seit Jahrzehnten?
    Mit dem Rad bin ich unabhängig von Taktungen der Busse, Bahnen etc.
    Ich steh' auch nicht im Stau mit dem Radl;)
    Ich kann gleich den Einkauf an die Arbeit "dranhängen", denn mein Rad ist auch mein Lastesel, mit einem großen Bäckerkorb hintendrauf:)
    Zur Arbeit radeln spart mit das FitnessCenter, bei ca. 50 EUR Mitgliedsgebühr kann ich mir mit einem Jahresbeitrag zum FitnessCenter schon ein nettes Radl kaufen:)
    Ich brauche mit dem Rad - einmal von Bornheim zur Messe - fast genauso lange, wie mit dem ÖPNV!
    Mit dem Rad unterwegs kann man auch schnell mal einen Schlenker für andere Erledigungen machen ohne sich Fahrpläne angucken zu müssen.
    Nur wenn's regnet - dann werde ich halt nass oder nehm' doch mal den ÖPNV:)

  • Auch wenn ich seit mehr als 50 Jahren in Frankfurt radle, gibt es doch viel Kritikpunkte: Radwege enden auf der Straße und der rollende Verkehr nimmt keine Rücksicht, wenn man "einfädelt".
    Abstandhalten von KfZ und LKW sollte überwacht und geahndet werden, wird selten eingehalten.
    Radwege dürfen nicht zugeparkt werden.
    Radler müssen im Bewusstsein der anderen Verkehrsteilnehmer als vollwertig angesehen werden, wie oft passiert es, dass ich dumm angemacht werde, wenn ich auf der Straße fahre und mich nicht an den Rand drängen lasse!
    Die Trennung von Radwegen und Fahrbahn durch parkende Autos oder buschige Grünstreifen gefährdet Radler, also: Radspur neben der Fahrspur.
    Mehr Radwege.
    Keine Elektroroller auf Radwege oder auf Gehwege - das sind in der Regel keine Fortbewegungsmittel, sondern Spaßgeräte!
    Regelmäßiges Säubern der Rad- und Gehwege von Glassplittern, die immer öfter auf den öffentlichen Wegen landen, hier wäre eine Hotline denkbar, damit das schnell gereinigt wird.

  • Liebes Hessenschau-Team,
    ich bin gebürtige Frankfurterin, mittlerweile 60 Jahre jung und fahre, seitdem ich auf das Herder-Gymnasium ging, mit dem Rad zur Schule, Arbeit und zum Einkaufen. Ich bin also als Radlerin mit dem Verkehr in Frankfurt großgeworden.
    Mit dem Rad in Frankfurt unterwegs zu sein erfordert, immer gegenwärtig zu sein. Man kann sich als Radlerin nicht darauf verlassen, dass Autos nicht auf den Radweg rüberfahren, genügend Abstand halten (das wären bei bewegtem Verkehrsteilnehmer immerhin 1,50 METER!!!) oder beim rechts abbiegen auf uns Radler achten.
    Ich begegne dem so, dass ich selbst auf mich achte oder immer misstrauisch bin. Heißt: An Kreuzungen langsam fahren und immer mit - für mich fatalem - Fehlverhalten rechnen.
    Fazit: es ist gefährlich, aber machbar. Immerhin hatte ich bisher nur einen kleinen Unfall, als ein Auto gegen die Einbahnstraße fuhr und dann noch so nahe an mir vorbei, dass ich in die parkenden Autos gedrückt wurde. Ich blieb unverletzt.

  • Mit dem Rad zur Arbeit: weil es Spaß macht, weil es fit hält und weil es in Frankfurt die günstigste, schnellste und am wenigsten Umweltbelastende Methode ist, um sich fort zu bewegen.
    Mit dem Auto brauche ich zur Arbeit die längste Zeit: ich muss an inzwischen über 84 Ampeln vorbei. Und das auf etwa 7 km Weg quer durch die Stadt. Spaß geht anders.
    Öffentlich fahren ist immer mal wieder recht unterhaltsam und im Winter und bei Regen eine gute Alternative.
    Mit dem Rad zur Arbeit ist aber auch gefährlich. Die baulichen Maßnahmen sind selten angebracht, um Sicherheit bei Radfahrern zu vermitteln. Ein weißer Strich auf der Fahrbahn beeindruckt einige Autofahrer wenig. Dass dies gelegentlich zu Ungunsten der Radfahrer wirkt, ist aus der Unfallstatistik des letzten Jahres bekannt.
    Frage: warum gibt es noch keine Radspur am Main entlang?
    Ich kann sehr gut verstehen, dass viele Menschen in Frankfurt nicht mit dem Rad fahren möchten, weil es ihnen zu gefährlich ist.

  • Ich bin es inzwischen fast schon gewohnt, als Fahrradfahrer auf dem Weg ins oder vom Büro mit einem Fuß im Krankenhaus zu stehen. Wenn man das Radfahrern aber für mehr Menschen attraktiver machen will, müsste dringend an komfortableren und sicheren Radwegen gearbeitet werden.

  • Ich fahre gelegentlich auf einer Landstrasse mit dem Rad zum Bahnhof (ca.15km) um dan wieter mit dem Zug nach Frankfurt zu pendeln. Morgens (05:15) ist dies weniger ein Problem die Strasse zu benutzen, der Berufsverkehr setzt meisten später ein. In Frankfurt sieht die ganze Sache dann schon ganz anders aus. Zu den meist recht unachtsam fahrende Autofahren kommen lange Wartezeiten an Ampeln, die ja vom Verkehrsfluß eher dem Autoverkehr angpasst sind, zugeparkten Radwegen (sehr oft Taxis und Lieferdienste) und das ständige Risko von Rechtsabbiegern übersehen zu werden. Frankfurt ist alles ander als eine radfreundliche Stadt. Auf dem Nachhauseweg nutze ich von Bahnhof nach Hause in der Regel Radwege, davon ist aber auch einen großer Teil nur gesplittet und nicht Asphaltiert. Sehr oft nutzen auch Hundebesitzer die Radwege und hier kommt das Ärgernis der unangeleinten Hunde zu allem andern noch dazu. Fazit - Mit dem Rad zur Arbeit, da gibt es für die Kommunen noch viel zu tun!

  • Mein größter Kritikpunkt sind Radwege, die plötzlich im Nichts enden. Als Radfahrer muss man sich dann plötzlich in den PKW-Verkehr einfädeln oder steht ratlos an einer Kreuzung, weil nicht geregelt ist, wie man diese nun mit dem Rad überqueren soll. Auf der Autospur? Oder als schiebender Fußgänger auf dem Bürgersteig?
    Der schlechte Zustand einiger Straßen macht das Radeln zudem gefährlich, z.B. die breiten, tiefen Spurrinnen am Mainufer in Höhe des Eisernen Stegs. Die Strecke entlang des Mains ist sowieso ein "gutes" Beispiel: schlechter Straßenbelag, teilweise Radwege, teilweise nicht, sehr enge Fahrspuren in denen sich der PKW- und Schwerlastverkehr an den Radfahrern vorbeiquetscht...

  • Ich wohne in einer ländlichen Gegend und pendele morgens erst mit dem Auto zum Bahnhof (ca. 11 km) und dann mit der Bahn zur Arbeit nach Frankfurt. Wenn es mehr ausgebaute Radwege geben würde, kann ich mir auch vorstellen, das Rad bis zum Bahnhof zu nehmen und innerhalb Frankfurts mit dem Rad zu fahren. Aber weder in Frankfurt noch bei uns ist es mir sicher genug, auf der Straße zu fahren. Wie schon einige hier geschrieben haben, das Totenhemd hat man immer mit dabei :-) Es ist mir einfach zu gefährlich.

  • Fortsetzung...
    Jedoch muss ich auf den letzten 7km durch Hanau fahren, wobei davon effektiv nur 2km tatsächlich Straße ist. Aber das ist der stressigste Teil der Fahrt. Man wird knapp überholt, auch wenn man mit 35-40kmh eigentlich gut im Verkehr mitfließen kann. Angriffe mit Scheibenwischerflüssigkeit sind hier ebenfalls an der Tagesordnung (Respektlos und gefährlich).
    Ich muss aber auch regelmäßig über das Verhalten von Radfahrern auf Radwegen schimpfen. Sie gucken überall hin nur nicht nach vorne, Kurven werden geschnitten, Rechtsfahrgebot ist nicht bekannt, auf Klingeln wird nicht reagiert, Abbiegezeichen sind ebenfalls unbekannt und von Licht haben auch die wenigsten gehört, Vorfahrtsregeln werden misachtet und Ampeln sind eher eine Richtlinie. Unmöglich und gemeingefährlich so ein Verhalten und dann noch ohne Helm und freihändig....
    Also an der Verkehrserziehung ALLER, auch Fußgängern, muss deutlich was gemacht werde.

  • Mein Arbeitsweg beträgt einfach 40km. Da ich kein Auto besitze und mir sobald keines anschaffen möchte, mache ich diese Strecke überwiegend mit dem Rad, das dauert bei meiner Fitness ca. 1h15min. Bei schlechtem Wetter nutze ich den ÖPNV samt Fahrrad, da sich nicht alle Strecken zeitlich effizient mit den ÖPNV zurücklegen lassen. So muss ich 3 Mal umsteigen, habe 15min, 8min und 16min Umstiegszeit jeweils (Bus, RB, RB, Bus) . Nutze ich hier das Rad statt der Busverbindungen, reduziert sich die Dauer deutlich.
    Ich denke dass für viele hier ein sicherer Abstellplatz für ihr Rad von entscheidender Bedeutung ist. Für alle, die ihr Rad mit in den Zug nehmen, wären flächendeckend Aufzüge an allen Bahnhöfen ein guter Anfang und mehr variable Abstellbereiche in den Zügen.
    Bzgl. der Route so bin ich glücklicherweise mit Radwegen gesegnet, auch wenn diese stellenweise in wirklich schlechtem Zustand sind (dicke Wurzeln unter dem Asphalt und Schlaglöcher).

  • Ich muss von Frankfurt-Bergen-Enkheim zur Niddastraße (Hbf). Entweder fahre ich durch die Stadt oder am Main entlang. In der Stadt gibt es keine abgegrenzten intakten Fahrradwege auf dieser Strecke. Um zügig zu fahren, ist das Mainufer zu stark frequentiert. Meinen Vorrednern kann ich mich nur anschließen. Weder Radfahrer noch Autofahrer oder Fußgänger achten aufeinander. Auch kann man sich nicht den ganzen Tag verschwitzt und stinkend den Mitmenschen zumuten. Der Überholabstand 1,5 m ist praktisch nicht zu verwirklichen. Ich bin schon froh, wenn die Autofahrer 50 cm Abstand halten, alles was darunter ist macht Angst. Überdies hat mich eine Autofahrerin schon von der Straße gedrängt, weil sie überholen wollte und ihr Pkw einfach zu breit war. Im Ausland läuft vieles besser, ein Blick über den Tellerrand hilft, auch wir Deutschen wollen Europa sein oder?

  • Hallo! Ich bin in Darmstadt geboren und wohne daher nun auch schon 56 Jahre dort. Als ich noch eine Arbeitsstelle in Darmstadt hatte, war es für selbstverständlich diese zu Fuß oder mit dem Rad auf zu suchen. Leider musste ich mich vor Jahren nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen und bin in Rüsselsheim fündig geworden. Aufgrund meiner Wurzeln, kommt es für mich nicht in Frage in die Nähe meines Arbeitsplatzes zu ziehen, auch da im Bankenbereich so oft umstrukturiert wird, dass es nicht absehbar ist, wie lange ich noch dort tätig sein werde. Da die einfach Strecke zum Arbeitsplatz 25 km beträgt und ich mit dem ÖPNV von Haustür zur Arbeitsstelle ca eine Stunde benötige werde ich weiterhin das Pendeln mit dem Auto vorziehen.

  • Ich fahre täglich insgesamt 40 Km mit dem Rad zur Arbeit und muss 50 davon auf Strassen zurücklegen. Diese 50 sind aber nur mit größter Achtsamkeit zu fahren und werden von mir als gefährlich betrachtet. Jede Fahrt ist mit Gefahrensituationen verbunden.
    Bespiele:
    In einem Gewerbegebiet starten die LKWs und die Unterlagen werden während des Losfahrens mit einer Hand sortiert und gesichtet oder es wird noch mit dem Handy telefoniert.
    Durchfahrt eines Kreisels, bei dem die einfahrenden Autos nicht auf einen Radfahrer Rücksicht nehmen.
    E-Bikes, die auf schmalen Radwegen mit hoher Geschwindigkeit entgegenkommen.

    Bei dem Ausbau der Radwege ist mein Wunsch, dass die Planung auch die Situation im Berufsverkehr berücksicht. Bisher ist mein Eindruck, dass die entsprechenden Planungen sich nach der Ortsbesichtigung während der Dienstzeiten zwischen 9 und 12 richten und z.B nicht die Dunkelheit um 7 im Winter oder das Verkehrsaufkommen um diese Uhrzeit berücksichtigen.



  • Sehr gern mit dem Rad! Leider sind einige Strecken sehr gefährlich... Gerade morgens wo alle unter Zeitdruck stehen... Ich muss beispielsweise den Bieberer Berg runter, und da hat man quasi schon das Totenhemd an... :(

  • Ich pendle seit 3 Jahren ca 25km (einfache Strecke) mit dem Fahrrad aus dem Süden zum Frankfurter Flughafen. Hierfür benötige ich ca eine gute Stunde. Vor einem halben Jahr musste ich mir ein anderes Fahrrad kaufen, da ich eine andere Route wählen musste. Zuvor bin ich meist Landstraße gefahren, da auf dem Land eine geeignete Radinfrastruktur fehlte. Der Grund für die Änderung der täglichen Route war die Gefahr, die von vielen PKW-Fahrern ausging. Hierbei ist der meist viel zu geringe Überholabstand bei 100km/h ausschlaggebend gewesen. Man hat hier ganz klar Angst um sein Leben, da viele Autofahrer nicht die Gefahr des engen Überholens erkennen. Zum Teil spürte ich den Luftzug des Außenspiegels der PKWs, die mich auch meist mit überhöhter Geschwindigkeit überholten. Wir sprechen hier von 50cm und weniger Abstand, statt der geforderten 2m außerhalb geschlossener Ortschaften. Die Angst um mein Leben, zwang mich dazu den Weg zur Arbeit von 25km auf gut 29km zu erweitern.

  • grundsätzlich ok - ich pendle mit dem faltrad zum büro in ffm-niederrad
    (mitnahme im regionalzug hanau-ffm süd)
    problematisch ist nur ganz allgemein fehlende rücksicht
    - von mitfahrerInnen, die als "stärkere" im strassenverkehr nicht auf die "schwächeren" achten
    - von mitfahrerInnen, die nur bei schönwetter radfahren und dann ihre fähigkeiten überschätzen
    - von mitfahrerInnen, die fahrradabteile im zug als sitzplätze nutzen

  • Hallo,

    ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit. Mein Weg ist sehr komfortalbel und geht fast nur am Main endlang, soweit sogut. Sobald ich jedoch in die Städte komme, egal ob Frankfurt, Offenbach oder Hanau ändert sich das Bild und das Sicherheitsgefühl. Ich fahre weiter, wir sind ja auch erwachsen. Eine weitere spannende Frage ist jedoch, ob ich meine Kinder mit dem Rad zur Schule durch unsere Städte, mit ruhigem Gweissen schicken würde, die Antwort ist, Stand 2019: NEIN. Meine Antwort also: Mehr sichere Rad Invrastruktur für einen besseren und flüssigeren Verkehr für ALLE Verkehrsbeteiligten.

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Rad rund 5 Kilometer zur Arbeit.
    Dies mache ich, da ich rund 90 für 3 Stationen SBahn, nicht bereit bin zu zahlen.
    Zum Verkehr: Viele Autofahrer verhalten sich in Frankfurt Rücksichtslos gegenüber Radfahrern. Kein, oder kaum Abstand, Missachtung von Vorfahrtsregelungen und zahlreiche Beleidigungen sind an der Tagesordnung.
    Auch das Ignorieren von Radwegen beim Fahren oder das Zuparken dieser ist in Frankfurt Standard.
    In letzter Zeit ist leider auch spürbar die Rebellion der Fußgänger zu spüren, geteilte Rad- und Fußgängerwege werden von Fußgängern komplett belegt und diese werden sogar gewalttätig.

  • Hallo,
    ich fahre schon immer Rad. Zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Spaß.
    Ich bin 48 Jahre alt und habe erst vor 2 Jahren mit Freude meinen Führerschein gemacht. 5 mal bin ich danach gefahren und habe festgestellt: Ich brauche kein Auto. Nie. Ich weiß gar nicht, wo ich damit schneller und bequemer wäre als mit Rad oder der Bahn. Ich habe auch gar kein Geld übrig für ein Auto. Wie bezahlen andere das? Warum sind sie bereit, so unglaublich viel Geld dafür zu bezahlen? Die Radwege in Frankfurt sind noch ausbaufähig. Radfahren, e-bike, e-Roller, ein wachsender Sektor. Ich wünsche mir als Dauerradfahrerin natürlich mehr Platz für Radwege. Autos pflastern die Städte zu. Zweispurige Autostraßen, Parkplätze ohne Ende. Wie schön wäre es, wenn in den Städten mehr Platz für Menschen wäre, statt für Autos.Ich würde mich auch freuen, wenn ich bedenkenlos die Luft einatmen könnte beim Spazieren und Radfahren. Ich habe eine Atemmaske auf, wenn ich in der Innenstadt fahre.Das ist doch Mist!

  • Ich wünsche mir mehr miteinander und Rücksichtnahme. Mich nerven rücksichtslose Radfahrer (in engen Einbahnstraßen mit vollem Speed den Autos entgegen-ohne Rücksicht auf Verluste)genauso wie Autofahrer, die mit 40 cm Abstand auf der Landstraße an einem Radfahrer vorbeibrausen. Ich habe jahrelang "auf der Hanauer" gearbeitet. Obwohl ich in FFM wohne, mit dem Auto 20 Minuten, mit ÖPNV mindest 50, mitunter auch 90 Minuten. Ich denke, es ist klar, dass ich mich dann fürs Auto entschieden habe. Ich suche mir keinen schlecht bezahlten Halbtagsjob((aus familiären Gründen), um dann ewig Ubahn zu fahren. Es ging mit Radfahrern u d Autos auch gut -bis sich eine politische Antiautokaste durchgesetzte hat und nach und nach die Parkplätze elemeniert wurden. Heute habe ich etwas näheres gefunden und fahre gerne mit dem Fahrrad .Die Umwelt ist auch mir wichtig, ABER denkt doch auch ab und zu an die Menschen. Wir müssen unseren Lebensunterhalt verdienen .

