Ihre Kommentare Sollte der Wechselunterricht zum Standard an hessischen Schulen werden?

121 Kommentare

  • Es ist eine Schande, wie das Kultusministerium, Herr Lorz, aber auch das Stadtschulamt in Frankfurt mit der Situation in den Schulen umgeht. Nur weil sie selbst nichts unternehmen, müssen die Schüler, Lehrer und Schüler auf Wechselunterricht verzichten. Der Wechsel ist schon längst notwendig!
    Aber nicht nur das. Unsere Klasse hat nach der Genehmigung einen Luftfilter selbst bezahlt und angeschafft als zusätzliche Maßnahme zum regelmäßigen Stoßlüften und Maske im Unterricht tragen.
    Jetzt der Hammer. Nach 14 Tagen Nutzung wurde es untersagt, weil das Frankfurter Schulamt den Direktor für technische Defekte etc. in Haftung nimmt.
    Armes Deutschland.

  • In allen Bereichen muss man sich mit Distanz auseinandersetzen - nur in Schulen und anderen sozialen Bereichen nicht.
    Ich bin Lehrerin und bin komplett ungeschützt- so fühlt es sich an.Scheiben fehlen, vor mir sitzen Schüler, die sobald es klingelt ihre Masken abziehen, durchatmen und ins Brot beißen und ich sitze am selben Tisch. Das Fenster direkt neben mir war bisher immer geöffnet, genau wie die Tür links von mir- ich sitze permanent im Zug und jetzt ist es einfach zu kalt. Genauso geht es meinen Schülern, die in Jacken u. Handschuhen vor mir sitzen und im Klassensatz Decken besorgt haben, um einigermaßen der Kälte standzuhalten. Normal ist das nicht. Ich bin für Wechselunterricht, auch wenn dies Mehrarbeit bedeutet, wie mit meinem LK - jede Stunde verfasse ich ein Protokoll, damit die Homeschooler weiterhin gut mitarbeiten können. Es gibt Live-Schalten aus dem Klassenzimmern, Aufgaben werden eingeschickt, aber das ist der einzige Weg, um Corona in den Griff zu bekommen.

  • Ja definitiv. Die Infektionszahlen sind derzeit viel zu hoch. Es ist eine enorme Gesundheitsgefährdung, die Kinder ohne Einhaltung des vom RKI empfohlenen Mindestabstands in den Unterricht zu schicken. Es wäre die einzige vernünftige Lösung die Kinder jetzt bis ins Frühjahr in den Wechselunterricht zu schicken, bis sich die Zahlen wieder auf dem InzidenzWert von max 50 befindet. Ich hoffe immer noch das die Politik irgendwann vernünftig reagiert. Die neuen Beschlüsse sind ein Schlag ins Gesicht für jede Mutter und jeden Schüler und jeden Lehrer.

  • Ja weschelunterricht ist beste strategy im diese situation .ich habe drei kinder, und sehr angst wegen corona

  • Seit Wochen, ja seit Monaten, werden die Inzidenzwerte so gebogen, dass die Schulen nicht in den Wechselbetrieb umschalten müssen.

    Das RKI mit einer Empfehlung zum Wechselbetrieb ab 50 muss man ja auch nicht beachten.

    Seitens des HKM macht man sich die Welt "widde widde wie sie mir gefällt."

    Es ist einfach nur unfassbar, wie mit der Gesundheit von SchülerInnen und LehrerInnen umgegangen wird.

    Herr Lorz: gehen sie mal eine Woche in den Unterricht an einer Brennpunktschule und kommen sie raus aus Ihrer Videoschalte mit den anderen Ministern, in das wahre Leben an der Basis. Da würde Ihnen aber ganz schnell klar werden, dass sich der Flieger namens Schule gerade in einem steilen Sinkflug befindet.

    Ach so ... die Erde ist ja eine Scheibe und das Virus kann lesen und bleibt aus den Schulen draußen.

    Hoffentlich merken sich die Wähler dies gut für die nächste Wahl!

    Aus den Reihen der LehrerInnen ist wohl kaum mit Stimmen zu rechnen - bei der tollen Fürsorgepflicht des Dienstherren.

  • Unglaublich, was vor allem Kindern, der Zukunft dieses Landes! und auch deren Eltern und Großeltern sowie uns Lehrern zugemutet wird. Präsenzunterricht auf Teufel komm raus!
    Vielleicht sollen wir uns ja dazu besser mit unseren Klassen in die großen Kaufhäuser begeben. Da gibt es pro Kind dann 20m2 . Das ist mehr als das 10 fache des Platzes, der uns im Präsenzunterricht in vollen Klassen an den Schulen pro Schüler zur Verfügung steht. Gerne würde ich Herrn Kultusminister Lorz mal zu einem kompletten Tag in einen ca. 54m2 großen Raum mit 30 Schülern einladen. Dort kann er dann ein paar Stunden frierend oder mit einer Decke und einer Thermosflasche bewaffnet mit uns verbringen. Dazu empfehle ich einen besonders kalten Tag zu nutzen, denn an diesen haben wir es ja besser, da der Luftaustausch dann schneller erfolgt. Physikalisch ist das wohl richtig, menschlich aber kaum an Zynismus zu überbieten.

  • Alle sind sich einig - nur die Politik und mit ihr das städtische Gesundheitsamt Frankfurt wollen was anderes als der Rest der Bevölkerung. Sieht so Demokratie aus?

  • Nein, der Präsenzunterricht muss Vorrang haben!
    Die hessische Landesregierung und der hessische Kultusminister haben bereits beim vergangenen Abitur gegen alle Unmutsäußerungen von Verbänden und Medien die wirklichen Interessen der Schülerinnen und Schüler vertreten und das Abitur trotz Corona schreiben lassen. Wie wir heute wissen war dies die richtige Entscheidung.
    Ebenso hat sich der Präsenzunterricht in diesem Schuljahr als möglich und als nicht in größerem Maße infektionstreibend erwiesen.
    Was sich allerdings in vielfachen Untersuchungen erwiesen hat, ist der leider nur sehr geringe Nutzen des Homeschoolings im vergangenen Frühjahr. Die meisten Lehrerkolleginnen und Kollegen werden ebenfalls bestätigen, dass der Präsenzunterricht den besseren Lernerfolg erzielt, insbesondere bei Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Schichten.
    Daher ist das Festhalten am Präsenzunterricht im Sinnen der Schülerinnen und Schüler zu begrüßen.

  • Wechselunterricht ist wünschenswert, bzw. sollte es Eltern und Schülern freigestellt werden, ob sie zu Hause oder in der Schule lernen wollen. Der Schulbesuch unter den aktuellen Bedingungen darf nicht per Zwang durchgesetzt werden. Warum?

    -Die dringenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für einen sicheren Schulbetrieb werden durch die Schulbehörden und Gesundheitsämter nicht umgesetzt

    -Abstände und Kontaktregeln werden drastisch unterlaufen

    -Die Gesundheitsämter sind nicht mehr in der Lage, das Infektionsgeschehen in Schulen zu erkennen und einzudämmen

    -Daraus können Ketten von Neuinfektionen entstehen

    -In etlichen Regionen sehr hohe Inzidenzen, Ansteckungsrisiko auf dem Schulweg

    Wechselunterricht würde einen Teil der angeführten Probleme abstellen oder zumindest reduzieren.

  • Natürlich gehören wenigstens die Klassen geteilt.
    Das Gesundheitsamt Frankfurt begeht mittlerweile schon vorsätzliche Körperverletzung. Keine tests werden angeordnet,wenn ein positiver Fall in der Klase auftritt Quarantäne gar nicht, die Klasse wird noch nicht einmal informiert. Verantwortungsvolle Eltern melden dies in der Klasse, den Schulleitern sind machtlos, das gesundheitsamt zwingt selbst Symptomatische und Sitznachbarn dieser Schüler in den Unterricht-freiwillige Isolation verboten.
    wenn man Todesinzidenzen und Neuinfektionsinzidenzen mit Offenbach vergleicht, erkennt man in Frankfurt das Ausmaß der entstehenden Dunkelziffer mit ihren schrecklichen Folgen. In der zweiten welle liegt Frankfurt ganz weit vorne ohne Aussicht auf Besserung- in Offenbach, wo viel mehr getestet wird und mehr Fälle gefunden gibt es weitaus weniger Opfer bei wesentlich höheren Neuinfektionsinzidenzen (über 300), beide Inzidenzen fallen dort. So kann man abschätzen, wie schlimm es in Frankfurt aussieht

  • Ich finde das man eine Abwägungsfrage in Aussicht setzen muss. Der Vorteil im Präzensunttericht ist das Menschen bzw. Schüler Lehrer und nicht zu vergessen wird bei jedem einzelnen Schüler auch Persönlichkeitsentwicklungen enorm gesteigert wird aber der Nachteil ist das man Schulische Transport Belastung hat das auch jetzt in der Corona Zeit die Bussen die Öffentlichen Personen Nahverkehr gechartert sind. Das in der Corona Vergangenheit her die Infektionsgefahr wenn viele Sitzen oder stehen an Fahrgästen dass dann zu Infektionen kommen kann deswegen würde ich nach meiner Meinung nach auf dem Wechselunterricht setzen zumal auch das Zweite Schul Corona Modell besser und zu dem auch Abwechslungsreicher ist. Und auch Klima und Gesundheitsgefahr reduzierter ist Mit Freundlichen Grüßen Paul Grünkorn

  • Wechselunterricht wäre richtig und erforderlich. Auch schon für die kleineren Jahrgänge. Wenn man den Samstag dazu nehmen würde ; könnten bei halben Klassen alle dreimal pro Woche Schule haben.
    Und ja, es war schon anstrengend im Frühjahr; aber für ein geringeres Risiko für die Kinder - jederzeit wieder.
    Andere Möglichkeiten zur Entzerrung, zusätzliches Personal.... gerne.
    Aber stur weiter wie bisher... bitte nicht.
    Ansonsten hat mein Sohn, 7. Klasse, diese Woche täglich Vertretungsunterricht bis zu 4 Stunden. Die Hausaufgaben hat er schon in der Schule gemacht, findet er Klasse.
    Aber dafür muss ich ihn nicht in das volle Klassenzimmer schicken.

