Ihre Kommentare Schulen kehren nach den Ferien zum Regelbetrieb zurück: Was halten Sie davon?

216 Kommentare

  • Nichts. Absolut riskant. Das würde ich privat nicht riskieren.

  • Ich befürchte - und das ist meine persönliche Meinung- das wir uns in Zukunft daran gewöhnen müssen, mit solchen Viren zu leben. Das heutige heißt Covid-19, in ein paar Tagen/Monaten/Jahren kommt Covid-25, R2D2 oder C3PO. Was dann? Wieder ein Lockdown? Wieder alle Schulen und Geschäfte zu? Die Fabriken dicht, Gastronomie geschlossen. Das schafft auf Dauer keine Gesellschaft, weder die ökonomische noch die soziale. Bitte mal aktuell z. B. die Küstenregionen anschauen: Urlauber dicht an dicht, keine (bzw. wenige) mit Masken, Coronaregeln werden ignoriert. Keiner macht sich Gedanken. Wenn Schule zu, dann auch Küste zu, kein Urlaub, stay at home. Wollen die wenigsten (siehe Küsten etc.). Deshalb bin ich dafür, die Schulen nach den Sommerferien wieder vollumfänglich zu öffnen. Der Alltag muss zurück, im Zweifel auch mit höherem Ansteckungspotential. Denn auf Dauer befürchte ich - wie oben erwähnt - dass auf Covid-19 weitere Viren folgen könnten. Und auf ewig geht es so nicht weiter.

  • Die Krise war bisher eine Herausforderung für alle und wir hatten großes Glück. Man kann natürlich nicht ewig so vor sich hin dümpeln und vielleicht zuhause hocken. Verwunderlich fand ich die schnelle und selbsttätige Einsicht der Politik, sofort standen Gelder bereit, auch wenn ich eher Menschen kenne, die immer noch darauf warten. Da wir zur Vergesslichkeit neigen, wie bedroht wir uns "gestern" noch fühlten, kommt nun die Schwamm-drüber Mentalität der hessischen CDU vielen gelegen. Dabei fehlt mir leider jeglisches Anknüpfen an die Vorsicht der vergangenen Wochen. Der Vorteil liegt auf der Hand, Freunde wieder sehen, ab in den Urlaub. Überspielung der Konzeptlosigkeit seitens der Politik im Falle eines weiteren halben Schuljahres wie bisher. Gott sei Dank kenne ich keinen der bisher Verstorbenen. Ich farge mich manchmal, was sie zu dem Hauruck der Schulöffnung sagen würden.

  • ich bin auch zwiegespalten da ich ein kind nach den sommerferien in der 3ten habe und mein kleineres nach den sommerferien eingeschult wird da ich aber selbst in einem sytemrelevanten beruf arbeite und mich dort so gut wie überhaupt nicht schützen kann dem entsprechend ist es einfach so das wir alle immer dem risiko ausgesetzt sind ich hoffe einfach das wir bald einen impfstoff und medikamente dagegen haben und das alles wieder normal werden kann

    bis dahin bleibt alle gesund

  • Endlich! Unterricht zu Hause ist ja vielleicht ganz schön wenn nicht gerade beide Eltern arbeiten und die Kinder gut mitarbeiten.
    Wir gehen hier alle auf dem Zahnfleisch.Die Motivation der Kinder lässt von Woche zu Woche nach und unsere Schule hat sich leider in der ganzen Krise nicht weiter entwickelt. Bis heute kein Versuch von Onlineunterricht, keine Rückmeldung zu eingeschickten Aufgaben etc. Sowohl das Wissen vermitteln sowie das Kontrollieren hängt alleine an den Eltern. Zumindest wenn die Kinder nicht so funktionieren wie sie sollen.Von den Eltern wird erwartet, dass sie das mal eben so nebenbei leisten und natürlich auch ihrem Arbeitgeber voll zur Verfügung stehen. So geht auf keinen Fall weiter. Irgendwann müssen wir ja auch mal wieder aus dem Schneckenhaus gucken und etwas wagen. Natürlich nicht leichtsinnig aber auch nicht überängstlich.
    Ich frage mich ob Eltern die jetzt eine Klage erwägen ihre Kinder tatsächlich bis heute von anderen komplett fernhalten.

  • Dass Reisen möglich ist, wird nicht in Frage gestellt, aber dass hinterher wieder Schulen geöffnet werden schon?
    Wo sind da die Wertigkeiten in der Gesellschaft? Menschen sind soziale Wesen, Kinder besonders. Meine 4 Kinder sind alle gute Schüler, aber auch bei ihnen ist im Laufe des homeschooling die Motivation gesunken und selbst meine Drittklässlersöhne freuen sich nach der langen Schließung jeden Morgen auf die Schule!
    Kinder brauchen Bildung, und dazu gehören nicht nur onlineangebote sondern auch Beziehung, Kontakte mit anderen, Gruppenerfahrung und soziales Lernen. Und nicht alle Eltern können das bieten.
    Kinder haben so lange zurück gesteckt, um andere zu schützen. Jetzt muss daran gearbeitet werden, dass sie ihr Recht auf kindgerechtes Leben und Bildung wieder haben. Dazu gehört Präsenzunterricht an Schulen. Dies umzusetzen muss jetzt Priorität haben, nicht Reisen zu ermöglichen! Und Eltern die arbeiten müssen, können nicht parallel Lehrer sein.

  • Ich finde es einerseits gut,habe aber Bauchschmerzen,dass die Kinder (12( sich selbst überlassen sind,was die Hygiene angeht.Es ist für mich leider nicht nachvollziehbar,warum es nicht kleine Klassen gibt .14 /14 war gut.Und Vorallem muss in den Wintermonaten gelüftet werden.

  • Tweet vom Bundesministerium für Gesundheit heute:
    "Gemeinsam konnten wir die Zahl der #Corona-Neuinfektionen niedrig halten. Regionale Ausbrüche verdeutlichen jedoch: Wir befinden uns noch mitten in der Pandemie. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir weiterhin achtsam bleiben - mit Abstand, Hygiene und Alltagsmaske."

    Leider gilt das für Kinder scheinbar nicht.

    Die Infektionen bei Kindern steigen seit den Schulöffnungen an, und das zum Teil noch mit Abstandsregeln in der Schule.

    Insgesamt haben sich in Deutschland 7850 Kinder unter 15 infiziert. 394 in der letzten Woche, davon sind 130 unter 5.

    Schauen Sie mal bei Twitter unter #coronaschulen nach. Dann können Sie sehen, wie viele Schulen und Kitas bundesweit betroffen sind.

  • An diejenigen, die sich für eine Sammelklage ausgesprochen haben: gibt es ein Platform, wo wir uns dazu austauschen können? Ich kenne mich leider nicht aus

  • Es gibt doch jetzt diese Corona-App. Frei nach dem Motto "Digitalisierung first, Bedenken second" kann doch gar nichts mehr passieren.

    Wer glaubt denn noch dem RKI oder dem Herrn von der Charité? Wenn ich mir deren Aussagen vom Februar / März diesen Jahres anhöre oder lese, es gibt ja kaum Menschen, abgesehen von der Kanzlerin, die in so kurzer Zeit das Gegenteil von dem sagen, was sie kurz zuvor gesagt haben, z.B. was die Wirksamkeit der Masken betrifft. Faszinierend. Fachleute sollten das doch eigentlich wissen, denn diese Masken gibt es ja nicht erst seit der Sars-CoV-2 Pandemie, sondern gehören seit ewigen Zeiten zum Werkzeug in der Medizin.

    Seit Mitte März mache ich eine eigene Statistik anhand der JHU Zahlen, nicht nur für Deutschland. Irgendwie erkenne ich darin keine Rechtfertigung dieser Maßnahmen mehr.

    Bevor die Kollateralschäden der Lockdownmaßnahmen noch größer werden, sollte man den Start in die Normalität wagen und dabei Risikogruppen besonders schützen.

  • Wie sollen Schüker botte digital ins Klassenzimmer zugeschaltet werden, wenn die technischen Vorraussetzungen (Internet in der Schule; hier in der ländlichen Region eine massive Herausforderung) nicht gegeben sind? Nicht alle Schulen haben Internet wie in Frankfurt.
    Eine Anpassung der Abiturprüfungen für 2021 wäre angemessener als ihre "Verschiebung" um vier Wochen. Gewonnen habe ich, als angehender Abiturient dadurch auch nichts. Die Themen fehlen mir trotzdem. Bis Herbst lassen sich 8 Wochen Schulschließung nicht aufholen. Das ist schlichtweg unmöglich. Vor allem in den Kursen, die nicht angeboten werden konnten, weil sie nicht relevant gewesen sein. Musik/Kunst, zweite Fremdsprache, Ethik/Religion, etc. Haben genauso eine Daseinsberechtigung wie die anderen Kurse. Was wäre denn, wenn jemand eine Abiturprüfung im Grundkurs Musik schreiben wollen würde? Werden dann die Punkte angepasst, weil wir fast vier Monate keinen Unterricht hatten zwischendurch? Das sind die wichtigen Fragen.

  • Hat denn die bewusst geschürte Panik den gesunden Menschenverstand ausgeschaltet? Es kann doch nicht so weitergehen! Wie lang sollen die Kinder der Schule fernbleiben? Soll jetzt bei jeder Infektionskrankheit der Panikmodus greifen? Bitte informiert Euch doch mal und bildet Euch selbst Eure Meinung. Empfehlenswert dazu das soeben erschienene Taschenbuch von Bhakdi/Reiss, Corona Fehlalarm? Alternativ kann man sich natürlich auch von den Mainstreammedien bis zum St. Nimmerleinstag im Angstmodus halten lassen. Am Besten die Atemwege versiegeln lassen, dann ist man für niemand mehr ein todbringender Infektionsüberträger!

  • Ich halte davon gar nichts! Vieles wurde schon geschrieben! Nur als Beispiel:
    Ich stelle mir gerade 28 Acht-Klässler oder 24 Erst-Klässler vor, die "geduldig" (!!!) im Flur warten, bis sich alle (!!!) 30 Sekunden lang vor Betreten des Raumes und dem Aufsuchen ihres Sitzplatzes die Hände gewaschen haben... HALLELUJA! Nach JEDEM Raumwechsel dann das gleiche Spiel. Ebenso nach den großen Pausen,...
    JOA, abgesehen von allen anderen Mängeln:
    Es lebe der Regelunterricht! Herr Professor Dr. Lorz, er lebe hoch! Und hoffentlich leben im September / Oktober noch alle Kinder, ihre Eltern und die Lehrkräfte. ????

  • nicht gut, es wird eine loterie spiel gemacht mit unsere Gesundheit. Keine weiss wie es ausgeht.

  • Das find ich super

  • Ich finde das unverantwortlich. Es wird gerade nach den Ferien in den Schulen mehr infizierte geben. Ohne ordentliches Hygienekonzept geht das nicht.Uns wurde eingetrichtert das nur Abstand und Mundschutz schützen und dann so eine Regelung. Wer übernimmt die Verantwortung?????

  • Wenn ich hier die Kommentare lese, denke ich, dass einige der Menschen auch nicht all zu lange die Schule besucht haben. Prozent- und Wahrscheinlichkeitsrechnung kennen die Meisten anscheinend nicht! Bei insgesamt rd 10.000 infizierten und aktuell noch rd . 800 infizierten (Nicht Erkrankten!) Menschen in Hessen, ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch (nett ausgedrückt) sich überhaupt anzustecken. Da gibt es mehr Menschen mit Tuberkulose, und die ist für Kinder gefährlicher als Covid.

  • Ich halte diese Vorgehensweise für fahrlässig.
    Selbst bin ich seit 11 Jahren als Lehrerin tätig und wir haben seit Mai nun Unterricht in Schichten abgehalten, bewegen uns durch das Schulgebäude in Einbahnstraßen und Konferenzen (mit 6 oder 8 Personen) mit Maskenpflicht gehabt.
    Und nun soll alles von einem auf den anderen Tag nicht mehr nötig sein?
    Sportkurse sind weiter nicht erlaubt, Freiluftveranstaltungen bis auf das nächste Jahr verschoben. Aber die Schulen öffnen zum Normalbetrieb.
    Es ist unfassbar...
    Es wird billigend in Kauf genommen, dass sich Lehrer und Kinder anstecken. Soll so die Herdenimmunität erreicht werden?

    Mir fehlen die Worte...

  • Hey, bei ca 6,2 Millionen Einwohnern und 30 Neuinfizierten pro Tag, von denen rd. 85 keine bzw. Schwache Symptome haben, ist es natürlich nicht zu verantworten, dass die armen Lehrer/innen ihren Job machen. Ist ja zuhause bei vollen Bezügen auch viel angenehmer. Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören. Schliesst Euch alle zuhause ein und kommt klar mit dem Leben, ohne Worte was für eine Panik!

  • Kinder, die schwächsten einer Gesellschaft und Lehrer als Versuchskaninchen! Wie weit ist es mit einer Gesellschaft gekommen, die das hinnimmt und mehr noch, die das scheinheilige Handeln der Politik sogar noch unterstützt! Ein Indikator dafür, was in unserer Bevölkerung nicht stimmt. Dann ein Kultusminister, der unter politischem Druck das Falsche entscheidet, welch ein Klassiker! Solange es kein Medikament bzw. keinen Impfstoff gegen das Virus gibt, von dem nicht mal Forscher wissen, was es wirklich anrichten kann, sollten wir wenigstens die (be)schützen, die unsere Zukunft bedeuten, unsere Kinder! Auch wenn es polemisch klingt, Herr Lorz sitzt wahrscheinlich in einem klimatisierten Büro und muss sich nicht um seine Gesundheit sorgen. Entschuldigung, das musste gesagt werden, bevor es von offizieller Seite heißt: Kollateralschäden leider inbegriffen...

  • Eins möchte ich noch hinzufügen: In der Schule sollen die Kinder voneinander Abstand halten und Masken tragen und die ganzen Hygieneregeln beachten und nach dem Unterricht treffen sie sich nachmittags ohne den ganzen Unsinn zu beachten. Und: Es wird kein Kind krank.

  • Gar nichts. Noch mindestens 2 Wochen Quarantäne davor wären nötig. Außerdem sollten die Abstandsregeln nicht unbegrenzt gelockert werden wenn der Unterricht nicht im Freien stattfinden kann. Da hätten wir uns ie ganze Strenge vorher mit vielen Insolventen sparen können. Ohne Impfung Leichtsinn! Lebensgefahr wieder für die Alten, v.a. wenn sie wieder als Babysitter herhalten müssen.

  • Es ist erschreckend wie viele Leute hier plötzlich gegen die Schulöffnung wettern. Selbst in Familien, die besonders auf sich achten müssen, weil Eltern oder Geschwister gefährdet sind, darf man doch das Wohl und die Entwicklung des Kindes, das endlich wieder geregelt unterrichtet werden kann, nicht ignorieren. Wie lange will man denn die Kinder von der Normalität fernhalten? Die Gegner der Öffnung haben ja wohl hoffentlich ihre Kinder nicht seit März irgendwo in aller Einsamkeit weggesperrt - denn danach klingt es, wenn jetzt Schulkammeraden zur großen Gefahr stilisiert werden. Ein Blick auf die Zahlen reicht, um sehen zu können, dass der Weg richtig ist. Wir dürfen die Kinder nicht länger ihrer Rechte berauben. Unsere Gesellschaft besteht nämlich nicht nur aus den schützenswerten Alten und Kranken. Auch Kinder haben Rechte und Bedürfnisse.

  • Eigentlich schade. Wenn Corona eins gezeigt hat, dann das Schüler in kleineren Klassen deutlich besser unterrichtet werden können. Da können in 1 Schulstunde Lehtstoff von 2 Schulstunden vermittelt werden. Mir wäre ein gemischtes Konzept lieber. Präsenzunterricht in kleinen Klassen mit etwas Abstand und dazu Onlineunterricht. Dazu Arbeitsaufträge online mit Rückgabe. Meiner Meinung nach, ist das der richtige Schritt, Digitalisierung voranzutreiben und guten Unterricht zu gestalten. Abgesehen davon, weiß man noch nicht, wie Corona unser Leben beeinflussen wird.