  • Von Darmstadt nach Weiterstadt Pendel ich nur mit Rad. Beim Weg nach Langen Rad, Bahn, Bus. Ich hatte noch nie das Bedürfnis ein Auto anzuschaffen, obwohl ich einen Führerschein hätte.
    Ich fahre auch auf der Straße im Mischverkehr mit Autos. Da bekomme ich manchmal Angst.
    Ich denke ein gut ausgebauter separaterRadweg, wie er gerade an der Rheinstraße in Darmstadt gebaut wurde ist die Zukunft, damit auch Kinder und ängstliche Personen die Chance haben auf das Rad umzusteigen. Dafür muss wahrscheinlich Fläche benutz werfen, welche aktuell von Autos genutzt werden, da Mischverkehr mit Fußgängern bei steigender Zahl an Radverkehr die schlechteste Lösung wäre.

  • Ich fahre 1-2 mal pro Woche mit dem Fahhrad zur Arbeit; ich benötige für die gut 18km eine gute Stunde und vor allem nach einem stressigen Tag genieße ich abends die Heimfahrt da ich z.T. durch Wald fahre und so der Kopf wieder frei wird. Auch im Winter ist die Fahrt mit der richtigen Kleidung machbar. Das ist ok aber es gibt leider einige unschöne und z.T. gefährliche Situationen:
    - Autofahrer kennen die Regeln für Fahrradstraßen nicht; ich muss öfters abbremsen/ausweichen für entgegenkommende Autos die mir nicht den Vorrang lassen
    - es wird der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten
    - die Ampelschaltungen am Flughafen sind für Fahrradfahrer und Fussgänger nicht optimal (z.T. Kreuzungen mit bis zu 5 einzelnen Ampeln wo man bis zu 5mal wartet); viele Fahrradfahrer und Fussgänger ignorieren die roten Ampeln
    - Autofahrer die noch bei rot weiterfahren obwohl schon grün für Überweg
    - Fussgänger mit Kopfhörern die trotz klingeln nicht ausweichen auf kombinierten Wegen

  • In den Innenstädten wie Frankfurt und Darmstadt zu gefährlich.

    Sollte es einmal abgegrenzte Radwege geben, auf denen man sich gefahrlos bewegen kann, wäre das Rad meine erste Wahl. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnen müsste die Möglichkeit erweitert werden stressfrei eine Teilstrecke zur Arbeit mit seinem Rad zurück legen zu können.

  • Einfach zu weit weg. Ich wohne im bergigen Umland in Schlüchtern und muss nach Gelnhausen. 38 Kilometer. Davon nur wenig geeignete Radwege. Dazu das bergige. Einfach nicht zu machen. Und eine Kombination aus Rad und RMV ... Da sind Fahrräder nicht wirklich vorgesehen. Hinzu kommt, dass die Taktung eine Vollzeittätigkeit ausschließt. Und selbst bei Teilzeitarbeit hieße das über 3 Stunden Fahrzeit. Mit dem Auto sind eine gute Stunde.

  • In den Innenstädten wie Frankfurt und Darmstadt zu gefährlich.

    Sollte es einmal abgegrenzte Radwege geben, auf denen man sich gefahrlos bewegen kann, wäre das Rad meine erste Wahl. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnen müsste die Möglichkeit erweitert werden stressfrei eine Teilstrecke zur Arbeit mit seinem Rad zurück legen zu können.

  • Guten Morgen, das ist ein vielschichtiges Thema. Ich versuche drei- bis viermal je Arbeitswoche die rund 16 KM zur Arbeit zu radeln. Auffällig dabei ist, daß die Wege meist in Ordnung sind, aber beispielsweise Radwege regelmäßig an den gleichen Stellen zugeparkt sind, PKWs und LKWs in mehr als der Hälfte der Fälle einen zu geringen Sicherheitsabstand halten. Dazu kommen Radfahrer, die bewusst auf der falschen Seite den Radweg benutzen und somit sich und andere in Gefahr bringen.
    Die Stadt tut einiges, wenn auch nicht genug. Die Mehrzahl der Wege ist in Ordnung, aber bei den Falschparkern, rasern, beim Baustellenmanagement hat sie enormen Verbesserungsbedarf.
    Sofern der Respekt zwischen Fußgängern, Radfahrern, Bikern und Autofahrern sich wieder bessern würde und einer auf den anderen achtet, dann könnten alle miteinander klarkommen. Die anstehende Einführung der E-Tretroller bringt ein neues Problem, aus meiner Sicht bringen die, egal wo sie fahren sollen, ein großes Unfallrisiko mit.

  • Für mich kommt das Fahrrad nicht in Frage. Bin gehbehindert und zusätzlich für jedes Rad zu schwer. Fahre 5x die Woche 25 km zur Arbeit und zurück. Dennoch müsste was passieren, denn es sind in der Tat zu viele Autos unterwegs. Was ständig zu beobachten ist: viele Radfahrer fahren bei Rot über die Ampel oder umgehen die Rotlichtphase / umfahren wartende Autos mit waghalsigen Fahrmanövern. Generell müsste es mehr gegenseitige Rücksicht auf der Straße geben. Der ÖPNV muss deutlich ausgebaut, verbessert, günstiger und pünktlicher werden. Für welche wie mich müsste es Ausnahmen geben, die auf das Auto angewiesen sind, da bin ich bestimmt nicht der einzige, für die Anderen müssen die alternativen deutlich verbessert werden. Fuß- und Radwege müssen ausgebaut werden. Vielleicht wären günstige, schmalere Autos wie Ein- oder Zweisitzer (1 Fahrer vorne, 1 Mitfahrer hinten) auch eine Alternative, Antrieb mit Elektro oder Wasserstoff. Fakt ist, Alternative Verkehrsmittel werden zu wenig gefördert.

  • Guten Morgen!

    Ich wohne in Merenberg im Landkreis Limburg-Weilburg und hier gibt es faktisch keine Radwege.
    Meine Versuche mit dem Rad über schmale Landstraßen zur Arbeit zu fahren empfand ich als äußerst unangenehm und gefährlich.
    Gerade die Rücksicht der "Mutti-Taxis" hält sich stark in Grenzen.
    Aber auch Busse, LKW und Transporter machen das Radfahren hier zum Survival-Abenteuer.

  • Ich habe jahrelang in einer norddeuschen "Fahrradstadt" (Großstadt) gelebt. Da hatte ich kein Auto und bin problemlos auch mal 80 km am Tag gefahren (der flachen Landschaft sei dank).
    Der Weg ins Büro war selbständig auch bei jedem Wetter mit dem Rad. Man hat einfach Wechselkleidung mitgenommen, bei Regen hat man kurz die Haare geföhnt und das wars. Das war wirklich eine schöne Zeit.

    Nach dem Umzug nach Hessen fehlte mir das Radfahren ! Die erste Fahrt in Frankfurt war ein Schock. Mitten vor dem Hbf endet die Radspur im Nirvana. Weder Autofahrer noch Radfahrer halten sich an Regeln. Jeder ist sich selbst der Nächste.
    Rote Ampeln gelten auch für Radfahrer!

    Frankfurt braucht dringend getrennte Radwege oder mehr Fahrradstraßen. GradeMenschen die in der Großstadt wohnen, sollten eine Verkehrsstruktur vorfinden, die ein Auto überflüssig macht.
    Für Radfahrer gilt: Gute Regenkleidung (zB auch Überzieher für die Schuhe), Reflektoren und natürlich ein Helm!

  • Leider viel zu gefährlich. Die wenigen die sich morgens durch den Büdingen Wald trauen sind beleuchtet und drapiert wie ein Weihnachtsbaum um die Fahrt heil zu überstehen

  • Für _mich_ ok. Ich kann fast zu 100 durch das Feld fahren. Anders wäre mir zu gefährlich.

    Was ich noch nie verstanden habe: Kann man nich jede 5 Straße (oder erstmal ein paar kleine Ost-West / Nord-Süd) als Fahrradstraßen ausweisen? Auto für Anwohner ok, ansonsten nur Fahrrad. Das tut den Autos nicht weh und man hat ein durchgehendes Radfahrer-Netz.

  • Ich habe bei mir in Mörfelden-Walldorf (südlich von Frankfurt) einmal dieses Thema angesprochen in der Ortsverbands-Sitzung meiner Partei (FDP).
    Ich wollte wissen, ob es eventuell Ideen gibt, einen Rad-Schnellweg von meinem Ort nach Frankfurt zu bauen, ähnlich wie das bei Darmstadt - Frankfurt gemacht werden soll.
    Ich fände eine solche Initiative sehr sinnvoll.

    Der Vorschlag wurde mehr oder weniger ignoriert. Die Reaktion war: Es gäbe ja schon einen Radweg.
    Dieser vorhandene "Radweg" ist allerdings: Nicht geteert, verläuft durch den Wald, ist unbeleuchtet usw....

  • Hallo-mir persönlich wäre es lieber wenn der öffentliche Nahverkehr besser funktionieren würde.Das ist offenbar nicht hinzubekommen.Sehen Sie sich nur mal die Störungen im letzten halben Jahr an.Dazu kommt das manche Haltestellen einfach geschlossen werden.In Stoßzeiten ist die U5 proppevoll.Warum fahren denn so viele mit dem Auto?Weil es mit öffentlichen nicht geht!!
    Zu den Fahrradwegen sage ich nur folgendes:die sind manchmal so angelegt das ein Konflikt vorprogrammiert ist.Hier im Riederwald zb.kann man gegen die Einbahnstraße fahren.Aber die Straßen sind so eng das keiner ausweichen kann.Das ist keine Lösung für niemand-auch für Fußgänger nicht.An Haltestellen fehlen Fahrradständer...oder sehen Sie sich mal die Strecke Am Erlenbruch/Riederbruch an.Teilweise kein Fahrradweg oder auf dem Fußgängerweg der zu eng ist.Durch den Wald fahren morgens um 5.15 Uhr?Naja....Grundsätzlich wäre es gut weniger Autos in der Stadt zu haben-dafür fehlt es aber noch an zuvielem.
    MfG-N.Stamm

  • Ich kann mich Martin aus Fankfurt nur anschließen! "Es muss mehr Radwege geben.
    Diese müssen:
    - von der Autofahrspur klar abgetrennt sein
    - benutzbar sein (Dreck, Scherben, Wurzeln)
    - müssen eine Alternative zur Autofahrspur sein. (An einer Kreuzung eine Ampel für die Autos, aber teilweise drei Ampeln mit komischer Schaltung für Radfahrer und Fußgänger)
    - Aufklärungskampagne dauerhaft "1,5m Überholabstand", ähnlich "Rettungsgasse", oder "Kopf hoch"

    ÖPNV: zu teuer, zu langsam, zu überfüllt, zu unzuverlässig". Besonders eine Aufklärungskampagne zum Überholabstand halte ich für sehr wichtig. Generell denke ich: Mehr angebote für Fahrräder= mehr Fahrradfahrer=weniger Autos:) Gerade in Städten ist der Fahrradverkehr doch das was man fördern sollte und kann. Oder braucht ihr Bike Diesel?;)

  • Ich fahre sooft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Es gibt zwei Wege: Einen längeren und sehr schönen, überwiegend an der Lahn entlang, dafür brauche ich etwa 25 Minuten. Bei diesem Fahrradweg ist es im Besonderen am Feierabend anstrengend, wenn viele andere den Weg nutzen und dabei Kopfhörer tragen, sprich nicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten und ein paar wenige Hunde, die frei laufen, nicht gut erzogen sind und einem ins Fahrrad rennen.

    Beim Kürzeren, bei dem ich ca. 20 Minuten fahre, gibt es teilweise Radwege, teilweise muss ich an der Straße entlang fahren. Bei diesem Weg gibt es immer wieder sehr gefährliche Situationen, was immer von den Autofahrern abhängt. Es gibt sehr Rücksichtsvolle, aber auch sehr Unaufmerksame (meist telefonieren sie oder sind mit ihrem Smartphones beschäftigt) und immer wieder auch sehr Aggressive, Ungeduldige, die an riskanten Stellen extrem knapp überholen. Dies treibt meinen Adrenalinspiegel extrem nach oben und ich habe richtig Angst.

  • Guten Morgen Miteinander! Ich bin ein "Freizeitradler" mit RMV-Ticket und nur bei "Cabrio-Wetter" (trocken, etwas wärmer als +10C, gern auch sonnig) unterwegs (ca.1.500 km/Jahr). Es hat sich Jahr für Jahr in FFM schon einiges zu Gunsten der Fahrradfahrer getan! Wurzelgeschädigte Radwege am Main entlang sind gut ausgebessert worden oder Parkstreifen mit Radstreifen getauscht, damit nun die Fahrradfahrer auf dem kombinierten Radweg besser wahrgenommen werden. Natürlich gehen damit einige gravierende Einschränkungen für die jahrelangen Auto-Pendler einher und es kann auch stellenweise sehr kritische Situationen geben! Aber Viele reden davon "die Stadt soll sauberer werden" und Niemand will sich einschränken oder anpassen. Und Ehrlich: steht man wirklich so viel weniger Zeit mit dem Auto im Stau vor Ampeln und auf der BAB als Verspätungen mit dem ÖPNV??? Über das Jahr rechnet sich das wohl nicht! Verspätungen der Bahnen und Busse sind ärgerlich!! Das tuckernde Auto im Stau nervt auch!

  • Ich fahre schon immer jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit.
    Es ist nich nachvollziehbar, warum die Politik nicht wie in anderen Europäischen Metropolen dafür sorgt, dass die Autos in der Innenstadt massiv weniger werden.
    Die Autolobby scheint noch sehr stark zu sein.

  • Ich pendel täglich, auch im Winter, mit dem Rad zur Arbeit.
    Ich bin relativ unerschrocken und komme durch eine defensive, vorrausschauende Fahrweise meistens Sicher ans Ziel. Wobei ich tatsächlich im Schnitt einmal im Jahr von einem Auto angefahren werde. (Meist Abgedrängt, oder Vorfahrt missachtet bekommen)
    Das Problem ist, das es zu wenige sichere Wege für Radfahrer gibt. Gerade in den frühen Morgenstunden und auch zu Jahreszeiten in der kaum Radler auf der Straße sind könnte ich ein Buch mit haarsträubenden Situationen füllen.
    Es muss mehr Radwege geben.
    Diese müssen:
    - von der Autofahrspur klar abgetrennt sein
    - benutzbar sein (Dreck, Scherben, Wurzeln)
    - müssen eine Alternative zur Autofahrspur sein. (An einer Kreuzung eine Ampel für die Autos, aber teilweise drei Ampeln mit komischer Schaltung für Radfahrer und Fußgänger)
    - Aufklärungskampagne dauerhaft "1,5m Überholabstand", ähnlich "Rettungsgasse", oder "Kopf hoch"

    ÖPNV: zu teuer, zu langsam, zu überfüllt, zu unzuverlässig

  • Warum nicht einfach Lösungen schaffen die für alle brauchbar sind?
    Wer welches Verkehsmittel nutzt hängt doch auch viel davon ab welcher Weg zurückgelegt werden muss und wie die Wege beschaffen sind.
    Das viele nicht Radfahren wollen, ergibt sich alleine schon aus dem Zustand der Radwege.
    Das selbe trifft für viele Nahverkehrszüge zu.

  • Meine komplette Familie fährt nur Rad- zur Arbeit, zur Scule, um einzukaufen, in den Urlaub. Hier in Marburg gibt s gute Radwege, fernab vom Autoverkehr. Lieder reagieren viele Autofahrer in unserer Stadt aggressiv auf RadfahrerInnen, daher nutze ich persönlich nur sehr ungern die Straßen um dort Rad zu fahren. Am Straßenrand ohne Radstreifen habe ich Angst!

  • Guten Morgen, Hallo Deutschland,

    wir sind in vielen Dingen sehr Rückständig, auch das Fahrradfahren wird oft hinderlich durch schlecht durchdachte Verkehrspolitik. Wie kann ein Radweg auf einer Kreuzung ins Nichts enden. Warum muss ein Radweg mitten durch eine Kreuzung führen, es geht auch an der Kreuzung vorbei.
    Mein genialer Vorschlag, Deutschland schaut Euch bitte einige Sachen von unseren Nachbarländer ab, es könnte hilfreich sein, denn vieles funktioniert bei den Nachbarn besser.
    Keine Scheu wir sind doch Europa.

  • Radfahrern zur Arbeit ist ok. Fahre täglich ca. 23 km (einfach).
    Für mich steht der gesundheitliche Aspekt und das Abschalten vor und nach der Arbeit im Vordergrund.
    Ich habe eine Strecke mit extra Radwegen bzw. breiten Seitenstreifen (Bundesstraße). Zu gefährlich wäre es mir, wenn auf (Bundes)Straßen kein Seitenstreifen/Radweg vorhanden wäre.
    Die Öffentliche Hand sollte mehr in den Ausbau von Radwegen investieren.

  • Gerne würde ich einen Weg zur Arbeit mit dem Rad fahren, mit dem Bus denn anderen. Leider kann ich im Bus kein Fahrrad mitnehmen. Beide Wege sind mir zu weit, zumal ich mich am Arbeitsplatz nicht umziehen kann.

  • Hallo, ich fahre einen Teil des Weges mit dem Fahrrad. Für den anderen nutze ich die Eisenbahn. Es sind mehrere Gründe: 1. Der Stress von Südhessen nach Bad Vilbel will ich vermeiden, 2. Umwelt, pro Tag 150km bzw 10 Liter Benzin, 3. Mein Arbeitgeber bezuschusst das Ticket zu 100Prozent, 4. Sportlicher Ehrgeiz. Auf der anderen Seite, benötige ich die doppelte Zeit und bin weniger flexibel. Aber ein zug fährt alle halbe Stunde und Dank Rad macht es nix wenn Mal einer ausfällt. Es gibt also meines Erachtens mehr und bessere Gründe mit Zug und Fahrrad zu fahren.
    Die Situation für Radfahrer würde sich verbessern wenn die Kosten für Straße und Umwelt Verursacher gerechnet umgelegt würde. M.e. ist eine PKW Maut ein Weg, müsste aber km bezogen sein. Es will aber dann nicht gleich jeder Fahrradfahren, also müsste auch das Angebot der Bahn ausgebaut und zuverlässiger werden.

  • Auf jeden Fall ok, obwohl es in Städten für Kinder, ängstliche und wenig Radfahrende und ältere Radfahrende aufgrund nicht vorhandener oder im schlechten Zustand befindlicher Infrastruktur unnötig gefährlich ist. Gerade das Rhein Main Gebiet, mit den kurzen Strecken zwischen den großen Städten, würde sich mit entsprechenden Radschnellwegen perfekt zum Pendeln eignen. Leider hinkt der Ausbau der Radinfrastruktur Überregional und in den Städten hinterher und wird nur zögerlich angegangen. Es muss ein Ziel sein den MIV zu reduzieren, um dass zu erreichen muss ÖPNV und Radfahren attraktiver als Auto fahren werden. Das geht nur mit einladender Infrastruktur auf kosten der KfZ Infrastruktur. Es müssen Parkplätze in Parkhäuser verlegt werden, Fahrspuren und besonders freie Rechtsabbieger zugunsten des Radverkehrs umgebaut werden.