  • Wenn es denn funktionieren würde, wäre der Wechselunterricht die beste Wahl. Hier, im Landkreis Groß-Gerau, findet er ab Klasse 7 bereits statt. Aber es ist ein Witz - oder eher zum Weinen. Livestreams gibt es nicht oder nur sehr sporadisch, die Aufgaben für zuhause sind in kürzester Zeit erledigt.
    Leider wurde es anscheinend von Land und Kreis und den Schulen versäumt, im letzten halben Jahr die technischen Voraussetzungen an den Schulen zu schaffen und - noch viel schlimmer - pädagogische und organisatorische Konzepte zu entwickeln.
    Ich habe den Eindruck, die Schulen versuchen das Beste aus der Situation zu machen, sind dabei aber leider ziemlich auf sich alleine gestellt. Manche Lehrer sind engagierter als andere, wie immer. Und am Ende hängt es wieder davon ab, in welchem familiären Umfeld die Schüler leben und wie gut sie alleine lernen können. Genau so, wie es nicht sein sollte.

  • Wenn die Inzidenz des Schulortes ein Corona - Hot Spot ist, ist auf jeden Fall Wechselunterricht angesagt. Bei uns wird das seit 3 Wochen praktiziert, im täglichen Wechsel - und es klappt gut. Zum Überbrücken der derzeitigen Lage, ist das durchaus angebracht. Dadurch, dass die Kinder nur tageweise daheim sind, können die Fragen direkt am nächsten Tag im Präsenzunterricht gestellt werden.
    Es ist allerdings bedauerlich, dass sich das Kultusministerium seit März quasi ausgeschlafen hat : Herr Lorz hat sich in den Medien wochenlang selbst gelobt - alles laufe gut. Nix läuft !
    Man hat sich ein halbes Jahr lang ausgeruht und nichts gemacht. Es hätten schon längst Lüftungsanlagen eingebaut werden können.....Am lächerlichsten fand ich die Aktion nach den Sommerferien : Präsenzunterricht ohne Maske und ohne Abstand - alles so wie immer, ganz bequem.......und alles auf Kosten unserer Kinder.

    Es ist einfach traurig, dass unsere Kinder dem Staat nicht mehr wert sind.....

  • Auf jeden Fall! Wechselmodell für alle Schulformen, sofort! Für benachteiligte Schüler kann es ja Ausnahmen geben!

  • Da Dank der verschlafenen Digitalisierung kein virtueller Unterricht, in Form von Zuschaltung der Zu-Hause-Bleibenden, stattfinden kann, halte ich gar nichts vom Wechselunterricht. Dies würde nämlich zur Folge haben, dass 1 Woche Unterricht und eine Woche lediglich Beschäftigungstherapie stattfinden würde. Das hat schon im Frühjahr nicht gut funktioniert und den Schülern viel Motivation genommen. Aber vielleicht sollten jetzt endlich vernünftige Voraussetzungen für eine solche Notwendigkeit geschaffen werden!!!!! Außerdem wäre ein versetzter Anfang nicht verkehrt. Bei meinen Kindern sind die Busse nach wie vor überfüllt!

  • Für Wechselunterricht: es ist nur nicht immer so einfach.
    Bei der Aufteilung kann man nach Altersstufen, wirtschaftliche Lage der Eltern, bildungsferner oder bildungsnaher sozialer Hintergrund, technische Möglichkeiten im heimischen Umfeld, Fähigkeiten der betroffenen Kinder usw. entscheiden.
    Sicher gibt es Kinder, die aus guten Gründen mehr Präsenz unbedingt benötigen. Andererseits gibt es Kinder bei denen das nicht der Fall ist. Die, die dann im Präsenzunterricht verbleiben, wären weniger und hätten im Gegenteil ein bessere Ansprache durch die Lehrkraft als bei vollen Klassen. Wie gesagt, es ist zwar nicht einfach, aber mit gutem Willen wäre eine Menge möglich, ohne dass jemand zwingend benachteiligt werden müsste.

    Damit wären viele Ziele zu verbinden, eine Kontaktausdünnung ohne gleichzeitige Benachteiligung.

    Ich sehe mit Sorge, dass die Landesregierung trotz aller schulischer Fachverbände und Vertretungsorganen, der Bundesregierung, der Virologen sich dem vollkommen verschließt.

  • Hallo TS aus Hessen! Ich kann nur zustimmen, Wechselunterricht muss sein!
    Die Hygienekonzepte können an vielen Schulen nicht umgesetzt werden, hier hapert es massiv, die Kinder haben teilweise von argen Bedenken bis Angst, in die Schule zu gehen, sich und andere zu infizieren. Die Kinder dürfen in der Freizeit nicht mal im kleinsten Kreis zusammen Sport machen, aber "Bewegungsübungen" mit 30 Kindern im Klassenzimmer ? HÄ?? Distanzunterricht hat sehr gut funktioniert und muss weiter ausgebaut werden. Absolutes Muss! Je eher, desto besser! Hoffentlich lesen nicht nur wir Eltern, sondern auch mal die "Entscheider", die wohl alle keine Kinder haben, die sich jeden Tag diesem Thema stellen müssen.

  • Es sind ja nicht nur die Schüler, die ab einer Inzidenz von 50 einen Wechselunterricht fordern, wie man diesem Artikel auf hessenschau.de entnehmen könnte. Es ist das führende RKI, dass in der Empfehlung " Präventionsmaßnahmen in Schulen während der COVID-19-Pandemie" bereits am 12.10.2020 zu einem Wechselunterricht bei einer Inzidenz von 50 rät. Optional sollte man bereits ab einer Inzidenz von 35-50 zum Wechselunterricht übergehen. In beiden Fällen an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Ja, Herr Ministerpäsident Bouffier und Minister Lorz, es gibt für jede Seite der Verbreitungthesen von Corona Gutachten und Gegengutachten. Je nachdem, wie man es darstellen möchte. Aber Sie sind doch beide Juristen und kennen den Satz "in dubio pro reo" - im Zweifel für den Angeklagten. Daher sollten Sie der Unversehrtheit der Schüler, Lehrer und Eltern wegen unverzüglich zum Wechselunterricht übergehen.

  • Das Wechselmodell war für meinen Sohn letztes Schuljahr ein Drittelmodell da sonst die Abstände nicht gehalten werden konnten. Also am Ende doch überwiegend alleine zu Hause Aufgaben machen. Online Stunden durften und dürfen nicht gegeben werden wg. Datenschutz und da evtl. nicht alle Schüler ein Endgerät haben. Solange wir so wenige Alternativen zum Präsenzunterricht haben, sollte das Wechselmodell nur die allerletzte Wahl sein. Ich fühle mich vom Landeselternbeirat in diesem Punkt nicht vertreten. Zudem haben die Vertreter der Eltern und Schüler oft eher die Gymnasien als die Haupt- und Realschulen im Blick.

  • @ Michael H. aus Kassel:

    Die Kinderpsychologen fehlen hier, weil sich aus deren Äußerungen nicht die politischen Schlussfolgerungen ziehen lassen, die dem hr und insbesondere der GEW genehm sind.

  • Ich finde, dass die Politik (die Politiker) durch ihren Umgang mit dem Corona-Virus und die ungleiche Behandlung der Menschen innerhalb und außerhalb der Schule den allerletzten Rest von Vertrauen, den man in sie hätte setzen können, verspielen, ganz gleich ob sie Verantwortung im Land oder in der Stadt Frankfurt trägt. Außerdem kann sich die Politik mit dem Leiter des Gesundheitsamtes in Ffm die Hände reichen, denn gleich und gleich gesellt sich gern.

    Es ist leicht, das Fußvolk an die Front zu schicken, solange man selbst nicht in Gefahr gerät. Wer hier Corona-Entscheidungen trifft, sitzt nicht tagtäglich und über Stunden mit 30 Schülerinnen und Schülern in schlecht zu belüftenden Räumen. Macht nichts, solange man selbst nicht gezwungen ist, Gleiches zu tun.

    Ankündigungen wie gestern nach dem Treffen in Berlin, ab einer Inzidenz von über 200 gehe man zu Wechselunterricht über, sind nichts wert, so wenig wohl wie dann jede andere Ankündigung.

    Ich finde es schändlich.


  • Auf jeden Fall. Schon seit den Herbstferien hätte man das einführen müssen. Was hier läuft ist unverantwortlich. Wo sind denn die ganzen Pläne für alle Eventualitäten, die Herr Prof. Lorz so großspurig im Sommer angekündigt hat. Fenster auf und Masken an ist alles was da gekommen ist. Das grenzt an Arbeitsverweigerung. Rücktritt sofort wäre angesagt! Sich selbst Lüfter ins Ministerium stellen, aber den Schulen sagen, man müsse erstmal prüfen ob die uberhaupt was bringen.
    Es geht doch nur um die Betreuung der Kinder, damit die Eltern weiter malochen können. Sieht man ja hier an den jeweiligen Kommentaren sehr gut. Familien in der Krise vertreten nicht alle Familien, sie vertreten die Selbstverwirklichungseltern und die Interessen der Wirtschaft.
    Es geht doch um die ganze Gesellschaft. Um unsere Großeltern und die Risikogruppen. Wer da nicht bereit ist, sich mal um sein Kimd zu kümmern, der soll doch mal eine Woche im Krankenhaus aushelfen. Vielleicht hilft das ja.

  • Ja. Gerade in Städten mit hohen Inzidenz-Werten (wie Frankfurt) ist es an der Zeit, die Strategie anzupassen und den Wechsel-Unterricht einzuführen. V.a. an den weiterführenden Schulen könnte man somit die Kontakte und dadurch auch die Ansteckungsgefahr deutlich reduzieren.

    Ich kann die Vorgaben/Regeln des Frankfurter Gesundheitsamts nicht nachvollziehen - in der Klasse meines Sohns werden Kinder, deren Familienangehörige Corona positiv getestet wurden, weiter in die Schule geschickt - ganz ohne Test.

    Es ist an der Zeit, einheitliche und verbindliche Regeln zu schaffen - auch für Frankfurt. Wie kann es sein, dass Schulen im Frankfurter Umland - mit weitaus weniger Corona-Fällen - schon vor Wochen auf Wechselunterricht gegangen sind und in Frankfurt einfach nichts passiert? Warum wurden nicht schon längst Luftreiniger-Geräte angeschafft? Warum müssen Eltern hierfür die Initiative ergreifen?

    Einfach sehr traurig.


  • Auf jeden Fall! Alles andere ist unverantwortlich.

  • "wenn tageweise gewechselt wird, sind die Abstände einzuhalten, die Eltern könnten es meist stemmen"

    Nö, können sie meistens nicht.
    Aber woher soll man auch wissen, wie die Werktätigen und ihre Chefs da draussen so ticken?
    Am besten wäre jetzt noch der Vorschlag, dass der Verdienstausfall aus den dann nicht erwirtschafteten Steuern berappt wird.

