Mit Hilfe eines Roboters haben Ärzte am Gießener Uniklinikum eine Herzpatientin operiert und ihr eine Gefäßstütze eingesetzt - nach Angaben der Klinik eine bundesweite Premiere.

Die Technik solle das Verfahren sicherer und präziser machen, sagte Kardiologie-Direktor Christian Hamm am Mittwoch. Es gehe um feinste Gefäße und komme auf Millimeter an. Auch müssten Ärzte nicht mehr direkt am OP-Tisch stehen, wodurch sie deutlich weniger durch die eingesetzte Röntgenstrahlung belastet würden.

Weltweit kommt der Roboter laut dem beteiligten Medzintechnikunternehmen Siemens Healthineers an 80 Standorten zum Zuge.