  • Vielen Dank! In vielen Bereichen kehrte Normalität ein, nur die Kinder waren die letzten, die nicht zur Schule und in die Kita dürfen. Wir haben 2 Kinder und sind froh über diese richtige Entscheidung. Das Leben ist voller Risiken, selbst wenn die Kinder zur Schule laufen, haben wir ein erhöhtes Unfallrisiko im Verkehr. Wir müssen zurück zum geregelten Schulbetrieb, das sind wir den Kindern schuldig. Kinder haben ein Recht auf Bildung und ein recht auf soziale Kontakte mit Mitschülern. Das Ansteckungsrisiko ist vorhanden und dennoch mit der geringen Zahl von infizierten ziemlich abstrakt. Ich kann das mit dem Versuchskaninchen auch nicht mehr hören. Was soll sich nach den Sommerferien ändern?! Den Impfstoff wird es dieses Jahr wahrscheinlich nicht geben. Wir müssen lernen, mit Vorsichtsmaßnahmen mit dem Virus zu leben. Es ist wie beim Autofahren, wir können Unfälle verursachen und auch unverschuldet reingeraten und dennoch können wir auf die Mobilität nicht verzichten.

  • Ich finde es super,wird auch endlich Zeit!

  • Meine 8jährige Tochter geht seit 11.5. Im Kanton Luzern (CH) täglich in voller Klassenstärke wieder in die Schule (3.Klasse). Bis einschließlich 9. Klasse muss unter Schülern kein Abstand eingehalten werden (und keine Masken getragen werden). Es haben sich keine Hotspots an Schulen entwickelt, obwohl Schulen bis 9. Klasse und Kindergärten (entspricht Vorschule) früh wieder fast normal geöffnet haben. Kitas waren im Kanton Luzern nie geschlossen (das ist von Kanton zu Kanton anders gehandhabt worden).

  • Wir finden die Rückkehr zum Regelbetrieb sehr gut. Die Kinder können endlich wieder ihre Freunde sehen.
    Außerdem würden wir es sehr begrüßen, wenn der Maskenzwang endlich abgeschafft werden würde. Es gibt sehr viele Studien die belegen, dass das Tragen der Masken die Menschen durch das Einatmen des eigenen ausgeatmeten CO2 gesundheitlich erheblich beeinträchtigt und das macht uns deutlich mehr Angst als das Coronavirus. Noch dazu schützen lt. Studien die Masken nicht wirklich vor Infektionen. Das haben schon andere Länder wie z. B. die Schweiz, Kroatien, die Niederlande und mittlerweile auch Österreich erkannt.
    Es würde völlig ausreichen, wenn das Tragen von Masken auf freiwilliger Basis wäre. Dann könnte jeder für sich entscheiden, ob er eine tragen möchte oder nicht. Denn die Einen fühlen sich mit Maske wohler und geschützt und die Anderen fühlen sich ohne Maske besser.

  • Wir bezeichnen dies als fahrlässig.
    Familien sollte das Recht eingeräumt werden, selbst über die Anwesenheit im Präsenzunterricht entscheiden zu können, ohne Zwang zur Beibringung eines Attestes.

  • Verantwortungslos und dumm. Außerhalb der Schulen gelten Abstandsregeln und es gibt Bußgeld wenn man ohne Maske ein Geschäft betritt. In der Schule werden die Regeln ausser Kraft gesetzt.
    Was lernen Kinder daraus? Dass zweierlei Recht zugleich gilt. Der Rechtsstaat führt sich ad absurdum und gefährdet Schüler, Eltern und Lehrer weil die Politik es auf ihrem Rücken aussitzen will. Es wird reihenweise Infizierte geben. Das Virus wird die Dummheit gnadenlos abstrafen. Leidtragende sind alle!

  • Ich lese "Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt eine Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum zu tragen. Das sei ein wichtiger Baustein, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen." Und dann lese ich "nach den Sommerferien gibt es in Schulen keine Abstandsregel und Maskenpflicht"!
    Weiß Herr Lorz mehr als die Wissenschaftler des RKI über Corona?
    Wir alle wünschen uns die Normalität von früher zurück. Aber normal wird es nicht, weil wir das wollen.

  • Das haben die Medien und die Politiker wirklich gut hin bekommen, bei den Menschen diese völlig überzogene Panik zu erzeugen. Bin gespannt, wie es die Beteiligten jemals wieder schaffen wollen, Vertrauen zu erzeugen. Kein einziges Schreckensszenario ist Wirklichkeit geworden. Es sind kaum mehr Menschen gestorben als üblich und dennoch, die Menschen haben panische Angst. Warum wird der Mythos des Killerviruses nicht endlich aufgeklärt und die tatsächlichen Fakten verbreitet? Stattdessen berichtet man Tag für Tag über die absurd niedrige Anzahl von Neuinfektionen und Toten. Und genauso regelmäßig über die kleinsten Änderung des magischen Wertes R0. Ich empfehle allen Corona Geschädigten folgendes : https://youtu.be/Juugv0T7inc
    Keine Verschwörungen, sondern, FAKTEN. Beruhigt euch endlich und kommt zur Besinnung.

  • Ich würde mindestens 2 Wochen nach den Ferien abwarten.
    Gerade weil mit großer Wahrscheinlichkeit, viele Schüler aus verschiedenen Urlaubsregionen kommen und sich somit die Infektionen wieder verbreiten könnten.
    Meine Tochter gehört zur Risikogruppe und ich als Mutter ebenfalls

  • Meine Kinder müssen in die Schule. In meinem Beruf gibt es kein Homoffice. Ich gehöre auch nicht zu den Berufsgruppen, die eine Notbetreuung bekommen. Wohin mit den Kindern?
    Corona hat uns gezeigt welche Lehrer engagiert sind und welche nicht.

    Kinder brauchen Kontakte, Freunde und persönliche Ansprache in der Schule. Lehrer haben eine ganz andere Autorität als Eltern im Homeschooling. Der Lehrer versucht auch nicht im Gegenzug Mutter oder Vater zu sein!
    Die Eltern, die Klage einreichen haben nichts zu tun, zu viel Zeit oder Geld.

    An die klagenden Eltern: wenn Ihr Eure Kinder fern von der Schule halten wollt, dann müsst Ihr sie auch 365 Tage zu Hause lassen und nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen.
    Keine Einkäufe, Spielplätze, Urlaube und kein Kontakt zu anderen Kindern.

  • Ich begrüße diese, meiner Meinung nach längst überfällige Entscheidung, sehr.
    In Hoffnung auf Normalität für unsere Kinder/ Jugendlichen, bin ich absolut für die Regelbeschulung.

  • Unverantwortlich- leider muss eben immer erst was passieren. Wir wünschen es keinem. Dann kann die Maskenpflicht ja auch generell aufgehoben werden Unsere Tochter hat die zwei Wochen vor den Ferien mit uns zu Hsuse gelernt wie auch die anderen Wochen zuvor und sich dazu verbessert. - Wir wollten aber auch immer Zeit mit unserem Kind verbringen und ihm vieles beibringen. Diese Zeit kommt nie wieder.

  • Ohne Sinn und Verstand. Das Risiko einer Ansteckung und damit einer Weiterverbreitung des Virus minimiert man nachgewiesenermaßen nicht dadurch, dass die Klassenzimmer desinfiziert werden und jeder sich auch mal die Hände wäscht!
    Welche Wucht das Virus in kurzer Zeit entwickeln kann, sehen wir jeden Tag in den Nachrichten aus dem Ausland. Dort kostet das Virus tagtäglich massenweise Menschenleben und ist nicht mehr zu kontrollieren. Dafür, dass es uns bisher nicht so geht, hat ein Grossteil unserer Gesellschaft viele Opfer gebracht und bringt sie noch immer. Es ist ein Fusstritt und ein Armutszeugnis, dass dieses Land in Ansehung der von dem Virus ausgehenden Gefahr nur ein Schule zu oder Schule auf Konzept zu präsentieren in der Lage ist. Wenigstens die Präsenzpflicht an den Schulen muss aufgehoben werden, um jeder Familie die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, ob sie dieses mindestens als risikobehaftet zu bezeichnende Vorgehen mitgehen möchte oder nicht.

  • Riskant. Wenn in der Schule covid 19 ausbricht hängt ein rattenschwanz dahinter

  • Totaler Unsinn. Warum wird mit unseren Kindern (also unserer Zukunft) so umgegangen? Weil man seitens des Kultusministeriums und der Lehrer keine Konzepte für eine "digitale" Bildung auf die Reihe bringt ? Weil der Druck der Industrie so hoch ist ? Vielleicht müßte man das Lehrangebot auch individueller gestalten (im Sinne des Homeschoolings), ältere und organisierte Kinder per Homeschooling und jüngere, betreuungsintensivere Kinder in die Schule ?
    Was mir fehlt sind Visionen, wie wirauch in Zukunft mit solchen Situationen umgehen wollen. Corona war sicherlich nicht der letzte Virus der uns heimsucht !
    Trotz alledem hat sich gezeigt, dass Lehrer, Schüler und Eltern die "wollen", auch Wege gefunden haben, einen Schulbetrieb sinnvoll aufrechtzuerhalten.

    Ich wünsche mir intelligentere Ideen als einfach zum "alten" Modell zurückzukehren !

  • Halte Davon absurde nicht da muss Mann Angst um die Kinder haben somal kein impf Stoff da ist und unter Umständen wird man vom Eigenen Kind angesteckt. So Etwas finde ich absolut unverantwortlich von Hessen Denn das ist ja dann auch wieder Pflicht Für die Schüller und Kinder dann sind alle die das unterstützen schuld das Kinder krank sind absolut meine Meinung und auch meiner Frau wir sind nur zu arm Um da gegen was zu unternehmen aber Hoffentlich unternehmen viele Läute da gegen etwas vor Gericht dagegen und haben Erfolg hoffentlich!!!

  • Leider war es von Beginn des Lockdowns an klar, dass es so kommen wird. Schulen und SuS wurden völlig alleine gelassen, wie sie einen Fernunterricht gestalten können. Die hochgelobte Plattform des Landes Hessen hilft, indem sie mit Links auf andere Quellen verweist. Es gab keine Serverkapazitäten, um Materialien hochzuladen. Es kam auch keine Entscheidungshilfe, mit welchem Anbieter Videounterricht DGSVO konform ist. Diese Liste ist bei weitem noch nicht vollständig.
    Seit Monaten wird deutlich, dass das Land Hessen entweder nicht bereit oder zu unfähig ist, um digitale Bildung so voranzutreiben, dass z.B. ein Unterricht mit wechselnden Prasenzgruppen und online zugeschalteten Gruppen zu konzipieren.
    Wie so oft zeigt sich, dass Gruppen ( hier die Kinder ), die keine Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen, keine Lobby in der Regierung haben.

    So viel zum Thema "Interessenvertretung" durch die Politik.

  • Wenn schon die Abstandsregel nicht mehr gilt, sollte wenigstens durchgehend Maskenpflicht auch im Klassenraum und in der Pause gelten.

    Die Lehrer sollten mittels Plexiglasscheibe geschützt werden.

    Wie soll die Belüftung der Klassenräume bei Kälte und Regen funktionieren.? Der Staat als Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht für seine Lehrer!!! Das sieht man nirgends in diesem Konzept...

  • Solange die Hygiene Regeln beim Händewaschen vor dem Eintritt und vor dem Ausgang aus dem Schulgebäude eingehalten werden, sehe ich kein größeres Risiko als auch auf den Spielplätzen aktuell ohne jeglichen Schutz. Die Erwachsenen müssen verantwortungsvoll ihr Kontaktverhalten disziplinieren, dann werden ihre Kinder auch keine Überträger sein.
    Wichtig vor allem für die Kinder ist jetzt auch der Schulsport um motorische und kognitive Fähigkeiten nicht zu vernachlässigen. Nur ein fittes Kind ist widerstandsfähig in vielen Bereichen seiner Persönlichkeit. Gut das der Vereinssport jetzt erlaubt ist. Aber was machen die vielen vernachlässigten Kinder? Daumenkino an der Box.

  • @Linda Mayer
    So, jetzt wird sachlich geredet. Will ich, dass Schulpflicht ausgesetzt wird, bis ein Impfstoff da ist? Bildungspflicht bestimmt nicht, Schulbesuchspflicht auf jeden Fall. Es muss den Eltern obliegen, zu entscheiden, wie sie der Bildungspflicht ihrer Kinder nachkommen. Und die Möglichkeiten dazu sollen geschaffen werden.
    Masken im Sommer. Eher nicht. Da kann man aber gut luften und der Unterricht notfalls nach außen verlagern. Im Herbst und Winter macht es schon Sinn. Und Abstand! Überall, wo es möglich ist, wird immer wieder gesagt stand. Ja, im KiGa geht es nicht. In der Schule schon. Wenn man sich nur etwas Mühe gibt und nachdenkt, wie das sich umsetzen lässt.
    Ja, wir leben nicht in Normalität und leider muss unser Leben der Tatsache angepasst werden, dass das Virus da ist und lebensbedrohlich ist. Wie viel Risiko man in Kauf nimmt entscheidet jeder für sich selbst. Die Entscheidung kannund darf uns keiner wegnehmen.

  • Hessen, oder am besten alle Bundesländer zusammen, sollte gefälligst mal in digitale Bildung investieren. Wir sind im Jahr 2020, man könnte meinen, dass Digitalisierung der Schulen langsam erfolgen könnte. Alles geht heutzutage digital, nur Lernen in der Schule nicht.
    In anderen Ländern gibt es alle möglichen Konzepte für digitales Lernen, die funktionieren.

    Wenn ein ordentliches digitales Konzept geschaffen wird, zusammen mit einem Hygienekonzept für den Präsenzunterricht könnten die Eltern entscheiden, wie ihr Kind lernen soll. Da sich bestimmt so einige Eltern aus Angst vor Coronavirus gegen Präsenzunterricht entscheiden würden, wenn sie die Wahl hätten (hierbei Präsenzpflicht für Unterricht aussetzen), wären die Klassen im Präsenzunterricht kleiner, die Kinder würden besser lernen, es könnte mehr Abstand gehalten werden, der Unterricht wäre sicherer für alle.



  • Ich stimme zu Kinder haben ein Recht auf Bildung, aber gleichzeitig auch auf körperliche Unversehrtheit. Plan A die Schulen werden geöffnet als gäbe es Covid 19 nicht, bis zur Schule ja und in der Schule macht man dann einen auf Trump, was ich nicht sehe ist nicht da? Es wäre grob fahrlässig ohne entsprechende Hygienekonzepte und testen zu starten, dafür muss Geld in die Hand genommen werden,. Also ist ein Plan B ausgearbeitet, der sicher auch mit Kosten assoziiert ist, nämlich vernünftig digitales Unterrichten ermöglichen? Man sieht im übrigen auch, dass nicht nur die Alten und Risikopatienten betroffen sind, sondern deutlich unter 40, siehe US, ab September kommt Influenza hinzu, vielleicht könnte das Ministerium sich weniger etwas herbeisehnen, nämlich Normalität vor Corona, sondern der Realität ins Auge sehen und wirklich etwas tun, dass Schule digital wird landesweit und einen Regelbetrieb erst verkündet, wenn Medikament und Impfung gefunden sind ,bzw Hygienemassnahmen.

  • Ich würde erstmal so weitermachen wie davor. Man kann im Moment noch nicht wissen was nach den Ferien noch passiert. Die Menschen fahren in Urlaub und halten sich bestimmt nicht konsequent an die Regeln. Wenn nach ein paar Wochen keine großen Infektion zahlen mehr kommen kann man immernoch die Schule wieder voll stopfen.
    In erster Linie zählt die Gesundheit.

