Karte mit dem Fundort der Bombe und einem Radius vpon ca. 500m.

Der Kampfmittelräumdienst hat eine Weltkriegsbombe in Hanau entschärft. Der 250-Kilo-Sprengkörper war auf dem Pioneer-Kasernengelände gefunden worden, rund 1.000 Anwohner mussten zwischenzeitlich ihre Wohnungen verlassen.

Videobeitrag

Video

zum Video Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

hs300720
Ende des Videobeitrags

Die Weltkriegsbombe in Hanau ist erfolgreich entschärft worden. Gegen 12.25 Uhr vermeldete die Feuerwehr, dass alles reibungslos abgelaufen sei. Damit war der Kampfmittelräumdienst sogar schneller als geplant: Ursprünglich sollte die Aktion erst gegen 13 Uhr abgeschlossen sein. Die Straßensperrungen werden nach und nach wieder aufgehoben, auch der Bahnverkehr läuft wieder.

#Entschärfung ist beendet. #Aschaffenburger Straße bleibt noch gesperrt, wegen #Abbaumaßnahmen .

[zum Tweet]

+++BEENDET+++ Die #Weltkriegsbombe in #Hanau - #Wolfgang ist entschärft. Die Strecke Hanau - #Fulda ist wieder für den Zugverkehr freigegeben. Unsere #Fernverkehrszüge verkehren wieder auf dem gewohnten Weg. Gute Fahrt. https://t.co/VZh0YBJp7A

[zum Tweet]

Zuvor hatte der Kampfmittelräumdienst noch überprüft, ob die 250-Kilo-Bombe eventuell gesprengt werden muss. Es blieb aber bei einer Entschärfung.

Rund 1.000 Menschen betroffen

Auf dem Pioneer-Kasernengelände wurde bei Bauarbeiten erneut eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Zuletzt war Ende Juni eine Fliegerbombe auf dem Gelände gefunden worden.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Weltkriegsbombe in Hanau entschärft

Ehemalige US-Kaserne Pioneer in Hanau
Ende des Audiobeitrags

Rund 1.000 Menschen mussten am Donnerstag ab 10 Uhr ihre Wohnungen verlassen. In einem Radius von 500 Metern rund um den Fundort war eine Sicherheitszone eingerichtet worden.

Die Aschaffenburger Straße und die B43a waren für die Zeit der Evakuierung und Entschärfung gesperrt. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke Frankfurt-Fulda ruhte. Im Bürgerhaus-Wolfgang hatte die Stadt eine Notunterkunft eingerichtet.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 30.07.2020, 19.30 Uhr