Enttäuschung bei Clara von Glasow (r.) und den anderen Klimaaktivisten

Nach der Absage des UN-Klimagipfels in Chile ist die Enttäuschung auf dem nach Südamerika fahrenden Segelschiff groß. Die Wiesbadener Studentin Clara von Glasow ist mit an Bord und wollte auf der Konferenz Anfang Dezember sprechen.

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"Alle an Bord sind ziemlich schockiert von der Nachricht", sagte Clara von Glasow am Mittwoch. Chile hatte wegen der schweren Proteste im Land die Ausrichtung der Weltklimakonferenz im Dezember und des Asien-Pazifik-Gipfels im November abgesagt. Der Klimagipfel sollte von 2. bis 13. Dezember in der chilenischen Hauptstadt Santiago stattfinden.

Auf dem Gipfel wollte von Glasow zusammen mit 33 anderen jungen Klimaaktivisten sprechen und Lösungen für eine neue, möglichst ressourcenschonende und mit geringem CO2-Ausstoß verbundene Art des Reisens entwerfen. Für hessenschau.de berichtete sie von ihrer Segelreise nach Südamerika.

Weiter Kurs auf Südamerika

Trotz der Gipfel-Absage in Chile nimmt das Segelschiff weiter Kurs auf Südamerika. Eine Fahrt zum neuen Gipfelort Madrid wurde verworfen. Das Schiff wäre nicht rechtzeitig in der spanischen Hauptstadt angekommen. So wird die Regina Maris am Montag, dem 11. November im brasilianischen Belem erwartet. Geplant ist, dass die Organisatoren der Reise eine Delegation nach Madrid schicken, um dort die Ideen der Klimaaktivisten zu präsentieren, die auf dem Segelschiff entworfen wurden.