  • Was spricht dagegen die bisherige Regelung der Grundschulen, dass die Eltern entscheiden dürfen, ob das Kind am Präsenzunterricht teilnnimmt oder nicht, beizubehalten und auf alle Jahrgangsstufen auszuweiten?
    Alle, die ihre Kinder wieder in den Präsenzunterricht schicken, profitieren von etwas kleineren Klassen. Die Eltern, denen die Gesundheit wichtiger als Präsenzunterricht ist, können ihr Kind ohne die Notendigkeit einer Klage einfach zuhause lassen.
    Da es ohnehin sehr wahrscheinlich in jeder Jahrgangsstufe Kinder geben wird, die aufgrund eines Attests vom Unterricht befreit werden, sollte sich der Mehraufwand der Lehrer für die zusätzlichen Homeschool-Schüler in Grenzen halten.

  • An alle , die hier nach einer besser digitalisierten Schule rufen und meinen es funktioniere bestens.
    1. Es gibt Eltern mit Berufen ohne Homeoffice-Möglichkeiten... ( wir sind z.B Ärzte mit 2 schulpflichtigen Kindern, die den ganzen Tag alleine mit ihren Aufgaben klarkommen müssen. Klappt das?) Hält die Wirtschaft denn die fernbleibenden Eltern aus?
    2. Meint ihr denn wirklich ein Grundschüler kann Lesen , Schreiben, Rechnen am Bildschirm lernen? Da braucht man bei Erstklässlern teilweise doch noch echte Äpfel um Mathe näher zubringen , aber digital wird das ein Klacks?
    3. Hier diskutieren fleißig scheinbar belesene und gut informierte Bürger...aber was ist mit der sogenannten bildungsfernen Schicht? Oder Eltern,die die deutsche Sprache nicht beherrschen? Diese Kinder müssen mangels Integration und Bildung einfach scheitern !!
    4. Die Monate ohne Schule sind für Kinder eine gefühlte Ewigkeit, werden die Verluste in der Entwicklung der emotionalen Intelligenz jemals nachgeholt?

  • Ich bin Alleinerziehende und habe das Homeschooling bisher gut gemeistert. Allerdings ging das nur, weil ich von zu Hause arbeiten konnte. Ich habe für die Kinder extra einen Laptop angeschafft, da man die Videoschaltungen der Schule auf dem Smartphone nur mit der Lupe erkennen konnte. Meine Ersparnisse wurden dadurch aufgebraucht. Nun soll alles normal weitergehen und als erstes bekomme ich einen Elternbrief zum Skilehrgang in der Schule!!!!! Man soll beginnen, die 400-500 EUR anzusparen. Gehts noch? Nichts gelernt aus Ischgl? Ist auch nicht genug Unterricht ausgefallen? Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen in ihrem Elfenbeinturm erstmal mit der Realität beschäftigen, bevor sie irgendwelche Entscheidungen treffen. Aber statt sich um die Gesundheit der Kinder und Familien zu kümmern, geht es wie immer nur ums Geld!!

  • Bildunsthemen werden immer emotional sein und wenn Kinder krank werden können, sowie so! Dies sieht man hier ja auch bei den Kommentaren.

    Fakt ist:
    Corona Seuchenherd Schule gab es bis dato nicht - bekannte Fälle haben sich im privaten Umkreis angesteckt. Quarantine war die Folge für alle Kontaktpersonen!

    Warum: Weil viele es nicht geschafft haben sich an Vorgaben zu halten für 4 Wochen ( die Suppe hätte längst gegessen sein können)

    Fakt ist:
    Halten sich nicht alle an eine Quarantinevorgabe, gewinnt der Virus

    Wir müssen aber auch sagen:
    Liebe Lehrer die engagiert sind: Vielen Dank!

    Liebe GEW, liebe Öffnungskritiker: Ärzte, Krankenschwestern, usw. sind die Soldaten an der Corona Front. Da fragt kein Arbeitgeber ob die Person gefährdete Familienangehörige hat. Sie machen ihren Job! Wir sagen unseren Kindern stellt euch den Herausforderungen, lernt und macht eure Erfahrungen (Das ist Schule!). Ein Restrisiko existiert immer, aber aus Feiglingen werden keine Weltenendecker!

  • Leider war es von Beginn des Lockdowns an klar, dass es so kommen wird. Schulen und SuS wurden völlig alleine gelassen, wie sie einen Fernunterricht gestalten können. Die hochgelobte Plattform des Landes Hessen hilft, indem sie mit Links auf andere Quellen verweist. Es gab keine Serverkapazitäten, um Materialien hochzuladen. Es kam auch keine Entscheidungshilfe, mit welchem Anbieter Videounterricht DGSVO konform ist. Diese Liste ist bei weitem noch nicht vollständig.
    Seit Monaten wird deutlich, dass das Land Hessen entweder nicht bereit oder zu unfähig ist, um digitale Bildung so voranzutreiben, dass z.B. ein Unterricht mit wechselnden Prasenzgruppen und online zugeschalteten Gruppen zu konzipieren.
    Wie so oft zeigt sich, dass Gruppen ( hier die Kinder ), die keine Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen, keine Lobby in der Regierung haben.

    So viel zum Thema "Interessenvertretung" durch die Politik.

  • Zwar schön und gut das die Schulen wieder auf machen, aber sollte man nicht erst mal abearten wie das mit den infektuonszahlen in zwei Wochen ausschaut!?
    Ich bin es zwar leid mit meinem Kind ständig Arbeitsblätter zu machen, da ihre Schule kein geeignetes Konzept, bzw. engagierte Lehrer für lernen per Videocall hat, man hätte aber die letzten Monate dafür nutzen können dies Flächendeckend auszubauen. Genauso hätte man ein Konzept entwickeln können, wie Kinder aus nicht so gut gestellten Familien unbürokratisch Geräte zur Verfügung bekommen. Es werden Milliarden ausgegeben für alle und jeden, aber unsere kinder und deren Bildung bleiben auf der Strecke.
    Lernen in Kleingruppen mit Abstandsreglungen wäre für die ersten Wochen nach den Ferien eine bessere Alternative, ansonsten bitte alle Regeln aufheben, denn sonst macht es ja keinen Sinn (Zitat meiner 7 Jährigen).
    Und ich finde es stimmt, denn das ist mehr als widersprüchlich.

  • Überall gelten Maskenpflicht und Abstand - in Geschäften, in Bus und Bahn, im Flugzeug, auf Ämtern, beim Arzt. Dort kann man überall freiwillig hingehen.

    In die Schule müssen Kinder gehen. Sie haben keine Wahl, ebenso wenig die Eltern, die eine Fürsorgepflicht für ihre Kinder haben. Warum sollen Kinder nicht geschützt werden?

    Es spricht keiner davon, die Schulen nicht aufzumachen. Aber mit einem vernünftigen Hygienekonzept, zu dem eben Abstand, Masken und auch Durchlüftung gehören.

    Der einzige Grund, warum die Schulen wieder ganz normal aufmachen sollen, ist Geld! Man will kein Geld investieren, damit die Kinder sicher zur Schule gehen können. Den Kultusministern und Politikern sind unsere Kinder nämlich egal. Egal ob sie krank werden und Folgeschäden davontragen. Egal, ob sie Angst haben, sich in der Schule anzustecken. Egal, ob dann wieder dieses Spiel "Schule auf, Schule zu, Schule auf" gemacht wird, obwohl die Schulen auch trotz Coronafälle bestimmt nicht wieder schließen.

  • Wir sind dafür. Die Kinder brauchen die Schule. Gerade Kinder den das lernen nicht leicht fällt ,werde doppelt bestraft wenn die Schule länger zu bleibt. Das Leben muss weiter gehen. In den Urlaub wollen ja auch alle fliegen/fahren aber die Kinder dürfen nicht mehr lernen? Sehr frag würdige Logik.

  • Ich finde es unverantwortlich. Natürlich freuen sich die Eltern und Kinder. Die Eltern, weil sie das was gefordert wird, nicht leisten können, arbeiten und Geld verdienen müssen....... oder in ein finanzielles Desaster geraten....... die Kinder Monate alleine waren, auf sich gestellt waren, eingefercht in eine Wohnung, wohl dem der ein Haus mit Garten besitzt...... überall gelten Abstands und Hygienemasnahmen, dann nicht mehr. Unsere Schule hat 1600 Schüler, Applaus...... 1600 Schüler, durchschnittlich 2 Elternteile, vllt. 1 Geschwisterkind = 4800 Menschen. Jeder arbeitet mit mind. einem Kollegen zusammen usw......... super, finanziert das Schulministerium meine Kinder, wenn es schief geht, nur weil der Staat kein Geld in die Hand nehmen will. Schaut nach England, da funktioniert Schule auch ohne Präsenzunterricht. Dann brauche ich auf der Arbeit, im Bus überall auch keinen Schutz, das ist doch sonst lächerlich. Ich bin echt fassungslos.

  • Ich halte gar nichts von einem Regelbetrieb an Schulen ohne Vorsorge- und Schutzmaßnahmen.
    Das hat der Testbetrieb schon jetzt gezeigt Schule auf, Schüler infiziert, Schule wieder zu.
    Quarantäne für alle Beteiligten: Schüler, Eltern , Lehrer.
    Corona ist jetzt da und auch in 7 Wochen.
    Vielmehr sollten die Verantwortlichen jetzt in den Ferien intensiv daran arbeiten, die Heimschule technisch und organisatorisch auf breiter Ebene zukunftstauglich zu etablieren.
    7 Wochen Luft ist nicht viel aber die Chance bestens gerüstet in den Herbst zu gehen.
    Die Milliarden für eine Umsetzung sind ja offensichtlich vorhanden.
    Es fehlt nur der politische Wille.

  • Absolut die richtige Entscheidung! ALLE Kinder haben ein Recht auf Bildung und Digitaler Unterricht kann den Präsenzunterricht nicht ersetzen. Zudem sollten wir endlich anfangen auch an Kinder aus Bildungsfernen Familien zu denken. Wir haben im Bereich Bildung eine Zweiklassengesellschaft geschaffen und die Lehrer und unsere Kinder werden dies ausbaden müssen.

  • Sehr geehrte HN aus Darmstadt

    Das ist falsch - Schweden hatte ab klasse 9 rein digital unterrichtet - in Schweden sind die Kinder stärker betroffen als die Erwachsenen und die Zahlen schießen in die Höhe .. auch was Todesfälle betrifft .. Bitte informieren Sie sich, bevor sie solch einen Unsinn behaupten .
    Die Zahlen aus Schweden sprechen gegen den Wahnsinn, der hier gerade anläuft .
    Das belegen wissenschaftliche Studien - die der Studie des lockdowns, auf der die Öffnung in Deutschland basiert, widerspricht. Einfach mal in seriösen Journalen informieren.

  • Finde ich super und mehr wie richtig. Ich habe 4 Kinder unterschiedlicher Jahrgänge. Meine Kinder werden gehen, und die die der Meinung sind meine nicht sollen sie einfach daheim lassen aber ja nicht jammern das ihre Kinder so hinterherziehen. Traurig das die Kinder nicht gefragt werden und sie völlig verängstigt werden

  • Das finde ich gut, damit die Schülerinnen und Schüler nicht noch weiter in ihren Leistungsstandards zurück fallen.Home Scooling kann Präsenzunterricht nicht ersetzen. Außerdem muss man den sozialen Aspekt, bei gemeinsamen Unterricht in der Schule beachten. An vielen Arbeitsplätzen gibt es ein gewisses Risiko zu erkranken. Warum sollen ausgerechnet Lehrkräfte , die meist verbeamtet sind, gut bezahlt ,null Arbeitsplatzrisiko haben,und im Alter bestens vom Staat per Pension alimentiert werden,von solchen Risiken gänzlich ausgenommen werden.Was soll denn eine Krankenschwester, Pfleger oder Sanitäter sagen.
    Also werte Gewerkschaft GEW bitte mal auf dem Boden der Realität bleiben

  • Ich denke man sollte schon wieder normal unterrichten, allerdings sollte man langfristig in Bildung investieren und generell kleinere Klassen bilden und auch mehr Lehrer einstellen. Klassengrößen von 15 Kindern würde ich für optimal halten, die sind gut unter Kontrolle zu halten was das dauernde quaseln angeht, sie könnten weit genug auseinander sitzen und die Lehrer würden vielleicht auch besser auf die einzelnen Kinder eingehen können. Aber das hängt nicht nur mit Corona zusammen.

  • Wir stochern alle im Trüben. Solange wir nicht wissen wie verbreitet Corona ist, fährt man im dichten Nebel. Ich halte das für unverantwortlich, Beispiele gibt es gerade genug auf der Welt. Ausweitung der Testkapazitäten könnte ein Lösungsweg sein. Warum Milliarden in die Wirtschaft pumpen und bei Tests geizig sein. Unglaubwürdig.

  • Schweden hat die ganze Zeit die Schulen offen. Keine Katastrophe passiert und in Sicht. Keine Explosion der Infektionszahlen dadurch. Und auch keine Kollateralschäden wie mögliche Kindesmisshandlung, Bildungsungerechtigkeit usw.
    wie in Deutschland.
    Vielleicht sollte man mal schauen, WIE die Schweden das machen.

  • Dann brauchen wir ja überhaupt keine masken mehr anzuziehen.

  • Es gibt kein absolutes richtig oder falsch. Aber wenn alle Geschäfte und Freizeiteinrichtungen geöffnet sind und die Fallzahlen derart niedrig, muss das Recht auf Bildung der Kinder vorgehen. Dies bedeutet ein gewisses Risiko, aber das bedeutet es auch andere Einrichtungen zu öffnen. Man sollte zur Sicherheit alle Lehrer wöchentlich testen, um früh etwaige Infektionsherde zu erkennen.

  • Die GEW hält alles für gefährlich und immer für verfrüht. Sorry aber das kann ich wirklich nicht mehr hören/lesen.

    Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert bzw. verändern sich in allen Bereichen ständig und da wird und muss auch das Schulsystem sich verändern!

    Was stellt sich denn die GEW vor? Kleine Gruppen im Wechsel zum Präsenzunterricht? Das ist für sehr viele Eltern einfach nicht machbar, die berufstätig sind. Selbst wenn man in Teilzeit arbeitet ist das nicht möglich, wenn das Kind an max. 2 Tagen bis 11:30 zur Schule gehen kann. Und wohin mit den "2. Klässlern" an den anderen Tagen?

    Wie lange soll denn da noch gewartet werden? Bis es einen Impfstoff gibt (wenn es den überhaupt gibt)?

  • Der Regelbetrieb ist absolut notwendig und gerechtfertigt da der Schaden des fehlenden Unterrichts und auch sozialen Kontakt, außerdem die Belastung der Eltern das mäßige Infektionsrisiko überwiegt.

    Ein Plan B ist jedoch notwendig, da immer mal wieder einzelne Schulen schließen werden und diese dann in ein vernünftiges und durchdachtes Home Schooling gehen sollten.

  • Die Kommentare, die einen "Regelbetrieb" für die Kinder befürworten, finde ich nachvollziehbar und Wert, sie zu unterstützen. Wie die Entscheidung des Kultusministeriums dem Rechnung trägt, ist für mich leider nicht nachzuvollziehen, mangels eines Konzepts. Die meisten Kommentare, die sich gegen den "Regelbetrieb" nach den Ferien aussprechen, scheinen mir nicht grundsätzlich dagegen zu sein, sondern bemängeln das fehlende Konzept, die Ungereimtheiten im Umgang mit den Hygieneregeln und das Abwälzen der Verantwortung auf die einzelnen Schulleitungen, Lehrer und nicht zu vergessen, die Eltern. Ist es nicht Aufgabe des Kultusministeriums, den Betroffenen nicht nur Handlungsspielraum - mit den von den Betroffenen zu tragenden Konsequenzen - zu geben, sondern insbesondere auch stringente und fundierte Handlungsoptionen aufzuzeigen?