  • Das Problem ist doch ein ganz anderes - mit dem Rad fahren schön und gut, in FFM mag das noch ne vernünftige Lösung sein - auf dem Land dann schon weniger - die Arbeitsstellen sind zuweit von den Wohnungen Entfernt, geht Berg auf, Berg ab - und die meisten können es sich bei Kundenumgang auch nicht leisten verschwitzt und platt in der Arbeit anzukommen. Andere können es sich nicht leisten das Rad zunehmen weil das eine enorme Zeitbelastung ist. Man denke hierbei an Mütter und Väter die selbst bei einem Kind schon relativ straf getaktet unterwegs sein müssen - vorallem weil der Kindergarten den Eltern den rythmus vorgibt und das diese sowieso schon auch beruflich einschränkt - das geht alles Hand in Hand.

    Wenn wir generell eine bessere Versorgung von Kitaplätzen hätten, zusammen mit mehr Gleitzeit bei vernünftigem Gehalt etc. pp. - dann ist das Rad auf dem Land auch eine Option, zumindest in manchen Berufsgruppen. Definitv nicht die Zukunft auch wenn einige sich das so toll vorstellen

  • Hallo,
    m.E. geht es nicht um die Frage, ob man mit dem Fahrrad oder mit einem anderen Verkehrsmittel von A nach B und damit auch von zuhause zur Arbeit kommt, sondern wei viel der Strecke man davon mit dem ÖPNV und/oder dem Fahrrad zurücklegt. Das entweder/oder basiert auf einem Vergleich mit einer Beförderung mit dem Auto, und das ist hier wenig hilfreich.

    Mehr als 5-8 km sind als einfache Wegstrecke für den normalen Pendler mit dem Rad nicht drin. Muss man längere Strecken zurücklegen, sollte man ein Fahrrad nutzen können, um zügig von der Wohnung zur S-Bahn zu kommen (als Transportmittel für größere Strecken), und am Ausstiegsort vom Bahnhof zum Zielort.

    Und eben hier fängt das Problem an: Das eigene Fahrrad kann/darf man im Berufsverkehr nicht mitnehmen, Leihfahrräder stehen am Wohnort und/oder Zielort nicht sicher zur Verfügung.

    Auch nicht geklärt: Welche Alternativen stehen zur Verfügung, wenn es regnet oder gar schneit?

    - Zeichenlimit erreicht -

  • Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit. Es muss gehen. Zum einen finde ich den ÖPNV zu teuer und zum anderen stellenweise sehr überfüllt und ich bin zeitlich ungebunden.
    Sicher, es kann gefährlich werden z.B. mit rechtsabbiegenden Autos und den ganzen Autos, die die Radwege blockieren und auch Kreuzungen (furchtbar! Radfahrer passen durch, wenn Autos da nicht sehen würden. Ich sag nur vorausschauendes Fahren!)
    Aber auch Fußgänger können ein großes Hindernis sein. Vor allem wenn diese auf dem Radweg laufen oder stehen. Wenn sie dann noch Kopfhörer und Handy haben, kann man sich "tot" klingeln bis sie einen merken.

    Wenn mehr in GUTE Radwege investiert wird und mit gegenseitiger Rücksichtnahme (ALLE Verkehrsteilnehmer!), könnte es funktionieren.
    Dass es weniger Autos geben wird, vielleicht ein paar, glaube ich kaum, schon alleine der Pendler wegen. ÖPNV, auch der Preis (zu teuer) und mehr für Radler müssten gemacht werden, dann vielleicht ja.

  • Seit gut 19Jahren fahre ich täglich mit dem Rad zur Arbeit(ca.5km einfach) + lege auch sonstige Strecken in der Stadt+drumrum möglicht mit dem Rad zurück.Kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es vorher war, als ich auch kürzeste Strecken mit dem Kfz zurückgelegt habe. Fühle mich,durch die Bewegung,bereits vor der Arbeit gut entspannt und nach der Arbeit geht es häufig am Main entlang zurück und macht den Kopf von Arbeitsgedanken frei.Allerdings ist es als Radfahrer auf den Wegen, teilweise im schlechten Zustand, mehr als gefährlich.Ohne vorausschauendes fahren, Verzicht auf Wegerechte etc.,geht es nicht.Von zugeparkten Radwegen + Verkehrsteilnehmern(egal ob Fußgänger, Radfahrer o.Autofahrer) die aggressiv, rücksichts- und gedankenlos unterwegs sind mal ganz zu schweigen.Daher weiche ich oft auf die Straße aus.Mehr sicher ausgebaute, zusammenhängende, Radwege,Kontrollen und Abschleppen von Falschparkern, bei rot fahrenden Radfahrern etc.wäre,neben gegenseitiger Rücksichtsnahme,nötig.

  • Wir wohnen auf dem Land. Unser Weg zur Arbeit im Landkreis ist mit vielen Höhenmetern verbunden. Ich schaffe die 17 km und 215 Höhenmeter dank meines E Bike. Das geht an Tagen ohne Kundenkontakt bzw Aussenterminen. Außerdem benötige ich Mut. Ungefähr ein Drittel der Strecke fahre ich auf der Land-Straße keine 5 m breit und ein Stück Umgehungsstraße ohne Radweg! Bis jetzt hat es geklappt ... aber natürlich nur 20 mal in den letzten zwei Jahren. Ein Ersatz oder eine Ergänzung wäre höchstens der kostenfreie ÖPNV. Die Arbeitstage an denen ich mit dem Rad zur Arbeit fahre fühlen sich wie Urlaub an.

  • Da ich zu den geburtenstarken Jahrgängen gehöre, die nach der Grundschule die Schule in der Nachbarstadt, bei mir Königstein, besuchten und danach zur Fachoberschule nach Frankfurt wechselten, habe ich große Erfahrung in Sachen pendeln mit ÖPNV und Rad sammeln können. Ab meiner Ausbildung in Frankfurt war ich froh, im eigenen Pkw pendeln zu können. Das bin ich bis heute. So kann ich nach Feierabend noch Einkäufe und andere Wege erledigen.
    Wenn ich lese, dass man jetzt Pkws ausschließen oder ihnen Raum nehmen wolle, um den Verkehr zu reduzieren und die Menschen umzuerziehen, gebe ich zu bedenken, dass bei jedem wegfallenden Kfz weniger Steuern vom Staat generiert werden können und damit auch weniger Geld für die Straßen zu Verfügung steht. Außerdem bin ich gegen jedwede Bevormundung von erwachsenen Menschen, egal wie edel der Beweggrund ist. Auch Radfahrer können andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Echt gleichberechtigt sind wir erst, wenn alle die gleichen Rechte und Pflichten haben.

  • Radfahren halte ich für eine großartige Fortbewegungsweise.
    Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, ca. vier Kilometer pro Strecke. Im Winter kaufe ich für ein oder zwei Monate eine Monatsfahrkarte.
    Durch das Radfahren komme ich morgens richtig wach und fit auf der Arbeit an und kann auf dem Heimweg auf angenehme Weise Abstand gewinnen.
    Ich bin schneller unterwegs als mit dem ÖPNV oder dem Auto, da Fußwege oder Parkplatzsuche wegfallen, obwohl ich mit der U-Bahn ohne umzusteigen zur Arbeit fahren könnte.
    Als einzigen negativen Aspekt muss ich leider nennen, dass ich regelmäßig von Autofahrern übersehen werde. Daher wären mehr deutlich markierte Radwege wichtig.
    Das Rad ist für mich ein zukunftsträchtiges Verkehrsmittel. Autofreie Bereiche lassen mich aufatmen. Das Rad stößt keine Schadstoffe aus und braucht geparkt wenig Platz.
    Ich träume von autofreien Sonntagen, nahezu autofreien Innenstädten und einem flexibel ausgeweiteten Angebot an Nahverkehrsanbindung bei schlechtem Wetter.

  • Radfahren muss sicher werden, weil es absolut umweltfreundlich ist und wenig Verkehrsfläche braucht. Aus diesem Grund muss der Ausbau des Radverkehrs zu Lasten des Pkw-Verkehrs gehen, dies gilt insbesondere für den innerstädtischen Verkehr. Der morgendliche Stau und die Umweltzerstörung durch die Auto-Produktion sowie den Autoverkehr sind weitere Gründe genug, endlich den automobilen Wahnsinn in seine Schranken zu weisen. Nachhaltiges Wirtschaften geht auch ohne Autos, auch im Autoland Deutschland.

  • Gerade war ich in den Niederlanden.
    Der Autoverkehr muß sich dem Fahrradverkehr unterordnen.
    Bei Unfall muß per se der Autofahrer immer die Hauptschuld haben und deutlich härter bestraft werden.
    Toter Radfahrer bei Rechtsabbiegen 5 Jahre Führerscheinentzug als Vorausetzung v o r dem eigentlichen individuellen Strafmaß z.B .

  • Ich fahre die 7km mit dem Rad zur Arbeit, weil es mir damit einfach besser geht, morgens werde ich richtig wach und nach der Arbeit kann ich den Stress abstrampeln. Ohne einen nennenswerten zusätzlichen Zeitaufwand habe ich damit eine gewisse Basis an körperlicher Betätigung. Ich fahre an der Bundesstraße entlang, die bisher einen sehr breiten Seitenstreifen hatte, der nun aber zugunsten einer zweiten Spur für die Autofahrer - damit nicht mehr so viele Unfälle passieren - im Kreuzungsbereich abgeschafft wurde. Eine langfristige Lösung, die den Radverkehr mit einbezieht, ist wohl geplant, bis dahin muss ich hoffen, dass mir nichts passiert... Alleine im Dunklen durch den Wald zu fahren ist für mich keine Alternative, durchs Feld sind es drei Kilometer mehr.

  • Wir müssen dem Fahrrad wie den FußgängerInnen mehr Platz erkämpfen. Und versuchen, die Denke bei DEN AutofahrerInnen zu verändern. Ganz im Sinne meines Freundes und Kollegen (Prof. Dr.) Heiner Monheim setzte ich auf Interesse für Autoverzicht zu wecken und Bedingungen für das Rad zu verbessern .

  • Ich fahre von März bis Ende Oktober mit dem Rad zur Arbeit - bei schönem Wetter. Ansonsten nutze ich das Landesticket für den öffentlichen Dienst.
    Dies würde ich aber sicher nicht tun, wenn ich es weiter hätte (derzeit 5 km) bzw. die U-Bahn-Anbindung nicht so gut wäre.
    Für mich ist es letztlich eine reine Abwägung der Wegzeiten.

  • Ich fahre an ca. 4 von 5 Arbeitstagen mit dem Rad, 20 km einfache Strecke, quer durch Mainz.
    Die Gründe für mich sind Gesundheit, Fitness, Spaß am Radfahren, und das gute Gefühl, die Mitmenschen nicht durch Autolärm, Abgase und Platzverbrauch zu nerven.
    Ich brauche jeweils ca. 50 min, da meine Strecke kaum Radwege hat. Auf der Fahrbahn bin ich schneller, der Fahrbahnbelag ist besser, es kommen (fast) keine Fußgänger und Geisterradler in die Quere, und ich bin vor Autofahrern sicherer, die unaufmersam abbiegen oder aus Einfahrten schießen.
    Die neuen Radverkehrsinitiativen sehe ich kritisch, weil all die Maßnahmen zur vermeintlichen Trennung von Verkehrsarten nicht weiter als bis zur nächsten Einfahrt reichen, gleichzeitig das Fahrradfahren erheblich behindern und neue Gefahrenmomente schaffen.
    Ich wünsche mir Mischverkehr bei generell Tempo 30, auf Hauptverkehrsachsen 50.

  • ... den Akku kann und darf ich im Gebäude auch nicht laden, weil alle Geräte die angeschlossen werden ein TÜV-Siegel brauchen, so auch das private Ladegerät. Man fragt sich manchmal wie die Menschheit es geschafft hat, bzw. sich trauen konnte die Elektrizität zu erfinden und weiter zu entwickeln. Dies nur als Randnotiz. Generell sollte die Infrastruktur bezogen auf Stromtankstellen für E-Biker*innen dichter und flächendeckend mit einem einheitlichen Steckersystem ausgebaut werden.

    Warum trotz vieler Einschränkungen regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Weil es einfach gut tut sich nicht im Auto sitzend durch den Stau quälen zu müssen Die frische Luft sorgt für einen phänomenalen Antrieb der den ganzen Tag anhält, man sieht plötzlich Tiere im Wald von denen man sonst nur hört oder sie tot im Strassengeaben liegen sieht und es spart einem den Gang auf das Laufband im Fitnessstudio :-).

  • Gefährlich!!!
    1,5 km Bundesstraße ohne Taschen!!!!
    Wahnsinn.
    Und immer die selben, die überholen!

  • Bei Dauerregen, Kälte, Sturm und ähnlichen Unbilden Radfahren- nein Danke - vor allem wäre es hilfreich, den Hardcoreradern mal klar zu machen, dass Verkehrsregeln auch für sie gelten

  • Kein Problem , habe ca. 3 km bis zum Bahnhof. Fast alles auf Radwegen .

  • Die Gleichung "mehr Rad = weniger Auto" ist kein sinnvoller Ausgangspunkt, wenn man die allgemeine Akzeptanz von Radfahrer*innen ausbauen und den Nutzungsanteil erhöhen will. Es kommt letztlich auf die Rahmenbedingungen an, welche die Motivation zum regelmäßigen Pendeln mit dem Rad auslösen und unterstützen soll. Selbst ein dynamisches und vergleichsweise modernes Gebiet wie das Rhein-Main-Areal tut sich extrem schwer diese Motivation zu unterstützen. Ich versuche nach Möglichkeit einmal die Woche mit dem Rad von Rodgau nach Frankfurt Niederrad zu fahren (23KM einfache Strecke). Das Schöne hierbei: ich kann 20KM komplett auf Waldwegen fahren, so dass ich dem Autoverkehr nicht ausgesetzt bin. Warum fahre ich nicht öfters? Die Rahmenbedinungen lassen es nicht öfters zu, da ich im Büro nicht duschen kann und nur dann fahren kann, wenn es morgens nicht zu warm ist (Weicheialarm: oder zu kalt). Kurios: für Raucher werden in dem Gebäude Raucherkabinen zur Verfügung gestellt!

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Rad einfach 12 km (durch Frankfurt) oder 15 km (Nidda entlang) zur Arbeit. Das ist gerade so ok, weil ich geübt bin und weiß, wann die Autofahrer Fehler machen und nicht aufpassen. Für das kleine Fitness-Programm früh und abends bin ich bereit, gewisse Gefahren einzugehen.
    Schöner und besser wären natürlich weniger Autos sowie breitere und sicherere Radwege besser. Dies würde gerade die ungeübten Radfahrer auf die Straße bringen und den Autoverkehr zurückdrängen. Bessere Luft und mehr Lebensqualität wären die Folge. Leider gibt es in Frankfurt noch sehr viel zu tun.
    Mit einer breiten und ständigen Berichterstattung - auch durch den HR - werden die Verhandlungen zwischen Magistrat und Radentscheid-Initiatoren sicherlich beeinflusst und hoffentlich zu einem für die Radfahrer positiven Abschluss gebracht. Daher freue ich mich, in diesem Forum nach meiner Meinung als Radfahrer gefragt zu werden.

  • In den letzten Jahren vor Eintritt in die Rente, bin ich - wenn das Wetter dafür geeignet war- gerne mit dem Pedelec zur Arbeit (eine Strecke 10 Km) gefahren. Stressfrei und gesund. Auch jetzt bin ich noch gerne mit dem Rad unterwegs, allerdings macht es dort, wo ordentliche Radwege im Stadtverkehr fehlen, meist keinen Spaß.

  • Ja, ich fahre mit dem (Leih-)Rad zur Arbeit - eine praktische Sache. Bei der nächsten Call-a-Bike-Station buche ich ein Fahrrad und gebe es in der Nähe meines Arbeitsplatzes ab. Was garnicht geht sind fehlende Radwege: am Hauptbahnhof oder am Baseler Platz bspw., welcher Autofahrer hält sich schon an den Sicherheitsabstand. Wenn erfreulicherweise Fahrradwege ausgebaut werden, dann geht es oft zu Lasten der Autofahrer, ihnen wird eine Spur genommen, was noch mehr Staus verursacht und der Luftqualität abträglich ist. Ein Ärgernis sind Radfahrer, die keine Verkehrsegeln kennen. In einer Fahrradstadt wie Amsterdam wird wie selbstverständlich aufeinander Rücksicht genommen und Radfahrer halten an Roten Ampeln. Hier wüsche ich mir mehr Fahrradstreifen, die Verkehrsverstöße ahnden, natürlich auch gegenüber Autofahrern, die Fahrradfahrer behindern oder deren Wege zuparken. Allgemein mehr Respekt füreinander wäre wünschenswert.

  • Ich pendel seit ca 5 einhalb Jahren fast täglich mit dem Rad zur Arbeit.

    Einfache Strecke sind ca 13 km. Angefangen habe ich vor allem weil ich so im stressigen Alltag Bewegung mit dem sowieso notwendigen Zeitaufwand für den Arbeitsweg kombinieren konnte.

    Ich könnte mir inzwischen nichts mehr andere vorstellen. Ein Großteil meiner Strecke führt durch den Wald und dann ein mal von Ost richtung West durch Darmstadt durch. Meine Erfahrungen sind im Straßenverkehr mehrheitlich positiv auch wenn ich sagen muss dass es häufig Situationen gibt in denen man als Radfahrer nicht wahrgenommen wird (Kreisel / abbiegende PKW). Fährt man nicht vorausschauend kann das schnell ins Auge gehen. Den Ausbau der Infrastruktur halte ich für einen wichtigen Grundstein um auch ungeübtere Radfahrer zu motivieren alternativ zum pkw zu pendeln. Um Infrastruktur zu schaffen braucht es Platz. An der einen oder anderen Stelle (wo es Sinn macht) kann dieser nur von Autospuren kommen. Platz-ende

  • Seit über 30 Jahren fahre ich fast jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Für mich ist das bestens investierte Zeit. Auf diese Weise fahre ich alleine auf direktem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ca. 2.000 km im Jahr. Ich bevorzuge eine sportliche Fahrweise. So erlebe ich nicht nur die Natur mit all ihren Facetten, sondern habe so ganz nebenbei auch mein Basis-Sportprogramm. Wenn ich ausnahmsweise einmal das Auto nehmen muss, merke ich gleich, dass das nicht zu meinem Wohlbefinden beiträgt. Da ich im ländlichen Raum wohne, muss ich mir häufig geeignete Wege selbst suchen oder mich im Mischverkehr auf Hauptstraßen zwischen den Autos bewegen. Diese Strecken kann man weniger versierten, "ängstlichen" Radlern aber teilweise nicht zumuten. Ohne die Schaffung engmaschiger Netze an komfortablen, sicher und schnell befahrbaren Radrouten wird es nicht gelingen, den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen im Nahbereich signifikant zu erhöhen - klar, auch zu Lasten des Autoverkehrs!

  • Ich persönlich nutze das Rad 4 mal die Woche um zur Arbeit zu pendeln. Es wäre natürlich noch besser wenn die Rad Infrastruktur noch mehr ausgebaut werden würde. Das geht nicht ohne den Autoverkehr einzuschränken. Das Auto muss raus aus der Stadt um hier vernünftig Atmen und Leben zu können.

