Surfen auf einer stehenden Welle in der Lahn vor den Toren Gießens - das ist einer Studie zufolge prinzipiell machbar.

Denkbar wäre sogar, nicht nur eine künstliche Woge zu erzeugen, sondern gleichzeitig auch mittels einer Wasserkraftanlage Energie. Das ist das erste Fazit der Machbarkeitsstudie, die am Montag vorgestellt wurde. "Aus meiner Sicht ist das ein sehr erfreuliches Zwischenergebnis, denn es zeigt, es ist grundsätzlich machbar und machbar auch ohne zusätzlichen Energieaufwand", sagte Bürgermeister Peter Neidel (CDU).

Zuvor hatte der Wasserbau-Experte Markus Aufleger von der Universität Innsbruck seine Untersuchungsergebnisse vorgestellt und betont, dass die Woge ohne zusätzliche Pumpe erzeugt werden könne. Die Flusswelle könnte demnach an der angedachten Stelle elf Meter breit werden. Allerdings: Die möglichen Kosten sind noch unklar.