Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht ist 2020 in Hessen leicht gesunken.

21.790 dieser Verfahren wurden registriert, wie Justizministerin Kühne-Hörmann (CDU) auf eine Kleine Anfrage der Linke-Fraktion mitteilte. Das sind 459 weniger als im Jahr zuvor. Ein Sprecher sprach von normaler Schwankung.

Die Zahl der geplanten Abschiebungen aus Hessen hatte sich wegen der Corona-Pandemie zuletzt verringert. Grund waren nach Angaben des Innenministeriums die stark reduzierten Rückführungsmöglichkeiten in die Herkunfts- oder Drittländer wegen der Corona-Lage vor Ort.