Bei der staatlichen Meldestelle «Hessen gegen Hetze» sind mittlerweile rund 3.000 Meldungen eingegangen.

Etwa 800 Vorgänge seien dabei an die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt weitergeleitet worden, teilte Innenminister Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. In 536 Fällen habe die ZIT ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Angaben beziehen sich nach Angaben des Innenministeriums auf einen Zeitraum bis zum Mai des laufenden Jahres.

Die staatliche Meldestelle im Kampf gegen Hetze und Hass im Internet ist Anfang 2020 an den Start gegangen. Die Bevölkerung kann sich mit Texten oder Fotos aus dem Netz an die Experten zur Prüfung wenden.