Mit dem Lebensgefühl von Minderheiten nach dem Mauerfall beschäftigt sich ab Donnerstag eine Ausstellung in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt.

Die Schau mit dem Titel "Anderen wurde es schwindlig - 1989/90: Schwarz, jüdisch, migrantisch" beleuchtet etwa in Videointerviews, wie Minderheiten in Ost und West den Mauerfall erlebten. Kunstministerin Angela Dorn-Rancke (Grüne) sagte, in der Ausstellung gehe es um eine weitgehend vernachlässigte Seite der Wende. Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung, die bis zum 3. Mai 2020 zu sehen ist.