Potraits von Johann Lafer, Iris Wolff und Jürgen Neffe (von links nach rechts).

Johann Lafer +++ Silke Hildebrandt +++ Denis Scheck +++ Iris Wolff +++ Dierk Hirschel +++ Oliver Hilmes und Alex Beer +++ Jürgen Neffe

Gäste auf der ARD-Buchmessenbühne am Sonntag, 18. Oktober, von 10 bis 14 Uhr: Johann Lafer, Silke Hildebrandt, Denis Scheck, Iris Wolff, Dierk Hirschel, Oliver Hilmes und Alex Beer, Jürgen Neffe

Zu allen Gesprächen in der Festhalle ist Publikum zugelassen. 450 Besucherinnen und Besucher dürfen kommen, es gibt Tagestickets. Die Gepräche werden auch im Livestream übertragen und im Anschluss als Video bereitgestellt.

10 Uhr: Johann Lafer

Johann Lafer

Was verbindet eine Ernährungsmedizinerin, einen Schmerzspezialisten und einen Sternekoch? Die Frage, wie man Arthrose heilen und Schmerzen besiegen kann - ohne Schmerzmittel, chirurgische Eingriffe und künstliche Gelenke. In seinem vielleicht persönlichsten Buch erzählt Johann Lafer wie es ihm gelang, durch die Ernährungsumstellung seine Knieschmerzen loszuwerden.

  • Johann Lafer "Essen gegen Arthrose", Gräfe und Unzer
  • Moderation: Daniella Baumeister (hr2-kultur)

10.30 Uhr: Silke Hildebrandt und Katrin Machulik

In der Reihe "Hörspiel: Regisseurin und Bearbeiterin Silke Hildebrandt und Lektorin Katrin Machulik über das Hörspiel "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque.

1942: Zwei sich unbekannte Männer treffen im Hafen von Lissabon zufällig aufeinander. Der eine will mit seiner Frau nach Amerika fliehen und droht zu scheitern, der andere hat seine Reise bereits hinter sich. Erich Maria Remarque schildert in seinem Roman "Die Nacht von Lissabon" das vom Krieg zerrüttete Schicksal eines deutschen Emigranten.

  • Hörspiel "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque, DAV
  • Moderation: Hans Sarkowicz (hr2-kultur)

11 Uhr: Denis Scheck

Denis Scheck

Seit vielen Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar ist auch das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck Buchempfehlungen, Autorinnen und Autoren präsentiert. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung, und was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

11.30 Uhr: Iris Wolff

Iris Wolff

Iris Wolff erzählt in "Die Unschärfe der Welt" die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks ist ein großer Roman entstanden, der es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat.

Im Mittelpunkt: Der junge Pfarrer Hannes, der nach Rumänien versetzt wird, seine Frau Florentine und deren Sohn Samuel. Außerdem gibt es das Paar, mit dem Hannes und Florentine regelmäßig Karten spielen, und deren Tochter. Stecken sie dahinter, als Hannes wegen seiner Besucher aus der DDR zum Verhör bestellt wird? Denn die Securitate installierte ihre Spitzel auch noch in den kleinsten Dörfern.

  • Iris Wolff "Die Unschärfe der Welt", Klett-Cotta
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

12 Uhr: Dierk Hirschel

Dierk Hirschel

Das 21. Jahrhundert droht ein Jahrhundert der extremen Ungleichheit zu werden. Nicht nur zwischen Nord und Süd, West und Ost. Die Klassengesellschaft kehrt zurück - auch in Deutschland. Die soziale Spaltung gefährdet unsere Demokratie. Der Raubbau an der Natur zerstört die Zukunft unserer Kinder. Klimawandel, Armut und Kriege zwingen Millionen Menschen zur Flucht. Verantwortlich dafür ist ein entfesselter, sozial und ökologisch blinder Kapitalismus.

Wie können wir, Gewerkschaften, Umweltbewegung und Parteien, unsere Gesellschaft davor schützen? Dierk Hirschel, seit 2010 Chefökonom der Gewerkschaft Verdi, entwirft in seinem Buch die Grundlinien einer fortschrittlichen Politik für das 21. Jahrhundert.

  • Dierk Hirschel "Das Gift der Ungleichheit", Dietz Verlag
  • Moderation: Max Moor

12.30 bis 13.30 Uhr: Stern Crime Talk

Oliver Hilmes Alex Beer

Kriminalfälle aus dem letzten Jahrhundert faszinieren uns, egal ob sie tatsächlich passiert oder der Fantasie eines Krimiautors entsprungen sind. Gespräch zum Thema "Verbrechen der Vergangenheit" mit dem Autor und Historiker Oliver Hilmes, der uns ins Berlin der 1930er-Jahre entführt und der Krimi-Autorin Daniela Larcher, die unter dem Pseudonym "Alex Beer" veröffentlicht. Ihre Kommissare ermitteln im Wien der 1920er-Jahre.

Wie recherchiert man den historischen Hintergrund möglichst authentisch? Was verraten die Verbrechen über den Zeitgeist und die Gesellschaft, in der sie verübt wurden? Dies und sehr viel mehr verraten unsere Gäste im "Stern Crime Talk".

  • Oliver Hilmes "Das Verschwinden des Dr. Mühe", Penguin Verlag
  • Alex Beer "Der dunkle Boote", Blanvalet
  • Moderation: Giuseppe Di Grazia (Stern)

13.30 Uhr: Jürgen Neffe

Imago Jürgen Neffe

Jürgen Neffes autobiographischer Roman beruht auf wahren Begegnungen während seiner Zeit als Spiegel-Korrespondent in New York und ist zugleich das Porträt einer zerrissenen Stadt und Nation. Eine der Hauptfiguren: Der gerissene, steinreiche Immobilienmogul Donald Trump, heute Präsident der Vereinigten Staaten, damals selbsternannter "König von New York".

Wie wurde aus dem Tycoon der wichtigste Mann im Staat? Und was hat es mit "dem Ding" auf sich, dass der Erzähler Trump gestohlen haben will? Dafür interessiert sich auch die "U.S. Customs and Border Protection", die den Ex-Korrespondenten bei der Einreise in das Land der Fake News festnimmt udn stundenlang verhört. Hat er etwas gegen den Präsidenten in der Hand? American Paranoia trifft auf German Angst.

  • Jürgen Neffe "Das Ding - Der Tag, an dem ich Donald Trump bestahl", Europa Verlag
  • Moderation: Bärbel Schäfer

Das Programm am Sonntag ab 14 Uhr

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Gäste auf der ARD-Buchmessenbühne von Mittwoch bis Sonntag

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