  • Wälder sind echte Hindernisse. Es gibt gefährliche Straßen, auf die ich meine Kinder nicht schicken werde, aber keine Radwege. Waldwege sind geschottert und haben großen Rollwiderstand, bei schlechtem Wetter verdreckt man. Schnee kann nicht entfernt werden. Waldzertifikate sorgen dafür, dass keine Asphaltwege für Radler angelegt werden und die Menschen bis auf die Hartgesottenen stattdessen Auto fahren. Paradox, HessenForst freut sich darüber. Dabei sind die Stecken oftmals gar nicht so weit.
    Für Radtouristen gibt es bessere Wege und bessere Beschilderungen als für Alltagsradler.

  • In Wiesbaden meiner Meinung nach riskanter, als in manch größerer Stadt Deutschlands. Sei 2 Jahren lebe ich in Wiesbaden und ich fahre seit jeher mit dem Rad zur Arbeit.
    Ich empfinde die Straßen in Wiesbaden als zu riskant zum Radfahren: gefährliche Fahrmanöver und unsicheres Fahreverhalten von Autofahrern, schlecht ausgebaute Radwege, zu enge Spuren für Busse, Fahrräder und Autos, scheinbar im Nichts endende Radwege und meines Erachtens Autofahrer, aber auch Fußgänger, die die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten von Radfahrern nur schwer einschätzen können, wie Abbiegen ohne nach Radfahrern zu gucken, den Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten oder sich auf das Gehör verlassend die Straße überqueren, machen das Radfahren in Wiesbaden zu einer täglich Nerven fordernden Herausforderung. Schade, denn gegenseitige Akzeptanz auf der Straße und ein defensives Fahrverhalten bei allen Beteiligten könnte auch bei dem hiesigen eher schlechten Fahrradnetz die Situation entspannen.

  • Ich fahre bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit (in Frankfurt). Das ist schneller und unkomplizierter, zudem verursache ich so keine Abgase. Allerdings trage ich Helm und Warnweste und habe dennoch immer Angst vor den Rechtsabbiegern und Rasern, denen ich täglich mehrmals nur mit einem sehr defensiven Fahrstil entkomme. Manchmal frage ich mich, ob mein Radfahren entlang einer großen Straße (auf dem Fahrradweg) für mich nicht ungesünder ist als für die Autofahrer, die mir ihre Abgase ins Gesicht pusten. Ich wünsche mir für Frankfurt fahrradfreundliche Kreuzungen wie in Groningen und deutlich mehr Platz für Rad und ÖPNV.

  • Das wäre durchaus in Ordnung, fahre schon jetzt ab und zu mit dem Rad zur Arbeit und zurück. Eine Strecke 23 km. Aber leider werden die PKW nutzer bei der Steuer (Kilometerpauschale) bevorzugt. Was soll man da sagen. Entweder Kilometerpauschale für alle oder man muss wirklich bei den PKW-Nutzern Abzüge machen. Radwegenetz gerade in Städten Katastrophe. Da lob ich mir Freiburg.

  • In Jahren mit milden Wintern schaffe ich es ungefähr an 130 Tagen im Jahr mit dem Rad 18 km (einfach) zur Arbeit zu pendeln. Die anderen Tage nehme ich die Bahn, was sich zeitlich nichts nimmt. Klar, mit dem Auto wäre ich im Durchschnitt schneller, aber die Vorteile des Rads überwiegen: Licht/Luft/Bewegung/Gesundheit/ freier Kopf/niedrige Kosten und dazu noch CO2-neutral, was will man mehr?
    Was mich ärgert ist das fehlende Miteinander im Straßenverkehr und das man ziemlich oft in viel zu geringem Abstand überholt wird. Die Meinung, dass Radfahrer wandelnde Verkehrshindernisse sind und dass die Straße den Autos vorbehalten ist, ist leider in vielen Köpfen fest verankert.


  • Für einige Menschen bestimmt ok aber nicht jeder kann eben auf das Rad umsteigen. Nach meiner Meinung kann es nur eine Ergänzung sein aber nicht die Lösung für alle Nahverkehrsprobleme. Mobilität sollte für alle möglich sein ob alt oder jung und auch für Menschen mit Behinderung.

  • Leider zu oft zu gefährlich. Man fährt einen immer zu schmalen Radweg der dann plötzlich endet und man findet sich auf der Straße, Circa 80cm neben einem Lkw wieder.

    Des weiteren ist eine Kennzeichnung zwischen Straße und Radwegen, häufig nur etwa Farbe.

  • In FFM ist Rad sicher angesagt. Besser als Elektronische Tretroller. Auf dem Land ist man jedoch aufs Auto angewiesen. 25km Autobahn möchte ich nicht mit dem Rad zurücklegen. Und Öffentliche sind kein Thema. Oft zu umständlich und bei wechselnden Arbeitszeiten erst recht tabu.

  • Ich als Schwerbehinderter bin auf mein Auto angewiesen weil ich ohne Auto nicht gut zur Arbeit komme. Meine Körperliche Behinderung lest es nicht zu dauern die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Für mich wäre es zu gefährlich mit meinem Fahrrad mit drei Rädern auf öffentlichen Straßen viel zu fahren und der Weg wäre auch zu weit für mich.

  • Solange das Wetter es erlaubt geht es nur mim Bike zur Arbeit. Dauert bei 6 Km Fahrweg nur 5 min länger. Es ist nur schade das es kein Fahrradweg auf meine strecke gibt. Das ist eh eine mangelware in Hessen. Autofahrer sind einfach immer im vorteil. Und wenn die Strasse erneuert wird, wird der Fahrradweg zu Strasse... Katastrophe in Deutschland.

  • Hallo,
    ich kann nachvollziehen, dass viele Radfahrer Angst verspüren, bei der Dichte des Autoverkehrs in Wiesbaden. Wer sich nicht sicher fühlt, wird auch immer unsicher Rad fahren. Gleichwohl bin ich überzeugter Pendler mit dem Fahrrad und habe nach einigen Versuchen eine gute Strecke für mich gefunden, so dass ich gut durch Wiesbaden komme. Nur wer sich dem Verkehr stellt, wird damit lernen umzugehen und die Bewegung gesundheitsförderlich in seinen Alltag integrieren können.

  • Finde ich prinzipiell sehr gut , denn wer mit dem Rad fährt nimmt nicht das Auto.
    Nur für mich keine Option, da ich in 650 m Höhe wohne und in Mainz arbeite.
    Hier im Taunus muss nur dringend der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden.

  • Es fehlt auf den Straßen an Seitenstreifen / Radwegen um gefahrlos von einer Ortschaft in die Nächste zu kommen (öffentlicher Nahverkehr fehlt auch!).
    Gerade auf den Landstraßen ist Radfahren (besonders für Kinder - z.B zur Schule) mangels fehlender Radwege lebensgefährlich! Auch zur Arbeit (Butzbach, bzw. Oberbiel) geht es überwiegend nur über Landstraßen ohne Radwege / Seitenstreifen, was morgens im Berufsverkehr (auch sehr viele LKW's) wirklich lebensgefährlich ist! Und deswegen nehmen wir das Auto!!!

  • Ich wohne auf dem Land und kann bequem über Feldwege/Radwege/ wenig befahrene Straßen zur Arbeit radeln. Von Ende Oktober bis Ende März mutiere ich allerdings zum Weichei, zu kalt, nass, windig und dunkel. In der Großstadt würde ich nur bei ausgebautem Radwegenetz fahren

  • Öffentliche Verkehrsmittel und vorallem das Rad sind eine gesunde Alternative zum Auto, nicht nur für die Umwelt sondern auch für den einzelnen Organismus.

    Das RadNetz und in Zeiten von zunehmend mehr E-Bikes, würde ich mir mehr betriebliche und kommunelle bzw steuerliche Entlastung und Förderung für Fahrräder wünschen.

    Das Straßennetz in Bezug auf Radwege sollte deutlich besser und sicherer ausgebaut werden - ein gutes und starkes Beispiel wie es gut funktionieren kann, sieht man bei den Nachbarn in Holland und Belgien.

  • Ich fahre seit fast 10 Jahren mit dem Rad zur Arbeit - bei jedem Wetter und möchte es nie mehr missen!! Ich habe mich bewusst gegen das Auto entschieden. Zuvor habe ich auf dem Land gelebt und war immer aufgrund der schlechten Versorgungsituation (nicht mal Bahnanschluss) auf das Auto angewiesen. Es war eine Erleichterung es abgegeben zu können. Es ist eine bewusste Entscheidung meinerseits für meine Gesundheit, die Umwelt und meinen Geldbeutel und mehr Zeit, da es das schnellste Fortbewegungsmittel in der Stadt ist. Es hat soviel positiven Mehrwert für mich. Das Rad hat einen höheren Unabhängigkeitswert als das Auto, ich bin damit wesentlich uneingeschränkter.

  • Ich fahre täglich mit dem E-Bike von Hofheim Ortsteil Langenhain zum Industriepark Hoechst.

    Was mich nervt ist die Ampelschaltung an den Kreuzungen, man kann meisten nicht durchfahren (auf dem Radweg) obwohl der geradeaus Autoverkehr grün hat.

    Was noch nervig ist das der Lieferverkehr sich das Recht raus nimmt auf dem Radweg zu parken.

    Was mir auch noch auffällt Ortnungsamt bzw. Polizei an den Fahrzeugen auf dem Radweg parken einfach vorbei fahren

  • Ich fahre bei schönem Wetter gerne mit dem Rad, von Westhausen bis Flughafen Cargo City Süd. Ist zu 90 Prozent Radweg, macht riesen Spaß und tut der Figur gut.

  • Wir haben die klassische Situation, dass mein Mann in Frankfurt arbeitet und ich 45 km weit weg. Wohnen am Arbeitsort könnten wir also nur getrennt. Wir haben es so "gelöst", dass mein Mann mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt (geht übers Feld genauso schnell wie über die Straße mit dem Auto), ich mache überwiegend Telearbeit und fahre einmal pro Woche ins Büro. Allerdings mit dem Auto - zum einen bin ich immer mit dickem Aktenkoffer unterwegs, zum anderen fehlen beim öffentlichen Nahverkehr "Querverbindungen" zwischen den Orten und über Frankfurt bräuchte ich ca. 2 Stunden pro Arbeitsweg, während ich mit dem Auto früh morgens nur eine halbe Stunde brauche. Um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, sind mir über 40 km einfach eindeutig zu weit.

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad bzw öffentliche Verkehrsmittel zur Arbeit und habe gar kein Auto mehr. Der Radverkehr hat in letzter Zeit stark zugenommen. Leider sind die Radwege da nicht mit gewachsen. Hier müsste dringend nachgebessert werden auch um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten.

  • Zu gefährlich

  • Die Öffentlichen Verkehrsmittel müssten besser werden und mit höherer Kapazität auch für Fahrräder zur Mitnahme ausgestattet werden. Dann würde ich umsteigen.

  • Ich habe keine andere Möglichkeit wie PKW zu nutzen.. Leider.. Finde Fahrrad aber gut

  • Ich hoffe, dass in Zukunft die Radwege noch mehr und besser ausgebaut werden und Teile der Innenstadt noch mehr Autofrei werden. Es ist jetzt schon teilweise ein Chaos und ich verstehe nicht, wie immer noch Menschen mit dem Auto in die Innenstadt fahren können. Der Umstieg aufs Rad oder auf den ÖPNV ist unumgänglich.

  • Ich fahre oft mit dem Rad, habe allerdings nur 4 km zu fahren. In großen Städten könnte das schon ein wenig gefährlich werden, da viele Verkehrsteilnehmer immer rucksichtsloser werden.

  • Nicht vergessen - Autofahrer zahlen Kfz-Steuer, Radfahrer nicht. Wer bezahlt, bestimmt, wo's langgeht. Da sollten sich die Radfahrer etwas in Demut üben. Ich habe auch das Gefühl, daß hier mehrfach die gleichen unter verschiedenen Namen schreiben und einfach nur billige Hetze veranstalten. Als würde das hier etwas bewirken, geht doch nur darum, die Zugriffe auf die Seite zu erhöhen. Fanatiker und Missionare haben noch nie etwas gutes geschaffen, die braucht wirklich keiner. Argumenten sind sie sowieso nicht zugänglich, kann man sich sparen.

  • Unsere Eltern hatten damals ein Auto,welches aber nur mein Vater zur Arbeit nutzte.
    Und auch für den Urlaub.Wir Kinder sind zur Oma oder zur Schule immer mit dem Rad gefahren-auf der Straße ohne jeglichen Radweg. Ob nun von Falkensee nach Wustermarkt
    zur Arbeit,Mittel-Kalbach nach Neuhof weil der Bus nicht immer pünktlich ist oder jetzt von
    FFM Griesheim nach Praunheim (ich fahre später los und bin früher da als mit Öffentlichen Verkehrsmitteln),ich fahre nun seit 47 Jahren Rad . Wir haben uns beim Umzug nach Frankfurt noch überlegt ein Auto zu kaufen,aber ...
    Damit ich zur Arbeit fahren kann oder meine Frau die Kinder zur Schule?
    Wir haben einen Fahrradanhänger und alles wichtige in der Nähe. Der Rest geht mit Bahn / Bus etc. ! Oder Gütertaxi, Verwandte,Freunde.
    Übrigens hatte ich auch schon einen Unfall , seitdem fahre ich vorausschauend und bremse auch mal ,schaue auch mal auf Ampeln.So lange es geht fahre ich Rad, dann kaufe ich mir ein E-Bike,oder auch nicht.

  • Als Pendler von einem Wiesbadener Vorort nach Frankfurt Mertonviertel einfach utopisch. Mit Öffis 2 Stunden für eine Strecke unterwegs, bei mehrfachem Umstieg. 40 km morgens um 5 Uhr mit den Rad? Nicht mal im Sommer.

  • Das Auto hat sich lange genug staatlicher Vorzugsbehandlung erfreut - mehr Fahrrad und weniger Auto ist natürlich sinnvoll und zeitgemäß. Darüber hinaus ist aber unbedingt eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs notwendig. In der Großstadt ist er überlastet, auf dem Land ist das Angebot so dünn, dass er selten eine ernsthafte Alternative ist.

  • Bis zu meiner Pensionierung vor zwei Jahren bin ich immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Ich war so am schnellsten, kam immer pünktlich, wach und "durchgepustet" am Arbeitsplatz an, hatte schon mal gute Laue, wusste, wie das Wetter ist, habe die Natur/die Pflanzen und ihre Veränderungen in den Jahreszeiten gesehen, die Vögel gehört und konnte so bequem alles Mögliche vor allem auf dem Rückweg erledigen. Dank der regelmäßigen Bewegung war und bin ich immer (noch) fit, habe gute Kondition und bin nicht dick geworden. Ich war fast immer gesund und habe mir das Fitness-Studio - vor allem die Extra-Zeit dafür - gespart. So hatte ich trotz meines anstrengenden Jobs immer noch Zeit für viel Schönes und ehrenamtliches Engagement. Meine tägliche Bewegungszeit, die ich immer ganz nebenbei erledigt hatte, fehlt mir jetzt, ja ich vermisse das tägliche Radfahren sehr, das ich vorher nie extra planen musste und zu dem ich mich auch nie extra aufraffen musste. Ich kann es jedem nur raten!

  • Bin seit 2012 ca. 20.000 km mit dem E-Bike gefahren, meist als Pendler. Mein Arbeitsweg beträgt ca. 13 km pro Strecke. Ich fahre das ganze Jahr hindurch,. Die Kombination Rad und Bahn funktioniert in Mittelhessen überwiegend gut. Man muss es einfach machen. Wie bei allen anderen Dingen muss man sich eine gewisse Kompetenz erwerben. Das Radwegenetz in meinem Bereich (Solms und Wetzlar) befindet sich in einem schlechten Zustand. Radwege enden blind oder es gibt sie gar nicht. Hier muss nachgebessert werden. Der Anteil, der zu Lasten des Autoverkehrs gehen würde, ist relativ gering. Für meinen täglichen Arbeitsweg habe ich jede Menge Ideen für einfache Verbesserungen. Aber selbst einfache Dinge werden nicht verwirklicht, wenn man sich an die Verantwortlichen der Städte wendet. Trotzdem: Fahrradfahren ist Sport im Alltag und umweltfreundlich dazu. Gegenüber dem Auto habe ich pro Strecke einen Mehraufwand von ca. 10 min. Bei Stau bin ich dafür schneller.

  • Bislang hat man bei der Radwegeplanung vor allem die Bedürfnisse von Wochenend- und Freizeitfahrern im Fokus, scheint mir. Alltagsfahrer und vor allem Fahrradpendler haben aber ganz andere Bedürfnisse. Hier geht es darum mit geringem Aufwand und möglichst schnell und zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung von A nach B zu kommen. Dazu braucht es ein überörtliches Radwegenetz, das die Orte mit sicheren und gut befestigten Wegen und möglichst gradlinig verbindet. Waldwege z.B., sind dazu i.d.R. vollkommen ungeeignet. Fahrradfahrern zu Gunsten des Kraftverkehres Umwege zuzumuten, ist nicht akzeptabel. Minutenlang im Regen an jeder Ampel herumzustehen ist keine Freude.
    Auch fehlt es ein einer einheitlichen Regelung zur Fahrradmitnahme im ÖPV. Da verweist der RMV auf die Beförderungsbedingung der Bahn, die Bahn wiederum auf den RMV , mal kostet es was, mal nicht und mit der App der Bahn, kann die Fahrradkarte nicht gebucht werden.

  • B8 Glashütten- Königstein

    Hier wurde äußerst aufwendig die Böschung neu angelegt und bepflanzt, für eine gute Drainage gesorgt sowie neu asphaltiert. Es ist mir völlig unverständlich, warum die Gelegenheit für die Anlage von Fahrradstreifen beiderseits der Straße nicht genutzt wurde! Gerade dieser Abschnitt der B8 wird von Radfahrern viel genutzt, ist aber sehr steil, sodass die langsamen Radfahrer stark gefährdet sind.

  • Solange man durch Nebenstraßen oder übers Feld getrennt vom Autoverkehr fährt - kein Problem. Je besser die Straßen ausgebaut sind, desto dreister missachten Autofahrer den Überholabstand. Besonders kritisch: Querungen von Autobahnauffahrten und Ausfallstraßen. Hier wird es schon gefährlich, wenn man bei Radler-Grün auf dem Radweg die Abbiegespur quert.
    Extrem gefährlich: Radfahrer-Schutzstreifen. Eigentlich gedacht, damit Autofahrer erkennen, wie breit ihr Gefährt ist, betrachten diese das als Einladung, mit wenigen cm Abstand zu überholen.
    Radfahrer brauchen baulich getrennte Infrastruktur. Abbiegeassistenten mögen zwar einige Unfälle verhindern, lösen aber nicht das Problem mangelnder Rücksicht.

