Ein Schriftsteller begibt sich auf eine Recherchereise in die eigene Vergangenheit. Er landet in Polen, in den Jahren nach Kriegsende, und findet die traurige Geschichte seiner Großeltern. Arthur Becker liest aus "Drang nach Osten" - und ein Liebesgedicht.

Artur Becker, geboren 1968 als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren), lebt seit 1985 in Deutschland, heute in Verden an der Aller. Er ist Romancier, Lyriker und Essayist. Nach "Die Zeit der Stinte" (dtv 2006) und "Das Herz von Chopin" (Hoffmann und Campe 2006) erschien 2008 "Wodka und Messer". "Lied vom Ertrinken" bei weissbooks.w. 2009 erhielt Becker den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2012 folgte der DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

Das Buch
Artur Becker
Drang nach Osten
Weissbooks
Roman
394 Seiten
24 Euro

"Lesung im Lockdown": Sie haben ihr Handy in die Hand genommen und sich selbst gefilmt. Ingo Schulze, Dörte Hansen, Saša Stanišić und andere Lieblingsautoren und -autorinnen lesen aus ihren neuen Romanen - vom Balkon, aus dem Garten, aus ihrem Arbeitszimmer oder wie Leif Randt auf den Wiesen von Maintal. Täglich eine Lesung!