Julia Ebner, Paul Ingendaay, Caroline Labusch

Buchpreisgewinner Saša Stanišić +++ Julia Ebner +++ Ernst-Wilhelm Händler +++ "Streiterinnen" mit Annett Gröschner und Caroline Labusch +++ Katrin Linke und Karsten Brensing +++ Isabel Bogdan +++ Volker Weidermann +++ Paul Ingendaay

Gäste auf der ARD Bühne am Mittwoch, 16. Oktober, von 14 bis 18 Uhr: Buchpreisgewinner Saša Stanišić, Julia Ebner, Ernst-Wilhelm Händler, "Streiterinnen" mit Annett Gröschner und Caroline Labusch, Katrin Linke und Karsten Brensing, Isabel Bogdan, Volker Weidermann, Paul Ingendaay

14 Uhr: Buchpreisgewinner Saša Stanišić

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Für den Gewinner oder die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises ist der erste Messetag ein wahrer Marathon. Alle wollen zu den ersten Gratulanten gehören. In diesem Jahr darf Saša Stanišić den Marathon absolvieren. Um 14 Uhr spricht er mit Cécile Schortmann auf der ARD Bühne.

  • Saša Stanišić "Herkunft", Luchterhand
  • Moderation: Cécile Schortmann (hr-fernsehen)

14.30 Uhr: Julia Ebner

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Ihr Buch macht Radikalisierung fassbar, es ist Erfahrungsbericht, Analyse, unmissverständlicher Weckruf, denn Julia Ebner verfolgt hauptberuflich Extremisten. Vor allem im Internet rekrutieren Islamisten, Rechtsradikale und Antifeministen neue Anhänger. Wie sie das tun, hat die Extremismusforscherin Julia Ebner recherchiert. Undercover mischt sie sich unter Hacker, Terroristen, Trolle, Fundamentalisten und Verschwörer.

Ebner schleust sich in zwölf radikale Gruppierungen quer durch das ideologische Spektrum ein. Sie beobachtet Planungen terroristischer Anschläge, Desinformationskampagnen, Einschüchterungsaktionen, Wahlmanipulationen. Ihr Fazit: Radikalisierung folgt einem klaren Skript: Rekrutierung, Sozialisierung, Kommunikation, Mobilisierung, Angriff.

  • Julia Ebner "Radikalisierungsmaschinen - Wie Extremisten die neuen Techniken nutzen und uns manipulieren", Suhrkamp
  • Moderation: Thomas Ranft (hr-fernsehen)

15 Uhr: Ernst-Wilhelm Händler

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Ernst-Wilhelm Händlers Roman "Das Geld spricht" verrät schon im Titel, mit welchem Erzähler es das Publikum hier zu tun hat: Das Geld behauptet, es sei die erfolgreichste Sprache der Welt. Selbstbewusst, aber unverstanden fühlt sich diese schwer zu fassende Macht, die auf amüsante Weise von merkwürdigen Leuten berichtet, die sich um die Vermehrung des Geldes kümmern.

  • Ernst-Wilhelm Händler "Das Geld spricht", S.Fischer
  • Moderation: Carsten Otte (SWR2)

15.30 Uhr: Gesprächsreihe Streiterinnen

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Die erfolgreiche Gesprächsreihe Streiterinnen geht in die nächste Runde. Von Mittwoch bis Sonntag, 15.30 Uhr, auf der ARD Bühne. Eine Kooperation von ARD, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Buchmesse.

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Logo für die Gesprächsreihe "Streiterinnen" - Text STREITER INNEN mit einem pinkfarbenen Stern

Freiheit und Gleichheit? 30 Jahre Mauerfall. Was hat sich seit der Wiedervereinigung in Ost und West für die Frauen verändert? Was für Unterschiede - nicht nur wirtschaftlich - sind heute noch spürbar? Diesen Fragen spüren zwei Autorinnen und Theaterschaffende nach, die Frauen-Leben heute und im noch geteilten Deutschland im Fokus haben.

Annett Gröschner

Die (Ost-)Berliner Autorin Annett Gröschner hat über "50 Jahre Berliner Frauenbewegung" in Ost und West geforscht ("Berolinas zornige Töchter") und setzt sich als Theatermacherin für den gesamtdeutschen Dialog ein.