  • Ich glaube, viele würden mehr mit dem Rad fahren, wenn folgende Faktoren passen:

    Immer schönes Wetter, nicht zu heiß und nicht zu kalt!
    Nie Dunkelheit!
    Keine Begegnungen mit motorisierten Fahrzeugen und Fußgängern!
    Immer gute Luft!
    Kein Gegenwind!
    Geeignete Topografie, sprich keine Steigungen!
    Nie Schwitzen!
    Auch mit Anzug fahren können!
    Kein schweres Schloss mitschleppen!
    Das Fahrrad überall (auch ungesichert) abstellen können!
    Immer ohne Helm fahren können!
    Mehrere Termine mit dem Fahrrad an einem Tag wahrnehmen können, sprich morgens in Frankfurt, mittags in Wiesbaden, abends in Hanau!
    Gepäck transportieren können!
    Bei einer Panne schnell Hilfe bekommen!
    Während der Fahrt Musik oder eine Debatte übers Fahrradfahren hören können!
    Mit der Beifahrerin flirten oder einfach nur reden können!

    Wenn alle diese Faktoren passen, fahren bestimmt auch bald alle Rad.

  • Mir geht dieser Fahrrad Hype inzwischen gewaltig auf den Geist, natürlich werde ich weiter das Kfz nutzen um von A nach B zu kommen, Fahrradfahren mache ich zum Spaß und um mich etwas zu bewegen, aber zur pflichtbewussten Einhaltung von Terminen werde ich selbstverständlich weiter das Auto nutzen, dazu ist es schließlich da!

  • Ich habe vor vielen Jahren mein Auto abgeschafft und fahre seit dem überall mit dem Rad oder, falls das Wetter nicht mitspielt oder die Strecke zu weit ist, mit den Öffentlichen oder Car-Sharing-Angeboten.

    Ich genieße meinen Weg zur Arbeit durch den Stadtwald, grün und ruhig, über Autobahnbrücken unter denen sich die Blechlawinen stauen. Radfahren hält mich fit, es lässt mich abschalten und ich leiste meinen Beitrag zum Umweltschutz.

    Verbessern muss sich vor allem die Radinfrastruktur. Jahrelang hat das Auto erste Geige gespielt, obwohl es über 90 der Zeit nur rumsteht. Die Politik macht halbgare Konzepte und glaubt, mit etwas Farbe auf der Straße wäre es getan. Falschparken muss konsequenter verfolgt werden, Radwege so gestaltet sein, dass sie zB nach holländischem Vorbild, die Sicherheit erhöhen statt verringern.

    Es gibt so viele engagierte Bürgerinnen die Politik muss nur zuhören!

  • Ich erledige meinen gesamten Alltag seit 2 Jahren mit dem Rad. Ich lebe in der fahrradfreundlichen Stadt Baunatal. Dort kann ich recht ungefährdet alle meine Wege zur Arbeit, zum Sport, zum Einkaufen, auf den Wochenmarkt usw. erledigen. Das alles würde ich in der nahen Stadt Kassel schon nicht mehr machen. Ist mir zu gefährlich. Deshalb muss eine vernünftige Infrastruktur von den Städten gemeinsam, mit dem ÖPNV geschaffen werden. Da gibts noch viel zu tun. Mein Auto nutze ich evtl. einmal pro Woche. So müsste es in immer mehr Städten werden. Und seitdem ich mich letzte Woche richtig mit dem Rad auf die Klappe gelegt habe, fahre ich jetzt wirklich jede Strecke mit Helm.

  • In Ergänzung zu meinem ersten Kommentar hier noch eine Anmerkung zur Sicherheit:
    1) fahre nie ohne Helm,
    2) das Licht ist immer an,
    3) die Klingel darf nicht fehlen,
    4) fahre mit Protektor, das ist ein Rucksack mit Rückenschutz mit zusätzlichen Ladekapazitäten,
    5) fahre ohne Ohrstöpsel
    ADFC Hess. Bergstrasse

  • Das gefahrlose Pendeln zur Arbeit mit dem Fahrrad muß im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung und der Radfahrenden unbedingt gefördert werden. Die Dominanz und Erleichterungen für die Autofahrer muß heruntergefahren werden. Tempo 30 km/h für Auto und Motorrad sollte unbedingt flächendeckend in Ortschaften und Städten zum Gebot werden.
    Das verringert Verletzungen und Todesfälle bei Unfällen und schützt Radfahrer und Fußgänger.
    Es gibt kein Recht auf billige Automobilität. Weiteres Wachstum ist nicht mehr möglich ,sonst ersticken die Städte im Parkblechmüll.Der begrenzte Platz in z.B.Frankfurt muß den Kindern und Fußgängern sowie den Radfahrern wieder zurück gegeben werden. Der ÖPNV muß dringendst leistungfähiger werden um die Pendler aufzunehmen. Diese Ziele umzusetzen, erwarte ich von mutigen Politikern. Es ist höchste Zeit.

  • Seit 1998 fahre ich ganzjährig mit dem Rad in Frankfurt zur Arbeit, nur bei Glatteis nicht. Es ist dem ausgeprägten 7. Sinn zu verdanken, dass ich nicht schon längst vor einer aufgehenden Autotür, unter einem Laster oder auf der Kühlerhaube eines Rechtsabbiegers gelandet bin.

    Trotzdem sehe ich keine Alternative: Alle sind ganz angerührt, wenn die Schulkinder fürs Klima demonstrieren, aber nur wenige bemühen sich, die eigene Treibhausgasemission zu reduzieren und weniger Autos zu kaufen und zu fahren. Alle haben Angst vor der Überhitzung der Städte, finden aber nichts dabei, wenn hunderttausende Autos jeden Tag mit hunderttausenden "Lagerfeuern" im Motorraum durch die Straßen brausen. Alle finden es schlimm, ewig weit zur Arbeit pendeln zu müssen, weil man in den Städten keinen Wohnraum findet, aber kaum jemand will sich mit weniger Straßen- und Parkplatzflächen abfinden. Es gibt sehr viel (asphaltierten) Platz in der Stadt, wo Häuser stehen könnten...

    Bestes Beispiel: Kopenhagen.

  • Mehr und bessere Radwege sowie vernünftige Preisgestaltung beim ÖPNV wären dringend angebracht.
    Gerade die Bahn ist aber in den letzten Jahren immer unzuverlässige.

    Bei guten Wetter fahre ich nur mit dem Rad zur Arbeit. Hier ist man dem gestressten normal Verkehr ausgesetzt. Abdrängeln sinnloses anhupen und zu dichtes überholen in allen möglichen Situationen sind da an der Tagesordnung.
    Wenn ich mit 100+ überholt werde reichen 30cm Abstand eben nicht aus! Das ist Lebensgefährlich, aber das verstehen KFZ Führer erst wenn Sie mal selber das Rad nutzen müssen.

    Marko Trutschel, 37 J Pendler aus Nordhessen ( 25km eine Strecke )

  • Hallo erstmal,

    ja ich bin leidenschaftlicher Autofahrer, ja ich fahre auch sehr gerne Fahrrad.
    Mehr Rad = weniger Auto? NEIN

    Fangen wir mal an, ich war als Springer eingesetzt im Einzelhandel. Viele Filialen konnte ich zu den Dienstzeiten morgens mit den öffentlichen nicht erreichen oder erst recht mit dem Fahrrad - also Auto.
    Nach Jahren wechselte ich zu einem Unternehmen, dass überall im Bundesgebiet Beschäftigung angeboten hat. Viele Kolleginnen und Kollegen konnten Heimat nah arbeiten und sind mit öffentlichen oder Fahrrad zur Arbeit gekommen. Dann wurden die Standorte geschlossen und zentralisiert, die Strecken wurden länger und die Dienstzeiten wurden so geändert, dass man diese nur mit viel Verlust von Freizeit und Familie mit den öffentlichen gestallten konnte. Was ist dann wichtiger??
    Kleines Bsp. Kollegen aus Frankfurt mussten nach Darmstadt und umgekehrt. Vorher fuhren viele mit den öffentlichen oder konnten teilweise sogar zu Fuß zur Arbeit.
    Wer hat jetzt schuld ??

  • Ich fahr jeden Tag das ganze Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit, das sind insgesamt 20 km pro Tag. Auf meiner Strecke wurde zuletzt eine sehr gefährliche Kreuzung für Radfahrer sicherer gemacht, indem der Radweg mit Kunststoff Pfosten abgetrennt würde.

    Ich denke gerade in den Städten müssen die vorhandenen Radwege sicherer und es müssen noch mehr Radwege ausgewiesen werden.

    Außerdem fehlt es oft an Abstellmöglichkeiten.

    Wenn man mit dem Rad deutlich schneller als mit dem Auto und sicher durch die Stadt kommt, würden bestimmt viel mehr Personen auf das Rad umsteigen.

  • Die absolute priorität des autoverkehrs und die de-facto duldung aller verkehrsverstöße von autofahrern welche nur gegen radfahrer gerichtet sind (z.b zuparken von radwegen) machen die benutzung des fahrrades für den arbeitsweg zu mühsam und zu gefährlich.

  • Der Haupthinderungsgrund nicht mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist tatsächlich, dass es zu gefährlich ist.
    Das Radwegenetz hat überall Löcher . Radfahrer sind zu schlecht vor dem Autoverkehr geschützt.
    Und es gibt zu wenig Stellflächen für Räder.

    Ja weniger Autos mehr Räder. Das gehört zusammen. Das ist dann auch für die besser, die Auto fahren müssen.

    Ich selbst bin Radfahrerin und Autofahrerin ( und Fussgängerin). Die Diskussion scheint von denen bestimmt zu werden, die entweder nur Auto oder nur Rad fahren.
    Das sollte man nicht mitmachen.
    Wir wollen doch alle gute Luft , weniger Lärm, sichere Wege für alle.

    Wir brauchen auch Autoverkehr.
    Aber wir brauchen eindeutig weniger Autos und mehr Räder in unseren Städten.

  • Ich denke das Rad kann nur eine Ergänzung sein. Wichtig wäre es, den ÖPNV auszubauen und nach Möglichkeit auch günstiger zu machen. Z. B. Wiesbaden könnte man entlasten, wenn mehr Menschen aus Taunusstein und Umgebung auf den Bus umsteigen könnten. Nur wenige könnten mit dem Fahrrad über den Berg fahren.
    Leider ist der Fahrpreis zu hoch und Parkplätze in Hahn werden gerade für ein Immobilienprojekt geopfert

  • Aus meiner Sicht müsste der Titel nicht heißen "Mehr Rad = weniger Auto". Das mit dem weniger Auto kann man nicht ausschließlich mit mehr Fahrradwegen erreichen. Vor allem bei Distanzen, die etwas größer sind, benötigt man eine Kombination aus ÖPNV und Fahrrad. Nicht jeder wohnt direkt an der S- oder U-Bahn und hat eine Arbeit dort. "Mehr Rad + mehr ÖPNV = weniger Auto".

    Im Ausland wird man immer wieder überrascht, dass Transportmittel wie Fahrrad und ÖPNV eine alternative sein können. Die bekanntesten Beispiele sind Kopenhagen, Amsterdam, manchmal wird auch Madrid genannt. In Belgien hatte ich auch eine positive beobachtet.

    Umgehauen hat mich Oslo. Dort hat der ÖPNV den Autoverkehr zu einem großen Teil verdrängt. Selbst Busse haben dort eine 10 Minuten-Taktung. Bei einem gut ausgebauten ÖPNV, sind die Verkehrsmittel nicht überfüllt. Wenn man nicht eine halbe Stunden warten muss, wenn man gerade eine Bahn verpasst hat, ist der Umstieg zum ÖPNV einfach.

  • Bei einer Pendelstrecke von 60 km einfach ist das Rad für mich keine Alternative. Aber wenn ich näher am Arbeitsort wohnen könnte und es mir auch leisten könnte dann würde ich gerne mit dem Rad pendeln.

  • Ich fahre taeglich mit dem Rad zur Arbeit. Das mache ich, weil es praktisch, sinnvoll und fuer mich erfreulich ist.
    Es bedrueckt mich, mit welchem geringen Maß an Wohlwollen die Stadt Kassel Menschen wie mir begegnet. Ich wuensche mir mehr, bessere und sichere Verkehrwege, die getrennt von Auto- und Fussgaengerverkehr liegen.
    Ich freue mich, dass der HR hilft, das Thema 'Radverkehr' transparenter zu gestalten. Vielen Dank.

  • Diese Diskussion vergisst immer mehr den sich ändernden Altersdurchschnitt der Bevölkerung. Die Menschen werden immer älter und viele sind für ihre Mobilität auf Autos angewiesen. Für Menschen mit Gehbehinderungen kommen Fahrräder nicht in Frage. Auch der öffentliche Nahverkehr funktioniert nur bei Direktverbindungen und wenn man keine Einkäufe zu schleppen hat.

  • Die Fragestellung bzw. die Diskussion ist mir zu eng fokussiert auf das Thema Straßenverkehr.
    Was ist mit den Arbeitgebern? Wer morgens um 8 halbwegs ordentlich frisiert im Businesskostüm oder im Anzug im Meeting sitzen muss, benötigt als Fahrradpendler*in eine Umkleide und Duschen. Ein Grund, warum ich nur sehr selten mit dem Rad zur Arbeit fahre. Zum Glück gibt es bei uns ein Jobticket.
    Darüber hinaus würde ich es begrüßen, wenn jede Landstraße einen -durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennten- Fahrrad-/Fußweg hätte. Dann könnte diejenigen, die sich nicht mit dem Rad in den Großstadtverkehr trauen (so wie ich) zumindest bis an die Peripherie zur Tram- oder U-Bahnstation radeln.

  • Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer akzeptieren? Sehr gerne. Dazu müssen aber folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
    Fahrradführerschein (um die Verkehrsregeln zu lernen),
    Versicherungspflicht (damit andere Verkehrsteilnehmer nicht auf ihrem Schaden sitzen bleiben)
    Kennzeichenpflicht (um Verkehrsverstöße zu ahnden)
    Fahrradsteuer als Beitrag für die geforderten Verkehrswege
    Fahrrad-TÜV (um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten)
    Das wäre Gleichberechtigung...

  • ..,eigentlich zu gefährlich...
    Bei den meisten Autofahrern gibt es kein Bewusstsein für die Belange der Radfahrer.
    Da ich schon seit 15 Jahren an 10 Monaten pro Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit durch die Stadt Ffm (pro Weg 10 km) fahre, kann ich die Situation sehr gut einschätzen.
    Eigentlich bin froh, dass ich noch lebe.
    = Die Sradt Frankfurt braucht mehr Radwege
    = Am Besten baulich getrennte
    = Es muss mehr Öffentlichkeitsarbeit zum Schutz der Radfahrer gemacht werden.
    = Autofahrern muss klar gemacht werden, dass 150cm Abstand zum Radfahrer nicht 50 cm oder weniger sind.

  • Ich fahre an ca. 150 Arbeitstagen im Jahr mit dem Rad zur Arbeit. Das sind pro einfache Strecke 21km - dafür brauche ich STVO-regelkonform ca. 45-60Minuten. Wenn ich nicht mit dem Rad fahre, nutze ich das Auto (1/3 der Zeit) oder die Bahn (gleiche Zeit).
    Persönlich und gesellschaftlich gibt es nichts sinnvolleres, als mit dem Rad zu fahren. Man kommt wach und erholt auf Arbeit an. Abends kann man sich den "Arbeitstag" aus dem Kopf fahren und nimmt nicht so viele Probleme mit nach Hause. Ich fühle mich rundum besser, wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre.
    Dem Auto wurde in den letzten Jahrzehnten immer mehr Fläche zugestanden. Doch dies ist ein Teufelskreis, da mehr Fläche mehr Verkehr erzeugt. Wenn man den Radverkehr fördern will, muß man dem Autoverkehr wieder Fläche wegnehmen und sie Fußgängern und Radfahrern zurückgeben. Gute, schnelle und sichere Radwege werden mehr Leute aufs Rad bringen - und das kommt auch den Autofahrern zugute, weil es weniger Verkehr und damit Staus gibt.

  • Ich fahre mit dem Fahrrad täglich 20 km zur Arbeitsstelle und zurück, dafür brauche ich insgesamt 1:00 h. Mit dem Auto brauche ich 0:40 h. D.h. für den zeitlichen Mehraufwand von 20 Minuten täglich erspare ich mir den zeitlichen und finanziellen Aufwand fürs Fitness-Center. Auch wenn die Route außerhalb der Vegetationsperiode nicht an der frischen Luft liegt und die Gefährdung durch den Kraftverkehr aufgrund einer auf meiner Strecke völlig unzureichenden Verkehrsplanung leider gegeben ist, ist das Radfahren ein Beitrag zum guten Leben.

    Zur Erleichterung des Transports von Einkäufen erhoffe ich mir, dass die Städte zukünftig von den Supermärkten etc. anstelle von Parkplätzen Lastenfahrräder zum Verleih an die Kunden verlangen.

    Mein Auto habe ich die letzten 2 Monate nicht benutzt und trage mich mit den Gedanken, es langfristig ganz abzuschaffen.

  • Es ist die Frage, was der Anspruch ist: Jeder sollte frei wählen können ob er mit dem Rad, dem Auto oder dem ÖPNV fährt. Für diese Entscheidung sollten alle Möglichkeiten aber die gleiche Sicherheit bieten.
    Für mich ist Fahrradfahren aber viel unsicherer als Auto fahren. Und hier sollte die Infrastruktur so ausgebaut/verändert werden, dass ich das gleiche Maß an Sicherheit habe. Für einen sportlichen jungen Mann ist Fahrradfahren in Frankfurt noch ein tragbares Risiko (derzeit für mich). Aber ich möchte auch vorgesorgt wissen, wenn mein Kind auf dem Rad zur Schule fährt oder ich etwas altersschwächer werde.

  • Es sit OK, man muss aber immer sichergehen, dass man gesehen wird, besonders da wo die Radwege mit den Fahrbahnen kreuzen. Ein ständiges Ärgernis ist, dass die Radwege immer wieder zugeparkt sind und man bekommt den Eindruck, die zuständige Behörden interresieren sich dafür nicht. Vor ein paar Monaten habe ich das Ordnungsamt Friedberg (Hessen) auf die Mißstände aufmerksam gemacht. Auf meine Verbesserungsvorschläge hat das Amt nicht eingegangen. Lediglich wurde mitgeteilt, dass die genannten Stellen den Ordungspolizisten weter gegben werden. Passiert ist aber setdem nichts.
    Wenn die zuständigen Behörden dem Radverkehr mehr Acht geben würden, würden mehr Leute motiviert, das Fahrrad mehr zu nutzen.
    Ich Fahre jeden Tag mit dem Rad und Zug zur Arbeit. Man merkt, dass immer mehr Leute die Fahrräder mitnehmen. Deswegen wäre es zu Begrüßen, dass die Verkehrsgesellschaften diesen Trend wahrnehmen und entsprechend steuern, z.B. durch größrere Großraumabteile und das deutlichere Information.

