Die Rodgau Monotones vor dem Jügesheimer Wasserturm
Die Rodgau Monotones (v.l.n.r.): Peter Osterwold, Raimund Salg, Kerstin Pfau, Jürgen Böttcher, Joachim Becker, Albrecht Neander und Matthias Dörsam. Bild © Vincenzo Mancuso

Sie haben den Hessen eine inoffizielle Hymne geliefert: die Rodgau Monotones. Seit 40 Jahren stehen sie auf den Bühnen in und um Hessen. Sieben Fakten zur Kultband.

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zum Video Jubiläumskonzert der "Rodgau Monotones" in Offenbach

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  • Ihren ersten Auftritt hatten die Rodgau Monotones in den Faschingstagen des Jahres 1978 im Offenbacher Liveclub Roxy in der ehemaligen Schlesinger-Fabrik. Damals waren sie noch der Pausenfüller der heute nicht mehr existierenden Band "Hartz Reinhard Revival". Nur fünf Jahre später spielten die Monotones im Stadion am Bieberer Berg schon vor Santana und Bob Dylan.
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40 Jahre Rodga Monotones

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Unverwüstlich wie ihre Hits: die Rodgau Monotones

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  • Gegründet haben sich die Monotones sich 1977 - im selben Jahr, in dem die Gemeinde Rodgau durch die damalige Gebietsreform aus dem Zusammenschluss von Weiskirchen, Hainhausen, Jügesheim, Dudenhofen, Nieder-Roden und Rollwald (das damals zu Nieder-Roden gehörte) entstand.
Rodgau Monotones live 1985
Die Monotones 1985. Bild © picture-alliance/dpa
  • 1983 bekam die Band den Kulturpreis der Stadt Rodgau, 2009 die Bürgermedaille. 2018 ist die Band für ihre Verdienste um die (süd-)hessische Mundart in Verbindung mit ihrem besonderen Musikstil Träger der "Holzisch Latern", der höchsten externen Auszeichnung des Karnevalvereins Dieburg.
  • Viele Bandmitglieder sind gar keine gebürtigen Hessen. Gitarrist Ali Neander wurde in Hamburg geboren, Sänger Peter Osterwold in Wolfenbüttel, Sängerin Kerstin Pfau in Saarlouis, Ex-Mitglied Henni Nachtsheim in Wuppertal.
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  • Entgegen der landläufigen Meinung singen die Monotones hauptsächlich auf Hochdeutsch, nur wenige Stücke werden im Dialekt der Region vorgetragen, und dann meist auch nur der Refrain ("Fraach misch net").
  • Der Kultsong "Erbarme, die Hesse komme" ist in Offenbach entstanden. 1984 probte die Band für kurze Zeit in einem Bunker in Bürgel. Dort studierte sie die inoffizielle Hessen-Hymne ein.
  • Am 10. März steigt in der Offenbacher Stadthalle ein großes - lange schon ausverkauftes - Jubiläumskonzert. Gaststars werden Henni Nachtsheim (er verließ die Band 1990) und Gerd Knebel (aka Badesalz) sein.

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7 Kommentare

  • 1983: ZDF-Mann Klaus Möller drehte am Puiseauxplatz in Nieder-Roden mit den Monotones ein Video zu "Ei gude wie". Wir Kids und andere Passanten durften als Komparsen mitwirken, was wir natürlich damals megaspannend fanden. Habe versucht, die Aufnahme auf YouTube zu finden - leider ohne Erfolg.

  • Hesse un domit maan ich die Frankfurter und Umgewung brauche des all nett. mer sinn nett nur grob mer maanes aach so.

  • Ein super geiles Openairkonzert (natürlich im Regen!) 1984 im Hofgarten in Dillenburg. Wir haben jedes Stück mitgesungen ! Leider fand zur gleichen Zeit nicht weit entfernt auch ein Openair mit Rory Gallagher und Golden Earring statt. Wenn bei uns schon mal was los war dann sowas...!!!

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