  • Netter Versuch, ABER das geht so lange gut, bis die erste Lehrkraft den QR-Code in ihre Corona-App einscannt. Dann geht nämlich die Hälfte des Kollegiums, der sie in den Tagen zuvor begegnet ist, und zwar im engen Lehrerzimmer, in häusliche Quarantäne, und nicht nur die geschätzt hundert oder hundertfünfzig Lernenden, die er oder sie (weiterführende Schule) typischerweise betreut. Wohl der Schule, die dann einen guten Plan B hat,

    Es ist mir unbegreiflich, dass das ellenlange Schreiben des Kultusministeriums an die Schulleitungen auf dieses Klumpenrisiko mit keinem Wort eingeht, geschweige denn Gegenmaßnahmen definiert.

  • Völlig falsche Entscheidung.
    Unabhängig von Corona: Das Unterrichten in Kleingruppen ist deutlich intensiver und die Schüler nehmen deutlich mehr Inhalt mit.
    Von daher hätte man es so lassen sollen und hätte Infektionen vermeiden können.

  • Großartig, vielen Dank Herr Lorz! Ich fühle mich keineswegs unsicher das ja aktuell das Infektionsgeschehen gut beherrschbar ist und ich tatsächlich Vertrauen in die Arbeit unserer Gesundheitsämter habe.

    Der Vergleich mit Israel hinkt, dort sind viele Klassen um die 40 Schüler groß, meistens mit Klimaanlage ausgestattet. Übrigens haben sich die Schulen selbst dort nicht als Infektionstreiber heraus gestellt, es sind eher dicht besiedelte Wohnviertel und enges Leben in Großfamilien was eine Schwierigkeit darstellt.

    Das Wort "Versuchskaninchen" im Zusammenhang mit Kindern kann und will ich nicht mehr lesen.

  • Wir haben drei Kinder in den Klassen 2, 5 und 8 .Unser Grundschulkind ist diese 2 Wochen vor den Ferien zuhause, da mein Mann zur Risikogruppe gehört. Außerdem versteht er selbst nicht wieso er in der Grundschule alles weglassen soll aber seine 2 großen Geschwister es haben Abstandsregeln usw.Der Witz ist ja morgens in der Grundschule ohne Abstandsregeln und mittags in der Betreuung alles mit Abstandsregeln. Wir haben unsere ganzen Kontakte seit Beginn, total runter gefahren und das hat auch nix mit wegsperren zu tun. Zum Glück gibt es Video chats und das klappt auch supi. Man könnte ja noch 2-3 Wochen nach den Sommerferien warten und so beibehalten wie es davor war, und ein anständiges Konzept für den Fall der Fälle erarbeiten. Wir sind beide selbst im Elternbeirat und wissen die Schule steht oft alleine da.

  • Ich finde das unverantwortlich, da es gerade mit Israel ein Beispiel dafür gibt, dass es nicht funktioniert. Dort wurden die Schulen schnell wieder geöffnet und dann der Reihe nach wieder geschlossen und von den Infektionen her ist Israel jetzt wieder auf dem Stand von März.

    Ja, Kinder brauchen Schule, aber nicht so.

    Ich arbeite an einer Schule für Erwachsene, dort bleibt die Regelung mit Abstand 1,5 m bis mindestens Ende des Jahres und im Haus besteht Maskenpflicht. Aber bei Kindern ignoriert man das jetzt einfach, mir persönlich völlig unverständlich.

  • Corona-Fälle in Schulen in Hessen in den letzten 8 Tagen:

    Grundschülerin in Idstein positiv getestet 29.6. - gesamte Klasse und Lehrer in Quarantäne

    Erzieherin in Bibergemünd-Wirtheim 26.6. - 40 Personen Quarantäne, 70 Kinder, 6 Lehrer bleiben erst mal zu Hause

    Erzieherin in Gießen, 23.6. - 7 Kleinkinder und 3 Erzieherinnen in Quarantäne

    2 Lehrer August-Jasper-Schule Frankfurt, 22.6.

    2 Schüler Otto-Hahn-Schule Frankfurt (Gesamtschule) infiziert.

    2 Kinder in Kita in Niestetal, 22.6. 8 weitere Kinder und 2 Erzieher in Quarantäne.

    Das sind nur die Fälle, über die die Hessenschau berichtet hat. Bundesweit sind viele Schulen und Kitas betroffen (ca. 190, die bisher gefunden wurden) aber die müssen mühsam zusammengesucht werden, weil immer nur in kleinen Blättchen davon berichtet wird.

    Ohne Symptome gibt es keine Tests. Kinder haben angeblich oft keine Symptome. Das heißt, Kinder können infiziert sein und andere infizieren, ohne dass sie es wissen. Lehrer auch.

    Die 2. Welle kommt

  • Greta aus Hofheim, Sie sprechen mir aus der Seele! Mein Enkel hat übrigens, notwendigerweise, während der vergangenen Monate durchweg jeden Tag die Kita besucht! Wir als Großeltern sind nämlich beide Vollzeit berufstätig, und nein, nicht im Homeoffice!

  • Es genügt ein Blick nach Israel, wo das man im Mai vielleicht 20 Neuansteckungen täglich hätte. Dann würden die Schulen geöffnet. Volle Klasse starke, kein Abstand. 2 Wochen später 60 Neuansteckungen. Heute, einen Monat darauf, sind es über 760. Wenn man klug ist, lernt man aus den Fehlern anderer. Wen man weniger klug ist, muss man wohl aus seinen eigenen lernen.

  • Richtige Entscheidung, Bravo! Bisher haben sich Schulen nicht ein einziges Mal als Hotspots hervorgetan, aber alle Schüler in Hessen bzw. Deutschland mussten 3 Monate ohne Beschulung hinnehmen. Dies wirft die deutschen Schüler wegen fehlender digitaler Konzepte im internationalen Vergleich ungemein zurück, und auch die berufstätigen Eltern fehlen in der Wirtschaft. Die Fallzahlen sind mittlerweile so gering, dass das Risiko, an Covid zu erkranken, nicht viel höher ist als an einer herkömmlichen Grippe.

  • Ich kann nicht erkennen, dass die Kinder angehört worden sind. Ist deren Meinung egal, weil sie nicht volljährig sind? Betroffen sind sie in jedem Fall.
    Es scheint mehr Aktionismus und Hoffnung - es wird gut gehen - seitens des Kultusminsteriums im Spiel zu sein, als ein wirkliches Konzept, wie Schule zukünftig - auch unabhängig von Cororna - organisiert wird.
    Ich vermisse seit dem 16.03.2020 seitens des Kultusministeriums die Einrichtung eines Kompetenzstabes, der sich um die einheitliche Strategie für eine digitale Bildungsoffensive und die Zukunft der Bildung der Kinder kümmert. Die Entscheidung für einen "Regelschulbetrieb" scheint eine Bestätigung für dessen Abwesenheit zu sein. Zumindes habe ich in den Medien bisher keine dahingehende Meldung gesehen. Falls ich falsch liege, freue ich mich über eine Klarstellung. Es scheint so, dass das vielbeschworene "Brennglas" Corona wieder einmal mit Aussitzen und der Hoffnung, es wird schon weggehen, ausgesessen wird.

  • Eine bescheidene Idee, die zu früh kommt.
    In der Kommission hätten Virologen sitzen müssen, keine Eltern oder Leute vom Schulamt die sich mit Viren einfach nicht auskennen

  • Es könnten mit Sicherheit Konzepte ausgearbeitet werden, die auf einer Kombination von Präsenzunterricht und Homeschooling beruhen.
    Dann hätte man beides:Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler sowie eine relative Sicherheit für alle an der Schule Beteiligten.
    Es ist mir ein Rätsel, warum das Kultusministerium vom totalen Lockdown in die totale Lockerung geht, mit allen Risiken, die dies birgt.
    Denn wie soll den Schülerinnen und Schülern vermittelt werden, dass sie in der Öffentlichkeit Abstand wahren sollen, wenn dieser Grundsatz in der Schule jegliche Bedeutung verloren hat?
    Denn machen wir uns nichts vor : Die Schulen haben jeden Tag eine Großveranstaltung.

  • @Greta aus Hofheim. Oder Eltern älterer Kinder, die ganz gut auf sich aufpassen können. Oder Eltern, dessen Arbeitgeber doch für Home Office bereit ist. Keine winzig kleine Gruppe, wie es von Ihnen vorgestellt wird.

  • "Als Vorsorgemaßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus ist zunächst bis zum 31.12.2020 kein Besuch im Hessischen Landtag möglich." (Internetseite des Hessischen Landtags) Bis vor stand da noch bis zum 31.8.2020. Wenn das nicht bezeichnend ist, was für die einen und was für die anderen gelten soll, gell Herr Lorz.

  • @S.Herr. Ich will Ihnen nicht widersprechen. Das Virus kann verschwinden oder auch nicht. Es kann in Laufe der Zeit harmloser werden, wie es oft der Fall ist. Es kann ein Impfstoff gefunden werden, oder ein Medikament, das schwere Verläufe vorbeugt. Es steht im Moment noch gar nichts fest, es wird erst geforscht und gesucht. Aus meiner Sicht, kann man ein normales Leben erst wieder führen, wenn man mehr über das Virus weiß - oder halt ein "neu-normales" Leben. Im Moment ist es dafür noch viel zu früh. Sie können es natürlich anders sehen.
    Darum geht es aber auch nicht. Ich darf entscheiden, ob ich in Urlaub fahre, oder nicht,, ob ich ins Restaurant gehe oder auchnicht, weil das Restaurant mir zu riskant scheint In allen Bereichen darf ich das Risiko abwägen und dementsprechend halten. Soll so auch mit der Schule sein. Wenn ich sehedass der Schutzkonzept des Ministeriums einfach mangelhaft ist, dann darf ich mein Kind davon fern halten, und es müssen dazu Möglichkeiten geben.

  • Völlig richtige Entscheidung. Ich als Lehrer freue mich darauf, nach den Sommerferien meine Lerngruppen wieder "normal" unterrichten zu dürfen. Da es ja schon seit Tagen oder gar Wochen in Hessen quasi keine Neuinfektionen mehr gibt, sehe ich auch keinen vernünftigen Grund, die restriktiven Maßnahmen bis in alle Ewigkeit fortzuführen. Das aktuelle Virus ist eines unter vielen und wir müssen einfach akzeptieren, dass einige Menschen daran erkranken - das ist aber bei allen anderen Viren und Krankheiten auch so. Deshalb: Schluss mit der Hysterie, Maskenpflicht abschaffen und wieder anfangen, normal zu leben!

  • @irene aus Eschborn.
    Irgendwann muss "Normalität" wieder her. Oder wollen sie noch bis zum Impfstoff warten mit regulärer Schulpflicht? Wollen sie, dass die Kids jetzt im Sommer stundenlang Maske tragen? Oder dass die Kids denken, jede noch so kleine Berührung ist schlimm? Ich möchte das nicht! Und sind nicht schon seit Wochen Kitas geöffnet? Meinen sie da tragen die kleinen Masken? Halten Abstand? Ich denke eher nicht. Ja, auch wir haben unsere Kontakte zurück geschraubt bis selbst die Omas und Opas meinten, es würde jetzt mal reichen. Und es ist ja inzwischen so, dass Kinos, Theater (in Bayern ohne Maske!), Fußball, Schwimmbad, Freunde treffen (im eigenen Garten bis 100 Mann) erlaubt sind. Ich denke, wir haben das Virus inzwischen gut im Griff, es kann schnell eingegriffen werden und wir wissen, dass unser Gesundheitssystem nicht wegen Überlastung zusammenbricht. Und danke dass sie mir sagen, dass wir nicht in der Normalität leben, hätte ich sonst nicht mitbekommen.

  • Vielen Dank, Herr Lorz. Sehr gute Entscheidung. Endlich geht es wieder los! Für die Kinder ist es so wichtig. Schlimm sind die Eltern, die ihre aaaach so großen Ängste auf die Kinder übertragen. Lieber die Risikogruppen isolieren, das macht deutlich mehr Sinn.

  • In den meisten Beiträgen hier wird das Risiko der viruseinschleppung aus dem Urlaub benannt. Wenn das das hauptrisiko ist, sage ich: Grenzen zu, Schulen auf!!!!! Denn Schule ist wichtiger als Urlaub im Ausland. Außerdem reduziert das auch wieder den Waffen- und menschenhandel.

  • Angesichts der Tatsachen endlich mal eine teilweise vernünftige Entscheidung. Warum begreift eigentlich keiner der Politiker, dass wir nur wegen einer Normaler Grippewelle ausgeflippt sind. Das Virus ist ja nicht neu und wurde ja schon seit 2013 immer wieder nachgewiesen. Ich frage mich was man von der ganzen Sache hat.
    Wenn wenigsten der Test eine Zulassung hätte...bei den ganzen Falschpositiv Fällen.

  • @schöne Kindheit aus Gießen: Genau das ist es. Das Leben ist nicht 100 sicher und wir müssen alle von Geburt an mit einem gewissen Risiko leben. Die Zahlen sprechen doch eine eindeutige Sprache.
    Also bitte die Schulen öffnen, das ist so wichtig für die Kinder.

  • Ich bin selbst Lehrer und habe drei Kinder. Ich finde es die absolut richtige Entscheidung und längst überfällig. Alle Kinder haben das Recht auf Bildung, die Zahlen und Studien sprechen eine klare Sprache für die Schulöffnung.
    Ein sehr wichtiger und richtiger Schritt.

  • Endlich,
    gute Entscheidung,
    jetzt noch die Masken weg.

  • Diejenigen Kommentare, die die Öffnung kritisch sehen und für einen Wechsel zwischen Präsenz- und Onlineunterricht plädieren müssen allesamt Hausfrauen, Arbeitslose oder Millionäre sein. Welche arbeitende Familie soll diesen Wechsel bitte stemmen? Welcher Arbeitgebenr, vom öffentlichen Dienst in manchen Fälle vielleicht abgesehen, macht das auf Dauer mit? Von Kindeswohl braucht hier auch keiner mehr reden, der permanente Wechsel verwirrt die Kinder auf Dauer. Vom zwischenmenschlichen ganz abgesehen. Sperrt eure Kinder meinetwegen in einen Elfenbeinturm und geschult sie bis zum Abi daheim. Es wird nur leider gar nichts an der Tatsache ändern, dass dieser Virus kam um zu bleiben und man lernen muss, mit ihm zu leben.

  • ENDLICH

  • Eine richtige und überfällige Entscheidung. Kinder sollen nicht länger die Leidtragenden der Corona Krise sein.

  • @Irene aus Eschborn: wir haben, schweren Herzens, unseren Spanien-Urlaub storniert, jedoch keineswegs aus den Ihrerseits genannten Gründen, sondern, weil ein Urlaub unter permanenten Einschränkungen und Reglementierungen kein Event wäre, für dass man rund 3000 ausgibt. Widersprechen Sie meiner -und nicht einzig meiner- These, dass Covid evtl. nicht mehr vollständig verschwinden wird?

  • Ich bin im Arbeits und Gesundheitsschutz als externer Berater tätig, in sämtlichen Firmen die ich betreue werden die Deutschlandweiten Vorgaben BAMAS zum Schutz der Mitarbeiter eingehalten. Das man nun die Lehrer und Lehrerinnen ausgrenzt und den Kindern ohne Schutz aussetzt , keine Masken zur Verfügung stellt , das Abstandsgebot das für alle in De. gilt aufhebt, ist für mich unfassbar. Wenn die Schule beendet ist gehen die lieben Kinder in den Buss , einkaufen etc. natürlich mit Maske. Das so etwas in De. durchgeführt wird unglaublich. Übrigens seit gestern schon in BW. umgesetzt.