  • Ich bin derzeit gegen das Wechselmodell. Die Zeit von den Herbstferien bis heute hat gezeigt, dass an großen Schulen (1500+) ca 1 Corona-Fall pro Woche auftritt. Da die Schule uns Eltern bei jedem Fall informiert, kann man sagen, dass es bisher nicht zu Massenausbrüchen gekommen ist und die bestehenden Quarantänemaßnahmen im Moment ausreichen.

  • Ich bin klar für Wechselunterricht!!!!!!!! Ich sehe darin nur Vorteile. Ich finde es absolut unverantwortlich die Zahlen wie man lustig ist neu zu definieren. Vor allem finde ich es absolut sinnfrei das man im Baumarkt 20 Quadratmeter pro Kunde haben soll um den Abstand mit Maske zu gewährleisten - aber in der Schule sind die Anstandsregeln aufgehoben..... lächerlich!!!!! Ich finde es absolut unverantwortlich was man mit unseren Kindern und den Lehrern macht. Und noch schlimmer finde ich die Eltern die hier von der Schere im Bildungssystem sprechen .... Wechselunterricht bedeutet nicht weniger Unterricht !!!!!! Und die Aufgaben werden überprüft. Da es einen Wechsel gibt. Ich hoffe für mich und meine Familie dass wir gesund bleiben. Und finde alle die das hier verharmlosen sollten sich schämen. Das man Virologen und dem RKI nicht betraut und man sich darüber stellt. Man muss sagen bei Thema Schule hat die Regierung voll versagt. Vor allem die Kultusminister.

  • Sehr geehrte Damen und Herreen,

    in Limburg-Weilburg wird das Wechselmodell praktiziert. Meine Tochter findet es gut. Die KreisschülerInnenvertretung befürwortet es wie die Lehrer. Bei so hohen Zahlen wie in Frankfurt muss gehandelt werden. Je früher, desto schneller kann in den Normalbetrieb wieder geschaltet werden.
    Unsere MinisterpräsidentInnen haben mit ihrer Zaudern und Zögern Anfang Oktober nur verzögert und damit einem längerem und teureren Lock-Down uns Bürgern uns zu Weihnachten beschert, als wenn sie früher gehandelt hätten.
    So sollte auch Frankfurt einfach das Wechselmodell anordnen, egal was der Kultusminister sagt.

  • Wir wäre es denn, wenn wir die Schulen entlich mit kontrolliertenLüftungsanlagen ausstatten?

  • Es ist schon erstaunlich, was für ein Stellenwert Bildung auf einmal hat. Jahre, nein Jahrzehnte lang wird an Bildung gespart: marode Schule, zu wenig Lehrer, schlechte Ausstattung, keine Digitalisierung. Das Schulsystem hat sich doch seit gefühlt 30 Jahren nicht geändert. Und jetzt müssen die Jungen alles ausbaden. Nachmittags nur mit einem Freund/ einer Freundin treffen, und morgens mit 1000 Mitschülern durch die Schulflure laufen. Es ist doch klar, warum am Präsenzunterricht festgehalten wird: es gibt kein Plan B! Der Lehrplan muss durchgezogen werden, komme, was da wolle! Außer Lüften und Maske fällt den Kultusministern.innen nicht ein. Keine innovativen Vorschläge! In der Schule (Gymnasium) meines Sohnes gibt es nicht mal W-lan, und das wird sich auch nicht so schnell ändern.......!

  • Meine älteste Tochter (Oberstufe Gymnasium) wird bereits im Wechselmodell unterrichtet, mit Schwierigkeiten technischer, organisatorischer und pädagogischer Art, die sie, uns und einige ihrer Lehrer zu dem Schluss kommen lassen, dass Unterricht auf diese Art nicht funktioniert. Es wurde bereits viel über Bildungs- und Chancengleichheit geredet und es ist klar, dass dies in jeglichem Distanzunterricht nicht gewährleistet ist. Ich habe 4 Schulkinder und fühle mich und meine Kinder von jeglichen Rufen der Schüler- und Elternvertreter nach Distanzunterricht nicht vertreten (die meisten Famiöien die ich kenne übrigens auch nicht). Warum nicht alternative Lernorte, Studierende einstellen um Personalmangel auszugleichen, etwas Kreativität um Bildung zu ermöglichen? Corona ist auch im Januar nicht vorbei, man sollte sich eingestehen, dass Distanzunterricht so wie er läuft auf Dauer viele SchülerInnen zurück lässt.

  • Der Wechselunerricht darf kein Standard werden! Dieser wird z.. B. im Landkreis Gießen seit 31.10. praktiziert, da durch Allgemeinverfügung des Kreises Gießen angeordnet (..."1, 5 m Mindestabstand in Klassenräumen"...). Und dies, obwohl teilweise in den weiterführenden Schulen nach den Herbstferien alle freiwillig Masken, auch im Unterricht getragen haben. m Nachbarkreis Marburg gehen bis dato alle Schüler gemeinsam in die Schule. Gießen hat durch den Wechselunterricht bislang keinen Vorteil hinsichtlich des Infektionsgeschehens gegenüber Marburg erreicht, aktuell liegt die Inzidenz sogar über derjenigen in Marburg. Gießens Schülerinnen und Schüler müssen somit die Nachteile des Wechselunterrichtes hinnehmen, ohne das dies wohl einen positiven Einfluss auf die Inzidenzzahl in Gießen hat.

  • Ich bin immer wieder erstaunt, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler für zu dumm gehalten wird, selbst etwas im Unterricht Gelerntes nachzubereiten, und sich Eltern berufen fühlen, Lehrkräfte zu ersetzen.

    Auch ich bin dafür, die Schulen offen zu halten und vor allem die unteren Jahrgänge zu beschulen sowie natürlich auch die Abgangsjahrgänge.

    Aber warum sollten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse nicht in der Lage sein, sich im wöchentlichen Rhythmus den Schulstoff in kleineren und viel effizienteren Lerngruppen anzueignen und die Woche drauf diesen selbständig zu wiederholen und durch entsprechende Hausaufgaben zu vertiefen und zu üben?

    Und ein Handy hat in diesem Alter wohl inzwischen jeder, so dass die Arbeitsaufträge von jedem eingesehen und dann auf Papier bearbeitet werden können. (Wenn mit Schulbüchern gearbeitet wird, muss ja auch die Aufgabe abgeschrieben und/oder einfach nur gelöst werden.)

  • Nein. Die Kinder haben bereits im ersten Lockdown stark gelitten.
    Homeschooling verstärkt die Chancen-Ungleichheiten im Bildungssystem, da Bildung in die Häuslichkeit verortet wird, auch im Wechselmodell. Hier spielen neben elterlichen Unterstützungsmöglichkeiten auch räumliche (Orte zum ungestörten Lernen in der Wohnung?) und technische Gegebenheiten eine große Rolle.
    Dazu kommt, dass im Unterschied zum ersten Lockdown im Wechselmodell weiterhin Arbeiten geschrieben und Lernerfolge benotet werden. Daher würden sich jetzt die häuslichen Gegebenheiten noch viel stärker auswirken als im letzten Schuljahr. Dort wurden die Halbjahresnoten als Endnoten übernommen.
    In der Auflistung der meinungsäußernden Personengruppen fehlen mir übrigens Kinderpsychologen. Die hätten hier sicher auch eine etwas anderen Meinung.
    Ich habe Homeschooling mit zwei Kindern (Grund- und weiterführende Schule) durch und halte es nicht für ein Erfolgsmodell.

  • Die Schüler lernen viel besser und intensiver in kleinen Gruppen. Die halbierte Präsenzunterricht-Zeit wird doch ganz einfach kompensiert durch weniger Unterrichtsstörungen und den engeren Kontakt zur Lehrkraft.
    Die notwendigen schriftlichen Übungsphasen kann man im Unterricht vorbereiten und dann zuhause erledigen. Im normalen Präsenzunterricht können die Lehrer auch nicht alle Texte und Aufgaben kontrollieren.

  • Wieso heißt Wechselunterricht 1 Woche Schule eine Woche Homeschooling?
    Wenn tageweise gewechselt wird, sind die Abstände einzuhalten, die Eltern könnten es meist stemmen, die Schüler haben weiterhin ausreichend Kontakte und die Lehrer können zeitnah kontrollieren sogar die Technik wäre nicht ganz so wichtig!

  • Präsenzunterricht kann nicht durch die Bearbeitung von Arbeitsblättern zu Hause, Lernvideos, Arbeitsaufträge oder ähnliche digitale Aufgabenformate ersetzt werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich einen geplante und durchgeführte Unterrichtsstunde nicht so digital verarbeiten kann, dass der Lerndende zu Hause die gleiche Lehrqualität erlebt wie der Lernende zu Hause. Sieht eine Lehrkraft über eine Woche seine Schützlinge nicht, erkennt er nicht, welche Probleme auftauchen, erst im Präsenzunterricht kann er diese Dinge für alle sichtbar korrigieren.
    Ich bin Risikopatient und fühle mich an meiner Schule äußerst wohl, sehr sicher und muss sagen, dass es den meisten Lernenden gut tut, dass vor allem Konstanz im Schulalltag von den Beschränkungen auch ein wenig ablenkt. Denn diese Konstanz ist das, was Lernende, aber auch Lehrer brauchen. Keine Unterrichtsform ersetzt fachdidaktisch, methodisch und auch psychologisch das gemeinsame Arbeiten im Präsenzunterricht.

  • Zitat: Einalem aus Wiesbaden
    26.11.20, 14:19 Uhr
    Wechselunterricht ganz klares ja !!! Und nicht zu vergessen Schule ist KEINE Betreuungsstätte, es ist eine Bildungsstätte. Dem stimme ich voll zu!

    Es sollte doch möglich sein, das leistungsstärkere Schüler mehr von Zuhause aus am Unterricht teilnehmen und hierdurch die Schüler, die schlechten bzw. keinen adäquaten Zugang oder mehr Unterstützung benötigen, verstärkt am Präsenzunterricht teilnehmen.
    Alle Entscheidungsträger warnten seit Monaten vor der 2. Welle, leider wurde die Zeit, nicht genutzt, um sich entsprechend vorzubereiten.

  • Unbedingt ! Der Schutz der Schüler:innen - und ihrer Familien ( man denke an das Betreuungsmodell OMA) und der Lehrer:innen muß endlich gewährleistet werden!
    SchUlmen sind kein Rechts-und Schutzfreier Raum, in dem eine - mit Verlaub träge und/oder unfähige -Landesverwaltung schalten kann, wie sie will!!!
    Das besondere Gewaltenverhältnis hat hier keine Gültigkeit!
    Die Hess.Landesregierung baut hier denselben Mist, den sie schon mit G8 gebaut hat!

