Ist unsere Gesellschaft eigentlich schon immer digital? War sie es bereits im 19. Jahrhundert, als die Dampfmaschine erfunden wurde? Gab es immer schon unsichtbare Muster, die nur darauf warteten, in neue Technologien zu münden? Der Soziologe Armin Nassehi zeigt in seiner Theorie der digitalen Gesellschaft, dass die seit jeher vorhandenen Strukturen unserer Gesellschaft das Material bilden, aus dem die Digitalisierung überhaupt erst ihr ökonomisches und politisches Potential schöpft.