Juli Zeh, Frank Schätzing, Karen Duve
Juli Zeh, Frank Schätzing, Karen Duve Bild © Peter von Felbert /picture-alliance/dpa

+++ Adriana Altaras +++ Denis Scheck +++ Juli Zeh +++ Frank Schätzing +++ Thomas Fischer +++ Gespräch zum Film +++ Karen Duve

Videos von der ARD Bühne am Samstag, 13. Oktober, von 10 bis 14 Uhr: Adriana Altaras, Denis Scheck, Juli Zeh, Frank Schätzing, Thomas Fischer, Gespräch zum Film, Karen Duve

10 Uhr: Adriana Altaras

Adriana Altaras, Schauspielerin, Opernregisseurin und Autorin, überzeugt seit Jahren mit selbstironischem Humor und unbändigem Temperament. Ihr erstes 2012 erschienenes Buch "Totos Brille" wurde zum Bestseller und diente als Vorlage für den gleichnamigen Film. Nach "Doitscha" (2014) und "Das Meer und ich waren im besten Alter" (2017) erscheint jetzt ihr Roman: "Die jüdische Souffleuse". Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Familiengeschichte und Identität, die ihre Bücher wie ein roter Faden durchzieht, wird hier erstmals in eine fiktive Handlung im Opern-Milieu eingewoben.

Im hr1-Talk spricht Moderator Marco Schreyl mit Adriana Altars über ihr Buch, ihren Alltag als Opernregisseurin und auch darüber, wie sie die gegenwärtige Antisemitismus-Debatte erlebt.

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Adriana Altara im Gespräch

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  • Adriana Altaras "Die jüdische Souffleuse", Kiepenheuer & Witsch
  • Moderation: Marco Schreyl (hr1)

11 Uhr: Denis Scheck

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Seit vielen Jahren ist das ARD-Literaturmagazin "druckfrisch" mit Literaturkritiker Denis Scheck eine zuverlässige Orientierungshilfe im Bücherdschungel. Unverwechselbar das temporeiche Reportage-Format, in dem Denis Scheck Buchempfehlungen und Autoren präsentiert. Schecks zupackende Kritik der Spiegel-Bestseller ist der Aufreger der Sendung - was ihm nicht gefällt, landet prompt in der Tonne.

11.30 Uhr: Juli Zeh

Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Während Henning mit dem Rad gegen Wind und Steigung kämpft, rekapituliert er seine Lebenssituation. Eigentlich ist alles in Ordnung. Aber Henning fühlt sich überfordert. Als er schließlich völlig erschöpft sein Ziel erreicht, führt ihn ein Zufall auf eine gedankliche Zeitreise in seine Kindheit. Schlagartig durchlebt er wieder, was ihn einmal fast das Leben gekostet und bis heute geprägt hat. 

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Buchcover Juli Zeh "Neujahr"

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Juli Zeh veröffentlicht seit 1996 Kurzgeschichten und Essays, später auch Romane, Bühnenstücke und Kinderbücher. Internationale Beachtung fand sie mit ihrem Romandebüt "Adler und Engel". Sie wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2013) und dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015).

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  • Juli Zeh "Neujahr", Luchterhand
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)

12 Uhr: Frank Schätzing

Mit "Die Tyrannei des Schmetterlings" hat der Bestsellerautor einen atemberaubenden Thriller über eines der brisantesten Themen unserer Zeit geschrieben: Künstliche Intelligenz. Frank Schätzung beginnt seinen neuen Roman mit einem Kriminalfall und führt den Leser bald an die Grenzen des Fassbaren. Dabei wirft er ethische und philosophische Fragen auf.

Als Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, den Mord an einer Frau aufklären will, führen ihn seine Ermittlungen zu einer Forschungsanlage. Er versucht das Geheimnis der einsam im Hochgebirge gelegenen Anlage des Hightech-Konzerns Nordvisk Inc. zu ergründen und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln.

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Cover Frank Schätzing "Die Tyrannei des Schmetterlings"

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Die Ereignisse werden immer aberwitziger, die Zeit selbst scheint aus den Fugen zu geraten. Bis Luther feststellen muss, dass er sich nicht in einer anderen Zeit, sondern an einem unvorstellbar weit entfernten Ort befindet, obwohl er das kalifornische Hochgebirge scheinbar nie verlassen hat. Schätzing lässt uns tief in ein Science-Fiction-Szenario eintauchen, in dem es darum geht, welche Gefahren das "Lebendig-werden" von künstlicher Intelligenz mit sich bringt. Denn wer kontrolliert in Zukunft wen?

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  • Frank Schätzing "Die Tyrannei des Schmetterlings", Kiepenheuer & Witsch
  • Moderation: Denis Scheck (WDR)

12.30 Uhr: Thomas Fischer

Was ist eine gerechte Strafe? Gibt es sie überhaupt? Ein selbstgegebenes Regelwerk, unser Rechtssystem, ist von vielen Bedingungen abhängig und in ständiger Bewegung. Wie kein anderes Rechtsgebiet steht das Strafrecht im Fokus öffentlichen Interesses. Keiner kennt seine Entwicklung besser als der frühere Bundesrichter Thomas Fischer.

Thomas Fischer, Jahrgang 1953, war bis April 2017 Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Sein jährlicher Kommentar zum Strafgesetzbuch, die Beck'schen Kurzkommentare, gilt als die Bibel des Strafrechts. Mit seiner ZEIT Online-Kolumne "Fischer im Recht“ wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

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  • Thomas Fischer "Über das Strafen", Droemer Knaur
  • Moderation: Claudia Schick (hr-fernsehen)

13 Uhr: Gespräch zum Film "Frankfurt, Dezember 17"

Ein brutaler Angriff auf den Obdachlosen Lennard verknüpft die Schicksale dreier sehr unterschiedlicher Frauen miteinander. Für die obdachlose Sam (Ada Philine Stappenbeck) bricht nach dem Tod ihres Freundes und Beschützers eine Welt zusammen. Die Krankenschwester Irina (Lana Cooper) hat die Tat mit angesehen, wird aber zum Schweigen gezwungen, während die alleinerziehende Anne (Inga Busch) erdulden muss, wie ihr Sohn der Tat beschuldigt wird.

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  • Gespräch zum Film "Frankfurt, Dezember 17" mit Petra K. Wagner (Regie & Drehbuch) und Liane Jessen (hr)
  • Der Film läuft von 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr im ARD Kino
  • Moderation: Moderation: Cécile Schortmann (hr-fernsehen)

13.30 Uhr: Karen Duve

Ein dicker Wälzer über die Geistes- und Liebesturbulenzen der adligen Annette von Droste-Hülshoff im schönen Sommer des Jahres 1820: Während Tanten und Cousinen von Fräulein "Nette" brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. In ihrer Familie gilt sie als Enfant terrible, doch nicht für alle: Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu "Nette".

Die mit ihrem auch verfilmten Roman "Taxi" berühmt gewordene Karen Duve nimmt uns, höchst anschaulich und mit sehr trockenem Humor, mit in ein Jahrhundert, in dem so freche Fräulein wie "Nette" kein leichtes Leben hatten.

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  • Karen Duve "Fräulein Nettes kurzer Sommer", Galiani Berlin
  • Moderation: Moderation: Cécile Schortmann (hr-fernsehen)

Das Programm am Samstag ab 14 Uhr

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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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