Collage Bühne Freitag Christian Seiler, Ildiko von Kürthy, Harald Welzer

Gruppengespräch mit Autoren +++ Denis Scheck +++ Christian Seiler +++ Harald Welzer +++ Ildikó von Kürthy +++ Gespräch zum Film +++ Armin Nassehi

Videos von der ARD Bühne am Freitag, 18. Oktober, von 10 bis 14 Uhr: Gruppengespräch mit Autoren, Denis Scheck, Christian Seiler, Harald Welzer, Ildikó von Kürthy, Gespräch zum Film, Armin Nassehi

10 Uhr: Maike Wetzel, Deniz Utlu, Ivna Zic

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Der Freitag beginnt mit einer Gesprächsrunde unter dem Motto: "Schlaflos in Frankfurt - Literatur in verunsicherten Zeiten". Mit Maike Wetzel "Entfernte Geliebte", Deniz Utlu "Gegen Morgen" und Ivna Zic "Die Nachkommende".

In ihrem neuen Erzählband "Entfernte Geliebte" versammelt Maike Wetzel Geschichten für Schlaflose, Liebhaber und vibrierende Seelen - verspricht der Verlag. Tino Dallmann (MDR Kultur) fühlt sich an Geschichten von Franz Kafka erinnert: "Wie Situationen vom Alltäglichen ins Bedrohliche wechseln".

"Ein Autor, von dem man in den kommenden Jahren noch hören wird", sagt Jan Ehlert (NDR) über Deniz Utlu. Utlu erzählt in "Gegen Morgen" die Geschichte des Berliners Kara, der den Versäumnissen und Potentialen seines Lebens auf den Grund geht.

"Wo kommen Sie her?" Warum wird diese Frage oft zuerst gestellt und nicht: "Wo wollen Sie hin?" oder "Wo sind Sie jetzt gerade?" Damit beschäftigt sich die Autorin und Theaterregisseurin Ivna Žic in ihrem Roman "Die Nachkommende".

  • Maike Wetzel "Entfernte Geliebte", Schöffling
  • Deniz Utlu "Gegen Morgen", Suhrkamp
  • Ivna Zic "Die Nachkommende", Matthes & Seitz
  • Moderation: Joachim Dicks (NDR Kultur)

11 Uhr: Denis Scheck

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Seit vielen Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck Buchempfehlungen und Autoren präsentiert. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung - was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

11.30 Uhr: Christian Seiler

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Jahrelang ist er um die Welt gereist. Wo wird am besten gekocht? Und wo am interessantesten gegessen? Christian Seiler probiert alles. Er berichtet aus noblen Sternerestaurants, von Garküchen, Marktständen und Feuerstellen. Er hat Weine gekostet und Bier getrunken. "Alles Gute - Die Welt als Speisekarte" ist ein den Globus umspannendes Buch mit vielen Rezepten und Empfehlungen zum Nachreisen und Selberprobieren. Von A wie Adelaide bis Z wie Zürich.

  • Christian Seiler "Alles Gute - Die Welt als Speisekarte", Echtzeit-Verlag
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

12 Uhr: Harald Welzer

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Wird es unseren Kindern einmal besser gehen? Das glaubt heute niemand mehr. Doch der Soziologe und Zukunftsarchitekt Harald Welzer entwirft uns eine gute, eine mögliche Zukunft. In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder. "Es ist ein vollkommen falscher Gedanke immer mit apokalyptischen Fantasien durch die Welt zu laufen", sagt Welzer.

Schließlich leben wir in der besten aller Gesellschaften, die es in der Geschichte jemals gegeben hat: Höchste Lebenserwartung, größte Freiheit, größten Möglichkeiten Leben selber zu gestalten. "Niemand hat das vorher gehabt. Da lasse ich mir doch nicht einreden, dass wir keine Handlungsmöglichkeiten haben, nicht diese Gesellschaft weiterzuentwickeln."

Seine Utopie: es ist schon fast alles da. Wir müssen es nur weiterentwickeln, neu sortieren. Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene "Alternativlosigkeit" ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit.

  • Harald Welzer "Alles könnte anders sein", Fischer
  • Moderation: Thomas Ranft (hr-fernsehen)

12.30 Uhr: Ildikó von Kürthy

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Als ihre Mutter stirbt, kehrt Judith nach zwanzig Jahren in die Heimat zurück. Plötzlich gerät alles aus den Fugen: Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus, eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben, eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, und Judith stellt fest, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht.           
"Es wird Zeit" von Ildikó von Kürthy ist eine Geschichte von Schuld, Freundschaft, Älterwerden und vom Jungbleiben.

  • Ildikó von Kürthy "Es wird Zeit", rowohlt
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr-fernsehen)

13 Uhr: Gespräch zum Film "Auf dem Grund"

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Anne, ehemals vielversprechende Hoffnung des deutschen Schwimmsports, scheiterte vor 25 Jahren im entscheidenden Moment ihrer Karriere. Noch heute sucht sie nach einer Erklärung für ihr damaliges Versagen. Ihre psychisch labile Mutter Inge, um deren Anerkennung Anne und ihre Schwester Miriam stets konkurrierten, zeigte nie Interesse an Annes Schwimmerfolgen. Doch auch Miriam sperrt sich dagegen, dass Anne ihre Tochter Juli immer härter trainiert, um deren Traum einer Schwimmkarriere näher zu kommen. Unterschwellig spürbar, doch scheinbar unerreichbar, auf dem Grund von allem, liegt ein dunkles Familiengeheimnis, welches sich langsam seinen Weg zurück an die Oberfläche sucht.

  • Gespräch zum Film "Auf dem Grund" (NDR) mit Schauspielerin Karin Hanczewski und den Drehbuchautorinnen Astrid Ruppert und Susanne Schneider.
  • Der Film läuft von 11.15 bis 12.45 Uhr im ARD Kino
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr-fernsehen)

13.30 Uhr: Armin Nassehi

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Ist unsere Gesellschaft eigentlich schon immer digital? War sie es bereits im 19. Jahrhundert, als die Dampfmaschine erfunden wurde? Gab es immer schon unsichtbare Muster, die nur darauf warteten, in neue Technologien zu münden? Der Soziologe Armin Nassehi zeigt in seiner Theorie der digitalen Gesellschaft, dass die seit jeher vorhandenen Strukturen unserer Gesellschaft das Material bilden, aus dem die Digitalisierung überhaupt erst ihr ökonomisches und politisches Potential schöpft.

  • Armin Nassehi "Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft", C.H. Beck
  • Moderation: Katja Gasser (3sat)

Das Programm am Freitag ab 14 Uhr

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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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