Caroline Labusch

Die in Göttingen geborene Caroline Labusch erfuhr über Recherchen für ihr Buch "Ich hatte gehofft, wir können fliegen" und für ihr Theaterstück "Der Ballon - ein deutscher Fall" hautnah vom Schicksal einer Frau, deren Fluchtversuch missglückte und die sich in der Nach-Wende-Zeit neu orientieren musste.

Gröschner und Labusch - zwei Autorinnen, die an historisches Unrecht erinnern und bewusst machen, wo es weiter besteht.

  • Annett Gröschner "Berolinas zornige Töchter - 50 Jahre Berliner Frauenbewegung", FFBIZ-Verlag
  • Caroline Labusch "Ich hatte gehofft, wir können fliegen", Randomhouse
  • Moderation: Gitta Severloh (hr)

16 Uhr: Katrin Linke und Karsten Brensing

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Ein Jahr lang bereiten Katrin Linke und Karsten Brensing - damals erst Anfang 20 - ihre Flucht aus der DDR vor. Am 5. Juli 1989 starten sie ihre Reise in die Freiheit quer durch den "Ostblock". Doch alle Versuche, in den Westen zu kommen, misslingen. Jetzt hilft nur noch eins: Das Paar muss sich trennen. Katrin gelingt die Flucht unter einer VW-Polo-Rückbank. Karsten schwimmt eine Nacht lang von Ungarn nach Jugoslawien durch die Donau. Eine dramatische Flucht - kurz vor der Maueröffnung!

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Später werden beide Biologie studieren, zwei Söhne bekommen, und heute leben  die Wirtschaftsjournalistin Katrin Linke und der Verhaltensforscher Karsten Brensing wieder in ihrer Heimatstadt Erfurt.

  • Katrin Linke und Karsten Brensing "Eine Liebe ohne Grenzen – Unsere Flucht aus der DDR", Bastei Lübbe
  • Moderation: Evelyn Fischer (hr-fernsehen)

16.30 Uhr: Isabel Bogdan

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Die Beine schmerzen, die Luft wird knappt, das Herz rast: Es geht auf keinen Fall weiter. Laufen ist wirklich zu anstrengend. Aber es kann auch die Existenz retten. Hier läuft eine Frau nach der Katastrophe - und es geht ihr um alles. Sie rennt, um sich wieder zu bewegen. Sie rennt, um wieder ins Leben zu finden. Nach Verlust, Schmerz und Tränen ist das Laufen der Versuch, an Leib und Seele gesund zu werden. Einfühlsam und eindringlich erzählt Bogdan in diesem monologischen Roman vom Weg, der das Ziel ist.

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, ist Übersetzerin und Autorin des Bestsellers "Der Pfau".

  • Isabel Bogdan "Laufen", Kiepenheuer & Witsch
  • Moderation: Alexander Wasner (3sat)

17 Uhr: Volker Weidermann

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Ihre "Zwangsehe", wie Günter Grass sie einmal nannte, wurde offiziell am 1. Januar 1960 geschlossen. An diesem Tag besprach der Kritiker Marcel Reich-Ranicki "Die Blechtrommel" des 32-jährigen Autors. Er verriss den Roman. Und so begann das wechselhafte Verhältnis von MRR und GG. Ein halbes Jahrhundert der Auseinandersetzungen, zahlreiche Romane und Verrisse, Liebeserklärungen und Wut folgten. Volker Weidermann erzählt von der wechselseitigen Abhängigkeit der beiden und entwirft zugleich ein Panorama der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

  • Volker Weidermann "Das Duell", Kiepenheuer & Witsch
  • Moderation: Christoph Scheffer (hr-iNFO)

17.30 Uhr: Paul Ingendaay

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Königspark, so nennt Nuria die Madrider Casa de Campo. Zu jeder Tageszeit drängeln sich hier Frauen am Straßenrand, schauen in die dahin rollenden Autos und rufen den Fahrern ihre Tarife zu. Ein Ort des Begehrens und der Verzweiflung, des gekauften Sex und der Gewalt. Und alle treffen sich hier, die billigen Touristen genauso wie der verlogene Chefredakteur. Nuria ist Kampfsportlerin, sie hat keine Angst und passt auf die Frauen auf, schützt sie vor brutalen Freiern, den Zuhältern und sogar vor der Polizei. Paul Ingendaay erzählt in seinem neuen Madrid-Roman von einer Welt hinter der Glanzfassade.

  • Paul Ingendaay "Königspark", Piper Verlag
  • Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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