Die an mehrere Frauen geschickten Drohmails rücken laut Experten ein weniger beachtetes Merkmal des Rechtsextremismus in den Blick - den Antifeminismus.

Der gehe oft mit "Frauenhass" einher und sei Teil des rechtsextremen Weltbildes, sagt die Politikwissenschaftlerin Kurth aus Gießen der dpa. Ihr Kasseler Kollege Schroeder sieht selbstbewusste Weiblichkeit als "Affront" auf die Weltordnung Rechtsextremer. Die "NSU 2.0"-Drohmails sieht er als "systematische Einschüchterungskampagne". Unbekannte hatten die Drohmails mit "NSU 2.0" gezeichnet und verschickt.