  • Wenn die Inzidenz so hoch wie in Frankfurt oder Offenbach ist, ist es unverantwortlich nicht zum Wechselunterricht überzugehen! Warum hört die Landesregierung und allen voran Herr Lorz nicht endlich auf die Betroffenen? Und warum erst, wenn überhaupt, ab der 8. Klasse das Wechselmodell? An unserer Schule gab es einig Fälle in den 5., 6. und 7. Klassen! Die Kinder sind zusammengepfercht in kleinen Klassenräumen, tragen durchgehend die Maske, frieren und klagen über Übelkeit und Kopfschmerzen. Wie soll man sich da konzentrieren? Hat sich Herr Lorz vielleicht mal die Mühe gemacht, sich einen kompletten Schultag, meist 8 Stunden, in einen kalten Klassenraum mit Maske zu setzen? Was ist mit der Fürsorgepflicht und dem Gesundheitsschutz für unsere Kinder? Ich habe das Gefühl, diese Herren haben vergessen, das sie Volksvertreter sind!

  • Vor allen wäre es wichtig, dass betroffene Klassen in Quarantäne geschickt werden. In der Klasse meine Tochter gab es bereit 2 corona-positive Kinder, aber alle anderen müssen weiterhin normal zur Schule gehen, werden sogar für die Fremdsprachen mit anderen Klassen gemischt! Und das in Offenbach, wo eine hohe Inzidenz besteht.

  • Wechselunterricht ist sicherlich sinnvoll um zu entzerren. Gleichzeitig wird es den Schülern nicht wirklich gerecht. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die schaffen es sehr gut selbstständig und gezielt zu Hause mit entsprechendem Angebot zu lernen. Und das sind nicht nur Nerds.
    Andere Schüler werden selbst mit dem reduzierten Präsenzunterricht im Rahmen eines Wechselunterrichtes nicht ausreichend unterstützt. Warum klärt man die Kompetenzen nicht individuell ab? Die Lehrerinnen und Lehrer haben inzwischen herausgefunden, welche Schüler gut übers Internet beschult werden können und welche den Präsenzunterricht benötigen.
    Der zweite wesentliche Punkt ist: immer noch wird argumentiert, dass Schulen und Kitas keine Infektionstreiber sind, sondern der Eintrag durch die Eltern/ Familien (oder Lehrkräfte) erfolgt. In Frankreich ist klar angeordnet worden, immer da wo es technisch möglich ist, muss auf Homeoffice umgestellt werden. Warum erfolgt das in der BRD nicht?

  • Die hess. Landesregierung und ganz besonders Hrr Dr. Lortz spielen mit der Gesundheit und dem Leben von Lehrern und Schülern. Wie lange wollen sich die Schulleitungen und die Lehrkräfte das noch gefallen lassen.
    Verantwortung und Gesundheitsvorsorge im Rahmen einer Fürsorgepflicht (hat übrigens in Deutschland jeder Arbeitgeber) sieht anders aus.
    Totales Versagen!!!!!

  • Wenn man zunächst die Frage beantwortet, ob man diese Pandemie eindämmen will oder nicht, ist die Antwort ganz einfach. Aber offensichtlich greift das Leugnen und Verharmlosen immer weiter um sich. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn sich dann auch nur diese Menschen infizieren würden und auf Behandlung im Krankenhaus verzichten würden.

  • Auf jeden Fall sollte der Wechselumterricht Standard werden, und zwar spätestens ab einer Inzidenz von 100.
    Ich finde dieses Festhalten am Präsenzunterricht unverantwortlich
    Auch sollte bei einem positiven Fall die ganze Klasse zumindest 5 Tage in Quarantäne.

  • Stimme B aus Frankfurt komplett zu. Man kann nicht erwarten, dass Quarantäne-Zahlen oder Infektionszahlen an Schulen in Frankfurt stimmen, wenn dank Frankfurter Gesundheitsamt weder getestet noch in Quarantäne geschickt wird. Anzunehmen, dass diese Zahlen dann verzerrt sind.

  • Nein. Schulen sind bisher kein Infektionstreiber.

  • Woher leitet der Landeselternverband seine Forderung ab? In meinem Umfeld spricht sich niemand dafür aus, denn alle haben wir noch die schwierige Zeit aus dem Frühjahr in den Knochen. Umfragen etc. gab es auch nicht. Von meiner Interessenvertretung erwarte ich eben auch dies! Die Schulen sind nachweislich nicht die Seuchenherde.
    In unserer Region sind ja nicht mal alle Klassen flächendeckend onlinezu Hause.
    In dieser Woche habe ich einen Bericht bei HR Info über die psychische Belastung von Menschen unter 40 (mutmaßlich mit schulpflichtigen Kinder im nicht ganz pflegeleichten Alter) gehört. Dies gilt es auch abzuwägen.

  • Ideal wäre wohl, wenn alle Klassen Unterricht machen könnten, der auch als Teil einer Videokonferenz an die zu Hause Gebliebenen übertragen wird.

    Doch damit dürften wohl die meisten Lehrer überfordert sein, denn sie müssten auch die zu Hause gebliebenen in den Unterricht einbinden. D.h. da müsste auch auf Meldungen in Teams / Zoom / Jitsi geachtet werden...

    Aber es ist ja nicht so, dass man solche Konzepte nicht im letzten halben Jahr hätte entwickeln können - aber die Verantwortlichen waren alle so auf das "Ende" der Pandemie zum Beginn des neuen Schuljahrs fixiert, dass Plan B einfach ignoriert wurde.

    Ein Probleme ist aber sicher auch die Internetanbindung der Schulen, die wahrscheinlich zusammenbrechen würde, wenn das System in allen Klassen parallel genutzt würde.

  • Wechselunterricht ganz klares ja !!!
    Und nicht zuvergessen Schule ist KEINE Betreuungsstätte ,es ist eine Bildungsstätte.
    Ab Klasse 5 können die Sus ruhig selbstständig werden und Sie schaffen das auch.
    Da erklären wir unseren Kindern die AHA Regeln, aber vormittags gelten Sie nicht.

  • Auf jeden Fall. Zumindest solange die Zahlen so hoch sind.
    Ein Wechsel Modell tageweise ist noch besser.
    Eine Woche zu Hause für die Schüler ist zu lange.
    Tageweise einen Wechsel ist für die Schüler weitaus motivierender wie der wochenwechsel.
    Mfg

  • Warum meint Herr Feldmann, dass man Schüler ab Klasse acht zu Hause beaufsichtigen muss,sprich Eltern nicht arbeiten gehen könnten, wenn home schooling statt findet? Am besten bleiben dann gleich beide Elternteil zu Hause,für volle Unterstützung.
    Wenn die Eltern vom Kind angesteckt werden geht auch keiner mehr arbeiten. Wer weiß wie lange und mit welchen Folgeschäden. Versteht denn niemand von den Herren da oben,dass man das eigene Kind wohl schlecht zu Hause auf Distanz halten kann. In der Schule wären die 1.50 Meter umsetzbar und Wechsel Unterricht für ältere Schüler wohl machbar. Unglaublich.

  • Lieber ein Ende mit Schrecken... und dann hart aber kurz, d.h. wir brauchen eigentlich eine komplette aber kurze Schulschliessung.
    Wenn sich in einem Infektionsgeschehen wie diesem nicht ein Grossteil der Leute für die gemeinsame Sache einschränkt wird die Pandemie nicht einzudämmen sein.
    Leider ist in den hier geposteten Kommentaren zu entnehmen, dass ca. 50 der Kommentatoren zunächst an sich und Ihre Kindern denken. Um die Zahlen und damit die Kontakte zu reduzieren müssen wir aber alle an einem Strang ziehen. Künstler/Gastronomen/Einzelhändler leiden jetzt schon stark und werden weiter leiden müssen, wei WIR ALLE es einfach nicht hinbekommen.
    Dass die Jugendlichen einer der wesenliche Treiber der Infektion sind, ist doch sonnenklar! Warum sind denn die Zahlen seit den Ferien wieder angestiegen?Weil wir alle wieder mehr Restaurants besuchen?Dass es nicht erwiesen ist, liegt doch nur daran, dass die asymptomatischen Jugendlichen nicht freiwillig zum Arzt gehen und sich testen lassen!

  • Nein, auf keinen Fall! Wechselunterricht bedeutet weniger Unterricht. Auch fehlen vielen Schulen dafür die Lehrer und die digitalen Möglichkeiten. Desweiteren ist Schuke nicht nurzur Wissensvermittlung da, sondern auch um soziale Kompetenzen zu erlernen. Viele Schüler mit Förderbedarf oder Problemen zu Hause würden verlieren. Und Wechselunterricht kommt Schulschliessungen gleich

  • Hier wird mal wieder nur ein halbes Bild gezeichnet! Es gibt mindestens genauso viele Eltern, die einen vollständigen Präsenzunterricht befürworten-wieso wird das nie erwähnt? Und auch Schüler, die sich dafür stark machen (s. z.B. Abiturienten in OF).
    Die digitalen Plattformen der Schulen funktionieren nicht, jeder Lehrer macht was er will, online unterrichtet wird überhaupt nicht, es ist wie im März, es werden Aufgaben bereit gestellt, Eltern und Schüler können sehen wie sie klar kommen. Da reichen schon einzelne Quarantäne-Tage, um zu verzweifeln.
    Wie die Eltern das hinkriegen sollen wird auch nie hinterfragt.
    Die Ansteckung innerhalb der Schule ist sehr gering (lt Studien haben sich über 90der infizierten Schüler NICHT in der Schule angesteckt) nirgends ist aus einer Schule ein Hotspot entstanden, Maske, lüften, Abstand soweit es eben geht. Nur weil einzelne auf dem Schulweg unvernünftig sind, können doch nicht alle mit Homeschooling bestraft werden!!

  • Wir werden nur von Weicheipolitkern regiert, die keine klare und einheitliche Regeln aufstellen wollen und können. In den Schulen wurde jahrelang die Digitalisierung verpennt, da frage ich mich für was bekommen die Behörden ihr Geld. Der Wechselunterricht oder nicht überfüllte Klassen müssen her und endlich mehr Busse eingesetzt werden, auch das wurde zuletzt in den Sommerferien verpennt. Bitte keine Ausreden über Zuständigkeiten! Die Schüler denken doch, warum soll ich dass alles einhalten, wenn woanders es nicht gilt, oder bei Hotspots nur lokal und einseitig gehandelt wird. So, wird es noch ewig dauern und junge Menschen bekommen auch Corona, wobei die Langzeitschäden noch gar nicht erforscht sind. Ich bitte ALLE nehmt Rücksicht aufeinander und haltet die AHA - Regeln strikt ein, denn es betrifft nicht nur die Älteren. Verzichtet bitte auf große und egoistische Silvesterpartys, denn sonst, auch deswegen, werden wir weitere Weichei- Lockdowns bekommen und den Schaden haben wir ALLE..