  • Ich fahre an 70 meiner Arbeitstage zur Arbeit mit dem Fahrrad. Ich habe den Vorteil durch den Stadtwald Frankfurt fahren zu können und wenig auf Straßen. Leider sind in Frankfurt die Fahrradwege an oder auf den Hauptstraßen zu eng oder nicht vorhanden. Bezüglich Fahrradfahren hat Frankfurt im internationalen Vergleich viel aufzuholen (Ausgebaute Fahrradwege; eBike-Stationen oder e-Roller-Stationen) . Wünschenswert wären Fahrradwege neben Fusswegen (nicht auf Straßen).
    Des weiteren sind auch Abstellplätze für Fahrräder entweder überfüllt oder nicht vorhanden.
    Den internationalen Vergleich ziehe ich mit Rotterdam und Lissabon.

  • Da wir viel zu viele Autos auf den Straßen haben, sollten wir ähnlich wie Amsterdam, die Radwege zu lasten der Autos ausbauen. Der Platz muss ja irgendwo her kommen. So lange man mit dem KFZ so gut vorankommt, wird die Bequemlichkeit der Menschen immer siegen und es wird das Rad nicht genutzt. Wir werden immer fauler, fettleibiger und kranker, von daher würde mehr Rad fahren alles gut tun. Ich persönlich nutze das Rad immer wenn es möglich ist und verzichte auf das Auto.

  • Ja, ich habe ein Auto. Doch dieses benutze ich kaum. Eigentlich nur wenn ich geschäftlich auswärts tätig bin. Ansonsten nutze ich innerhalb der schönen Stadt Hanau nur das Rad. Mittlerweile ist dies auch schon zum kleinen Markenzeichen von mir bei meinen Kunden geworden. Weil ich eine sitzende Tätigkeit habe, ist dies ein toller Ausgleich und Hanau bietet gute Vorraussetzungen zum Fahrradfahren. Allerdings gibt es auch Fahrradwege die dringend saniert werden sollten oder Straßen, die einfach gefährlich sind. Autofahrer sehen meist nicht welches Risiko ihr Verhalten für den Fahrradfahrer darstellt. Besonders das dichte vorbeifahren von meist nur zwei Zentimeter am Lenker vorbei, weil der Autofahrern Angst vor Gegenverkehr hat. Bis hinter der Kurve anbzuwarten, kommt vielen garnicht in den Sinn. Hier muß die Politik dringend nachbessern und Autofahrer besser aufklären. Auch Fahrradfahrer sollten sich fairer im Straßenverkehr bewegen. Ich denke in unserer Gesellschaft sollten wir dringend

  • Es sollten alle mal fahren, die das per Rad können. Nicht nur davon reden. Dann sähe man doch, wer mehr Platz hat.
    Die Diskussion nervt langsam. Denn wo gute Radwege sind, bekommt man freche Antworten wenn man höflich darauf hinweist.
    Umgangston, Umgangsverhalten und Regeln einhalten... Dann würde es allen gefallen und gut gehen

  • In den Köpfen der Menschen ist noch zu viel Auto. Die Leute saugen es mit der Muttermilch auf und sind dann schlichtweg abhängig davon. Wie ein Suchtkranker. Da muss man - neben allen baulichen Veränderungen pro Rad - auch ran. Die meisten empfinden das Fahrrad als Störfaktor, statt es als gleichberechtigtes Verkehrsmittel anzuerkennen. Das führt dann zu Meinungen wie der von "Marcus", für den Radfahrer auf den Fußweg gehören. Solange sich Autofahrer als privillegiert und bevorrechtigt fühlen, kann sich nichts grundsätzliches ändern. Seit Jahrzehnten machen Lobby und Politik Stimmung allein fürs Auto und lassen es von der Mehrheit als unantastbar verehren. Dieser Sektenkult muss weg.

  • Oktober-Mitte März fahre ich Auto, die andere Zeit mit dem Fahrrad ca. 11 km einfache Fahrt von Mörfelden-Walldorf über den R8 nach Dreieich-Dreieichenhain (35min).
    In den Wintermonaten ist das wg. schlechten Wegen (ca. 7km Forstwege) und absolut fehlender Beleuchtung nicht möglich, die Nutzung der B486 wäre lebensgefährlich.

    Klarere Wegführungen der Radwege (teilweise fehlt die Beschilderung und Kennzeichnung völlig) wäre schon eine Hilfe - für Radler und Autofahrer.
    Viele der Argumente der anderen Kommentatoren kann ich nachvollziehen - beide Seiten. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit für beide Seiten wäre ein Anfang. Einen Radler auszubremsen und ihm schreiend einen Vortrag zu halten, dass er den Autoverkehr behindert, ist keine Lösung.
    Ebenso nicht ohne Licht in der Dunkelheit mit dem Rad eine vielbefahrene Autostrasse runterzurasen.

    Zu der Frage: Ok oder zu gefährlich? Beides !

  • Ich bin vor einem Jahr vom Auto komplett auf das Fahrrad umgestiegen für einen Arbeitsweg von 7 km einfach. Mit dem Fahrrad bin ich aufgrund des alltäglichen Staus schneller unterwegs und zusätzlich hat man gleich etwas Sport gemacht.

    Die Fahrradinfrastruktur in Frankfurt muss definitiv ausgebaut werden und Fahrradfahrer auch besser geschützt werden z.B. vor Falschparkern auf Radwegen und zu engen Überholvorgängen. Mit meinem Kind würde ich in Frankfurt zur Zeit noch auf keinen Fall Fahrrad fahren, da es mit der heutigen Infrastruktur einfach zu gefährlich ist und es oft kaum möglich ist, dass Autos mindestens 2m Abstand halten beim Überholen.

  • Ich fahre 3-4-mal die Woche a 30 KM von Frankfurt nach Hanau. Die Idee Fahrradwege in der Stadt in Kombination mit Autostraßen mit 30 km/h zu begrenzen würde vieles entschärfen und sicherer gestalten. Außerdem würden der Lärm und die Schnelligkeit abnehmen, was zur Sicherheit beider Seiten (Fahrrad/Strassenverkehr) beitragen würde.



  • Innenstadt für Pendler-Autos sperren. Anwohner können nicht anders. Pendler dagegen schon. Und die fahren dann auch schon häufig mit dem Rad zur Arbeit, wenn's ebenfalls die Innenstadt ist.

  • Ich (56) fahre täglich & ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit (2x12km/Tag), nur bei Dauerregen und 5C benutze ich ÖNV, dank Jobticket. Es ist planbar, immer (auch dank un-plattbar Reifen..), hält fit, weniger Erkältungen, und macht Spaß. Ich versuche konsequent Radwege zu benutzen (auch wenn es Umwege sind), denn gemeinsam mit Autoverkehr insb. auf größeren Strassen ist zu gefährlich. Ich halte mich an die Verkehrsregeln, denn alles andere wäre Stress pur. Problematisch bleiben: rechtsabbiegende Autos und abgelenkte Fußgänger.
    - Schade, dass es, auch in Podien wie dieses, immer wieder Verallgemeinerungen gibt (Radler beachten grundsätzlich nicht die StVO, Autofahrer sind rücksichtslos).
    - Als auch-Autofahrer muss ich zugeben, dass in Städten wie Frankfurt eine Reduzierung des Auto-Individualverkehrs notwendig ist, aber nicht mit Fahrverboten.
    - Radfahren und ÖNV müssen deutlich attraktiver gemacht werden
    - ÖVN: Preise runter, Frequenz hoch, der Land/Bund müssen hier unterstützen!

  • Ich fahre so oft es geht mit dem Rad zur Arbeit. Die einfache Strecke in den Industriepark Höchst (Südseite) beträgt 14 km. Die Strecke schafft man locker zwischen 40 und 50 Minuten, je nach Fahrtrichtung. Auf den Feldwegen und durch das Arboretum zu fahren ist der reinste Genuss. Schwieriger wird es in Frankfurt-Höchst, wo man immer auf eilige Autofahrer trifft. Am Morgen geht es bei weniger Autoverkehr ja noch, aber am Abend, wenn man dann auch gegen die Einbahnstraßen fährt (ist ja erlaubt), kann man sich einiges anhören. Am gefährlichsten finde ich den Abschnitt vorbei am Hallenbad und dem Marktplatz in Höchst (Melchiorstraße) sowie den Dalbergkreisel. Aber den kann man, sofern Zeit vorhanden ist, gut umfahren, indem man gleich nach der Leunabrücke an den Main fährt und dann weiter an der Nidda bis nach Sossenheim fährt. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit meiner Fahrstrecke. Ich komme morgens wacher zur Arbeit und nachmittags entspannter zurück nach Hause.

  • Die Distanz ist einfach zu groß. Bei ca. 35 km einfacher Strecke bedeutete dies eine Fahrzeit von gut zwei Stunden morgens und abends. Darüber hinaus kann bei regelmäßigen Dienstreisen kein nennenswertes Gepäck mitgenommen werden (Ordner, Notebook etc.)
    Schließlich noch ein Appell an die rabiaten Radler, klar es gibt viele rücksichtslose Autofahrer, die Radler gefährden, aber viele Radfahrer scheinen zu glauben, dass die StVO für alle gilt, nur eben nicht für sie. Rote Ampeln gelten scheinbar nicht für Radfahrer und auf der Landstrasse dürfen Rennradler natürlich nebeneinander fahren. Gegenseitige Rücksichtsnahme wäre eine Lösung!

  • Diese Diskussion fördert einseitige Argumentationen. Nach Frankfurt am Main bin ich immer mit dem Zug gefahren, denn dort war es gut möglich. Rad fahren war mir dort immer zu blöde. Negativ war die dauerhaft zuverlässige Unzuverlässigkeit der Züge. Jede Woche ist der Zug um 17:30 Uhr am Montag ausgefallen. Als ich nur 5 km Distanz zwischen Wohnung und Arbeit hatte war das Fahrrad bei jedem Wetter dabei. Selbst im Gewitter konnte ich es nicht lassen. Die Radwege sind inzwischen weiter verbessert worden und dürfen weiter ausgebaut werden. In der Freizeit fahre ich immer noch gerne Rad. Mein aktuellen Arbeitsplatz ist für mich nur mit dem Auto sinnvoll erreichbar. Fazit: Vielfalt brauchen wir. Problem: Platz wird knapp. Alles ist konzentriert und da wundert man sich über Engpässe. Mit Bedacht müssen die Wege gestaltet werden. Autospuren für Räder abändert schafft auch nur Probleme. Vielleicht hilft es in der dritten Dimension auch mehr zu bauen. ;-)

  • Die Logik ist doch einfach:

    Wenn man eine sichere und komfortable Radinfrastruktur schafft, fahren deutlich mehr Rad.

    Im gleichen Maße reduziert sich der Autoverkehr.

    Und die Umwelt gewinnt!

  • Extra in die Stadt gezogen, in der ich Arbeit gefunden habe. Daher immer und jeden Tag mit dem Fahrrad. Der Verkehr ist aber hier in Gießen ausschließlich für Auto geplant. Demoentsprechen nervig sind die täglichen Fahrten. Da ich gemeinsam mit meinem Kind auch zu dessen Grundschule mit dem Rad fahre, wird die Verkehrspolitik der Stadt und der daraus resultierende Egowahn der AutofahrerInnen leider für mein Kind auch gefährlich. Wenn wir eine Verkehrswende wollen, brauchen wir endlich eine mutige Verkehrspolitik - vor allem in den Kommunen und Städten. Traut sich die Politik in Gießen aber nicht - zu starke Lobby für das Auto und die Idee, dass ohne Auto kein Mensch zum Einkaufen geht.

  • Ich muss einmal quer durch die Stadt zur Arbeit ( Eschersheimer bis Niederrad. Die Eschersheimer Ldstr. Ist 2-spurig (für die Autos) u zwischen Hügelstr. bis über den Dornbusch fehlt ein Radweg.
    Und die Pkws kommen noch mit Autobahn-Gefühl von der Autobahn. Als Radler werde ich dort oft geschnitten, ohne Abstand überholt u/o angehupt.
    Ist das gefährlich???
    Ich hoffe, dass die Eschersh. Ldstr. Bald eine eigene Radspur erhält.

  • Wie schon vorher hier geschrieben, ist ein großes Problem im Verkehr, die Unberechenbarkeit vieler Radfahrer. Geschätzt 50 aller Radfahrer fahren doch einfach so wie sie wollen. Im TV und Internet gibt es die schöne Doku mit den Fahrradpolizisten in Köln! Seien wir mal ehrlich, der Radfahrer kann im Grunde nie ein gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer sein, ausser jeder Radfahrer macht eine Führerscheinprüfung, hat ein Kennzeichen und bezahlt Fahradsteuer, und hat Fahrad TÜV. Erst dann kann man über die ganzen Forderungen die von der Radlobby gestellt werden ernsthaft diskutieren.

  • Es war einmal so, daß wenn man es sich leisten konnte, mit dem eigenen Auto zur Arbeit und zurück nach Hause fuhr. Wer sich das nicht leisten konnte, fuhr entweder Bus, oder hatte vielleicht einen Motorroller. Die Rollerleute waren dann genötigt, bei jedem Wetter mit dem Ding herumzuknattern. Das galt ja nicht nur bei Sonnenschein, und außerdem muß man passende Kleidung tragen.
    Ich fahre sehr gern Rad, ca. 6.000 km/Jahr, aber dann, wenn ich will. Ich möchte nicht aufgrund von Verkehrspolitik genötigt sein, auf das Auto zu verzichten. Das Auto ist ein Freiraum für mich: Ich muß nicht mit unbekannten Leuten zusammensitzen, es funktioniert bei jedem Wetter, ich kann - wenn ich will - auch Dreiteiler oder Hut tragen.
    Die Radfahrerei ist eigentlich ein starker Rückschritt. Nach vorn denken wäre besser: Autos mit minimalem Energieverbrauch, wirklich schlaue Verkehrssteuerung i.S. von Effizienz - das fände ich besser.

  • Ich pendle mindestens einmal wöchentlich mit dem Fahrrad zur Arbeit auf einer Entfernung von 21 km. Kürzer wäre es, durch die Frankfurter Innenstadt, aber die Infrastruktur ist nach wie vor schlecht. Rund um den Hauptbahnhof ist es bedrohlich auf der Straße, besonders zur Pendlerstoßzeit. Seit ich einen Unfall mit einem Kleintransporter hatte, der rücksichtslos (ohne zu blinken, ohne auf Radfahrer zu achten) rechts abgebogen war, umfahre ich Frankfurt. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es auf den Straßen immer voller wird, immer enger, weil Privatautos immer größer werden und damit fahrend oder geparkt mehr Platz verbrauchen. Ich würde mir mehr Fahrradinfrastruktur und eine autoarme Innenstadt wünschen, so wie es Amsterdam oder Kopenhagen vormachen.

  • ja! ausdrücklich JA, sage ich "zu lasten des autos"!!! es kann doch so nicht weitergehen. die luft wird unerträglich, die lautstärke nicht mehr aushaltbar. an jeder einfallsstrasse lässt sich ein riesiges auto mit einer person zu 95 zählen, die in die stadt fahren, dort parkplätze suchen und nicht finden und später wieder zurückfahren. jede innenstadt sollte komplett für private autofahrer gesperrt werden (nicht beruflich benötigte oder anlieferverkehr), der öffentliche elektrische verkehr sollte gestärkt und massiv in der frequenz gesteigert werden. ich habe vor etwas 8 jahren mein fahrzeug abgeschafft und nutze car-sharing. noch nie habe ich mehr pro jahr dafür ausgeben, als ich durch die einsparung gewonnen hatte, noch nicht mal die hälfte davon, meistens noch weniger. das meiste mache ich zu fuss oder mit dem rad oder öpnv. elektrisches ridersharing sollte ebenso installiert und genutzt werden, das alles zusammen macht unsere städt vielleicht wieder lebenswert!

  • Es wird immer nur darauf hingewiesen, dass Radfahren die bessere Alternative ist. Aber was ist mit den Leuten, für die Radfahren aus gesundheitlichen Gründen (Gleichgewichtsstörungen etc.) nicht möglich ist? Wo bleibt deren Lebensqualität?

  • Mehr Fahrrad bedeutet zwangsläufig auch weniger Auto. Ist dann auch nicht mehr notwendig. Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. 10.000km im Jahr, hauptsächlich Landstraße, ein wenig Ortschaft, keine Großstadt. Ampelschaltungen sind eine Katastrophe, wenig bis keine Fahrradwege. Kreisel sind auch sehr gefährlich. Parkende Autos sind sehr schlecht. Dadurch ergeben sich zum Teil schlechte Einsichten, plötzlich öffnende Autotüren und plötzlich losfahrende Fahrzeuge. Gemeinsame Nutzung mit Fußgängern ist auch immer schwierig. Diese beiden Verkehrsräume sollten auch strikt getrennt werden. Radwege/Straßen haben einen schlechten Zustand, viel Glas auf den Strecken, werden zugeparkt. Sehr gefährlich wird es, wenn man an sich stauenden Autos vorbei fährt (z.B. auch unerlaubt) hier muss man sehr aufpassen. Wenn man mal einen sehr gut ausgebauten und getrennten Radweg fährt, dann merkt man wie schnell man vorwärts kommen kann und welche riesen Potential im Fahrrad steckt. -- Radautobahn

  • Ergänzend zu meinem ersten Kommentar:
    Ich nutze das Fahrrad auch in der Freizeit und fahre im Jahr ca. 3000 km.
    Ich bin kein Freund von Meinungsmache für/gegen Autofahrer/Fahrradfahrer, erlebe allerdings schon, dass, je nachdem welches Verkehrsmittel gerade genutzt wird, der "Andere" als rücksichtslos und gefährdend wahrgenommen wird - verbunden mit entsprechenden Reaktionen. Das ist leider allzu menschlich. Als begeisterter Radfahrer, der am liebsten das eigene Auto abschaffen würde, muss ich allerdings sagen, Radfahrer sind mitnichten die "besseren" oder auch nur vorbildliche Verkehrsteilnehmer, die Regeln scheinen in den letzten 20 Jahren alle Verkehrsteilnehmer nur noch für sich in Anspruch zu nehmen, wenn sie eigene Vorteile versprechen. Beispiele gefällig: Blinken/Handzeichen beim Abbiegen ist purer Luxus und jeder meint, es reicht, dass man selbst weiß, wohin man fahren will, die anderen sehen es ja eh. Rote Ampeln? Eher eine Empfehlung, als eine Vorschrift (gerade für Radfahre

  • Hallo, mit dem Rad zur Arbeit ist in Frankfurt nicht ungefährlich - gerade rechtsabbiegende Autos beachten oft nicht die Vorfahrt der Radfahrer - das ist mir auf dem Arbeitsweg schon häufig passiert (pro Woche mind. 1 mal). Daher muß man sehr passiv fahren.
    Ein weiteres Risiko sind auch Autofahrer, die die Türen öffnen, ohne vorher nachzusehen, ob ein Fahrrad kommt. Ebenso gefährlich sind Radfahrer, die sehr schnell und ohne Fahrradglocke unterwegs sind - die überholen auf engstem Raum und auch da gibt es oft gefährliche Situationen.

    Fazit: Wenn jeder - Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer - ein bisschen mehr Rücksicht nehmen würden, dann wäre es o.k. - da dies aber oft nicht der Fall ist, stufe ich dies als gefährlich ein.

