Wer sich dem Wehrdienst in Syrien durch Flucht ins Ausland entzieht, hat keinen Anspruch auf Anerkennung als Flüchtling.

Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof am Montag entschieden. Ein 26-Jähriger hatte gegen die Ablehnung seines Asylantrags geklagt. Wer sich dem Wehrdienst entziehe, werde in Syrien nicht bestraft, sondern üblicherweise direkt eingezogen, so der VGH.