  • Da Kinder selten getestet werden (selbst, wenn sie Kontaktpersonen ersten Geades sind), erscheinen Aussagen über das wirkliche Infektionsgeschehen an Schulen schwierig. Eine seriöse Beurteilung, ob Wechselunterricht zum Standard werden sollte, ist aufgrund fehlender aktueller Daten meiner Meinung nach nicht möglich. In Frankfurt wäre es schon mal ein großer Schritt, wenn an den Schulen die gleichen Qurantäneregeln gelten würden wie für den Rest der Gesellschaft. Wenn ein Schüler positiv getestet wurde, sollten die Mitschüler, die viele Stunden im gleichen Raum saßen, in Quarantäne. Keine Quarantäneanordnung, selbst nicht für die direkten Sitznachbarn, wie es vom Gesundheitsamt Frankfurt meist gehandhabt wird, ist unverantwortlich.

  • Ich wäre definitiv für ein Wechselmodell.
    Es ist alles vorbereitet seitens Schule und Schüler.
    Die Schüler dürfen sich privat nicht treffen, sitzen aber jeden Tag mit 30 verschiedenen Familien ohne nennenswerten Abstand beieinander.
    In den Treppenaufgängen herrscht tägliches Chaos beim Kommen, Gehen und den Pausen.
    Dann bleibt bei den Kursen wie 2. Fremdsprachen und Religionsunterricht der Klassenverband nicht zusammen, sondern es kommen aus 3 weiteren Klassen Schüler zusammen.
    Wenigstens bis Weihnachten, die Arbeiten sind fast alle geschrieben, eine Benotung wäre gewährleistet und nach den Ferien kann man sich die Sachlage nochmals anschauen.

  • Selbst kurz vor dem Weihnachtsfest, bekommen Schüler und Lehrer keine Chance sich dem Infektionsdruck in den Schulen entziehen zu können. Wenn man nicht zehntausende Großeltern zu Weihnachten gefährden will, muss man in den zwei Wochen vor den Ferien in den Wechselunterricht gehen.
    Die vom Berliner Bürgermeister benannte Gewalt in einigen wenigen Elternhäusern liegt nicht daran, dass die Schulen zu sind, sondern daran, das Shishabars, Spielhallen und Bordelle zu haben.

  • Die Geschichte mit den Statistiken ist Augenwischerei, denn viele unserer Schülerinnen und Schüler werden vom Gesundheitsamt nicht erfasst, sondern statt dessen an die Schulleitung verwiesen, die entscheiden soll, ob Covid19 Kontakte ersten und zweiten Grades zuhause bleiben müssen. Wir haben an den Schulen sehr viele SchülerInnen die mittlerweile Kontaktpersonen ersten Grades sind.
    Ich bezweifle, dass in den Statistiken tatsächlich erfasst wird, was an Schulen in Hessen und vor allem in Frankfurt los ist.
    Wechselunterricht oder Wechsel zum Onlineunterricht schützt alle, auch die Angehörigen der SchülerInnen.

  • Weniger als 2 der Schüler und Lehrer in Quarantäne, erkrankte Kinder 0,1, erkrankte Lehrer 0,3 von der Gesamtzahl dieser Vergleichsgruppen. Bei diesen Zahlen verstehe ich nicht, warum irgendwer auf die Idee kommt, Wechselunterricht zu bevorzugen.

    Es ist wichtig, sich für Kinder einzusetzen. Wo Cluster entstehen, da sollten wir aufpassen. Verantwortliche und verhältnißmäßige Maßnahmen mit besonderem Schutz für die Kinder und die vulnerablen Bevölkerungsgruppen unterstütze ich immer. Genau wie das auch von der Initiative Familien in der Krise gefordert wird.

    Vielen Dank Herr Bouffier und Kollegen für die besonnene Vorgehensweise.

  • Auf jeden Fall. Weniger Schüler weniger Kontakte,weniger Infektionen. Die Kinder sind so verängstigt ,abgelenkt durch Fenster auf Fenster zu,Jacke an und wieder aus.Fehlt ein Mitschüler oh hat der Corona?Gestern saß ich neben ihm.
    Da ist doch auch kein normales lernen möglich.
    Dann lieber in kleinen Gruppen entspannt und konzentriert.

  • Den Eltern wird immer wieder nahegelegt, dass man nicht widersprüchlich erziehen soll. Wie soll man als Eltern den Kindern erklären, dass sie bitte Abstand halten sollen, dies aber nicht in Schule und in dem ÖPNV gilt? Wie soll man den Kindern erklären, dass sie tagsüber mit 30 Schülern in einem kleinen Raum sitzen sollen, aber nicht nachmittags mit drei/vier Freunden treffen dürfen? Warum treffen sich die Politiker per Video-Konferenz oder in riesigen Räumen, während die Schüler immer noch in den kleinen stickigen (oder zugigen) sitzen soll - alle 20 Minuten eine Pause von 5 Minuten zum Lüften - offiziell.

    Meine Kinder verstehen, warum die AHA-Regel gilt. Das Vertrauen in die Politik ist aber hinüber.

  • Das Wechselmodell ist ohne Alternative. Jede Lehrkraft unterrichtet natürlich lieber alle gleichzeitig vor Ort, aber in der momentanen Situation ist das gesundheitsgefährdend.

    Deshalb muss das Wechselmodell verbindlich für alle ab Klasse 5 eingeführt werden. Wenn man nicht wochenweise wechseln will, kann man das auch tageweise tun. Beispiel: Dienstag: Gruppe A vor Ort, neues Thema wird eingeführt. Dann gibt es ausführliche Hausaufgaben für Mittwoch und am Donnerstag sieht man sich wieder. Gruppe B bearbeitet derweil umfangreichere Hausaufgaben vom Montag daheim, bringt diese am Mittwoch mit in die Schule, alles wird besprochen, weiteres Thema wird eingeführt. Festigung dann Donnerstag daheim.

    Dadurch wird keiner abgehängt, damit behält man seine Leute trotzdem im Auge. Ist nur mehr Arbeit wegen des doppelten Planungsaufwandes. Machen wir aber gerne. Für die Gesundheit aller Beteiligten.

  • Ich möchte diejenigen, die immer auf das RKI verweisen, mal fragen: Es ist richtig, dass das RKI Maßnahmen ab einer Inzidenz von 50 vorgeschlagen hat. Aber haben Sie denn seit Monaten auch nur einmal gehört, dass das RKI das tatsächlich eindefordert hat? Selbst Prof. Wieler betont auf seinen Pressekonferenzen stets die Wichtigkeit der Schulöffnungen. Kein einziges mahnendes Wort, dass das Konzept nicht umgesetzt wird...

    Wechselunterricht bzw. Homeschooling bedeuten nichts anderes als Unterrichtsausfall und den hatten wir im Frühjahr schon fast drei Monate. Und ein "Verschlanken" des Lehrplans nutzt doch gar nichts: in vier oder fünf Jahren fragt keiner mehr, ob damals "Corona" war, sondern es werden die Lerninhalte einfach vorausgesetzt!


  • Der Präsenzunterricht sollte weiterhin höchste Priorität haben. Es gibt viele Statistiken die zeigen, welche Auswirkungen es zur Folge hat, wenn man mehr als 14 Schultage im Halbjahr verpasst.

    Wie sollen Noten gerecht vergeben werden?

    In Deutschland leben über 80 Millionen Menschen. Wenn man schaut, wieviele Opfer Corona gefordert hat und dies in Prozente umrechnet, kann Digitaler-Unterricht keine Lösung sein.

  • Ich kann ebenfalls nicht nachvollziehen, weshalb man am Präsenzunterricht in voller Klassenstärke festhalten will.
    Hier geht es um die Bekämpfung einer Pandemie. In vielen anderen Bereichen werden Kontakte reglementiert, nur in den Schulen scheint Corona nicht zu existieren. Ich vermute bei kleineren Klassenstärken würden sich Schüler und Lehrer wohler fühlen. Die Hygienevorschriften könnten einfacher eingehalten und überwacht werden ! Das bessere Gefühl dabei, würde vermutlich sogar zu einem besseren Lernergebnis führen. Deshalb die Klassen in den oberen Klassenstufen teilen in Präsenz- und Digitalunterricht. Es bringt niemanden etwas, wenn Lehrer oder Schüler erkranken und dadurch der Unterricht ausfällt. Auch der Hinweis auf die Fürsorgepflicht sollte hier erlaubt sein.

    Wer möchte kann auch mal diese Leidensgeschichte googeln:
    "Eine Bensheimer Lehrerin kämpft sich zurück"

  • Auf jedem Fall muss der Wechselunterricht sofort eingeführt werden. Jeder Politiker vermeidet Meetings mit mehreren Personen in einem Raum. Auch Firmen sollen ihren Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen, Meetings mit mehreren Personen werden von Unternehmen abgesagt und per Videokonferenz durchgeführt. Unseren Schülern/Schülerinnen wird zugemutet mit 20 und mehr Personen auf engstem Raum zu verbringen! Das geht gar nicht und ist von unserer Politik verantwortungslos! Im Sommer war genügend Zeit einen Wechselunterricht zu planen.

  • Wer von den Wechselunterricht-Verfechter*innen hier kennt die Zahl der Schüler*innen und Lehrer*innen, die sich im Unterricht angesteckt haben?

    Wer denkt an die Kinder, deren Eltern sich nicht zu Hause mit ihnen über die Hausaufgaben beugen, deren Eltern womöglich selbst noch nie ein Buch lasen oder nicht gut Deutsch verstehen?

  • Es ist m.E. doch eine Farce, wenn ü-ber-all das Abstand halten eingefordert und den Jugendlichen genau DIESE Maßnahme als die Entscheidende genannt wird, dies dann aber weder in den Bussen und Bahnen, auf dem Weg in die Schule und wieder nach Hause, auf dem Schulhof und selbst in den Klassen nicht eingehalten werden kann! Die Sesselpuper und andere Befürworter des Präsenzunterrichts sollen sich selbst BITTE mal ein Bild IN den Schulen machen!!! Unterschiedliche Anfangszeiten und Halbierung der Klassen ist für Schüler UND Lehrer deutlich entspannter und gesünder...