  • Zu gefährlich, da es zu wenig Radwege gibt und die in der Innenstadt regelmässig mit parkenden oder haltenden Auto blockiert sind.

  • Ich fahre seit 1990 mit dem Rad zur Arbeit.
    Seitdem ca 160.000 km auf Frankfurter Radwegen gefahren.
    Da schlicht kein Platz in Frankfurt ist für den zunehmenden Radverkehr kann die Lösung nur heißen dem Auto Platz wegzunehmen. Davon würde die Stadt als Lebensraum profitieren.
    Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist leider in den letzten Jahren eher gefährlicher geworden.

  • Ich fahre täglich und ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit. Das sind in Summe pro Tag 8 km.
    In der Vergangenheit waren es 16 km pro Tag, das hat sich mit einem Umzug geändert, wobei der Umzug nicht mit der Länge des Arbeitsweges zusammen hing. Ich würde auch längere Wege mit dem Rad bewältigen.
    Meine Familie kann dadurch auf das zweite Auto verzichten - meine Frau ist auch berufstätig.
    Positiv: Bewegung, etwas mehr Fitness, Kostenersparnis.
    Negativ: Kleidungswechsel vor/nach jeder Fahrt.
    Teilweise sind die Radweg-Konzepte nicht zu Ende gedacht: Fahrbahn-Querungen sind gefährlich, Radwege enden unvermittelt oder sind zu schmal. Oft wird man von Rechtsabbiegern übersehen (Ich hatte schon mehrere Unfälle).

  • Meine Pendelei erledige ich mit dem Zug, die Strecke wäre mir mit dem Rad zu weit (60km). Zum Bahnhof fahre ich mit dem Rad, die Strecke geht durch Nebenstraßen.
    Radfahren in Deutschland halte ich je nach Strecke für ungefährlich bis gefährlich. Schön wenn man ungefährliche Strecken nutzen kann, dafür nehme ich auch Umwege in Kauf. Grundsätzlich muß noch sehr viel getan werden fürs sichere Radfahren, da helfen Helmkampagnen mit halbnackten Menschen wenig.

  • Ich fahre täglich mit dem Rad in die Arbeit. Mein Weg ist zu 90 sehr schön am Main entlang. Lediglich die 10 sind so, dass ich auf Hauptstraßen und Einbahnstraßen fahren muss. Diese 10 sind aber so, dass ich keinen Tag habe an dem es keine gefährliche Situation für mich gibt. Parkende Autos in zweiter reihe, Autofahrer die nicht verstehen das Einbahnstraßen in Frankfurt für Radfahrer offen sind oder der mindest Abstand von 1,50 m nicht eingehalten wird. Ich merke wie der Kampf jeden Tag auf der Straße um den Verkehrsraum geführt wird und sehe die Aggressionen aller beteiligten. Eine Trennung von Autos und Radfahrern könnte viele Konfliktsituationen und auch tote verhindern. Viele Radwege in Frankfurt sind entweder schlecht oder nicht vorhandenen oder so gebaut das sie so nah an Autotüren oder Eingängen sind, dass ein Unfall nur auf sich wartet. Gehwege sind keine Radwege.
    Ich bin mir sicher das sichere Radwege zu mehr Radverkehr führen da es immer der schnellste weg ist.

  • Fahre fast immer mit dem Rad zur Arbeit. Drei Hauptärgernisse:

    - Zugeparkte Radwege. Das müsste ganz konsequent geahndet werden, insbesondere gegenüber den großen Lieferdiensten wie DHL und Co. Am besten nicht nur mit vereinzelten Knöllchen, sondern mit massiven Bußgeldern im Wiederholungsfall (und zwar nicht pro Fahrer, sondern pro Unternehmen!). Dann würden die sehr schnell ihre Fahrer entsprechend anweisen....

    - Baustellen: bei fast allen der vielen Baustellen im Stadtgebiet fehlt eine vernünftige und gesicherte Umfahrung für Radfahrer.

    - Radwege für die Statistik: Zu viele Radwege werden offenbar nur "für die Statistik" ausgewiesen: nämlich dort, wo ohnehin viel Platz und/oder wenig Verkehr ist. Dort, wo es eng und gefährlich wird, enden die Radwege viel zu häufig im Nirvana.... (Beispiel: Die Radspur auf der Wittelsbacherallee stadteinwärts endet im Bereich der Einmündung Wingertstraße mitten in einer Kurve und man darf sich dann in den fließenden Verkehr einsortieren)

  • 20 Jahre verpennte Verkehrspolitik kann man so schnell nicht wieder gutmachen. Wir sind ein Hochtechnik geprägtes Land und sollten nicht zurück fallen ins vorindustrielle Zeitalter. Fahrräder und E-Scooter und ähnliches sind keine Alternativen, vor allem für ältere Menschen. Vernünftig geplante Parkflächen mit Baumbestand sind sinnvoller, und helfen dem Einzelhandel in den Städten.Stichwort Ladensterben.

  • "Mit dem Rad zur Arbeit - ok oder zu gefährlich?" Was soll so eine Frage? Nächste Kommentarfunktion: "Mit dem Auto zur Arbeit - ok oder zu gefährlich?" oder "Zu Fuß zur Arbeit - ok oder zu gefährlich?

    Zur Sache: Ich fände es schön, wenn Sie über Unzulänglichkeiten von Radwegen und über gefährliche Stellen für Radfahrer berichten. Ich habe den Eindruck dass in Darmstadt sehr viele schwere Unfälle mit Fahrradfahrern passieren - stimmt das? Weiteres wichtiges Thema: Radinfrastruktur verbessern. Radfahren liegt im Trend, immer mehr steigen um. Nur die Radwege bleiben vielerorts dieselben, warum?

    Interessant wäre auch eine Berichterstattung über weitere Radschnellwege, sie geplant sind. Eine Idee wäre zum Beispiel die "Elisabethstraße" (Auch: Alte oder Steinerne Straße https://de.wikipedia.org/wiki/ElisabethenstraC39Fe) von Mainz über Hofheim nach Frankfurt als Radweg auszubauen.

  • Ist eine gute Idee für schönes Wetter - im Herbst und Winter nicht wirklich für jeden praktikabel, bzw. ungefährlich.
    Ich fahre selbst mit dem Rad. Das gefährlichste sind andere Radfahrer.
    Verkehrsregeln sind für leider sehr viele nur ggf. zu beachtende Hinweise.

  • Fahre öfter bei schönen Wetter mit dem Rad,aber teilweise ist mir das zu gefährlich auf den Straßen zu fahren mit den ganzen Autos

  • Es ist auch eine Frage der Lebenssituation. Ich bin zehn Jahre nur mit ÖPNV und Fahrrad gefahren, hatte nicht mal ein Auto. Aber zwei Stunden pro Strecke - egal ob mit Fahrrad oder Bahn - sind einfach zu viel, um eine echte Alternative zum Auto zu bieten, wenn man sich nach den Betreuungszeiten von Kindergärten und Schulen richten muss.

    Ich glaube mit der Entwicklung, dass Wohn- und Arbeitsort oft weit auseinander liegen (geforderte Flexibilität der Arbeitnehmer), braucht es mehr Entgegenkommen der Arbeitgeber. Ein Großteil meiner Arbeit erledige ich am PC, muss aber trotzdem jeden Tag auf der Arbeit anwesend sein. Home-Office würde mir nicht nur die Möglichkeit geben bei den lausigen Betreuungszeiten als Alleinerziehende endlich einmal in VZ arbeiten zu können, sondern auch dazu, das Auto öfter mal stehen zu lassen.

  • Radfahren ist in Hessen oft durch eine lückenhafte Infrastruktur gefährlich, daneben auch durch eine "Kultur" des Autofahrens, bei der sich Autofahrer als alleinige Rechteinhaber der Fahrbahn sehen.
    Um Radfahren in Städten sicherer zu machen, sind mindestens 2m breite Radwege an Hauptstraßen sowie ein dichtes Netz von Fahrradverbindungen über Straßen mit Tempo 30 Voraussetzung. Dafür müssen an manchen Stellen Fahrspuren, Parkplätze oder Abbiegestreifen für Autos entfallen. Auch wenn sich das einfach und logisch anhört, die Richtlinien zur Anlage von Stadtstraßen (RASt) heutzutage gut durchdacht sind und die Verbände wie VCD oder ADFC schon lange richtige Forderungen stellen, werden flächendeckende Verbesserungen z. B. in Kassel seit Jahrzehnten durch Straßenverkehrsbehörden und eine bislang unwillige Stadtpolitik verhindert.
    Gutes Beispiel ist die Wolfhager Str. in Kassel, da sind jetzt zwei kurze Stücke mit Fahrradstreifen markiert, aber sonst der Horror für Radler.

  • Ich fahre seit 15 Jahren mehr als 20 Mal mit dem Rad zur Arbeit. Früher hatte ich eine Strecke von 50 km (Hin- und Rückweg). Nach meinem Umzug ins Mühltal sind es nun 70 km bis Frankfurt.

    Die Gleichung mehr Rad = weniger Auto geht für mich auf, da das Auto ja zu Hause stehen bleibt, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. In erster Linie zählen für mich sportliche und gesundheitliche Aspekte. Die CO2 Ersparnis (bei 1000 km pro Jahr) ist ein positiver Nebeneffekt.

    Ich sehe auch eine positive Entwicklung bei Kollegen. Vor 15 Jahren war mein Rad eins von vier. Irgendwann waren es so viele Räder, dass mein letzter Arbeitgeber einen Radständer für mehr als 50 Räder im Firmenparkhaus anbringen musste. Viele Kollegen wurden damals durch die Aktion mit-dem-rad-zur-arbeit.de motiviert.

    Leider hinkt die Politik dem Trend hinterher. Durch Darmstadt zu fahren ist sehr gefährlich und aus dem geplanten Schnellradweg von Darmstadt nach Frankfurt wird ja leider nur eine Direktverbindung.

  • Ich pendle zwischen Dreieich und Frankfurt. der Nachverkehr ist gut, aber ich würde mir generell wünschen, dass der urbane Raum eher für Fußgänger-in und Radfahrer_in zur Verfügung steht. Es ist nicht wichtig mit dem Auto bis zur Haustür der Arbeit zu fahren. Wir können uns das nicht mehr Leisten der Umwelt zu schaden! Wir sollten die Stadt sauberen und gesünderen Fortbewegungsmitteln zugänglich machen. Derzeit wird alles nur für das Auto aufbereitet. Straßen erneuert, Fahrspuren hinzugefügt und Parkraum geschaffen. Autos stehen ungenutzt im öffentlichen Straßenverkehr, an dessen Platz viele viele Räder geparkt werden könnten.
    Ich wünsche mir ein Umdenken. Ich glaube wir sind alle bequem geworden und wollen nicht mehr auf das Auto verzichten, deshalb müssen wir zu unserem Glück gezwungen werden.
    D.h.: 1. Fahrradautobahnen 2. Verbannung von Autos aus den Innenstädten 3. P+R Plätze außerhalb der Stadt mit ÖPNV Anbindung 4. Urbane Räume gehören dem Menschen nicht dem Auto!

  • Ich fahre sehr oft mit dem Rad zu Arbeit, jeweils 24km.

    Was mich stört, die vorhandenen Radwege sind im schlechten Zustand und nicht dafür ausgelegt mit eine Geschwindigkeit 30km/h (ja, das kann man auch ohne Motor fahren) befahren zu werden. Ich will zügig ins Büro kommen und nicht immer auf dem Radweg an Kreuzungen abbremsen und Seitenstraßen kreuzen. Schneller geht es auf der Straße, da kann man nämlich einfach durchfahren. Leider wird man dann öfter mal von Autofahrern gefährtlich eng überholt, weil die meinen den Radfahrer auf den vorhanden Radweg drängen zu müssen. Radwege sind für mich auf meinem Arbeitsweg nicht benutzbar.

    Mir wären Straßen mit breitem Seitenstreifen lieber, als komisch abgesetzte Radwege. Hätten alle Straßen einen breiten Seitenstreifen müssen keine extra Radwege gebaut werden. Warum werden Straßen ohne Seitenstreifen, wie z.B. die L3113 zwischen Schneppenhausen und Mörfelden, gebaut? Straßen in der Breite gibt es leider sehr viele.

  • Ich fahre sehr oft mit dem Rad zu Arbeit, jeweils 24km.

    Was mich stört, die vorhandenen Radwege sind im schlechten Zustand und nicht dafür ausgelegt mit eine Geschwindigkeit 30km/h (ja, das kann man auch ohne Motor fahren) befahren zu werden. Ich will zügig ins Büro kommen und nicht immer auf dem Radweg an Kreuzungen abbremsen und Seitenstraßen kreuzen. Schneller geht es auf der Straße, da kann man nämlich einfach durchfahren. Leider wird man dann öfter mal von Autofahrern gefährtlich eng überholt, weil die meinen den Radfahrer auf den vorhanden Radweg drängen zu müssen. Radwege sind für mich auf meinem Arbeitsweg nicht benutzbar.

    Mir wären Straßen mit breitem Seitenstreifen lieber, als komisch abgesetzte Radwege. Hätten alle Straßen einen breiten Seitenstreifen müssen keine extra Radwege gebaut werden. Warum werden Straßen ohne Seitenstreifen, wie z.B. die L3113 zwischen Schneppenhausen und Mörfelden, gebaut? Straßen in der Breite gibt es leider sehr viele.

  • Hallo liebe Pendler,
    als Mitglied im ADFC und zertifizierter TourGuide kann ich sagen, dass Radfahren zur Arbeit eine Alternative sein kann. Jeder sollte das für seine Verhältnisse prüfen und ggf. uns ADFC'ler einschalten. Es gibt für Hessen die MEKI-Karten die super gut gestaltet sind und auch Gefahrenpunkte aufzeigen. Aus meiner Sicht sind 12 km zur Arbeit einfache Wegstrecke ein Klacks. Es muss nicht ein e-bike sein,. Das e-bike ist aber eher zu bevorzugen, wenn man nicht verschwitzt ankommen möchte.
    Die Gefährlichkeit des Radfahrens ist immer gegeben, das ist mit jeder Sportart so. Als Radler kann ich selber viel dazu beitragem, dass es sich reduziert
    Wer es testen möchte, fährt z. B. am Wochenende die Tour mit der Familie, um festzustellen, welche Strecke die bessere sein könnte. Mit einem Umweg kann man die Gefährlichkeit wegnehmen, wenn ich damit Radwege/Nebenstrecken benutzen kann. Ich bin beim ADFC Hess. Bergstrasse. Sprecht uns an. Wir sind für alle Radler da.

  • Ich fuhr 20 Jahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das war ein Weg von 13 km einfach. Anfangs musste ich 9 km auf der B 275 zwischen der Autobahn A 45 und Ortenberg-Selters fahren. Durch den Bau weiterer Radwege hat sich die Situation im Laufe der Zeit so verbessert, dass ich am Ende nur noch 4 km auf der Bundesstraße fahren musste. Das war äußerst gefährlich und wird von vielen deshalb abgelehnt. Hier ist jetzt seit einiger Zeit schon ein Radweg entlang dieser Straße zwischen Ranstadt und Selters geplant. Wann wird der endlich verwirklicht? Ich bin jetzt allerdings im Ruhestand und kann nicht mehr davon profitieren.

  • Hallo HR-Team,

    ja, ich bin seit Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, manchmal mit dem Fahrrad im Zug. Und ja, ich bin der Überzeugung, dass in den Städten Fläche zugunsten des Fußgänger- und Radverkehrs umverteilt werden muss. Denn mehr Sicherheit für die Radler geht nur mit baulich getrennten Radwegen.

  • Wäre schon toll, bloß zur Arbeit fahren ist es für mich zu weit. Im Rheinmain Gebiet musste mehr ausgebaut werden. Ich komme aus Maintal da ist es Klasse Rad zu fahren,einfach am Main entlang nach Frankfurt.
    Ich denke mal, Wenn Radwege noch besser vorhanden wären,würden viele mit dem Rad fahren und das Auto stehen lassen.

    Viele Grüße aus Maintal

  • Arbeitsweg 32km eine Strecke, mit dem Rad (2-3 pro Woche, 60-90min) oder Zug (50-60min). Einkaufsfahrten, Freizeitfahrten, etc. möglichst mit dem Rad und Anhänger (bekomme ich nen vollen Einkaufswagen unter).
    Radfahren steigert für mich ganz enorm die Lebensqualität. Man ist in Bewegung, meist an der frischen Luft, stinkt nicht und macht keinen Lärm und es ist nicht so teuer. Außerdem bekommt man dadurch eine ganz anderen Bezug, mehr Nähe zu seiner Umwelt. Das ist im Falle von Kraftverkehr immer mal wieder nicht so schön, weil einen manchmal gefährdent und, insbesondere in der kälteren Jahreszeit, die dann besonders stinkenden Abgase.
    Nach meiner Meinung könnte das Rad sehr viele Autokilometer ersetzen, ohne das an Lebensqualität eingebüßt wird - ganz im Gegenteil. Man muss es nur ausprobieren, vieles ist einfach Gewohnheitssache.
    Ein Auto nutzen wir auch, was einen, je nach Umständen, auch sehr komfortabel von a nach b bringen kann. Wir nutzen es aber nicht für Kurzstrecken.

  • Es geht nicht anders, die letzten Jahre wurde nur für die Autos gebaut und entweder machen wir aus einer 2 spurige Straße eine 1 spurige Straße {eine Seite für Autofahrer eine für Radfahrer} oder wir müssen Häuser abreißen um Platz für Radveverkehr und Fußgänger zu schaffen ;) . Und wie das geht " Auto Stadt Fahrrad" sieht man bei den Holländern ;)

  • Weniger Radwege auf den Straßen!!! man muss höllisch aufpassen, denn die Radfahrer fahren eiskalt am Auto vorbei und biegen ab!! kein Wunder dass immer mehr Unfälle passieren. Warum fahren die Fahrradfahrer nicht einfach auf den Gehwegen und nicht auf den Straßen????

  • Ich würde mich freuen, wenn an Landstraßen, die auch von Radfahreren befahren werden können, mehr Schilder stehen würden, daß diese Straßen auch von Radfahreren genutzt werden wie z. B. die L3262. Die Radler fahren nicht alle über Zeppelinheim wenn sie zum Flughafen oder Cargo City Süd müssen.
    Ebenso würde ich mich freuen, wenn es Schilder an den Wegen gäbe, auf denen das Abstandsthema adressiert ist. Das wird gerne vergessen.

  • Auf jeden Fall muss mehr Rad weniger Autos bedeuten gerade in der Stadt und damit Entlastung der Umwelt von Abgasen und Lärm! Da führt kein Weg vorbei und es gibt keine Alternative!
    MfG
    Silke Neumann

  • Ich würde schon gelegentlich mit dem Fahrrad fahren. Da ich von Westen kommend nach Eschborn muß, finde ich aber keine geeigneten Radwege. Stellenweise führen solche zwar autobahnähnlich an der A66 entlang, werden dann aber von zwei Bahnlinien unterbrochen, die man nur sehr umständlich umgehen kann, d.h. unter Inkaufnahme weiter Umwege. Speziell der an der Frankfurt-Königsteiner-Eisenbahn ist ein echtes Ärgernis. Dort muß man durch das belebte Höchst fahren, auch die Königsteiner Straße mitbenutzen, die zu Stoßzeiten stark von Autos frequentiert wird. Warum gibt es hier keinen durchgehenden Radweg an der A66 entlang? So lange es diesen nicht gibt, werde ich nicht mit dem Rad fahren, das ist mir zu umständlich und zu gefährlich.

