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Audioseite Positive Abitur-Bilanz in Hessen

Schüler und Schülerinnen in einem Klassenzimmer

Auch wenn Lernen unter Pandemiebedingungen nicht einfach war, haben Hessens Abiturientinnen und Abiturienten den besten Notenschnitt seit vielen Jahren geschafft.

2,25 ist die Durchschnittsnote, die Hessens Abiturientinnen und Abiturienten dieses Jahr erzielt haben. Das ist nicht nur besser als vergangenes Jahr (2,33), sondern der beste Schnitt seit Einführung des Zentralabiturs vor 14 Jahren - und das trotz Corona.

Diese Bilanz hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) jetzt gezogen. "In einer solchen Situation eine Abschlussprüfung schreiben zu müssen, ist wahrlich eine besondere Herausforderung, die der Jahrgang 2020/21 toll gemeistert hat", würdigte er die Leistung der Schülerinnen und Schüler: "Denn trotz Corona haben wir in Hessen beim Anspruch und Niveau keine Abstriche gemacht."

Mehr als 96 Prozent haben bestanden

Abschlussklassen durften in Hessen trotz Pandemie über weite Strecken im Präsenzunterricht bleiben. Im Nachhinein zeige sich, dass diese Entscheidung richtig gewesen sei, sagte Lorz.

Seit 2007 gibt es das Zentralabitur in Hessen - noch nie hat es ein Jahrgang so gut abgeschlossen wie dieser. 19.640 Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr an den Abiturprüfungen teil. Das waren gut 3.000 weniger als im Vorjahr, weil an einigen Gymnarien von G8 wieder auf G9 umgestellt worden war. Insgesamt 18.978 Prüflinge haben nach Angaben des Ministeriums das Abitur bestanden, was einer Quote von 96,6 Prozent entspricht. 799 Abiturientinnen und Abiturienten (4,2 Prozent) erreichten die Traumnote 1,0. 2020 waren es nur 2,9 Prozent.

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