  • Ja

  • In den höheren Klassen auf jeden Fall. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass hier das Ansteckungsrisiko geringer ist. Und die Schülerinnen und Schüler haben Eltern, die im Gesundheits- und Pfegebereich arbeiten, Großeltern, die zu den Risikogruppen gehören. Die tägliche unfreiwillige Coronaparty im ÖPNV und in den Schulen ist unverantwortlich. Natürlich ist nichts zu machen einfacher als etwas. Und dabei fällt dann vielleicht auch nicht so sehr auf, dass man sich um die nötige Infrastruktur nicht hinreichend gekümmert hat.

  • Nein, es sollte so lange wie möglich auf Präsenzunterricht gesetzt werden, gerade für Kinder unter 12 Jahren.
    Zum einen sind diese nachgewiesenermaßen NICHT die Treiber der Pandemie, zum anderen schafft das Wechselmodell Ungleichheit für Kinder aus sozial schwachen Familien (keine IT Ausstattung, keine Unterstützung durch Eltern, Überforderung mit digitalen Tools).

  • Ich finde ab einem gewissen Alter der Schüler (ab 7 Klasse) sollte man dringend darüber nachdenken, ob man die Klassen nicht lieber teilt und so auf Präsenz- und Wechselunterricht umstellt. Gerade die älteren Kinder können alleine zu Hause bleiben.

    Allerdings stört mich an der ganzen Sache, dass noch viele andere Schulen offen sind, in der z.B. Erwachsene lernen. Zwar sitzen diese wie bei uns mit Maske und Abstand da, aber warum muss man in einer solchen Zeit mit so hohen Corona Zahlen Kurse mit Erwachsenen laufen lassen. Wir setzen 15 Teilnehmer in einen Raum, versuchen regelmäßig zu lüften und haben trotzdem in dieser Woche schon einige positive Fälle. Würde man hier mal ansetzen und diese Kurse in ganz Deutschland absagen, hätte man nochmal deutlich weniger Begegnungen.

  • Wechselunterricht ist keine gute Lösung. Man kann nicht von Schülern verlangen, dass sie ihre Aufgaben im Homeschooling selbstständig und ohne Hilfe erledigen. Man kann auch von den Lehrern nicht erwarten, dass sie den Unterricht für die Schule vorbereiten und sich nebenbei auch noch um Aufgaben und Arbeitsmaterial kümmern für alle die zu Hause lernen. Da bleibt alles und jeder auf der Strecke. Seit März findet kein/kaum richtiger Unterricht statt. Warum macht man nicht alle Schulen zu und schiebt noch ein Schuljahr dazwischen um das alles irgendwann mal nachzuholen? Zu Beginn der Pandemie sollte alles dynamisch entschieden werden. Dann kann man das doch auch dynamisch entscheiden. So könnten vielleicht auch veraltete Lehrpläne mal erneuert werden....
    Danke an alle Lehrer die ihre Arbeit so engagiert machen und danke an alle Schüler die diese Zeiten so toll meistern

  • Die Schüler der Corona Generation werden es schon schwer genug haben. Warum soll man jetzt das wechslmodel einführen? Es war vor Monaten schon für die Katz. Die Kinder sind nicht so effektiv wie wenn sie im Klassenzimmer sitzen würden. Der Unterschied in der Bildung wird sehr hoch werden. Wie sollen die Kinder da bitte eine richtige Ausbildung oder gar ein Studium absolvieren? Ich bin für Präsenzunterricht!

  • Als "Eltern" muss ich sagen, dass mich die Position des Landeselternbeirats sprachlos macht. Da bestimmen einzelne Eltern als "Verband" ohne jede Rückkopplung nach unten über die restlichen Eltern. Selbst die Schulelternbeiräte wurden nicht gefragt!

    Wenn man mit den Lehrern vor Ort spricht, scheint das aber bei den Lehrern auch so zu sein. Einzelpersonen entscheiden als Lobbyist über die Mehrheit, die überhaupt nicht gefragt wird.

    Wechselunterricht ist vor allem für schwächere Kinder eine reine Katastrophe!

  • Ich unterrichte selbst im Wechselmodell mit entsprechend halbierten Lerngruppen. Es ist sehr viel einfacher und entspannter,die Schüler können in der Kleingruppe gezielt ihre Fragen stellen,das Einhalten der Maskenpflicht verläuft zuverlässiger.
    Es ist im Rahmen dessen zwar zeitweise kalt,aber durchaus machbar, in der vorgeschrieben Dauer ausgiebig zu lüften.

    Der damit einhergehende erhöhte Arbeitsaufwand der digitalen Beschulung der jeweiligen Restgruppen nehme ich billigend in Kauf.Es ist so allemal besser,als alle Schüler im kompletten Klassenverband in zum Teil zu engen Räumen unterichten zu müssen.

  • Nein - kein Wechselunterricht.
    Von den Eltern- und Schülervertretern füllen wir uns nicht gefragt und vertreten.
    Herr Ministerpräsident Bouffier hat in der heutigen Pressekonfernez sehr gut dargestellt, warum Präsenzunterricht sinnvoll, besser und vertretbar ist !

  • Hier macht sich die Landesregierung lächerlich ! Kontaktbeschränkungen allerorten, Gaststätten und Kultureinrichtungen mit funktionierendem Hygienekonzept geschlossen, aber die Schulen weiterhin mit 100 Präsenzunterricht ! ?
    Hier in Frankfurt ist schon der Hin und Rückweg mit dem ÖPNV zu den Stoßzeiten ein Witz.
    Im Bio-LK meines Sohnes ( 11. Klasse ) wurde ein Mitschüler letzte Woche positiv getestet, daraufhin für die restlichen Schüler des LK laut Gesundheitsamt Frankfurt = KEINE Maßnahmen nötig !!!
    Bis dahin hatten wir sämtliche Maßnahmen der Regierung mitgetragen, aber DAS !!
    Warum sollen wir unsere Kontakte an Weihnachten beschränken, wenn es gleichzeitig bei unseren Kindern wurscht ist ob Sie sich in der Schule anstecken ( und weiter streuen ) oder nicht ?

    Hier scheint es sowohl das Land Hessen als auch die Stadt Frankfurt darauf anzulegen die Fallzahlen in den Schulen möglichst niedrig zu halten. Egal wie !

  • Nein, unsere Kinder haben seit vier Wochen das Wechselmodell und es bedeutet nur halbe Schule, da keine Schule vernünftigen online-Unterricht anbietet. Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das eine Katastrophe! Schon wieder zu Hause abhängen und alleine Aufgaben machen - das haben unsere Kinder nicht verdient! Mit Maskenpflicht steckt sich in der Schule niemand an.

  • NEIN! Meine 2 Teenager leiden bereits genug unter Entfall ihres Mannschaftssports, weniger Freunde in der Freizeit treffen, kein Kino, Schlittschuhlaufen - es wird ja gewünscht, dass die Jugend vor den Computers sitzt... unfassbar!
    An unserer Schule läuft es gut. Die Kinder und Teenager sind froh, gehen zu dürfen. Keine Ahnung wer hier protestiert. Nach den Monaten Unterrichtsentfall-Homeschooling gibt es viel aufzuholen, der Lehrplan kann nicht gekürzt werden, es fehlt nach wie vor und mehr und mehr Personal... bis Weihnachten noch bitte bitte 3-4 Wochen normalen Unterricht, mit Tests etc.

    Mit Abstand, lüften, Masken (das sind zumutbare Auflagen) besteht genügend Schutz!
    Es handelt sich immer noch um ein Virus, der erst bei intensiven Kontakten (Anhusten, Niesen, längerer Unterhaltung..!) übertragen wird .
    Nur ein ganz ganz geringer Prozentsatz verläuft ernsthaft.
    Ich muss ehrlich sagen, mir und auch vielen im Frendeskreis reichen die aktuellen Maßnahmen mehr als aus!

  • Nein, das Wechselmodell bringt sehr viele Nachteile mit sich. Für Abschlussklassen fällt so die Hälte des Unterrichts weg. Leistungsnachweise werden derzeit in die Präsenzwochen gequetscht oder finden nachmittags statt. Die Schülerinnen und Schüler bekommen für die Woche zu Hause oft nur Arbeitsaufträge, denn ein guter Online-Unterricht funktioniert in den seltensten Fällen. Viele SuS sitzen dann alleine zuhause vor dem PC - ohne Austausch, ohne Impulse, ohne Fragen stellen zu können. Ich kenne KEINE Eltern, die das Wechselmodell befürworten. Die meisten Eltern und Schüler sind für Kontinuität. Es ist eine Illusion, dass man in einer Woche zu hause so viel lernt wie in einer Woche im Präsenzunterricht. Und viele Eltern fühlen sich durch den Landeselternsprecher und seine Aussagen alles andere als gut vertreten. Das Hauptinfektionsgeschehen findet nachweislich nicht in den Bildungseinrichtungen statt.


  • Diese Betriebsblindheit und das Festhalten an einmal getroffenen Entscheidungen ist absolut unverständlich.

    Mehr noch: es wird vom RKI empfohlen und laut Stufenplan des Kultusministers (swoeit mein Kentnissstand) nach den Sommerferien selbst Stufenmodell erarbeitet, dass ab einer Inzidenz von 50 diverse Maßnahmen vorgesehen sind. Seit langem sind diese Werte erreicht und deutlich überschritten - nur: das Stufenmodell wird nicht angewendet. Auf einmal gelten andere Maßstäbe.

    Danke, Herr Lorz! So bitte nicht! Wenden Sie Ihr eigenes Stufenmodell und die Empfehungen des RKI an.

    Positiver Nebeneffekt: die Schüler erleben IT in der Praxis, wie normale Arbeitnehmer in der Wirtschaft auch. Und auch in der Wirtschaft funktioniert es nicht immer sofort und auch nicht immer perfekt.

  • Natürlich sollte der Wechselunterricht zum Standard werden, das fordern ja auch tatsächlich die Experten. Herrn Gottschalk aus Frankfurt würde ich da ausnehmen, da er beharrlich weiter erklärt, Kinder seien weniger ansteckend oder Luftreinigungsgeräte wirkungslos, obwohl dies ganz offensichtlich widerlegt ist..
    An vielen Schulen funktioniert das Wechselmodell übrigens den Umständen entsprechend gut (z.B. in Gießen), also überall dort, wo sich einzelne Schulen eigeninitiativ und mit Unterstützung des Schulträgers mit der Digitalisierung auseinandergesetzt und schon vor Jahren auf funktionierende, kommerzielle Lernplattformen, also NICHT das Schulportal des Landes, gesetzt haben.
    Das Land verschenkt jetzt fahrlässig oder mutwillig die Chance, die Digitalisierung voranzutreiben und aus den Erfahrungen im Frühjahr zu lernen. Das halbe Jahr vor der zweiten Welle hat man aus Sicht der Schulen leider tatenlos verstreichen lassen.

