Wie wird die Frankfurter Buchmesse 2021 nach der größtenteils digitalen Ausgabe von 2020 aussehen? Alle Informationen im Vorfeld der Messe bekommen Sie in unserem Ticker.

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  • Top-Thema

    Bund stützt Buchbranche und Buchmesse

    Die Buchbranche in Deutschland bekommt in der Corona-Krise weitere 50 Millionen Euro Unterstützung vom Bund. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, dem Fachmagazin "Börsenblatt". Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) habe diese Summe für die Buchhandlungen und Verlage zugesagt. Es sei nun notwendig, "sehr einfache Verteilungsmechanismen ohne aufwendige Antragstellung zu definieren", sagte Skipis.

    Der Bund hatte Verlage und Buchhandlungen im Rahmen des Konjunkturprogramms "Neustart Kultur" bereits mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro unterstützt.

    Auch die Frankfurter Buchmesse kann laut Skipis in diesem Jahr mit zusätzlicher Unterstützung vom Bund rechnen. "Das Jahr 2021 droht wegen der weiter unklaren Pandemiesituation erneut zu einem unkalkulierbaren Risiko für die Frankfurter Buchmesse zu werden", sagte Skipis. Grütters habe ihm weitere fünf Millionen Euro zur Unterstützung der im Oktober geplanten Buchmesse zugesagt.

  • Friedenspreisträger Salgado treibt Aufforstung voran

    Der Fotograf und Friedenspreisträger Sebastião Salgado und der Musiker Gilberto Gil aus Brasilien haben sich zu einem Aufforstungsprojekt zusammengeschlossen, bei dem sie in dem südamerikanischen Land eine Million Bäume pflanzen wollen - im Jahr.

    Sebastião Salgado ist weltberühmt für seine Bilder aus Kriegsgebieten und von der bedrohten Natur, im Jahr 2019 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Salgado widmet sich mit seinem 1998 gegründeten "Instituto Terra" in Aimorés im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais seit langem der Wiederaufforstung. So pflanzte das "Instituto Terra" bereits Millionen von Bäumen in der Gegend des Vale do Rio Doce.

  • Neue Kanada-Literatur im zweiten Ehrengastanlauf

    Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht in diesem Jahr weitere Literatur in deutscher Übersetzung. Kanada wird weitere 60 Bücher auf den deutschen Markt bringen. "Ob große Namen und vielversprechende Newcomer, ob Kinderbuch oder Comic, ob Fantasy oder Philosophie, Reise oder Kunst", die Vielfalt sei riesig, teilte die Buchmesse mit.

    Mehr als 200 Bücher seien anlässlich des Ehrengastauftritts 2020 bereits erschienen, hieß es. Neuankündigungen gebe es etwa von Margarete Atwood ("The Handmaid's Tale").

    Logo des Ehrengastes 2020/2021 Kanada Singular Plurality Canada Guest of Honour Frankfurt Book Fair 2020/2021
  • Jury für den Deutschen Buchpreis steht fest

    Alle Jahre wieder arbeiten sich sieben Literaturexpertinnen und -experten durch einen großen Bücherberg und küren am Ende den besten deutschsprachigen Roman. Eine Besonderheit beim Deutschen Buchpreis: Die siebenköpfige Jury wird in jedem Jahr neu besetzt. Die Akademie Deutscher Buchpreis hat diese Jury berufen: Knut Cordsen (Kulturredakteur, Bayerischer Rundfunk), Bettina Fischer (Leiterin Literaturhaus Köln), Anja Johannsen (Leiterin Literarisches Zentrum Göttingen), Richard Kämmerlings (Literarischer Korrespondent, Die Welt), Sandra Kegel (Ressortleiterin Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung), Beate Scherzer (Buchhändlerin, Proust Wörter + Töne) und Anne-Catherine Simon (Feuilleton-Redakteurin, Die Presse).

    Noch bis zum 26. März 2021 können Verlage jeweils zwei deutschsprachige Romane aus dem aktuellen oder geplanten Programm einreichen. Zusätzlich dürfen sie bis zu fünf weitere Titel empfehlen. Die Bücher müssen zwischen 1. Oktober 2020 und 21. September 2021 erschienen sein, bzw. erscheinen. Die Longlist mit 20 Titeln wird am 24. August bekannt gegeben. Daraus wählen die Jurymitglieder sechs Titel für die Shortlist, die am 21. September veröffentlicht wird. Die Buchpreis-Verleihung findet am 18. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

    Logo Deutscher Buchpreis 2021


  • Top-Thema

    Stellenabbau bei Frankfurter Buchmesse

    Der im November 2020 angekündigte Restrukturierungsprozess der Frankfurter Buchmesse ist beendet: "Die Unternehmensstrukturen wurden verschlankt, der angekündigte Stellenabbau ist weitgehend abgeschlossen", teilte die Buchmesse mit.

    "Wie viele andere Unternehmen ist auch die Frankfurter Buchmesse existentiell von der Covid-19-Pandemie betroffen. Infolgedessen mussten wir ein Restrukturierungsprogramm einleiten, das mit schmerzhaften und weitreichenden Veränderungen einhergeht", erklärte Buchmesse-Direktor Juergen Boos. Für das kommende Jahr sei die Frankfurter Buchmesse nun gut aufgestellt.

    Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse