Bas Kast, Maren Kroymann, Tim Mälzer
Bas Kast, Maren Kroymann, Tim Mälzer Bild © Mike Meyer / picture-alliance/dpa

+++ Bas Kast +++ "Flix" +++ Tim Mälzer +++ Christoph Peters +++ "Streiterinnen" mit Imogen Kogge +++ Artur Becker +++ Maren Kroymann

Videos von der ARD Bühne am Sonntag, 14. Oktober, von 14 bis 17.30 Uhr: Bas Kast, "Flix", Tim Mälzer, Christoph Peters, "Streiterinnen" mit Imogen Kogge, Artur Becker, Maren Kroymann

14 Uhr: Bas Kast

Als der Wissenschaftsautor Bas Kast an einem Frühlingsabend vor einigen Jahren beim Joggen mit Herzschmerzen zusammenbrach, rüttelte ihn das wach. Er war gerade 40 Jahre alt, kürzlich Vater geworden und ein körperliches Wrack. Dabei war er nicht unsportlich, seine Ernährung war es, die ihm Probleme bereitete.

Junkfood: Schokolade zum Frühstück, Chips zum Abendessen, seine Figur nahm es ihm nicht übel, sein Herz aber schon. Was würde passieren, wenn er so weiter machte? Bas Kast begann zu recherchieren: Er vertiefte sich in die Ernährungsmedizin, in die Biochemie des Stoffwechsels, nicht zuletzt auch in die Gerontologie, ein interdisziplinäres Fach, das den Alterungsvorgang unter die Lupe nimmt: Warum altern manche Menschen schneller als andere? Was essen besonders langlebige Völker?

Bas Kast räumt in seinem Bestseller auf mit Ernährungsmythen und Diätweisheiten, er arbeitete sich durch Studien und fasst in einfachen Regeln zusammen, wie man sich auf wissenschaftlich gesicherter Basis gesund ernähren kann.

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  • Bas Kast "Der Ernährungskompass", C. Bertelsmann
  • Moderation: Selma Üsük (hr-fernsehen)

14.30 Uhr: "Flix"

Flix, alias Felix Görmann, ist der erste deutsche Zeichner, der einen Band der franko-belgischen "Spirou"-Reihe gestalten durfte. "Spirou in Berlin" versetzt die Figuren, den Hotelpagen Spirou und seinen Reporterfreund Fantasio, in das Ostberlin der 1980er Jahre, in die Vorwendezeit. Sie sind auf der Suche nach dem verschollenen Graf Rummelsdorf, und decken dabei höchst merkwürdige Dinge auf. In Ostberlin werden Badewannen entführt, zudem treffen die Helden auf einen alten Bekannten. Viele Berliner Sehenswürdigkeiten spielen auch eine Rolle in dem rasant erzählten Comic.

Der preisgekrönte Zeichner, der in seiner Kindheit schon die mittlerweile 80 Jahre alten Spirou-Comics las, studierte in Saarbrücken und Barcelona Kommunikationsdesign und zeichnete als Diplomarbeit einen Comic. Seine Cartoonreihen werden in verschiedenen Tageszeitungen abgedruckt, er veröffentlichte zahlreiche Comicbücher, auch Adaptionen klassischer Werke wie die Fortsetzungscomics "Faust" und "Don Quijote". Flix' Comics sind Fiktion, tragen jedoch oft autobiographische Züge.

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  • "Flix" (Felix Görmann), "Spirou in Berlin", Carlsen Verlag
  • Moderation: Alex Jakubowski (ARD-aktuell)

15 Uhr: Tim Mälzer

Das neue Heimatkochbuch von Tim Mälzer stillt die Sehnsucht nach gutem Essen und kulinarischer Geborgenheit. Rund 100 Rezepte aus der guten, echten, nachhaltigen Heimatküche, begleitet von kurzen und anregenden Texten. Dabei geht es nicht nur um Gerichte, die wir seit jeher als deutsch kennen. Deutschland 2018 schmeckt auch italienisch, spanisch, türkisch und mancherorts auch schon syrisch.

Tim Mälzer arbeitete nach seiner Lehre zum Koch als Küchenchef und war zuständig für verschiedene Neueröffnungen sowie als gastronomischer Berater tätig. 2009 eröffnete sein Restaurant "Bullerei" im Hamburger Schanzenviertel. In der ARD ist er in seiner Sendung "Tim Mälzer kocht" zu sehen.

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  • Tim Mälzer "Neue Heimat - Kochbuch", Mosaik Verlag
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr3)

15.30 Uhr: Christoph Peters

Ein japanischer Gangster und seine deutsche Freundin auf der Flucht, Drogenhandel, fremdartige Rituale, schmutzige Immobiliendeals und ein paar tote Vietnamesen: Christoph Peters, vielfach ausgezeichneter Autor und profunder Kenner japanischer Sitten und Gebräuche, taucht in diesem atemberaubenden Thriller in die grausam flirrenden Abgründe des nächtlichen Tokio.

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  • Christoph Peters "Das Jahr der Katze", Luchterhand
  • Moderation: Markus Brock (3sat, arte, swr)
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16 Uhr: "Streiterinnen" - Gespräch zum Film "Keiner schiebt uns weg"

Gelsenkirchen, 1979. Der Film "Keiner schiebt uns weg" erzählt von Lilli (Alwara Höfels), Rosi und Gerda (Imogen Kogge), die gegen die ungerechte Bezahlung an ihrem Arbeitsplatz im Fotolabor vorgehen wollen. Als das Trio auf die Barrikaden geht, führt das zu Spannungen untereinander. Letztlich haben sie nur mit vereinten Kräften eine Chance, etwas zu verändern. Schließlich steht schon im Grundgesetz: Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

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Gesprächsreihe "Streiterinnen"

100 Jahre Frauenwahlrecht - Anlass für die Gesprächsreihe "Streiterinnen" - Frauenrechte = Menschenrechte. Von Donnerstag bis Sonntag, 16 Uhr, auf der ARD Bühne. Eine Kooperation von ARD, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Buchmesse.

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Doch die Realität sieht auch heute noch anders aus, weiß auch Schriftstellerin Nina George, Beirätin des PEN-Präsidiums und Beauftragte des Women Writers Commitee des PEN-Zentrums Deutschland, die sich für gleiches Recht von Autoren und Autorinnen einsetzt.

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"Streiterinnen" - Gespräch zum Film "Keiner schiebt uns weg"

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  • Gespräch zum Film mit Imogen Kogge, Katharina Trebitsch (Produzentin) und Nina George (Schriftstellerin) - Alwara Höfels, die auch teilnehmen wollte, ist leider erkrankt
  • Der Film läuft von 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr im ARD Kino
  • Moderation: Bärbel Schäfer (hr3)

16.30 Uhr: Artur Becker

Artur Becker sagt zu seinem neuen Buch: "Die Geschichte ist ernsthaft aber gleichzeitig auch eine Komödie." Die Geschichte ist auf jeden Fall eines: aberwitzig und rasant. Sie spielt an einem heißen Augustwochenende. Das polnisch-deutsche Familientreffen der Brikschinskis findet in einem neuen Hotel in Frankfurt statt, dem Lindley. Besonders für Robert ist es eine willkommene Auszeit.

Im Keller einer vietnamesischen Bar macht er Bekanntschaft mit dem britischen Ingenieur William Lindley, der schon im 19. Jahrhundert die Frankfurter Kanalisation erbaut hat. Lebende und Tote geben sich die Hand, während sein Vater im Hotel das Zeitliche segnet, die Leiche verschwindet, die Mutter in Ohnmacht fällt - und der Vater endlich in der festen Überzeugung, er sei Jesus Christus, wieder auftaucht. Der Sohn trifft einen Toten, der tote Vater kehrt zu den Lebenden zurück.

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  • Artur Becker "Der unsterbliche Mr. Lindley", Weissbooks-Verlag
  • Moderation: Ulrich Sonnenschein (hr2-kultur)

17 Uhr: Maren Kroymann

"Nachtschwester Kroymann" kann nicht nur - als Kabarettistin - unverschämte Männer aushebeln. Die Tübingerin Maren Kroymann kann auch mehr als schwäbisch. Die engagierte Feministin und Tatort-Schauspielerin kann nämlich auch noch französisch. Und das perfekt. Sie ist ausgebildete Romanistin, hat in Paris an der Sorbonne studiert. Als erprobte Hörbuchsprecherin hat sie jetzt den neuen autobiographischen Roman "Memoiren eines Mädchens" der viel beachteten französischen Autorin Annie Ernaux eingelesen.

Darin erzählt Ernaux mit schonungsloser Genauigkeit von ihrer ersten sexuellen Begegnung - von Macht, Ohnmacht und Unterwerfung. Von einer Wunde, die niemals ausgeheilt ist.

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Maren Kroymann im Gespräch

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  • Maren Kroymann liest "Annie Ernaux 'Memoiren eines Mädchens'", Der Audio Verlag
  • Moderation: Ruthard Stäblein (hr2-kultur)
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Gäste auf der ARD Bühne von Mittwoch bis Sonntag

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