  • Eine Idee die ich einbringen möchte:
    Statt teure Lüftungsanlagen besorgt Tabletts, die an die Schüler verliehen werden.
    Schulungen für das nicht IT affine Personal.
    Zeigt den Kindern wie sie in einer digitalisierten Welt an Kompetenz im Umgang mit den Geräten gewinnen können.

    Wechselunterricht und Wochenpläne mit gutem Feedback funktionieren auch analog. Falls obiges es dem Bildungminister nicht Wert ist.

    Mit etwas Mut und Zutrauen in alle Beteiligten und den richtigen Mitteln an der passenden Stelle halte ich das durchaus für machbar.

  • Auf keinen Fall.

    Wechselunterricht verstärkt die Ungleichheit in unserem Land.
    Ich vertrete die Meinung, dass die Schulen als letztes in unserem Land schließen sollten.

    Lieber kein Weihnachten....

  • Wenn man die Kontaktbeschränkung auf 5 Personen / 2 Haushalte hochsetzt und dazu noch mit 20 m je Person in Supermärkten, dann ist in den Schulen 2 m / Schüler ein wahrer Alptraum für die Beteiligten. Ich arbeite in Frankfurt, bei uns gab es bisher einen Coronafall, die Azubine hat sich in der Julius-Leber-Schule infiziert. Dort hat inzwischen gut 1/3 der Berufsschulklasse Corona abbekommen. Seit wenigen Tagen hat man dort die Notbremse gezogen und ist auf Wechselunterricht umgestiegen. Aber das Gesundheitsamt in Frankfurt spielt das ganze so sehr runter und steht mit seiner "Passiert-doch-nichts" Auffassung alleine auf weiter Flur da. Die Azubine hatte bei uns in der Firma mehrere Tage mit deutlichen Symptomen direkten Kontakt zu allen möglichen Mitarbeitern. Damals gab es auch noch keine Maskenpflicht am Arbeitsplatz. Nur das Frankfurter Gesundheitsamt war der Auffassung, dass sich niemand angesteckt haben kann..... keine Quarantäne, keine Tests für die Mitarbeiter. So nicht!

  • Wer hat denn all die Lehrer und all die Eltern gefragt?

  • Ich bin dagegen. Allenfalls für höhere Klassen mag das eine Option sein. In Grundschulen funktioniert das nicht. Das konnte man im Juni studieren. Da passiert beim Unterricht dann nicht mehr viel, und bildungsferne Schüler werden weiter abgehängt. Bei bildungsnahen Schülern übernehmen den Unterricht im Wesentlichen die Eltern.

    Zudem legen alle Zahlen nahe, daß Schulen keine Infektionstreiber sind. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Interessenvertreter wirklich die Interessen der Mehrheit derjenigen vertreten, die sie vertreten sollten. Bei uns sind jedenfalls die meisten Eltern und Schüler froh, daß sie täglich in die Schule gehen können. Bei den Lehrern und der Schulleitung habe ich auch keine Abneigung gegen Präsenzunterricht wahrgenommen. Im Gegenteil.

  • Ich fordere unbedingt das Wechselmodell!!!!!!!
    Schade das die Politik einfach ihre Linie fährt ohne an die Schüler zu denken.
    Immer wieder tauchen Studien auf die belegen sollen, dass in Schulen das Virus nicht weiter gegeben wird....hier kommt es ja ganz darauf an, wer die Studien einfordert, bezahlt und was unterm Strich raus kommen soll. Ich verstehe, dass man die Wirtschaft am laufen halten muss, aber dich nicht auf Kosten unserer Kinder.

  • @Wolfgang Leiberg: haben Sie zum Thema auch mal was beizutragen, oder stören Sie sich bloß an einem Wort, was Sie offenbar nicht richtig einordnen können? Entertainer? Setzen, sechs!

    Sollen doch bitte mal die Lehrer hier darlegen, wie sie es diesmal besser machen wollen. Da lasse ich mich auch gerne überzeugen. Übungszettel abwerfen und wegducken hatten wir dieses Jahr schon mal.

  • @Lehrerin aus Bad Nauheim: Es freut mich außerordentlich, dass sich hier eine Lehrerin auch mal kristisch mit der üblichen GEW-Position auseinandersetzt.

    Als uneingeschränktem Befürworter des Präsenzunterrichts verstehe auch ich allerdings eine Position nicht: warum räumt man den Eltern bzw. Schüler*innen nicht ein Wahlrecht ein, am Präsenzunterricht oder am Homeschooling teilzunehmen? Das könnte Risikogruppen ein Stück weit das Risiko nehmen und würde wahrscheinlich die Klassenstärke schon so reduzieren, dass man mit dem Rest der Klasse, der den Präsenzunterricht möchte, problemlos die Abstandsregelungen einhalten könnte.

  • Ja , ich finde das dadurch das Risiko sich zu infizieren nicht mehr so hoch ist.

    Es wird ja immer berichtet das, sich die Schüler /Schülerinnen sich außerhalb der Schule anstecken. Das fängt doch schon auf dem Weg zur Schule bzw. nach der Schule an.

    Je kleiner eine Gruppe ist desto kleiner ist doch die Ansteckungsgefahr.

    Bei der Kontaktbeschränkung wird doch auch an uns appelliert, die Kontakte so gering wie möglich zu halten.

    Und in der Schule scheint das irgendwie egal zu sein, hab ich das Gefühl. Wenn die Zahlen zurück gehen sollen, dann muß es auch in den Schulen möglich sein die Anzahl der Klassen zu halbieren.

  • Wechselunterricht bedeutet de facto Halbierung des Unterrichts und ein drastisches Auseinanderklaffen der Bildungsschere.

    Solange Schulen keine Infektionsherde und Kinder selbst nicht gefährdet sind (in der Regel bleiben positiv getestete Kinder symptomlos), gibt es keinen Grund für halbierte Klassen. Wir sollten keine Probleme an den Stellen schaffen, wo sie nicht bestehen!

    Meine Erfahrung als voll berufstätige Mutter von 4 Schulkindern zeigt, dass es nicht möglich ist, mit vollem Einsatz der Arbeit nachzugehen, wenn die Kinder zu Hause lernen müssen und die Kinder weder mit 7 noch mit 12 noch mit 16 brav am Schreibtisch vor sich hinarbeiten.

    Bedauerlich ist hier die einseitige Berichterstattung des hr. "Die Eltern" sind nicht für Wechselunterricht, nur weil der Landeselternbeirat dies fordert und "Die Lehrer" sind es nicht, weil die Gewerkschaft dies fordert. Viele Lehrer wollen Präsenzunterricht und sind in jeglicher Hinsicht kreativ, um dies zu ermöglichen.

  • Mal wieder: Ueberschrift DIE Lehrer und dann werden nur Verbandsmeinungen verbreitet und dort wie immer allen voran die der GEW, die definitiv nicht alle Lehrer vertritt. Weder die GEW noch andere Verbände stehen für DIE Lehrer!

  • Meine Kinder verstehen das nicht. Privat und auf der Straße sich nicht mit mehreren treffen dürfen, aber im Unterricht mit 24 - 30 verschiedenen Haushalten treffen dürfen und das über mehrere Stunden. Hört endlich auf mit dem Quatsch. An unserer Schule sind 19 Lehrer krank. Der Unterricht fällt ständig aus weil keine Lehrer da sind. Lasst die Schulen selbst entscheiden und nicht auf Teufel komm raus alles offen lassen.

  • Ganz klar ja!Wir haben auf Grund dessen das mein Mann zur Risikogruppe gehört unsere Kinder vom Präzennsunterricht befreit. Ich finde auch das Kinder ab Klasse 5 es sehr gut schaffen würden.Wenn ich mir jetzt noch vorstellen muss das ab Montag die MNS in Wiesbaden in der Grundschule noch wegfällt. Wird es mir ganz andrrst.Denn der Beschluss gildet nur noch bis zum 27.11.2020.
    Ich hoffe auf ein Einleken des Kultusministerium aber Herr Lorz wird da nichts tun.

  • - Treffen nur noch mit 5 Personen aus 2 Haushalten

    - Im Einzelhandel auf 20 qm nur 1 Person

    - In der Schule 24-28 Schüler aus jeweils 24-28 Haushalten!

    - Wie viel qm stehen hier jedem Schüler im Klassenraum zur Verfügung, bestimmt deutlich weniger als 20!

    Irgendwas stimmt doch hier nicht, oder hab ich hier ein Denkfehler und meine grauen Zellen spielen mir einen Streich.....

    Was denkt sich Lorz in Co. dabei?

    Grüße

    Einer besorgten Oma von 3 Enkeln

  • Wer soll die Schüler und desen Famien schutzen? wer soll die Lehrer und desen Familien schutzen. keinen... Präsenzunterricht auf jedem preis, auch wenn ein Mitglied der Familie krank wird, egal wie schlim, egal ob sie oder er dann stirbt... Hauptsache dass Kind war in der Schule... dann muss er oder sie ohne Mama oder ohne Papa oder ohne Oma leben...
    einfach unverantwortlich!!!

  • Wir als Eltern von 2 Jugendlichen im Corona Hotspot Landkreis Offenbach mit einer Inzidenz über 200 seit Anfang November hoffen, dass endlich für die älteren Schüler ab Klasse 7 das Wechselmodell verbindlich wird. In den Schulen unseren Kinder werden jede Woche mehrere Fälle gemeldet. Dunkelziffer? Quarantänefälle werden nicht getestet. Reihenuntersuchungen an den besonders betroffenen Schulen im Kreis werden nicht gemacht. Eltern wundern sich, wo sie sich angesteckt haben. Vielleicht bei ihren infizierten aber symptomfreien Kindern? Im 100 Präsenzmodus kann kein sicherer Unterricht bei Indzidenz über 200 stattfinden.

  • Wenn ich hier etwas von - angeblich fehlender - "performance" bei Lehrern lese, frage ich mich, ob sich der Schreiber dieser Zeilen zuvor klargemacht hat, dass er nicht über Entertainment, sondern über Bildung schreibt.

    Meine Empfehlung: erst denken, dann schreiben.
    Pavlov'sche Reflexe sind nicht Zielführend.

  • Klares Ja zur Umstellung auf Wechselunterricht.
    Wenn allerdings Herr Lorz, Herr Bouffier, Herr Feldmann oder Herr Gottschalk für einige Tage zur Hospitation in unsere Schule (Gymnasium im Rheinhau-Taunus-Kreis; 7-Tage-Inzidenz lag in den letzten Tagen im Kreis über oder nur knapp unter 200) kommen und in Schulbussen anreisen, lasse ich mich gerne von der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts überzeugen.

