Drei Portraits von Max von Thun, Greta Taubert und Joshua Wong (von links nach rechts).

"Streiterinnen" mit Greta Taubert und Valerie Schönian +++ Joshua Wong +++ Max von Thun, Margit Auer, Christine und Benjamin Knödler +++ Manfred Hess und Klaus Buhlert

Gäste auf der ARD-Buchmessenbühne am Samstag, 17. Oktober, von 14 bis 18 Uhr: "Streiterinnen" mit Greta Taubert und Valerie Schönian, Max von Thun, Margit Auer und Christine und Benjamin Knödler, Joshua Wong, Manfred Hess und Klaus Buhlert

Zu allen Gesprächen in der Festhalle ist Publikum zugelassen. 450 Besucherinnen und Besucher dürfen kommen, es gibt Tagestickets. Die Gepräche werden auch im Livestream übertragen und im Anschluss als Video bereitgestellt.

14 Uhr: "Streiterinnen" mit Greta Taubert und Valerie Schönian

30 Jahre Wiedervereinigung. Ziehen sich die Grenzen in unserer Gesellschaft weiter fort? Wie hat sich die Rolle der Frau verändert? Rassismus und Extremismus – vor allem ein ostdeutsches Phänomen?

Greta Taubert und Valerie Schönian

Der Ostmann sächselt, wählt AfD und pöbelt tumb durch Deutschlands Straßen. Zeit, mit einem vorurteilsgeprägten Bild aufzuräumen und über deutsch-deutsche Rollenbilder nachzudenken. Die ostdeutsche Journalistin Greta Taubert zieht in den Kampf gegen aktuelle Klischees.

Wenige Tage vor der Wiedervereinigung kam Valerie Schönian in Sachsen-Anhalt zur Welt. Sie wurde geboren in einem Staat, der kurz darauf nicht mehr existierte. Lange dachte sie, "Ost/West" spiele keine Rolle mehr, doch je länger der Mauerfall zurückliegt, desto ostdeutscher fühlt sie sich.

Streiterinnen Logo 2020
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Die erfolgreiche Gesprächsreihe "Streiterinnen" geht in die nächste Runde. Von Mittwoch bis Sonntag, 14 Uhr, auf der ARD Bühne. Eine Kooperation von ARD, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Buchmesse.

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Woher kommt das neue Ost-Bewusstsein, warum halten sich alte Klischees so hartnäckig, und was sagt das über die Deutsche Einheit aus? Taubert und Schönian - zwei ostdeutsche Autorinnen, die bewusst machen, welche Hürden es noch zu überwinden gilt!

  • Greta Taubert "Guten Morgen, du Schöner", Aufbau Verlag
  • Valerie Schönian "Ostbewusstsein", Piper
  • Moderation: Hadija Haruna-Oelker (hr)

14.30 bis 15.30 Uhr: Gesprächsrunde Kinder- und Jugendliteratur

Während die Buchbranche unter Corona leidet, verzeichnet die Sparte Kinder- und Jugendbuch ein Umsatzplus. Kein Wunder, denn wo können Kinder und Jugendliche ihre Sorgen besser vergessen als beim Eintauchen in eine andere Welt? Scheinbar einfache Geschichten sind Spiegel unserer Gesellschaft. Helden wie Pippi Langstrumpf, die Drei Fragezeichen und Harry Potter Vorbilder für viele Kinder.

Max von Thun Margit Auer

Nicht selten entstehen die Ideen für Kinder- und Jugendbücher durch das Lesen mit dem eigenen Nachwuchs. Der Schauspieler, Musiker und Autor Max von Thun entwickelte sein erstes Kinderbuch aus Liedern, die er für seinen Sohn geschrieben hatte: "Der Sternenmann" war so erfolgreich, dass ihm 2020 "Der Sternenmann und die furchtlose Prinzessin Luna" folgte.

Margit Auer wollte als Kind eigentlich Postbotin werden, wurde dann aber Journalistin. Ihre Leseerinnerung ist von Astrid Lindgren, Michael Ende und Enid Blyton geprägt. Als ihre drei Söhne zur Welt kamen, las sie jede Menge Kinderbücher und beschloss, selbst welche zu schreiben.

Christine und Benjamin Knödler

Christine Knödler und Benjamin Knödler, Mutter und Sohn, haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Das Jugendsachbuch "Young Rebels", von Felicitas Horstschäfer illustriert, erzählt von 25 Jugendlichen, die die Welt verändern. Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung und engagieren sich gegen die Waffenlobby, Diskriminierung und Korruption. Von Greta Thunberg bis Malala Yousafzai.

  • Max von Thun "Der Sternenmann und die furchtlose Prinzessin Luna", arsEdition
  • Margit Auer "Die Schule der magischen Tiere", Carlsen
  • Christine & Benjamin Knödler "Young Rebels", Hanser Literaturverlage
  • Moderation: Cécile Schortmann (hr-fernsehen)

15.30 Uhr: Arte-Gespräch "Il est temps"

"Il est temps - Es wird Zeit" - zur Zukunft der modernen Gesellschaft. Gespräch zum Thema: "Kanadische Literatur und Diversität".

  • Hans Jürgen Balmes (Lektor und Übersetzer bei S. Fischer Verlage)
  • Annabelle Assaf (Literaturagentin bei connACT lit.agency)
  • Moderation: Bianca Hauda (Arte)

16 bis 17 Uhr: Joshua Wong

Joshua Wong

"Für das Wort und für die Freiheit - #FreeHongKong" - Joshua Wong, einer der bekanntesten Köpfe der Demokratiebewegung, berichtet über die aktuelle Situation in Hongkong und diskutiert mit der Autorin Nina George und Alexander Skipis darüber, was Zivilgesellschaft und Politik in Europa tun können, um die Hongkonger Bürgerinnen und Bürger in ihrem Streben nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen.

  • Joshua Wong "Unfree Speech", S. Fischer Verlage
  • Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins
  • Nina George, Präsidentin des European Writers Council

17 Uhr: Manfred Hess und Klaus Buhlert

Manfred Hess und Klaus Buhlert

SWR-Dramaturg Manfred Hess und Hörspielregisseur Klaus Buhlert zum SWR2-Hörspiel "Die Enden der Parabel" nach dem US-amerikanischen Kultautor Thomas Pynchon. Klaus Buhlert inszenierte aus der deutschen Übersetzung für SWR2 eine 14-stündige Hörspielfassung. Thomas Pynchon stimmte hierfür erstmals einer Bearbeitung seines Hauptwerkes zu. Das Team darf sich für seine Arbeit über den Titel "Hörbuch des Jahres" freuen.

  • Manfred Hess und Klaus Buhlert zum SWR2-Hörspiel "Die Enden der Parabel"
  • Moderation: Ulrich Sonnenschein (hr2-kultur)

17.30 Uhr: Peter Probst

Peter Probst
  • Peter Probst "Wie ich den Sex erfand", Verlag Antje Kunstmann
  • Moderation: Ulrich Sonnenschein (hr2-kultur)
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Gäste auf der ARD-Buchmessenbühne von Mittwoch bis Sonntag

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