  • [ein Niederländer und Stadtplaner in FFM] Die Frage, die hier gestellt wird, zeigt es im Grunde genommen bereits. Dass Radfahren als gefährlich bezeichnet werden kann, liegt nicht an dem Radfahren selbst, sondern schlichtweg an der Verteilung der Straße. Dass ich mich in Frankfurt jeden Tag (62+13kg) mit topschweren Autos (60+2800 kg) auf der gleichen Fläche auseinandersetzen muss, ist nicht nur irrational, gefährlich und pervers, es ist ein Zeichen der überholten Idee der autogerechten Stadt. Es ist dabei auch nicht die zwangsläufige Frage: sind wir für Radfahrer und gegen Autos? Nein, wir sind für Radfahrer und für Fußgänger und für ÖPNV und für eine wirklich mobile Stadt mit hoher Lebensqualität. Und wenn man erwidern will: aber Frankfurt ist die Pendlerhauptstadt! Sag dann bitte: Amsterdam (mein vorheriger Wohnort) zeigt es uns. Es gibt da mehr Platz für Menschen, obwohl täglich 80.000 mehr Einpendler als Frankfurt ihren Weg in der Stadt finden.

  • Mit dem Rad zur Arbeit? Kommt nur in Frage, wenn der ÖPNV mal wieder bestreikt wird. Es ist einfach unpraktisch, körperlich erschöpft und durchgeschwitzt bei der Arbeit anzukommen. Die paar Lücken im Radwegenetz sind dagegen unbedeutend.

    Gefährlich sind Räder auch: Wenn andere Radfahrer meinen, in der Dunkelheit ohne Licht und Klingel fahren zu können, sie "mit Gewalt" in volle Busse und Bahnen mitgenommen werden, einfach irgendwo angeschlossen werden usw.

    Mit dem Fahrrad gibt es dieselben Probleme: Wo wird man es los? Fahrradstädte wie Münster oder Freiburg zeigen sehr deutlich, dass auch Fahrräder massiv Probleme schaffen (knäuelweise angeschlossen, übervolle Radwege, Konflikte mit Fußgängern). Erschwerend kommt hinzu, dass es offenbar Einwegräder gibt, welche die Fahrradständer dauerhaft blockieren, ohne je genutzt zu werden.

    Die beste Kombi sind eindeutig die eigenen Füße und der ÖPNV, aber Fußgänger haben keine Lobby.

  • Ich nutze grundsätzlich das Fahrrad bei Strecken bis 30 km. Das Auto wird nur benutzt wenn mehr zu transportieren ist als in 5 Ortliebtaschen passt. Für Frost und Regenwetter habe ich in Kleidung investiert.
    Der Vorteil für dieses Konzept ist, dass der Stress am Ende des Tages auf der Strasse liegen bleibt. Es gibt im Umland von Frankfurt schon einige Verkehrsarme Strassen und Wege. Die Infrastruktur in der Stadt ist Verbesserungsbedürftig. In den umliegenden Städten ist noch deutlich mehr zu tun als in Frankfurt. Die schlechten Noten im Klimatest kann ich sehr gut nachvollziehen.

  • Ich pendel seit 2 Jahren mit dem Rad von Maintal nach Frankfurt. Zuerst nach Sachsenhausen, inzwischen nach Heddernheim (2x24km täglich). Wieso mit dem Rad? Man kann genau planen wann man am Ziel ankommt. Unter Idealbedingungen wäre man mit dem Auto deutlich schneller, dank unkalkulierbarem Stau muss man aber kräftig Puffer einberechnen. Als Radfahrer brauche ich das nicht, egal ob bei Fahrten zur Arbeit oder in der Stadt. Weiterer Vorteil: Man bewegt sich täglich (wenn auch dank Pedelec nur leicht), was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Fitness auswirkt.

    Problematisch sind vor allem die vielen Falschparker auf Rad-/Gehwegen, täglich neu aufploppende (wilde) Baustellen und die schlechten Radwege (unebene Oberflächen, mangelnde Breite zum Überholen, schlechte Sicht). Den Spaß dämpfen tun auch die Abgase, wie man auch in der FR über meinen Weg lesen konnte:

    https://www.fr.de/frankfurt/pendeln-atemmaske-12204075.html

    Ganz nebenbei spart man noch Geld und schont die Umwelt.

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, habe mir bewusst eine Stelle gesucht, die bei mir in der Heimatgemrinde (ca 15000 Einwohne) liegt, obwohl ich da einen schlechteren Stundenlohn habe.
    aber: ich spare ein ganzes Auto incl. Unterhalt, Benzin, Abnutzung usw. Und viel Zeit.
    Auch Einkäufe mache ich großteils mit dem Rad.
    Hält auch fit ;)

    Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, immer mehr Radweg von sowieso schmalen Straßen abzutrennen, das vergrößert die Konkurrenz Auto-Rad eher, und damit Wut und Aggression.
    viel wichtiger wäre es, Autofahrer dahingehend zu erziehen, dass Radler gleiche Rechte haben und nur überholt werden können/ dürfen, wenn genügend Platz ist.
    Dafür sind Tempo 30 Zonen gut!

  • Ich fahre täglich zur Arbeit, aus diversen Gründen:
    - es hält mich fit und gesund
    - es macht den Kopf frei
    - ich umfahre jeden Stau
    - ich habe die Möglichkeit fast die komplette Strecke (17km) auf Radwegen zur Arbeit zu radeln
    - ich kann einfach anhalten und einfach, z-B. den Sonnenaufgang genießen
    - Ich radel durch Feld und Wald und kann die Natur genießen ohne Beeinflussung von Abgasen und Autogeräuschen
    - guter Nebeneffekt, ich tanke nur noch sehr selten, das freut den Geldbeutel und schont die Umwelt
    - und vor Allem: es macht mir Spaß

  • Ich habe keinen Führerschein u fahre seit der Grundschule mit dem Rad u Bahn.
    Das erste Hindernis ist: sicher durch die Stadt (Groß-Gerau) zu kommen, da die Wegefhrung unübersichtlich ist, zb. dass manche Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar ist usw. dann fahren natürlich viele in ihr dicken suv u man muss gucken wo man bleibt (natürlich nicht alle).

    Noch abenteuerlicher ist der Feldweg(zwischen Berkach u Wallerstädten) der eigentlich nur für Landwirtschaft ist. Da wurde ich schon mehrfach!! Bewusst abgedrängt(also von denen die dort nicht fahren dürfen). Vor allem wenn es dunkel ist. Das ist richtig gefährlich. U ich bin eine sehr "unriskante" Radfahrerin. Eine riesige Pfütze:Autofahrer Brettert durch; ich komplett nass u verdreckt. Die Rücksichtslosigkeit ist nur erschreckend.keiner denkt an die Konsequenzen.
    Gäbe es gute sichere Radwege würde ich auch manchmal bis zur Uni (Mainz) mit dem Rad fahren. Insgesamt bin ich jedes Mal froh, wenn nichts passiert ist

  • Der Motorroller ist das wahre Fahrzeug für die Stadt. Er verbindet Mobilität, Sparsamkeit und Spaß. Das ist die Alternative zum Auto. Andere Länder machen es uns seit 50 Jahren vor.

  • Mit dem Rad zu Arbeit ist völlig ok!
    Wenn ich mir was wünschen dürfte: Allgemeines Tempolimit innerors auf 30km/h.
    Das bringt viel mehr als jeder Versuch "sichere Radwege/Radspuren" zu schaffen.

  • Ich pendle über 50km vom "Dorf" ins Rhein-Main-Gebiet (Langgöns/kr. Gießen).
    Zwischenzeitlich habe ich dies auch mit dem Rad getan, die ersten 3km Rad, dann Bahn, dann 5km Rad - weil es neben der Bahn keine akzeptablen Busverbindungen gibt. Nun zusammengefasst: Experiment gescheitert.
    Es gibt einfach Menschen, die nicht den ohnehin knappen Wohnraum in Ballungszentren belegen möchten und diese Menschen sind aufgrund auch zukünftig unpraktikabler ÖPNV Anbindung (2,5h vs. 45min) auf ein Auto angewiesen. Gleiches gilt für Shopping in Innenstädten, in Volleit Arbeiten und dann gemütlich mit der Bahn zum Shopping fahren ist illusorisch.
    Mit jeder Radspur gibt es gefühlt mehr PKW Stau und noch längeres, sinnloses Energie vergeuden im Stand - neue Straßen gehören für einen kombinierten Verkehr geplant - alte sollte man so lassen wie sie sind, es hat sich vermutlich mal jemand etwas dabei gedacht.
    Vielleicht ist auch das Konzept "Oberzentren Hessen" überholt -mehr Arbeit aufs Land?

  • Ich fahre zwar selten mit dem Rad zur Arbeit, weil ich in Frankfurt wohne und in Wiesbaden arbeite - Lust und Ausdauer habe ich dafür schon, aber auf vielen Abschnitten der Strecke (z.B. in Höchst) muss man durch den Ortskern fahren und das kostet Zeit. Wenn es mal einen Radschnellweg auf der Strecke wäre, wäre es nochmal anders.
    Aber innerhalb von Frankfurt versuche ich möglichst aufs Auto zu verzichten, z. B. fahren meine Kinder und ich mit dem Fahrrad zum Sport - das funktioniert aber nur, wenn die Strecke einigermaßen sicher - auch für ein (begleitetes) Grundschulkind - ist.
    Ich muss auch ganz deutlich sagen, dass die überwiegende Mehrheit der Autofahrer, der Radfahrer und der Fußgänger auf unseren "Fahrrad-Familien-Konvoi" positiv reagieren und Rücksicht nehmen. Vielen Dank dafür!

  • Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad weil ich in der Stadt wohne und ich es vollkommen unsinnig finde jeden Weg mit dem Auto zu machen .Gefährlich ist es schon weil es in Kassel zu wenig Fahrradwege gibt aber wenn man im Jahr ca 5000 tausend Kilometer zurücklegt hat man eine gewisse Routine man muss ein bisschen mitdenken um zu wissen wie Autofahrer ticken .Lg an die Redaktion

  • Moin, bin im Ruhestand (73) und mache viele Ehrenämter und erledige das Meiste dabei zu Fuß, da mit dem Fahrrad durch Frankfurt mir zu gefährlich ist und der RMV ja immer noch nicht frei ab 65 ist oder wenigstens ein 365,00 Ticket für Rentner anbietet (Wahlversprechen). Natürlich muss der Autoverkehr dem Fahrrad (oder dem E-Roller) weichen und gleichzeitig müssen aber auch die Radfahrer lernen disziplinierter gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern zu werden. Wer einmal in Holland oder Dänemark war wird wissen wie es gehen könnte....

    Herzlichen Gruß und guten Start in die Woche.
    Jürgen Naeve

  • Bin jetzt 51 und fahre seit 7 Jahren fast jeden Tag von Bad Homburg in die Frankfurter Innenstadt mit dem Rad (ca 32km beide Richtungen). Vorher habe ich 20 Jahre keinen Sport gemacht. Mir geht es jetzt super und ich bin radfahrsüchtig. Nebenbei spare ich Geld und schone die Umwelt (Vorher 50km mit dem EUR4 Diesel).
    Aus meiner Sicht sollte man da also die Infrastruktur durchaus weiter ausbauen.
    Was mir aktuell am meisten fehlt sind die Überlandstrecken. Es gibt so viele gut ausgebaute Feldwege die oft einfach wegen übermäßiger Verschmutzung nicht vernünftig benutzt werden können. Für den Radverkehr interessante Strecken müsste da deutlich sauberer gehalten werden. Auch die rechtliche Lage ist ja nicht eindeutig ist ob man einen Feldweg als Radfahrer überhaupt nutzten darf.

  • Sofern die Radwege entsprechend ausgebaut und gepflegt sind eine gute Alternative bei der man gleichzeitig etwas für seinen Körper macht. Arbeitgeber sollten den Arbeitnehmern die Möglichkeit eines Jobrades anbieten. Gerade im öffentlichen Dienst sehe ich da noch Nachholbedarf.

  • 47 Kilometer eine Strecke mit dem Fahrrad durch den Taunus ist einfach zu lange und zu gefährlich.
    Mit dem Auto benötige ich stattdessen 40 Minuten, Park & Ride zum nächsten Bahnhof (13 km entfernt) 1 Std. 30 Minuten und "nur ÖPNV" 2 Stunden für eine Strecke. Die Diskussion "Mehr Rad" ist sicherlich sinnvoll, allerdings nur für diejenigen die überhaupt eine Wahlmöglichkeit zwischen Alternativen haben und das sind meist Großstädter. Landbewohner bleiben weiterhin auf ihren Diesel angewiesen, gerade auch wenn an Feiertagen wie am 1. Mai gar kein ÖPNV fährt.

  • Die Fahrradfahrer sind ein Dauerärgernis in Frankfurt. Sie ignorieren die STVO und benutzen
    die Fußgängergehwege als Fahrradersatzwege ohne Rücksicht auf Verluste und füllen sich
    auch noch im Recht, unglaublich! Es gibt so gut wie keine Radpolizei bzw. nicht genügend
    Polizisten, um das verkehrswidrige Verhalten zu ahnden. Wahrscheinlich wird es erst besser,
    wenn die Fahrradfahrer zahlen müssen. Solange keine Kennzeichenpflicht besteht, befinden
    sich die Fahrradfahrer im rechtsfreien Raum und dies nützen sie gnadenlos aus. Die Fahrradvereine haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, welche sie mit nonchalance ignorieren. Es wird Zeit, daß die Politiker handeln.

  • Ich fahre von März bis Oktober häufig mit dem Rad von Schwalbach am Taunus in die Frankfurter Innenstadt zur Arbeit (ansonsten S-Bahn). Es fahren immer noch viel zu viele Menschen mit dem Auto (auch aus Schwalbach, das S-Bahn-mäßig gut angebunden ist), bei der Messe fahre ich häufig am Autostau vorbei. Das Radfahren ist in den letzten Jahren in Frankfurt besser geworden, aber es gibt noch viel zu tun. Parkende Autos auf den Radwegen, z.B. an der Mainzer Landstraße, sind ein großes Problem und am Hauptbahnhof vorbeizufahren, ist nur was für sehr fitte und mutige Menschen. Zur Not muss den Autos eben auch mal eine Spur weggenommen werden, das ist in anderen Metropolen (z.B. Kopenhagen) ja auch möglich gewesen.

  • Ich fahre sehr gerne Auto, aber auch gerne mit dem Rad zur Arbeit. Ja, ich bin der Meinung, dass mehr Radwege entstehen müssen, dass der Autoverkehr in den Innenstädten deutlich begrenzt werden müsste. Allerdings mit Sinn und Verstand und nicht wie in großen Teilen Deutschlands ohne.... Der Blick in Ausland - auch in außereuropäische - kann da helfen. Man muss aber nicht nur Konzepte haben, sondern diese auch umsetzen (wollen). In der Politik gibt es bei diesem Thema leider viel zu viel "könnten wir", "sollten wir" "müssten wir".

  • Gerne mehr "Fahrrad" auf den Straßen - dann braucht es eine Fahrradkultur, die nicht nur den schwächeren Verkehrsteilnehmer die richtige Infrastruktur bereitstellt/en (breite Radwege, auf denen auch Familien Platz haben etc.), sondern auch eine Fahrpraxis mit Regeln/ Umgang für Radfahrerinnen untereinander und Autofahrerinnen. Am besten wird Radfahren im Kindergarten und in der Schule im Bewegungsfach angeboten. Vielleicht hat das Mamataxi dann bald ausgedient.

  • Ich fahre bei gutem Wetter mit dem Pedelec zur Arbeit, 24km von Trebur nach Wiesbaden. Hauptsächlich hindern mich dabei Bahnübergänge, die nur selten frei sind, wenn ich daran vorbeifahren möchte und die fehlenden Möglichkeiten zur Aufladung meines Akkus bei Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes.
    Autos sind aufgrund der guten Fahrradstrecke bei mir nur selten ein Problem. Das viel größere Problem sind rücksichtslose Fahrradfahrer, die keine Schilder lesen können ("Radfahrer absteigen") oder mit einem S-Pedelec (45 km/h) auf engen Radwegen ohne Warnung gefährlich überholen.
    Mein Auto ersetzt mir mein Rad freilich nicht. Bei schlechtem Wetter, oder wenn es schnell gehen muss, ist ein Fahrrad auf die Strecke kein Ersatz, da ich fast drei mal so lange brauche, wie mit dem Auto.

  • Hallo,
    zu meinen letzten Arbeitsstellen bin ich mit dem PKW und/oder ÖPNV gefahren. Eine Strecke von über 30 km pro Richtung war mir definitiv zu weit. Früher bin ich gerne mit dem Rad zu allen möglichen Veranstaltungen, Schule und Uni gefahren. Bei einer näheren Arbeitsstätte kommt für mich das Rad auf jeden Fall wieder in frage.
    Wünschen würde ich mir eine bessere Infrastruktur der Radwege. Diese sollten nicht einfach irgendwo enden. Oft endet ein Fahrradweg einfach und ich muss zwischen den Autos, LKW und Bussen durch die Ortschaft fahren. Auf der Straße zu fahren ist ja vorgeschrieben bei nicht vorhandenem Radweg.
    Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern und vorausschauendes fahren würde sicherlich zum Wohle aller Beteiligten weiterhelfen. Dazu gehört für mich auch, als Radfahrer mich nicht an der Ampel stehenden PKW rechts vorbeizuquetschen. Dann bleibe ich an meiner Position in der Ampelschlange stehen oder steige ab und schiebe auf dem Gehweg bis zur Ampel.

  • Mit dem Rad zur Arbeit fahren wäre für mich eigentlich die ideale Lösung - leider ist dies in Wiesbaden lebensgefährlich. Die Radweg-Infrastruktur ist vor allem entlang des ersten Ringes einfach ein Witz. Aus dem Innenstadtbereich heraus etwa haben viele der kleineren Straßen einen ausgewiesenen Radweg, der aber sich aber einfach in Luft auflöst, sobald die Straße in den Ring mündet.
    Auf dem Ring selbst müsste man dann korrekterweise auf der Straße fahren. Wer diesen Ring kennt, kann darüber nur ungläubig lachen. Solange dieser Ring keine 30er-Zone ist, ist das total utopisch. Auch abseits dieser Hauptverkehrsader unserer Hauptstadt sind Radwege aber nur punktuell sinnvoll vorhanden. Gänzlich fehlen tun sie etwa im Bereich des R+V-Campus und der US-Army Base (den beiden größten Arbeitgebern der Stadt).