  • Liebe Linda Mayer aus Raunheim
    1. Man will nicht dagegen vorgehen, dass die Schulen geöffnet werden und Ihre Tochter darauf freuen kann. Sondern dagegen, dass sie ohne validen Schutzkonzept geöffnet werden und dass man pauschal verpflichtet wird, das Kind in den Unterricht zu schicken und dass es keine Alternative gibt für diejenigen, die es für Ihr Kind nicht gut finden.
    2.Ja, stellen Sie sich vor, es gibt Leute, die ihre persönlichen Kontakte massiv eingeschränkt haben und, oh, weh, auf den Urlaub in diesem Jahr verzichtet haben. Um sich und andere zu schützen . Ist auch ihr gutes Recht, solche Entscheidungen zu treffen, auch wenn Sie die Situation anders sehen.
    3. Wenn man sich für eine Auswanderung entscheidet, wird Ihr Tipp dabei nur eine sehr geringe Rolle spielen. Aber vielen Dank. War bestimmt gut gemeint.
    4. Wer in einer Situation, die alles andere als normal ist, nur nach Normalität schreit, ist... realitätsfremd.

  • @schöne Kindheit aus Gießen: auch meine Ansicht, ich bin 1964 geboren und hatte, nach eigenem Empfinden, eine schöne Kindheit. Den ganzen Tag draußen, nicht nur im Sommer und wenn ich überlege, wie hoch die Böume waren, auf die ich geklettert bin....

  • Ich halte diese Entscheidung für fatal falsch und ein Stück weit für Unverantwortlich. Direkt nach den Ferien ohne eine 14-tägige Wartezeit-im eingeschränkten Betrieb- zur Beurteilung der Entwicklung im Hinblick auf die Urlaubsrückkehrer in den Normalbetrieb zu starten ist eine Zumutung für Schüler und Lehrer. Ich frage mich, wie das Kultusministerium das erklärt sollte das schiefgehen.... unglaublich

  • Das Ergebnis war ja bereits im Vorherein klar. Die sogenannte Expertenrunde war ja vom Ministerium zusammengestellt und keinesfalls ergebnisoffen. Betrachtet man sich die Personenkreise, die zur Zeit vermehrt infiziert sind, sind dies die jüngeren Menschen. Scheint niemand mehr an die Existenz von Corona zu glauben. Mit diesem Beispiel muss man ja auch glauben, dass alles wieder Normalzustand ist.

  • Linda Mayer aus Raunheim: sehr gut!!! Und wer glaubt, Covid würde wieder komplett verschwinden, der irrt!

  • Absolut verantwortungslos und ein Versuch am lebenden Objekt. Lehrer, Schüler und Eltern mit Vorerkrankungen sind dem Minister offensichtlich egal und werden einfach dem Risiko ausgesetzt, ohne auch nur die Chance zu haben, sich zu schützen. Er nimmt billigend in Kauf, dass es aus dieser Gruppe Tote geben wird.

    Zusätzlich scheint Herr Lorz auch noch leseunkundig oder lernunwillig zu sein, da Israel gezeigt hat, dass eine unvernünftige oder zu frühe Schulöffnung die Pandemie hochschnellen lässt und zwar nachgewiesenermaßen durch die Schulen!

    Kinder müssen wieder in die Schule gehen, das ist unbestritten. Aber warum nicht mit intelligenteren und weniger gefahrvollen Ansätzen? Die Schulen hatten viele gute Beispiele schon aktiv umgesetzt. Alles in Bausch und Bogen weggewischt! Rationalität scheint für unseren Bildungsminister nicht die Richtschnur des Handelns zu sein.
    Aber wir zumindest wissen jetzt, wer die Verantwortung für diesen Menschenversuch trägt.

  • @Britta aus Hersfeld "Kleinere Gruppen mit Abstand und abwechselnden Unterrichtstagen wären ein guter Kompromiss zwischen der Notwendigkeit des Präsenzunterrichts und der Pandemiebekämpfung."

    Und wie sollte das Ihrer Meinung nach bei z.B. Grundschulkindern funktionieren? Wer betreut diese, wenn nicht jeden Tag Präsenzunterricht ist, sondern zweimal die Woche Unterricht ist von 7:45 bis 11:20 Uhr (das waren die Zeiten an der örtlichen Grundschule)?

    Die Geduld der Arbeitgeber währt nicht ewig. In vielen Bereichen ist auch Homeoffice eine befristete Lösung, falls es überhaupt möglich ist.

  • Einige Kommentare sind echt zum Kopf schütteln. Das Leben ist und war schon immer ein Risiko. Man kann sich Krankheiten einfangen oder es kann jederzeit ein Unfall passieren. Das ist das Leben!!! Und so wird es auch in Zukunft sein. Unsere Kinder müssen damit groß werden und lernen auf sich selbst zu achten und umsichtig mit ihren Mitmenschen umzugehen. Das geht aber nur wenn man sie lässt. Also JA zur Schulöffnung!!! Lasst eure Kinder Erfahrungen sammeln und unterstützt sie dabei in dem ihr Vertrauen habt. Wenn Eltern ihre Ängste auf die Kinder übertragen ist niemandem geholfen. Auch wenn es schwer fällt.....

  • Genau die richtige Entscheidung!

    Nach Verlassen des Schulhofs halten sich doch die meisten Kinder nicht mehr an Abstandsregeln (egal ob sie vorher in festen Gruppen ohne Abstand oder in getrennten Gruppen mit Abstand unterrichtet wurden).

    Im Freizeitbereich "durchmischen" sich alle Gruppen, egal was am Vormittag war.

    Wenn sich überall Veränderungen ergeben, gilt das eben auch für den Bereich Schule. Da werden die Lehrer/innen nicht ausgenommen. Ein "Nullrisiko" gib es auch in den anderen Berufen nicht.

  • ....wo kommen die Endgeräte für die Schüler und Lehrer her? ..und wie soll ich das funktionieren?...in meinem Klassenzimmer gibts keinen Internetempfang.

  • Ich finde dies nicht gut, da man nicht weiß was passieren könnten außerdem wird das Risiko ernorm steigen wenn man die sicherheitsmasnahmen so hervorzieht. Man sollte meiner Meinung nach mit den 2 Gruppen wie jetzt die schule läuft weiter nehmen. Da ich denke das es bei jeder dummen Denkweise der r wert steigen könnte.

  • Gute Entscheidung

  • Ich finde das super! Meine Tochter freut sich schon.
    Aber wenn ich unten schon lese, kann man dagegen klagen, oder lieber eine Sammelklage anstreben, oder eine Petition. Mein Tipp an sie. Wandern die aus. Es gibt genügend Länder in denen sie ihre Kinder selbst unterrichten können. Und vergessen sie bitte nicht, dass ihre Kinder allen anderen aus dem Weg gehen, sich selbstverständlich auch nicht mit Freunden trifft. Und fahren sie auf gar keinen Fall in Urlaub.
    Man muss Kinder auch wieder Kinder sein lassen.

  • @ Larry Underwood: kein Mensch weiß doch wirklich, was ein Kind bedeutet. Was aber können Eltern dafür, die Arbeit im Homeoffice, bei denen der Chef genauso wenig Verständnis hat wie sie, mit den Homeschooling bzw. 24 Stunden Betreuung der Kleinen zu vereinbaren. Ganz zu schweigen von den Eltern, die nicht dieses Privileg des Homeoffice zu haben.

  • Ich halte nichts davon mann solte erst mal schauen, wer sich navh den Sommerferien alles so angesteckt hat.Und mal 2bis 3 Wochen abwarten. Und Risikogruppe erst mal garnicht, ich denke das der Unterricht fur die kinder besser Zuhause stattfinden sollte...

  • Auf die digitale Zuschaltung aus dem Klassenzimmer bin ich gespannt. Das digitalste was unsere Grundschule zu bieten hat, ist ein Kopierer. Vielleicht ist der damit gemeint. Es hapert an den einfachsten Grundlagen wie z.B. eine dienstlich bereitgestellte Email Adresse für jede Lehrkraft, von einem digitalen Endgerät sind wir meilenweit entfernt.

  • NICHTS

    ABER AUCH GAR NICHTS

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Schon Wahnsinn wieviele Eltern überfordert sind wenn sie sich Mal selbst um die Kinder kümmern müssen... Das sollte man sich evtl Mal vorher überlegen ....

  • Ich muss mich schon sehr wundern! Da hört man seit Wochen aus unterschiedlichsten Gründen die Forderungen, dass die Kinder wieder in die Schule sollen, damit die Eltern arbeiten können, damit die Kinder nicht abgehängt werden usw. Jetzt passiert genau das, und es wird gemeckert, dass das Riskiko so hoch sei.
    Wenn doch das Risiko angeblich so hoch ist, dann frage ich mich als Lehrer, warum so viele Schüler keine Maske tragen (in meiner E-Phase kein Einziger), warum bei der Bushaltestelle kein Abstand gehalten wird und im Bus, zumindest auf den hinteren Plätzen, die Maske abgezogen wird, ganz zu schweigen von privaten Aktivitäten und Veranstaltungen ohen Mundschutz und Abstand!!!
    Bevor hier manche die Politik so scharf kritisieren, fangen Sie doch bitte bei sich und Ihren Kindern an und tragen die Masken konsequent und halten auch im Privaten den Abstand und verzichten Sie auf Urlaubsreisen in ferne Regionen!

  • Als Wissenschaftler und Lehrer empfinde ich die Entscheidung als angemessen. Die psychologische Dimension des Lockdown ist spürbar und fühlt sich nicht gut an. Das Sitzen zu Hause tut den Kindern nicht gut. Es muss wieder Struktur in den Alltag. Wenngleich die Krise gezeigt hat, dass man sich durchaus auch auf das Notwendige beschränken kann. Die Lehrpläne gehören entstaubt, mehr digitale Bildung muss her. Heute ist es wichtiger denn je, Informationen von Fakes unterscheiden zu können. Wenn die zweite Welle kommt, sind wir mit Erfahrungen gewappnet.

  • Nicht viel. Es ist noch gar nicht klar, ob die 2 wöchige Testphase in den Grundschulen gut gegangen ist und wo hat sich bitte das Infektionsgeschehen in Hessen nochmals deutlich verlangsamt? Die Zahl der aktuell Infizierten ging lange Zeit deutlich zurück, stagniert jetzt aber seit etwa 3 Wochen. Wie wir angesichts gleichbleibender Infektionszahlen zu einer Normalität zurückkehren können, erschließt sich mir nicht.

  • Herr Lorz hat sich mit " Medizinern" (welcher Art?) "Vertretern von Schülern, Eltern, Lehrern, Ministerium und Schulämtern" besprochen. Nun, das mag ja sein. Aber hat er die Leiter*Innen der großangelegten KITa-Studie der Iniklinik Ffm gefragt? Hat er den Coronavirus Government Response Trackergelesen? Wohl kaum. Ich mutmaße einfach mal, dass weder Gelder zur überfälligen Digitalisierung der Schulen noch zur Sanierung der Gebäude in die Hand genommen werden wollten.
    Unsere Kinder dürfen zwar die Subventionen an Lufthansa und Co ausbaden, gleichwohl wird in Ermangelung eines Plan B deren Gesundheit aufs Spiel gesetzt.
    Im Moment mag es zwar nur wenige Infektionen an den Schulen geben, aber es kommen auch alle Kinder und das Personal aus einer fast-Quarantäne. In den Sommerferien wird gereist, danach wird es kühler, die fenster bleiben geschlossen und dann?

  • An Julia, C. S,. und Maria. Bin voelig bei Ihnen! Sammelklage oder Petition....

  • Kleinere Gruppen mit Abstand und abwechselnden Unterrichtstagen wären ein guter Kompromiss zwischen der Notwendigkeit des Präsenzunterrichts und der Pandemiebekämpfung.
    Nach meinem Eindruck ist das Lernen in den kleinen Gruppen viel effektiver, die Kinder sind ausgeruht und motiviert.
    Ein Modell für die Zukunft?
    Einfach so weiter wie vorher denke ich ist verfrüht; das Risiko gerade Richtung Herbst/ Winter Belüftung groß.

  • Eins meiner Kinder lernt an einer deutschen Schule. Während des Lockdowns bekam es Aufgaben zugemailt. Die Lehrer meldeten sich lediglich ab und zu zurück-und da standen wir noch sehr gut da. Mein anderes Kind, das an einer Schule im Ausland lernt, hatte schon ein PaarTage nach dem Lockdown mit Zoom einen "normalen" Schulalltag, mit dem Unterricht nach Stundenplan, Tests, Noten, usw. Alles machbar, oder?
    Es gibt Kinder, die mit dem Online Lernen prima zurecht kommen. Und auch solche, die es nicht tun. Eltern, die auf mehr Normalität für ihre Kinder freuen.,aber auch diejenigen, die das Risiko für die Gesundheit Ihrer Kinder und ihre Eigene nicht in Kauf nehmen wollen. Mit welchem Recht entscheidet der Staat für mich, was für mein Kind das Richtige ist?! Der Gesundhetsschutz des Einzelnen ist dem Staat egal, Hauptsache "Normal" Betrieb an der Schule. Nach Alternativen suchen? Fehlanzeige. Und man kann nichts dagegen tun. @Julia.Sehr gerne möchte ich dabei sein und dagegen vorgeh

  • Finde ich gut!
    Wir sollten in unserer Gesellschaft ohnehin mehr auf unserer Kinder achten was ihnen gut tut und das sind soziale Kontakte, Schule und Sport etc. natürlich unter
    den bekannten Hygienemaßnahmen mit denen die Kinder meiner Meinung nach viel besser mit umgehen wie viele Erwachsene.

  • Finde ich sehr gut, da Eltern nicht die Fähigkeiten eines Lehrers ersetzen können.

  • Ich finde das absolut richtig

  • Dafür wäre ich schon ende mai gewesen und weg mit der maske nur noch Abstand das reicht vollkommen
    Schwimmbäder Kinos Freizeitpark ab sofort alles wieder Normalbetrieb
    Ich hätte Deutschland und die welt nie so ausgebremst das wird noch lange geld kosten

  • Kurzform: es wird auch Zeit.
    Ein Nullrisiko wird es nach Aussage der meisten Fachleute in absehbarer Zeit nicht geben. Es wird also (nicht nur) bei dieser Entscheidung um die Abwägung gehen zwischen dem zweifelsohne bestehenden Gesundheits - bezw. Infektionsrisiko und auf der anderen Seite dem Bildungs- und Kontaktangebot. Ich bin grundsätzlich für Wiederaufnahme des Regelangebots, möchte aber zwei Aspekte hervorheben. Zum einen die Familiensituation im Spannungsfeld zwischen Berufstätigkeit der Eltern (es gibt nicht nur Homeoffice-Jobs) und Kinderbetreuung bezw. Unterrichtshilfe. Zum anderen und genauso wichtig die Situation derjenigen Kinder, deren Eltern keine Unterrichtshilfe anbieten können - aus welchen Gründen auch immer. In diesem Spannungsfeld werden die politischen Entscheider keine allseits frohgemut akzeptierte Entscheidung treffen können, sondern müssen einer Güterabwägung folgen bezw. Prioritäten setzen. Das haben sie - aus meiner Sicht richtig - getan

  • Schöner Satz am Ende des Elternbriefs .... "Bleiben Sie gesund"
    Das wird wohl nun etwas erschwert, gerade nach den Ferien, wenn viele wieder aus dem Urlaub zurückkommen und dann auf die Abstands- und Maskenpflicht im Unterricht verzichtet wird. An die vollen Busse, wenn wieder Regelbetrieb herrscht, möchte ich gar nicht denken ...
    Wir haben auf Freundebesuche, Großelternbesuche und vieles mehr verzichtet.
    Gerne, um unsere und die Gesundheit der Großeltern zu schützen, die zur Risikogruppe gehören.
    Und jetzt wartet man nicht mal den Verlauf der Infektionszahlen nach den Ferien und Auslandsaufenthalten ab ?
    Verzichtet auf Abstandsregeln und Mundschutz in der Klasse ?
    Das kann ich nicht verstehen.
    Meines Erachtens eine sehr schlechte Entscheidung der Gremien.
    "Sollten erneut Einschränkungen des Regelbetriebs nötig sein ..." heißt es im Elternbrief.
    Dies wäre vielleicht nicht nötig, wenn man weiter besonnen vorgehen würde !!!!

  • Ohne Plan B wird es wie dieses Halbjahr zu grossen Ausfällen kommen.