  • wenn man die ernwthaft die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen will, kommt man nicht um den Wechselunterricht, bzw. das Hybridmodell herum.
    Auch für Grundschüler sollte dies gelten - essollte immer nur die Hälfte der Schulklasse anwesend sein, so wie es nach dem ersten Lock-Down bis 14 Tage vor den Sommerferien in hessen schon gute Praxis war

  • Bausteine für eine viel bessere Lösung wären:
    - gestafflter Schulstart, um die ÖPNV- und Pausenhof-Lage zu entspannen
    - geteilte Klassen aber nicht als Wechsel- sondern als digitaler Hybrid-Unterricht, mit einem Teil vor Ort und einem Teil im erweiterten virtuellen Klassenzimmer daheim
    - Geräte zum Ausleihen für SuS
    - Bildungsflatrate für mobile Endgeräte
    - Installation von Luftfiltern

    Als dies war eigentlich auch schon im April klar. Aussitzen, Nichtstun oder hoffen, dass der Klimawandel Herbst und Winter abfedert, sind überhaupt keine Strategien.

    Andere Länder, z.B. Finnland, haben dies viel besser im Griff.

    Das Festhalten am Präsenzunterricht wird doch nur zur heiligen Kuh hochstilisiert, um nicht eingestehen zu müssen, dass man den Sommer ungenutzt hat verstreichen lassen und die Schulen eigentlich nur als Aufbewahrungsstätten für das Aufrechterhalten des Arbeitslebens braucht, was am Ende die Pandemie-Kosten und den Lebensunterhalt erwirtschaften muss.

    Aber länger Ferien ...

  • In Frankfurt ist das Vorgehen des Gesundheitsamtes unverantwortlich. Frau Merkel hat zurecht gesagt, dass sich bei zu wenig Abstand trotz Maske dennoch angesteckt werden kann. In den Schulen sitzen die Schülerinnen und Schüler nah beieinander, kaum schauen die Lehrkräfte nicht, werden die Masken runtergezogen, auch der Schulweg ist ohne Maske. Das ist doch ein Witz.
    Wenn der Wechselunterricht tageweise stattfindet, sind auch nicht alle Schülerinnen und Schüler auf digitale Geräte angewiesen, die das Land Hessen ja immernoch nicht für alle, die es benötigen, stellen kann. Wenn man den Wechselunterricht ab Klasse 7 einführt ab einer bestimmten Inzidenz, gibt es auch nicht so viele Betreuungsprobleme seitens der Eltern.
    Und dass die Schulen selbst entscheiden sollen, ist auch nicht ideal. Es gibt sicher einige Schulen, die umsichtig handeln, aber leider auch Schulen, denen es egal ist. Das muss einheitlich entschieden werden. Der schwarze Peter geht wieder mal an die Schulen

  • Ich als Lehrerin sage: Nein! Und frage mich mal wieder warum hier als Stellungnahme der Lehrerinn und Lehrer immer nur die Aussage der GEW verwendet wird. Die GEW vertritt nur rund 1/3 der Lehrerinnen und Lehrer im Land. Und auch unter den GEW Mitgliedern ist das Stimmungsbild gespalten. So wird in den Medien immer wieder suggeriert die Lehrer wollen den Hybridunterticht. Dem ist nicht so- und dafür gibt es einen ganz einfachen Grund, weil ein Hybridunterricht einfach nicht machbar ist. Selbst wenn die Schüler eine Schule besuchen, die digital gut ausgerüstet ist (was wohl auf ganz Hessen bezogen eher der geringere Teil der Schulen ist) und die Schüler zugleich von einem digital-kompetenten Kollegen unterrichtet werden, bleibt immer noch das größte Manko die schlechte Netzqualität in fast allen Landesteilen. Daher macht die Landesregierung zumindest in diesem Punkt alles richtig und hält am Regelbetrieb der Schulen fest.

  • An der Clemens-Brentano-Schule im mittelhessischen Lollar, wo - im Gegensatz zur Praxis in Frankfurt - vom Gesundheitsamt nach mehreren Infektionen in der Schülerschaft eine Reihentestung veranlasst wurde, sind zahlreiche bis dahin unentdeckte Fälle aufgedeckt worden. Inzwischen sind es insgesamt 63 an der Zahl. Zwei Infektions-Cluster an der Schule wurden aufgedeckt, auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 waren betroffen. Schulen sind im Regelbetrieb offensichtlich nicht so sicher, wie der Kultusminister immer wieder behauptet. Die Petition "Hessen braucht ein Konzept für den Unterricht unter Pandemiebedingungen!" kann noch bis heute Abend auf "openPetition" unterzeichnet werden.

  • Hier macht sich die Politik selbst (unnötig) unglaubwürdig. Maximal-Beschränkungen im Privat-, Kultur- und Gastronomie-Bereich. An Schulen: lüften und ein wenig Maske, aber dreißig Leute im Raum, im stündlichen Wechsel.

    Das man für die Kleinen noch die Betreuungsfrage im Blick hat, ist ja okay. Aber von Jugendlichen darf man sehr wohl erwarten, dass sie im täglichen Wechsel in der Schule und zu Hause arbeiten können. Wobei der Eindruck auch ist: die Schüler sind da der selben Ansicht.

    Also läuft es im Kern darauf hinaus, dass die Kultuspolitiker - aus fadenscheinigen Gründen - auf die Arbeitssicherheit der Lehrer im speziellen, und die Gesundheit aller Mitglieder der Schul-Gemeinschaften im besonderen, keinen Wert legen.

    Sicher großartig für die Betroffenen zu wissen, dass sie verzichtbare Verschleißmasse sind.

  • Nein, denn Wechselunterricht bedeutet, dass die Kinder jede 2.Wochen zuhause betreut werden müssen, wie sollen die Berufstätigen das stämmen? Denn das dazu passende Modell Wechselarbeit ist leider in vielen Arbeitsbereichen nicht möglich!
    Außerdem brauchen Kinder soziale Kontakte für ihre gesamte Entwicklung!

  • Ich kenne in unserem Umfeld niemanden, der das Wechselmodell befürwortet. Das bringt einfach nur Unruhe rein. Für Kinder ist Kontinuität wichtig. Auch in den höheren Klassen.

  • Hat der hr wieder sein Lieblingsthema auf die Agenda gesetzt und berichtet wie gewohnt völlig einseitig zugunsten des Wechselunterrichts. Ich warte seit Wochen auf einen differenzierten Beitrag zu diesem Thema, in dem auch kritische Stimmen gegenüber dem Wechselmodell zu Wort kommen. Jeder hr-Beitrag - seien es Videobeiträge einer Familie aus dem Landkreis GG, Interviews mit Schulleitungen etc. - preist das Homeschooling als Maß aller Dinge.
    Und dass der sog. "Landeselternbeirat" tatsächlich die Mehrheit der Eltern vertritt, vage ich stark zu bezweifeln.
    Am Ende ist es wie immer bei diesem Thema: es beschweren sich öffentlichkeitswirksam die, die unzufrieden sind, während die (wahrscheinlich) große Mehrheit der Eltern, die froh über geöffnete Schulen sind, still bleiben.

  • Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, dass diejenigen, die nicht in der Schule nicht so stark für den Präsenzunterricht plädieren. Wir Lehrer und die Schüler fühlen uns in der Schule absolut unsicher und stark gefährdet. Es ist größtenteils eiskalt in den Räumen und m. M. nach verletzt unser Dienstherr hier seine Fürsorgepflicht.
    Der Unterricht in den geteilten Klassen war viel effektiver als der jetzige Unterricht. Ich frage mich, warum Herr Lorz sich nicht einfach mal eine Woche in ein Klassenzimmer setzt. Mit Maske und Lüften wird ihm da ja nichts passieren.
    Im Übrigen finde ich es ein Unding, dass niemand mehr in Quarantäne geschickt wird, wenn es positive Fälle gibt. Die Kinder haben so viel Kontakt untereinander und auch wir Lehrer sind Menschen mit Familien. In jedem anderen Job muss man bei Kontakt in Quarantäne aber wir nicht. Sonst könnte man ja nicht mehr sagen, wie gut es in den Schulen läuft...

  • Das RKI ist eine Bundesoberbehörde, die weisungsgebunden heute Hü und morgen Hott sagt. Das Festhalten an dieser albernen 50er Inzidenz kann man nicht mehr ernst nehmen, wenn man die Zahlen der behandelten Atemwegserkrankungen mit den Vorjahren vergleicht. Und dafür soll das Lerntempo auf 50 besser noch 0 gedrosselt werden, wenn man die Performance unserer Lehrer und Lehrerinnen im ersten Lockdown zugrunde legt?
    Nein danke!

  • Die Frage ist falsch gestellt.

    Wechselunterricht sollte es überall dort stattfinden, wo die Fallzahlen unverantwortlich hoch sind. Neben enger Kontakte in Klassenräumen gibt es ja noch das Transportproblem der Schüler, die in vollgepfropften Bussen unterwegs sind. Wechselunterricht würde auch hier das Ansteckungsrisiko reduzieren.

    Als alter Knabe bin ich - hier jedenfalls - fein raus. Eltern sind so oder so belastet. Ich vermute mal: organisatorische Schwierigkeiten bereiten ihnen weniger Schlaflosigkeit als permamente Sorgen um die Gesundheit der Kleenen und Halb-Großen.

    Die hessische Regierungspolitik zählt auch hier zur deutschen Nachhut. Man merkt deutlich die Trägheit und Fantasielosigkeit des "Speckgürtels".

    ^.^

  • Nein, auf keinen Fall! Ich sehe mich und meine Familie hier nicht gut vom Landeselternbeirat und von den Schülervertretungen gefragt und vertreten.

  • AUF JEDEN FALL !!!

    AUSSERDEM SOLLTEN REISE

    UNTERNEHMEN ZUR SCHÜLER

    BEFÖRDERUNG VERPFLICHTET

    WERDEN !!!

  • Nein, auf gar keinen Fall. Dann würden nach dem 1. Lockdown im Frühjahr nun noch mehr Kinder aus bildungsfernen und schwierigen Familienhintergründen abgehängt werden. Außerdem ist mitnichten bewiesen, dass Schulen Infektionsauslöser sind. Man muss auch Risiken eingehen. Im Übrigen sprechen die Schüler-/Elternvertretungen für einen Großteil der (schweigenden) Schüler und Eltern ausdrücklich nicht.

  • Beim Einkaufen sollst du Abstand halten pro 20qm ein Kunde!
    In der Schule läuft das aber nicht.

  • Das RKI empfiehlt Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 50. Einfach daran halten. Ganz einfach.