Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben am Freitag die Erschließungsarbeiten auf dem Frankfurter Rebstockgelände für eines der größten Wohnbauprojekte in der Stadt begonnen. Ursprünglich sollten auf dem Areal Büros entstehen.

"Dieses Grundstück lag über 20 Jahre brach, jetzt erschließen wir es vor allem für den Bau von dringend benötigten, bezahlbaren Wohnungen", sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag.

Auf dem rund 55.000 Quadratmeter großen Areal sollen bis zu 1.000 Wohnungen gebaut werden. Rund 30 Prozent von ihnen werden nach Angaben der Stadt öffentlich gefördert. Es werde sichergestellt, dass in dem neuen Viertel Menschen aller Einkommensgruppen leben könnte, sagte Feldmann. Ursprünglich sollten auf dem Gelände Büroflächen entstehen.