  • Herr Lorz wird bei Neuinfektionen sicherlich keine Verantwortung übernehmen, das Frankfurter Stadtschulamt und die Schulleitungen sicherlich auch nicht.
    Die Verantwortung für unsere Kinder und unsere Mitmenschen bleibt bei uns Eltern.

    Daher kann rechtlich eigentlich auch nicht von einer Präsenzpflicht gesprochen werden.
    Die Politik und andere Verantwortlichen haben jahrelang gepennt bzw. die Situation an den Schulen schöngeredet. Während der Corona Krise haben alle mit Fehlentscheidungen geglänzt.
    Ich habe zu Beginn der Krise nicht mehr auf diese Entscheidungen gehört und selbst entschieden, dass mein Sohn vor Schließung der Schulen schon nicht mehr zur Schule geht.
    Dies werde ich auch nun tun und kann nur jeden ermuntern, hier auch passiven Widerstand zu leisten und sich gegen diese "Versuchskaninchen-Idiotie" zu wehren!
    Selbst Laien sehen, dass eine Entscheidung jetzt viel zu verfrüht ist.
    Was ist mit MINT-digitales Homeschooling, das wäre der richtige Ansatz.

  • Dieser Schritt ist längst überfällig, da die Rückstände von sozial benachteiligten Kindern jetzt schon erschreckend gross sind und realistisch bis Anfang 2021 keine bessere Situation zu erwarten ist, womit die Panikfrtaktion stets "Gründe" gegen die Schulöffnung finden wird.. Jedoch sollte die Schulpflicht dauerhaft abgeschafft werden, um chronisch kranke Kinder selbst unterrichten zu könne, wie dies etwa in USA oder Australien schon lange möglich ist. Zudem hätte die unterrichtsfreie Zeit (sind ja keine Ferien) um zwei Wochen gekürzt gehört, zumindest für die Lehrer, um allen interessierten Kindern einen Sommerkurs unter Schulbedingungen anbieten zu können. Wofür haben Beamte denn Dienstpflichten?

  • Das hat schon etwas Zynisches. In den Medien hört man zur Zeit oft von Schulen, die wegen Corona schließen. Das widerlegt die These von Herrn Lorz eindeutig.
    Überall wird Mundschutz wegen Aerosolen getragen....Und dann soll das nach den Sommerferien im Klassenzimmer nicht mehr gelten ? Da gibt es also keine Aerosole ? Willkommen im Märchenland.
    Es wäre besser, die digitalen Möglichkeiten für den Unterricht auszuschöpfen. Die Gruppen könnten klein gelassen werden und im Wechsel unterrichtet werden : 1 Woche Homeoffice, 1 Woche Präsenzunterricht. Es gibt so viele Möglichkeiten....

    Wir hatten so viele EInschränkungen und haben uns die Erfolge hart erarbeitet - es ist unverantwortlich ein derartiges Pokerspiel anzufangen. Warum ?
    Das geht in meinen Augen in Richtung Versuchskaninchen.
    Klar kann das Homeoffice für die Kinder so nicht weitergehen - es gäbe aber genug Möglichkeiten, die vorhandenen digitalen Mittel sinnvoll zu nutzen.
    SCHADE

  • an C.S. aus Kelkheim:

    Das frage ich mich auch! Ich würde mich einer Sammelklage anschließen. Unsere Kinder haben das Recht auf Unversehrtheit. Das sollte über einer Präsenzpflicht in einer gefährlichen Situation stehen.

    Das Recht auf Bildung kann auch anderweitig erfüllt werden. Wir sind nicht mehr im Steinzeitalter und können digitalen Unterricht durchführen,

  • Das ist für unsere Kinder extrem wichtig, da es Eltern gibt wo beide nicht im Homeoffice tätig sind sondern außer Haus. Ab einem gewissen Alter gibt es auch keine Betreuung! Die Kinder sind alleine zu Hause und sollen sich über Monate selbst motivieren zu lernen oder die Eltern starten abends durch. Für mich eine riesen Freude nach 7 Stunden stehen im. OP! Wie es den Kindern so geht ganz alleine interessiert niemand.

  • Eine Unverschämtheit! Die Kinder, Lehrer und Familien müssen ihre Gesundheit dafür opfern, dass die Politiker zu faul sind, bessere Konzepte zu erarbeiten!
    Schon jetzt in Schulen mit Abstand bzw. in den Grundschulen ohne Abstand treten bundesweit dauernd neue Corona-Fälle auf, wobei viele Schüler und deren Familien in Quarantäne müssen (praktisch: genau zu Beginn der Ferien, wie das Experiment auch geplant war). Berichtet wir davon natürlich kaum.
    Davon, dass viele Menschen, die an Corona erkrankten, auch Wochen später noch nicht wieder fit sind, wird kaum berichtet. Auch von den Folgeschäden, wie Lungen-, Nieren- Herz- und Gefäßschäden, neurologische Probleme/Gedächtnisschwäche hört man in Deutschland so gut wie nichts. Wir sollen alle glauben, dass es gut ausgeht, weil es ja "nur eine Grippe" ist und Kinder davon nicht betroffen sind. Wird schon gutgehen.
    Der beste Schutz, der von Virologen empfohlen wird, sind Abstand, Masken und Durchlüftung. Warum gilt das nicht für unsere Kinder?

  • Wir mogeln uns konzeptlos durch eine Pandemien- und dafür bekommt man Gehalt .... ich bin sprachlos......
    Die zwei Wochen der Grundschulen sind noch gar nicht vorbei .... das ist wirklich der Gipfel.....

  • Rina aus Darmstadt und S.Herr aus Waldsolms - bin völlig bei Ihnen. Seit Wochen gibt es Lockerungen, Grundschulen sind nun über eine Woche auf, es gab viele Demos ... haben sich dadurch die Fallzahlen drastisch erhöht? Ja, wir sollten lernen mit dem Virus "zu leben". So schnell wird er leider nicht verschwinden.

  • Ja, auf jeden Fall!
    Bitte auch in Rheinland Pfalz!!!!!!!

  • Wie sollen bitte chronisch kranke Schüler und Lehrer geschützt werden, wenn an hessens Schulen noch nicht einmal eine Maskenplicht besteht ? In Hessen ist das tragen einer Maske nur eine zwingende Empfehlung !
    An so mancher Schule sieht man es also sehr entspannt.

  • Es wird alle höchste Zeit dafür! Die Lehrer brauchen auch keine Sonderbehandlung jeder ander Arbeitnehmer ,besonders Pfleger, Krankenschwestern Ärzte können auch nicht daheim bleiben und haben ein viel höheres Risiko wo bleibt die Sch,ulpflicht???? .Das ist ihr Job für den sie gutr bezahlt werden. keine Kurzarbeit beinhaltet nicht entlassen werden können, so viele Vorteile und wollen ihren Job nicht machen! Geht gar nicht!Alles läuft sehr Kinder und Elternfeindlich ab .Mit dem Virus muß man nun leben, sie können sich ja in Schutzkleidung sichern!

  • Inwieweit könnten die Eltern rechtlich gegen eine Rückkehr zum normalen Unterricht vorgehen?
    Alleine kann man sicher nichts ausrichten, aber vielleicht mit einer Sammelklage?
    Da ich die Sicherheit meiner Tochter gefährdet sehe, wäre dies vielleicht eine Möglichkeit.

  • So lange das Tragen einer Maske in Hessen nur eine zwingende Empfehlung ist wird es auch nicht durchgesetzt !
    Das bedeutet , dass es den Schülern und Lehrern frei gestellt ist eine Maske zu tragen !
    Die Aussage der Schulleitung, des Schulamtes und auch des Kultusministeriums ist : sie werden keinen zwingen eine Maske zu tragen.
    Wie sollen chronisch kranke Schüler und Lehrer da denn vernünftig geschützt werden ?
    Andere Bundesländer zB. Rheinland Pfalz haben Maskenplicht.
    Sollten wir nicht alle ein Interesse daran haben gesund zu bleiben?

  • Schwachsinn. Die jetzigen Erfahrungen mit Urlaubern zeigen, dass am Strand weder Abstandsgebot noch Masken zum Einsatz kommen. Die Kinder dürfen die Viren dann in ihre Familien tragen.
    Es wäre sicher besser, bis Mitte September zu warten, ob die Urlaubssaison Einfluss auf die Fallzahlen haben wird.

  • Mutige Entscheidung? Mutig wäre weiterhin in kleinen Gruppen mit Abstand in die Schule zu gehen. Alles andere ist doch der Versuch in eine zweite Welle zu laufen.

  • Rina aus Darmstadt, ich stimme Ihnen zu, auch, wenn wir mit unserer realistischen Ansicht hier wohl in der Minderheit zu sein scheinen!

  • Unbegreiflich.
    Und als Eltern, die zur Risikogruppe gehören, der totale Horror.
    Meine Kinder sitzen mit 32(!) anderen in viel zu engen Klassenräumen, teilweise ohne Waschbecken.

    In halben Klassen lief es die letzten Wochen relativ gut - warum kann man das nach den Ferien nicht erstmal für zwei Wochen so fortführen und die Infektionszahlen dann erstmal beobachten?
    Wir können unsere Kinder nicht in die Schule schicken, das Risiko für mich persönlich wäre zu groß :(
    Ich hatte auch weitere Vernunft gebaut, aber diese Entscheidung entspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen u.a. zu Aerosolen.

    Soll ich die Kinder zur Schule schicken, Recht auf Bildung, und mein eigenes Leben riskieren?
    Mit der halben Klasse rotierend war das Risiko auch da, aber kleiner und besser kontrollierbar.
    Aber die volle Schulöffnung?
    Unverantwortlich.

    Schade.
    Wir sind gut durch die Corona-Krise gekommen, bisher.
    Warum nicht zwei Wochen nach den Ferien erstmal abwarten?
    Unverständlich.

  • Herr Lorz spricht vom Tragen des Mund-Nasen-Schutzes außerhalb der Unterrichtsräume. Kennt er eigentlich seine eigenen Bestimmungen? Es gibt in Hessen keine Mund-Nasenschutz-Pflicht außerhalb der Unterrichtsräume, es gibt nur lasche "Empfehlungen". Ich kann auch das Gerede vom mutigen Schritt nicht mehr hören. Hessen macht es sich leicht - alles wie vor Corona und wenn es schief geht, sieht man weiter... Ein politisches Armutszeugnis. Kein Mut.

  • Endlich!
    Ich bin Mutter zweier Grundschüler und konnte schon die Schließung der Schulen über diesen langen Zeitraum nicht nachvollziehen!
    Digital-Unterricht in diesem Alter kann nicht im Mindesten das Aufwiegen, was ebenso wichtig ist für Kinder in diesem Alter : Das Lernen von emotionaler Intelligenz! Die kann man sich nur im Umgang mit anderen Menschen / Kindern aneignen.
    Mal abgesehen davon, dass mind. ein Elternteil anwesend sein müsste, weil man die Kinder nicht komplett alleine lassen kann. Und nicht jeder hat das Privileg Homeoffice machen zu können oder kann gar Hausmann/Hausfrau sein.
    Und an all die Kommentare, die es als zu gefährlich betrachten : Eine Ansteckung heißt nicht unbedingt schwer zu erkranken. Gerade bei Kindern ist diese Wahrscheinlichkeit sehr gering
    Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit Oma/ Opa oder anderen Risikopersonen. Dann sollen die sich halt schützen und sich entsprechend verhalten. Aber bitte nicht wieder Sippenhaft für alle

  • Was Herr Lorz dann ab dem 17. August wirklich umsetzen wird, bliebt entspannt abzuwarten. Bis dahin sind es noch knapp 7 Wochen. Und ehrlicherweise kann heute niemand absehen, wie sich die Coronalage bis dahin weiterentwickeln wird. Von einer durch Urlaubsrückkehrer ausgelösten 2. Welle bis zum weitestgehenden Rückgang des Virus ist noch alles offen. Die Öffnungen der letzten zwei Wochen und der nächsten sechs Wochen wirken nicht unmittelbar sondern zeitverzögert. Die Konzeptvorstellung von Herrn Lorz kann ich damit nur als politisch motvierte Absichtserklärung deuten, die bis zum 17. August höchstwahrscheinlich nochmal aufgrund "überraschender" Entwicklungen modifiziert wird.

  • Den Risikogruppe-Kindern Endgeräte zur Verfügung zu stellen, ist ja gut und schön - aber wie sollen die Schulen ohne WLAN und entsprechende Geräte den Unterricht aus dem Klassenzimmer übertragen?

  • Ich bin sauer. Und ja ich möchte, das mein Kind Bildung erhält.
    Aber ich habe Deutschland echt für kompetenter gehalten, was Infektionsschutz angeht.
    Und damit meine ich nicht nur das bloße Hände waschen...
    Immerhin geht es hier um Ärosol Übertragung.
    Bloß weil die Schulministerien zu reaktionär und unflexibel sind um digitalen Unterricht anbieten zu können, sollen Kinder dafür zahlen.
    Damit können sich die Minister hinter Plexiglasscheiben einen Speckgürtel am durchseuchten Kindern zu ihrem Schutz umbinden. Pfui.
    Wie kurzsichtig ist das???
    Wie soll ein Kind mündig erzogen werden, wenn ihm Dummheit aufgezwungen wird.

  • Absolut verantwortungslos! Die neuste Studie aus 41 Ländern hat gezeigt, wie groß der Einfluss der Schulen ist, da eine Schulschliessung den Wert R um 50 gesenkt hat. Die Schulen werden zum Treiber der Infektion. Wie lange sollen Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen?
    Nach zwei Wochen Kita Öffnung gab es bei uns schon den ersten Fall obwohl die Zahlen im Landkreis mehrere Tage auf Null waren. Kinder sind oft symptomlos und können unbemerkt ihre ganze Umgebung infizieren.
    Schule ist öffentlicher Raum, wieso ist dort weder Maskenpflicht noch Abstandsgebot?

  • Der Regelbetrieb wird nur aufgrund Ermangelung von Alternativen angesetzt. Das Land Hessen hat keinerlei flächendeckendes Bildungskonzept, welches moderne Pädagogik und Digitalisierung beinhaltet. Hier wurde seit Jahrzehnten geschlafen.

  • Wie sagten und sagen es immer mehr Experten und Virologen - wir müssen lernen, mit dem Virus umzugehen und zu leben.

    Richtig! Warum ist auch klar; auch dieses Virus mutiert munter vor sich hin und daher wird es auch mit Medikamten und Impfstoff keine 100ige Sicherheit dagegen geben (analog zur gerne genommenen Grippe, wo sich eh nicht viele gegen impfen lassen bisher und wo es auch schon immer einige schwere Verläufe mit Todesfolgen gab und geben wird).

    Wir werden alle auch nicht ewig in diesem eingeschränkten Modus und mit Mund/Nasen-Schutz unterwegs sein, das bröckelt eh schon gewaltig innerhalb der Bevölkerung und es kann auch kein Dauerzustand sein.

    Nach Covid 19 werden wir auch neue "Viren-Attacken" erleben und dann können gerne wieder manche über Gebühr in Panik verfallen, sich zu Hause einschließen und machen was sie für richtig halten.

    Aber allen das auch aufzubürden, ist kein Zustand, der sich lange hält und öfters wiederholen lässt.

    Gilt auch für die Schule

  • Gute Entscheidung! Endlich! Ich habe auch 2 Kinder und es muss ja mal weitergehen, wir werden mit dem Virus leben. Die Hygieneregeln werden ja weiterhin eingehalten! Herr Lorz macht seine Arbeit sehr gut...Danke!

  • Wer denkt an die Kinder, deren Eltern krank sind bzw. zur Risikogruppe gehören.
    In der Schule kein Abstand und nach 13.10 wieder mit Abstand....geht gar nicht.
    Erst einmal abwarten, was nach den Ferien passiert mit den Infektioszahlen.
    Eine Woche Schulpräsens und eine Woch Homeschooling wäre eine Alternative zunächst.

