Kehraus auf der Frankfurter Buchmesse

Was war am Sonntag auf der Frankfurter Buchmesse los? Unser Ticker zum Nachlesen.

+++ Das war die Frankfurter Buchmesse 2019 +++

19:00 Uhr: So, die Messe ist gelesen, das war die Frankfurter Buchmesse 2019. Mit einem Zeitraffer-Video vom letzten Messetag beenden wir unsere Berichterstattung aus den heiligen Messehallen. Vielen Dank fürs Mitlesen - und bis nächstes Jahr!

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zum Video Der letzte Messetag im Schnelldurchlauf

Blick in das ARD Forum
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+++ Kehraus auf der Buchmesse +++

18:45 Uhr: Kaum ist der Gong erklungen, beginnt hier auf der Buchmesse schon der Abbau. Wo eben noch Autoren gelauscht und in Büchern geblättert wurde, türmen sich Müllberge. Und die Regale der Verlage sind längst leer.

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Abbau auf der Frankfurter Buchmesse
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+++ Buchmesse knackt 300.000er-Marke +++

18:40 Uhr: Na, wer sagt es denn? Die Buchmesse hat die 300.000er-Marke geknackt. Insgesamt kamen 302.267 Besucherinnen und Besucher zur weltgrößten Bücherschau. Das entspricht einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (285.024). Die Zahl der Fachbesucher von Mittwoch bis Donnerstag lag bei 144.572 (2018: 142.016), die Zahl der Privatbesucher am Wochenende bei 157.695 (2018: 144.409).

+++ Die Streiterinnen: Feminismus ist ein Kampf +++

17:47 Uhr: Offiziell ist die Frankfurter Buchmesse jetzt seit rund einer Viertelstunde vorbei, aber wir haben noch ein bisschen was für Sie: Geballte Frauenpower auf der ARD Bühne. Dr. Bitch Ray, Alice Hasters und Julia Korbik diskutierten in der Reihe "Streiterinnen" über Feminismus, Rassismus und andere Arten der Diskriminierung. "Feminismus ist nichts Angenehmes - Feminismus ist ein Kampf", stellte Rapperin Dr. Bitch Ray klar. Das sei manchmal frustrierend und schmerzhaft, ergänzte Journalistin Julia Korbik.

Mit Moderatorin Bärbel Schäfer sprachen die drei Frauen über Fuck-Off-Momente, positiven Rassismus und die Bedeutung des Internets für ihren Kampf.

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zum Video "Streiterinnen" mit Dr. Bitch Ray, Alice Hasters und Julia Korbik

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+++ Das Messe-Ende naht - Erster Gong ist ertönt +++

17:26 Uhr: In wenigen Minuten endet die diesjährige Buchmesse in Frankfurt. Gerade ist der erste Gong ertönt, der die Besucher darauf hinweist, dass sie sich nun so langsam von den Büchern lösen und den Weg Richtung Ausgang antreten müssen.

+++ Übergabe der Ehrengastrolle +++

17:10 Uhr: Der traditionelle Abschluss der Frankfurter Buchmesse ist die Übergabe der Ehrengastrolle - in diesem Jahr von Norwegen an Kanada. Und wie immer saßen am Sonntag zwei Teams mit sehr unterschiedlichen emotionalen Zuständen im Ehrengastpavillon. Auf der einen Seite die Delegation aus Norwegen - erschöpft und auch ein wenig erstaunt darüber, dass jetzt alles so schnell vorbei war. Auf der anderen Seite die Kanadier, die sich laut jubelnd auf ihren Auftritt 2020 freuten, gleichzeitig jedoch ahnten, auf welche Mammutaufgabe sie sich da eingelassen haben. "Wir werden jetzt nicht weinen", forderte Buchmesse-Chef Juergen Boos und tatsächlich wurde erst einmal kräftig gelacht.

