Besucher beim Herzberg Festival
Herzberg-Festival 2018: Anders als im vergangenen Jahr spielte dieses Mal auch das Wetter mit Bild © Juliane Meyer

Mit Flower Power in die Hippie-Zeit: Tausende haben am Wochenende das Burg Herzberg Festival in Osthessen gefeiert. Ein Höhepunkt des viertägigen Festes: die Mondfinsternis.

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Bei Sommerhitze und Mondfinsternis haben am Wochenende rund 11.000 Besucher das Burg Herzberg Festival in Breitenbach am Herzberg (Hersfeld-Rotenburg) gefeiert. Das Hippie-Event dauerte vier Tage und zählt zu den ältesten Festivals in Deutschland. In diesem Jahr feierte es sein 50-jähriges Bestehen.

Blick von Burg auf Herzberg Festival
Blick von der Burg Herzberg auf das Festivalgelände Bild © Juliane Meyer

Geschäftsführer Gunther Lorz sprach am Sonntag von einer "fantastischen" Bilanz. "Das perfekte Wetter hat uns ein mediterranes Gefühl mit warmen Nächten beschert, in denen die Besucher toll feiern konnten." Unterbrechungen wegen Unwetter habe es keine gegeben: "Es hat nur einmal kurz geregnet, leider nicht lange genug, damit der Staub sich legen konnte."

Eines der Highlights war die Mondfinsternis

Die Festival-Besucher, darunter viele Kinder, verbrachten die Tage gewohnt friedvoll und kreativ, wie Lorz sagte. Immer wieder hätten sie gemeinsam Musik gemacht oder gebastelt. Unter anderem trat die Rocksängerin Maggie Bell auf, es gab Rhythm and Blues mit Chris Farlowe oder Folk-Rock mit Asaf Avidan, der durch sein Lied: "One day, Baby, we’ll be old" bekannt geworden ist. Ein ganz besonderes Erlebnis sei außerdem die Mondfinsternis am Freitag gewesen.

Besucher beim Herzberg Festival
Auch die Verpflegung war gesichert: Händler und Stände auf dem Herzberg Festival Bild © Juliane Meyer

Ursprünglich hatten die Festival-Betreiber auf rund 30.000 Besucher gehofft. Als im Jahr 1968 das erste Festival auf der Burg Herzberg stattfand, strömten 1.300 Besucher zu dem Event. Da das Festival immer mehr Besucher anzog, wurde es 1998 vom Burghof auf die Pferdekoppeln am Dorfrand verlegt.