  • Mutig wäre es gewesen, einen vernünftigen Unterricht mit kleinen Gruppen, Abstands- und Hygieneregeln zu planen. Mut bedeutet nicht, eine Entscheidung zu treffen, eine Ansteckung von Kindern, Lehrern und Eltern in Kauf zu nehmen.
    Ich dachte eigentlich, dass wir alle dafür sorgen sollen, eine zweite Welle zu vermeiden. Schüler und Lehrer sollen jetzt dafür sorgen, dass sie doch kommt? Sie sollen keinen Abstand halten und keine Masken tragen.

  • Da Covid wohl nie mehr vollständig verschwinden wird, ebenso wie all die zahlreichen anderen Viren, welche uns quasi durch unser gesamtes Leben begleiten, stellt sich mir die Frage, wann denn der vermeintlich richtige Zeitpunkt zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs sein sollte. Gleiches gilt für die Rückkehr der "Normalität" insgesamt. Ich gehöre wohl zu den Privilegierten, welche während der gesamten Zeit praktisch normal und ohne Einschränkungen gearbeitet (technischer Außendienst) und auch gelebt haben.

  • Das ist für mich ein wichtiger und notwendiger Schritt. So kann es nicht weitergehen. Es wird nichts richtig gelernt und jeder Schreit wie belastend Homeschooling ist. Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und dementsprechend Vorkehrungen treffen. Des Weiteren gilt es aus der jetzigen Situation zu lernen und die dringend notwendige Digitalisierung der Schulen voran zu treiben. Das ewige Gejammer bringt uns nicht weiter!
    Seit doch froh über den nächsten Schritt zur Normalität und bringt euren Kindern bei sich hygienisch zu verhalten statt permanent zu nörgeln!
    Ja, es ist ein Risiko, aber es ist auch für viele ein wichtiger Gang zu einem vernünftigen Lernen. Gerade dies ist doch bei vielen viel zu kurz gekommen. Wieviel Zeit sollen die Kinder denn noch verlieren. Recht machen kann man es den ganzen Nörglern doch ohnehin nicht!

  • Da es durchaus auch sehr viele Schüler gibt, welche mit Homeschooling wunderbar zurecht kommen, wäre es schön, wenn in Zukunft generell Präsenzunterricht und Homeschooling parallel unterrichtet werden könnten. Das hätte den Vorteil, dass weniger Kinder (welche den Lehrer brauchen) in der Klasse wären und andere die selbstbestimmt lernen können, weniger Stress und Lautstärke ertragen müssten.

  • Es zeichnete sich ja bereits ab...
    ich frage mich, ob die zuständigen Politiker und Beamten bereit wären, sich stundenlang ohne Mundschutz mit einem Infizierten in einem Raum aufzuhalten. Denn dazu wird es früher oder später für einige der Schüler kommen....
    Es ist eine Art russisches Roulette. Wie ansteckend das Virus ist und wie leicht es über die Luft übertragen wird, ist mittlerweile bewiesen. Da hilft leider auch kein Händewaschen!
    In jedem Restaurant, in jedem Industriebetrieb wird mit Mundschutz gearbeitet. Viele Mitarbeiter arbeiten nach wie vor im Homeoffice.
    Der Grund, warum Schüler keinen weiteren Schutz benötigen, bleibt mir verborgen.

  • Ich halte aufgrund des hohen Ansteckungsrisikos davon nichts. Gerade nach Rückkehr aus den Ferien könnte das Infektionsrisiko sehr groß sein. Sinn würde es machen, erst einmal -14 Tage- mit Abstandsregeln zu unterrichten. Danach könnte zum Regelbetrieb zurückgekehrt werden, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Schüler, Lehrer und Familien werden einem unnötigen Risiko ausgesetzt! Einfach unglaublich!

  • Diese Entscheidung war vorauszusehen. Wenn es so easy ist, gehen wir doch ab morgen alle einfach wieder auf Partys und vor allem ohne Maske zur Arbeit, einkaufen und in den öffentlichen Nahverkehr. Wie bescheuert muss man eigentlich sein? Das schlimmste daran ist, ich als Elternteil kann gar nichts machen gegen solche hirnlosen Entscheidungen. Ich habe ein Kind das sich letztes Jahr erst in der Schule einen Virus eingefangen hat und niemanden von der Schule hat das interessiert. Und jetzt das , Einschlag ins Gesicht für jede Mutter. Mein Kind ist Risikogruppe und wir haben Risikogruppe im Haushalt leben. Ein ärztliches Attest bekomme ich trotzdem nicht nur gesagt, da kann ich nur hoffen und beten das nichts passiert und das aus dem Mund eines Arztes. Gibt es irgendwelche Eltern die ähnliche Erfahrungen haben und dagegen vorgehen wollen? Ich bin dabei, alleine erreicht man gar nichts hier.
    Ich bin einfach nur entsetzt wie hier meine Rechte als Mutter unter den Teppich gekehrt werden.

  • Die haben einfach keinen Plan, wie sie Schule so sonst gestalten sollen. Ein absolutes Armutszeugnis dieses Kultusministers. Peinlich, einfach nur peinlich. Wo sind denn seine tollen Konzepte? Von der Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften sprechen wir lieber garnicht erst. Sie dürfen sich ja testen lassen. Ganz toll Herr Lorz. Unfähigkeit heisst mit Vornamen Alexander.

  • Ich sehe das als unverantwortlich an. Aber was hat ein "0815-Bürger" schon zu melden. Darum schreibe ich hier nichts weiter dazu. Nur eines steht für mich fest. Ich werde meine Mund-Nase-Maske auch dort tragen, wo es von der Politik nicht zur Plicht gemacht ist. Ich werde die Maske tragen, sobald ich meine eigenen vier Wände verlasse. Auch wenn dies für noch weniger als fünf Minuten der Fall sein sollte.

  • Dies kommentiere ich dann doch gerne mit einem Zitat aus Ovids Metamorphosen:
    "Medio tutissimus ibis..."

    Für alle Nicht-Lateiner: "In der Mitte wirst du am sichersten gehen."
    Oder auch frei übersetzt: "Der Mittelweg ist der beste".

    Und Präsenzunterricht zählt hier sicher nicht zu diesem sicheren Mittelweg.

    Ein Papa aus Frankfurt.

    Ps. Meine Kinder und ich werden die Zeit des Homeschoolings sehr vermissen.

  • Endlich! Wie lange möchte man denn noch warten? 1 Jahr, 2 Jahre, oder unendlich viele Jahre?Wir müssen einfach lernen, dass das Virus ein Teil unseres Lebens geworden ist. Inzwischen habe ich auch kein Verständnis mehr für diejenigen, die immer noch den Weltuntergang vorhersehen. Unsere Welt ist voller Viren, Bakterien, Krankheiten und Gefahren. Und am Ende kann man es drehen und wenden wie man will, Todesursache Nummer 1 ist und war schon immer: Tod durch Versterben!

  • Gar nichts. Herr Lorz hat wohl die Übertragung durch Aerosole nicht verstanden. Und einige Kommentatoren wohl auch nicht. Kann ja bei Herrn Drosten nachsitzen!

  • Seit dem 16. März kein Unterricht, nur Aufgaben zu Hause lösen und hoffen das nach den Osterferien der Schulbetrieb aufgenommen wird - dies war nicht der Fall, weiter ging es ohne Plan und irgendwie will die verstaubte Bildungspolitik doch zurück zum altbekannten - dem Präsenzunterricht. Dabei verpassen wir erneut die Chance uns endlich digital aufzustellen und unsere Kinder wirklich via neuen Medien unterrichten zu lassen. Gott sei Dank wird der Unterricht dann nach den Sommerferien von einer Studie begleitet, damit wir Rückschlüsse (vielleicht für eine 2. Welle) ziehen können? Tut mir leid, aber das Recht auf Bildung bedeutet nicht das es nur in eine Richtung gehen muss. Es bedeutet auch, dass man neue Wege gehen muss, wenn dies erforderlich ist. Lieber Herr Lorz, dass ist es bereits seit Beginn der Pandemie! Wann genau denkt das HKM darüber auch nur ansatzweise nach, einen für Alle geltenden Lehrplan auf digitalen Medien zu erstellen, damit jeder dieselben Voraussetzungen hat?!!!

  • Die Schülerinnen und Schüler und die Lehrer werden ohne Abstandsregelungen und verpflichtenden Mund-Nasenschutz in die Schulen geschickt. Bei Klassengrößen von teilweise bis zu 30 Schülern halte ich das für unverantwortlich. Jeder Schüler oder Lehrer der erkranken kann, hat Zuhause Angehörige, die sich dann ebenfalls anstecken können. Die Mitarbeiter im Ministerium, die diese Regeln erlassen sitzen geschützt hinter Glas in ihren Einzelbüros....

  • Zynisch: Die Kinder und Lehrer*innen werden einer unnötigen Gefahr ausgesetzt, Lehrer*innen dürfen sich dann aber im Ernstfall kostenlos testen lassen. Wie großzügig. Man stelle sich einmal den Aufschrei vor, wenn man Krankenpfleger*innen ohne Handschuhe und Mundschutz arbeiten lässt, sie sich dann aber im Zweifelsfall kostenlos testen lassen dürfen.

  • Da unsere Kinder in die Grundschule jetzt schon als Versuchskaninchen gelten, kann es nach den Ferien nur besser werden.
    Hoffentlich stecken sich nicht zu viele Familien in den Sommerurlauben erneut an und bringen diese Krankheiten wieder mit in die Kitas und Schulen.
    Corona Test vor Beginn der Schule wären nicht nur für Lehrer sondern auch für Schüler erforderlich und hilfreich endlich diese Epidemie einzudämmen.

  • Endlich! Das ist die richtige Entscheidung. Wir müssen einfach lernen, mit dem Virus zu leben und nicht ständig davor Angst zu haben. Eine positive Einstellung schafft mehr, als eine negative und ängstliche Verhaltensweise. Merkwort: Hände waschen!

  • Statt die 14-tägige Testphase in den Grundschulen durchzuführen, hätte man ernstzunehmende digitale Konzepte umsetzen sollen. Den Lehrern und Lehrerinnen hätte ein Laptop ins Klassenzimmer gestellt werden sollen, damit das Hinzuschalten der Schüler schon hätte getestet werden können. Denkt auch mal jemand an die Kinder, die nicht gehen können!! Auch diese haben ein Recht auf Bildung und werden zwangsweise abgehängt. Das hätte mit dem Dazuschalten dieser Kinder ein Stück weit verhindert werden können.
    Meines Erachtens ist das wöchentliche Verschicken von Materialpaketen nicht der Bildungsstandart, der sich hoffentlich nicht bei uns etablieren wird".
    In Altenstadt gab es vor nicht allzulanger Zeit einen NPD Ortsvorsteher- nur von kurzer Dauer - Gott sei dank!. Er wurde nahezu einstimmig von allen Parteien gewählt. Als das Geschrei groß war, rechtfertigte sich ein CDUler mit der Antwort: ... außerdem konnte er E-Mails verschicken". Eine Antwort , die zu unserem Schulsystem passt!

  • Ich halte davon GAR nichts, obwohl ich selbst alleinerziehend mit einem Grundschulkind (6) und berufstätig (35h) bin. Wie will Herr Lorz denn jetzt schon wissen, wie die Infektionszahlen nach den Ferien sein werden? Ich frage mich echt, wer in der "KONZEPTgruppe" gesessen hat. Sehr viele Familien werden in den Urlaub fahren (es sei ihnen allen wirklich von Herzen gegönnt) u.keiner weiss, ob sich evtl. jemand angestecken wird.
    Ich würde es für viel verantwortungsbewusster halten, wenn die ersten 4 Wochen nach Schulbeginn in halbierten Klassen (aller Stufen) Unterricht stattfinden würde, um zu sehen, ob und wie sich die Infektionszahlen ändern.
    Und wie soll man den Kindern / Jugendlichen LOGISCH erklären, dass sie nur während des Unterrichtes keine Masken tragen müssen und danach auf dem Weg ins nächste Zimmer, zum WC, in der Pause, Schulhof etc. sollen sie die dann aufsetzen. Wieviele Masken sollen denn die Kinder mit in die Schule bringen?
    Für mich ist das KEIN Konzept!

  • Unglaublich, wie viele unwissende hier plötzlich Fachleute für Pandemie und schlimme Krankheiten sind! Wie lange sollen die Kinder zuhause bleiben, noch 3 Jahre?

    Es steht doch im Text, wer das entschieden hat - Fachgremien aus allen Richtungen!

    Wer schreibt hier überhaupt ins Forum, reiche Menschen, die auf nichts angewiesen sind?

    Fragt mal die Eltern mit 2-3 kleinen Kindern, die nebenbei noch zuhause arbeiten müssen. Kopfschütteln habe ich für die , die hier unten schon schreiben können, nicht die, die es noch lernen müssen , und zwar zeitnah! Danke

  • Die Geschäftsleitung von Tönnies wird, wenn ich es richtig in den Nachrichten verfolgt habe, wegen fahrlässiger Körperverletzung verklagt.

    Dürfen Eltern dann auch die Entscheider für diesen Feldversuch am lebenden Objekt auf fahrlässige Körperverletzung verklagen?

    Und noch eine Frage: Wird sich das Kultuisministerium um die SchülerInnen kümmern, deren Eltern durch Ihre Schulkinder angesteckt werden, wenn diese dann im Krankenhaus sind?

  • Endlich können im August die Kinder die Schule wieder besuchen. Die Kinder zu Hause haben keine Motivation mehr zum Lernen. Es ist einfach nur schlimm. Die Kinder wollen in die Schule und dürfen dies jedoch nicht. Den Kindern fehlen die sozialen Kontakte, die sie über viele Wochen doch sehr einschränken mussten. Wenn die Flugzeuge wieder fliegen dürfen, sollten die Kinder auch wieder die Schule besuchen dürfen. Alles andere wäre nicht mehr glaubwürdig.

  • Bis nach den Sommerferien ist noch lange hin. Wer weiss, was bis dahin alles passiert! Wenn die Urlauber aus dem Ausland zurück kommen und man hier wochenlang, dicht an dicht, an den deutschen Stränden liegt. Abwarten!

  • Nach dem Motto "Augen zu und durch" wird hier gegen jede Vernunft zum Alltag zurück gekehrt?! Abstand, Abstand, Abstand, so lautet doch die Regel der Vernunft. Nun soll meine Tochter mit 29 Mitschülern und Lehrer ohne Abstand und MNS angstfrei und unbesorgt lernen können? Was wird im Herbst daraus resultieren? Ohne ausreichende Belüftung! Das ist kein verantwortungsvolles Konzept, um einer Pandemie entgegen zu steuern! Maßlos enttäuscht...

  • Abwarten und Tee trinken....
    In 6 1/2 Wochen kann leider soviel passieren.
    Ich glaube das erst am 17.8.20 wenn die Ferien vorbei sind!

  • Ich bin schockiert über eine solche Entscheidung. Ich bin kein Virologe und kann das Infektions- und Ansteckungsrisiko generell nicht beurteilen, aber lt. diversen Studien gibt es für die Altersgruppen 10 bis 19 Jahre keine signifikaten Unterschied bei Übertragung und Ansteckungsrisiko im Vergleich zu Erwachsenen. Wie kann man unter diesen Voraussetzungen für eine ganze Bevölkerungsgruppe entscheiden das Abstandsgebot und Mund-Nasenschutz nicht nötig sind? Dann wären sie für den Rest auch nicht nötig.

    Haben Familien und Kinder so wenig Lobby das man Sie als Versuchskanninchen einfach nutzen kann? Warum sind Kinder-, Jugendliche und Ihre Familien weniger schützenswert als der Rest der Bevölkerung?

    Auch finde ich die Erfahrungswerte von einer Woche Unterricht an Grundschulen etwas dürftig um jetzt bereits eine solche Entscheidung zu treffen. Im Durchschnitt dauert es doch von der Ansteckung bis zu ersten Symptomen 5 Tage. Man kann jetzt noch nicht sagen ob es funktioniert hat.

