Ein Asylbewerber, der wegen drohender Abschiebung ins Kirchenasyl geht, verübt keinen Rechtsbruch und hat in der Zeit Anspruch auf Sozialhilfeleistungen.

Das entschied das Landessozialgericht in Darmstadt im Fall eines Äthiopiers, wie es am Montag bekannt gab. Es entschied gegen die Stadt Frankfurt. Kirchenasyl sei anerkannt, der Aufenthalt dort bekannt und kein Untertauchen.