  • Sehr gut, ich freue mich sehr für die Kinder, dass dann endlich Normalität einkehrt. Nasen/Mundschutz müsste meiner Meinung zwar auch nicht mehr sein.....ist aber das kleinste Übel.

  • Eine Alternative mit Abstandsregel: Halbierung von Klassen und Lerngruppen, ebendas Halbierung der Stundentafel , der eine teil hat Montag , Mittwoch und Freitag früh Unterricht, der andere Teil am Dienstag, Donnerstag und Freitag spät, derselbe Lehrer unterrichtet natürlich beide Teilgruppen, die Hausaufgaben werden entsprechend mehr. Aus diesem Konzept ist jederzeit ein Wechsel in den Regelbetrieb möglich und Schulen können verlässlich planen.

  • Dass die Schulen nach den Ferien in den Regelbetrieb zurückkehren finde ich gut und richtig.

    Das Argument, dass nach den vielen Reisen in den Sommerferien, das Infektionsrisiko wieder steigen könnte, verstehe ich. Aber wieso ist das Recht auf Urlaubsreisen wichtiger als das Recht unserer Kinder auf Bildung und ihre gewohnten Lebens- und Erlebnisräume? Schule dient nicht nur dem puren Faktenerwerb, sondern auch dem Erwerb von sozialen Fähigkeiten und bereitet so auf das Leben als Erwachsener vor.

    Was ich zunehmend nicht mehr verstehe ist der Anspruch auf ein virenfreies Leben, auf Kosten der anderen. In D starben im Jahr 2018 rund 350.000 an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Selbstregulierbare Risikofaktoren sind Übergewicht, Rauchen und schlechte Ernährung. MIT Corona starben bis heute in D knapp 200.000, meist mit entsprechender Vorerkrankung. (Auf die Todesursachenstatistik 2020 bin ich eh schon gespannt.)

    Also lasst den Kindern ihre Schule und sorgt selbst für eure Gesundheit.

  • Regelbetrieb nur unter weiterer Einhaltung der Hygiene-Regeln. Dies Vorleben und ohne Egoismus bringt uns ALLE weiter, desto schneller können wir dann wieder den gewohnten Regelbetrieb wieder erreichen.

  • Ich bin fassungslos. Meine Tochter durfte, obwohl sie zur Riskogruppe gehört, in den letzten Wochen an den Präsenstage in die Schule und wir sind dankbar, wie gut unsere Schule ihr Hygienekonzept umsetzt. Das ist jetzt alles vorbei. Ab dem Sommer nimmt man jetzt meiner Tochter die Möglichkeit in die Schule zu gehen, weil man unverantwortlicherweise - und das ist nicht mutig! - die Regeln, die für alle in der Pandemie-Zeit gelten (Masken, Abstand) ohne Not aufhebt. Ich bin gespannt, wie die Schule jetzt den Unterricht für meine Tochter streamen will,die technische Ausrüstung dafür hat die Schule nciht. Und was ist, wenn ein Eltern diesen STream aus Datenschutzgründen ablehnt? Dann wäre auch das nicht mehr möglich. Ich wünsche mir ein Schulrecht für meine Tochter, unter angemessenen Hygienebedingungen!

  • Leider war es zu erwarten, dass wir die Zeit nicht nutzen um was zu ändern, sondern hoffen das alles wieder normal weiter laufen kann. Es ist typisch für den aktuellen Zustand unseres Schulsystem das man sich mehr mit sich selbst beschäftigt als mit der Zukunft.

  • Sehr gut, prima Entscheidung. Es muss auch für die alle Kinder/Jugendlichen endlich "normal" weitergehen.

  • Was werden wohl Herr Söder und der baden-württembergische Ministerpräsident dazu sagen?

  • Es zeigt weiter kein Konzept hinter zu stehen. Nasemundschutzmaske und Abstand SIND mit den anderen Maßnahmen NOTWENDIG, vielleicht soll den Minister mehr von WHO darüber lesen.

  • Besonders für die neuen Erstklässler eine gute Entscheidung, hier ist Homeschooling nur schwer machbar.
    Bleibt die Frage offen, wie die Einschulung abläuft. Trotz eines entwickelten Konzeptes auf der Seite des Kultusministeriums gibt es viele Schulen, die einfach hart alles absagen. Klar ist das alles mit größerem Aufwand verbunden, aber die Kinder haben es verdient

  • Anstatt die Klassen dauerhaft zu halbieren und ein vernünftiges Konzept aus 1 Woche Präsenzunterricht und 1 Woche Online-Unterricht zu entwickeln, werden nach den Sommerferien alle Kinder wieder in überfüllte Schulklassen geschickt. Schade! Eine große Chance zur dauerhaften Etablierung von Online-Unterricht inkl. Projektarbeit wird damit vertan.

  • Wahrscheinlich muss es so weitergehen nach den Ferien. Aber wenn die Umsetzung des Hygienekonzepts der einzige Schutzwall ist, dann viel Glück allen Beteiligten.
    Aussage vom Chef der Reinigungsfirma an unserer Schule: Nach dem Unterricht die Tische (noch nicht einmal die Stühle) mit normalem Glasreiniger abwischen, reicht.
    Dolles Konzept von oben, aber wie es die Stellen darunter umsetzen, ist deren Problem und keine von deren Unzulänglichkeiten in der Umsetzung kann man dem Minister anlasten. Politischer Bananenrepublikismus at its finest.
    Seit Monaten wird uns gepredigt: Abstand, Händewaschen und Maske sind das wichtigste. Aber in den Klassenräumen gelten wohl andere Regeln.
    Das einzige, was Lorz wahrscheinlich selbst um die Ohren fliegt, ist seine Idee, für per Attest fehlende Schüler den Unterricht live nach Hause zu übertragen. Datenschutzrestlich fragwürdig. Und Woher kommt die Bandbreite oder wie an unserer Schule überhaupt der Internetzugang für einen Livestream?

  • Es sollte nicht vergessen werden, dass die Lehrerschaft bei Bedarf getestet werden und die Schulen auch FFP2 Masken bei den Schulämtern für die Lehrerschaft bestellen können. Das ist für die LehrerInnen wirklich gut und toll, aber warum denn bitte nicht auch für die Kinder? Als ein Elternteil eines Grundschülers habe ich da wenig Verständnis. Vielmehr wird der Eindruck bei mir hinterlassen, dass Kinder als Versuchskaninchen in Hessen genutzt wird. Und die zwei Wochen Schulöffnung vor dem Ferien bringt zwar Entlastung, aber auch die Gefahr, dass in den Ferien die Kinder ggf. Symptome zeigen.

  • Wenn ich die Kommentare hier so lese.... Es haben Demonstrationen stattgefunden ohne Ende ,mit weit mehr als 500 Schüler die es in den Schulen gibt, auf den Demos wurde auch kein Abstand gehalten. Und was ist passiert nichts....Denken die Kritiker auch mal bitte daran wenn die Schulen nicht komplett öffnen dass da viele Arbeitsplätze dran hängen? Von den Putzfrauen Cafeteria Angestellte, Lehrer und so weiter? Welche Kinder lernen schon regelmäßig zu Hause digital und das freiwillig? Und genau wie hier jemand geschrieben hat, sie treffen sich privat in Gruppen und halten keinen Abstand, jeder See ist an den Wochenenden voll in den verschiedenen Städten. Kinderspielplätze überfüllt das ist alles nun mal Fakt. Wir sollten zu dem normalen Leben wieder übergehen..

  • Ich finde es gut, dass die Kinder wieder in die Schulen können. Dennoch hätte ich mit etwas mehr Vorsicht gestartet, gerade nach der sommerlichen Reisezeit
    .
    Die Infektionszahlen sind niedrig, dass ist sehr gut, dennoch wäre ein Start nach der Reisezeit mit etwas mehr Besonnenheit auch ein Weg gewesen. Bisher hatte unser Kind nur 1 Mal in der Woche Präsenzunterricht. Vielleicht ein Mix aus mehr Präsenzunterricht mit weiterhin Abstandsregeln und weniger Home Schooling. Das ist nur meine persönliche Meinung und mir ist bewusst, dass viele es sich anders wünschen. Wir Familien müssen es eh nehmen, wie es kommt. Ich hoffe sehr, dass unseren Kindern ein weiterer völliger Schulausfall erspart bleiben wird.

  • Ich finde es gut. Meine Tochter wechselt in die Oberstufe. Die Kids sind sowieso den ganzen Tag unterwegs. Wenn's jetzt Ferien gibt treffen sie sich im Schwimmbad, Park, privat... Ob da immer der Abstand eingehalten wird wage ich zu bezweifeln.

  • Das ist so unfassbar dumm. Die Abstandsregel und die Maskenpflicht dürften in den weiterführenden Schulen erst dann aufgehoben werden, wenn das generell und überall gilt. Aber soweit geht dann der Mut doch nicht, denn dann wären die Damen und Herren ja direkt selbst betroffen und nicht nur die Schüler und die Lehrer.

    Das ist nichts weiter als ein großer Feldversuch auf Kosten der Kinder und der Lehrer. Wo bitteschön ist das Problem, wenigstens eine Maskenpflicht im Unterricht zu verlangen?

    Warum werden die eindrücklichen Warnungen von den Epidemiologen und Virologen nicht ernst genommen? Stattdessen orientiert man sich ausschließlich an dieser zweifelhaften Studie aus BaWü. Warum?

    Solange niemand weiß, was eine Infektion bei Kindern und Jugendlichen anrichtet, sollte doch weiterhin die größtmögliche Vorsicht geboten sein. Ich bin echt erschüttert, wie man so unverantwortlich handeln kann.

  • Überall trägt man Mundschutz und muss Abstand halten.
    Auf einmal wird das in der Schule aufgehoben. Die Schüler sitzen dicht an dicht ohne Schutz nebeneinander.
    Das die Schule wieder normal laufen muss ist wichtig, aber dann bitte mit Mundschutzpflicht jn der Klasse, so kann man das Infeketionsgeschehen eindämmen.

  • Schnellschuß zur Besänftigung der lauten Uneinsichtigen

    "Die Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen könnten, sollten dann digital ins Klassenzimmer dazu geschaltet werden."

    --Das möchte ich gerne sehen!

    Wer hat indessen angewiesen, dass wir den Empfehlungen von Drosten und Co. kein Interesse mehr schenken.

    Wie kann in Mitten der 14 Tage Testlauf die Entscheidung schon fallen? Die 14 Tage Latenz sind ja gar nicht berücksichtigt.

    Wie kann (siehe Strandgeschehen) eine mögliche Urlaubsproblematik (erhöhte Infektionszahlen bei Rückkehrern) außer Acht gelassen werden?

    Wo sind die Handlungsempfehlungen für 2. Welle?
    Wo ist der digitale Ausbau und die Schulung der Lehrer*innen als Ausweichmöglichkeit?

    Testung der SuS?

    Wo sind Alternativangebote? Schule im Freien, Nachmittagsunterricht in halben Klassen freiwillig, Onlineunterricht, ...

    Und dennoch, der Jubel wird groß sein. All-Inclusive könnte dieses Jahr eine besondere Bedeutung bekommen.

  • Das wird nicht lange gut gehen! Was fehlt, ist ein Alternativkonzept, das von den Schulen frühzeitig geplant und dann bei bedarf sofort umgesetzt werden kann. Schade - ich hätte deutlich mehr erwartet!

  • Lehrerinnen und Lehrern abzuverlangen, ohne Maske zu unterrichten bzw. sich auf oft mehr als 20 Kinder pro Lerngruppe einzulassen und ohne Masken-Schutz einzelnen oder Kleingruppen Dinge zu erklären etc. halte ich für völlig unangemessen. Wenn schon Risiko Öffnung, dann mit so viel Sicherheit wie nötig, also mit Maske / Plexiglasscheibe / Spuckschutz.

  • Dafür gibt es keine Worte mehr. Hessische Politiker denken anscheinend noch nicht einmal an Alternativen, wie es sie in anderen Ländern angedacht werden - Längere Unterrichtszeiten, flächendeckende Versorgung mit Laptops für digitalen Unterricht. So langsam kann ich verstehen, warum Manschen aus Frust AfD wählen - mit diesen Politikern ist nichts mehr anzufangen. Versager, Nichtskönner, Idioten - das trifft leider alles zu

  • Ganz schön wagemutig. Kinder sollten keine Testpersonen sein.

  • Ich finde es toll, dass wir endlich wieder zu einem Stück mehr Normalität zurückkehren. Diejenigen, die einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind, bekommen ein Attest und dürfen dem Unterricht fernbleiben und alle anderen gehen wieder wie gewohnt in einen geregelten Tagesablauf über. Danke Herr Lorz. :-)

  • Meine Tochter wird im August eingeschult. Mich würde sehr interessieren, wie die Einschulungen ablaufen sollen.

    Bisher haben wir noch keine Info von der Schule.

    :-(

  • Es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben. Jetzt fallen wir wieder zurück in die digitale Steinzeit. Warum nicht eine Kombination aus digital und Präsenzunterricht? Gerade wenn im Herbst alle mit einer 2. Welle rechnen finde ich es nicht nötig den Kindern und Familien dieses Risiko zuzumuten. Aktuell kommen die Kinder aus der Situation das Sie sich zu Hause aufgehalten haben. Nach den Sommerferien, wenn fröhlich in Deutschland und Europa gereist wurde sieht das ganz anders aus. Außerdem finde ich es echt ziemlich schwierig dem Kind zu erklären, das es in der Schule keine Abstandsregeln mehr gibt, in der "realen" Welt aber schon.

  • Chance vertan: Diese Entscheidung ist nicht mutig, sondern riskant. Mutig und klug wäre gewesen, das Prinzip der festen Kleingruppen konsequent weiterzuentwickeln. In Kombination mit Online-Unterricht und dem eigenständigen Lernen zu Hause hätte hier eine echte Chance für modernen Unterricht gelegen.

  • Ich finde die Entscheidung gut.Die Kinder müssen zurück in die Schule, Homeschooling ist nichts auf Dauer.

  • Kinder und Jugendliche sind auch ohne Schule unterwegs und treffen sich, ohne den nötigen Abstand zu halten. Ob sich durch Schulbesuch das Risiko erhöht, kann doch ohnehin keiner sagen.

  • Super!
    Selbst mein Sohn (16, dann 10. Klasse Realschule) ist froh darüber!

  • Mich würde interessieren ob die cafeterien in den Schulen wieder öffnen dürfen in Hessen und wenn ja unter welchen Auflagen? Meine Arbeitsstelle hängt davon ab.

  • "Lehrer könnten sich bei Bedarf kostenlos auf das Coronavirus testen lassen"

    Wie läuft das ab? Persönlicher Mehraufwand für die Lehrer, außerhalb der Arbeitszeit ein Labor aufzusuchen? Werden Kosten erstattet oder fallen sie gar nicht an?
    Warum werden Lehrer nicht standardmäßig für einen Zeitraum X alle 14 Tage getestet, ähnlich wie das bei Pflegepersonal ist oder wünschenswert wäre?

    "Die gängigen Hygieneregeln [...] bestehen selbstverständlich fort", betonte der Minister.

    Augenwischerei. Angemessener Abstand ist in kaum einer Schule einzuhalten, Vermeidung körperlicher Kontakte insbesondere in der Grundschule kaum einzuhalten, was soll der Mund-Nasen-Schutz außerhalb des Unterrichts bringen, wenn man vorher Stunden gemeinsam in einem geschlossenen Raum verbracht hat?

    "Aufgrund der positiven Rückmeldungen..." Wirklich? Ich kenne nur kritische Stimmen. Insbesondere bzgl. des WIE, nicht des OB.

  • Na dann freue ich mich schon auf die Sommerferien. Wie soll man denn jetzt noch erwarten, dass irgendjemand sich an irgendwelche Regeln hält, wenn bereits jetzt feststeht, dass Schulgewusel nicht gefaehrlich ist?
    Nicht zu Ende gedacht!

  • Ein gewagtes Spiel, aber was ist die Alternative? Es gibt wohl keine...