Der norwegische Autor Erlend Loe und die kanadische Autorin Margaret Atwood begaben sich in einen munteren Vergleiche-Wettstreit. 13 Einwohner leben in Norwegen auf einem Quadratkilometer. "Da ein Ehrengastland zu finden, in dem es noch weniger sind, ist schon eine Kunst", witzelte Loe. In Kanada sind es gerade mal drei. "Wir haben auch mehr Bäume und Bären", punktete Margaret Atwood - Loe gab sich ziemlich schnell geschlagen. "Aber bei Euch ist es viel wärmer, Ihr könnt sogar schwimmen gehen", fügte Atwood hinzu. Selten ging es bei einer Gastrollenübergabe lockerer zu. "Ihr seid schon zwei coole Socken", brachte Boos es auf den Punkt.

Übergabe der Gastrolle der Frankfurter Buchmesse von Norwegen an Kanada

Ein letztes Mal erklang das mottogebende Gedicht "Det er den draumen - The dream we carry" bevor Margit Walsø die Gastrolle an die Organisations-Verantwortliche Kanadas, Caroline Fortin, übergab. "Wir haben viel Arbeit vor uns und ich glaube, wir werden Sie überraschen", gab sie als Versprechen für 2020.

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+++ Buchmesse will 300.000er-Marke knacken +++

16:45 Uhr: Noch ist die Buchmesse nicht zu Ende, da kommt schon eine erste Bilanz: Demnach verzeichnet die weltgrößte Buchschau ein Plus beim Lesepublikum und bei den Fachbesuchern. Kurz vor Schließung der Tore hofften die Organisatoren in diesem Jahr die Marke von 300.000 Besuchern zu schaffen. Nach den letzten Prognosen wurde bei den Fachbesuchern ein Plus von 1,8 Prozent und am Publikumswochenende sogar ein Zuwachs von acht Prozent verzeichnet. 2018 waren an den fünf Tagen etwa 285.000 Besucher gekommen. Am Wochenende strömten zahlreiche Bücherfreunde auf die Messe. Es gab volle Hallen, Gedränge vor den Lesebühnen und lange Schlangen bei Signierstunden.

"Es ist sehr voll und wir sind sehr zufrieden", sagte Buchmessen-Sprecherin Kathrin Grün. Der Zuwachs beim Publikum liege auch daran, dass die Buchmesse in diesem Jahr nicht während der hessischen Herbstferien stattgefunden habe. An den Messeständen der Verlage informierten sich die Besucher über Neuerscheinungen und Bestseller. 7.450 Aussteller aus 104 Ländern waren dabei, etwas weniger als 2018.

Das Getümmel auf der Buchmesse von oben.

+++ Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen +++

16:20 Uhr: Was wollen weiße Menschen nicht über Rassismus hören? Darüber hat Alice Hasters ein Buch geschrieben - und uns diese Frage im Interview auch nochmal kompakt beantwortet. Sie schreibt über Alltagsrassismus in Deutschland, den sie als BIPoC erfährt. BIPoC, das steht für Black/Indigenous/Person of Color, kommt aus dem Amerikanischen und ist der Begriff, den Alice Hasters für sich selbst auch in Anspruch nimmt. "Es ist wichtig, dass auch weiße Personen anerkennen, dass sie Teil des rassisischen Systems sind", sagt sie im Video und erklärt außerdem, ob sie sich eine Welt ohne Rassismus vorstellen kann.

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zum Video Drei Fragen an Alice Hasters

Autorin Alice Hasters
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+++ "Don't be german!": Literaturgala auf Youtube +++

15:55 Uhr: "Wo Literatur ist, ist auch immer Hoffnung." Mit diesen Worten begrüßte Bärbel Schäfer am Samstagabend die Gäste zur ersten Literaturgala auf der Frankfurter Buchmesse. Tatsächlich war eine Riege von Top-Literaten auf der Bühne im Congress Center zu sehen und zu hören: Margaret Atwood, Ken Follett, Maja Lunde, Elif Shafak, Colson Whitehead und Bela B Felsenheimer. "Genießen sie! Don't be german, be emotional! Gründen Sie Familien!", rief Bärbel Schäfer den Gästen im vollen Saal zu Beginn der Gala überschwänglich zu. Also, hier ist das Video. Viel Spaß!

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+++ Atwood setzt auf Greta +++

15:30 Uhr: Margaret Atwood gilt als Königin der Dystopie - und gibt sich auf der Buchmesse dennoch optimistisch, wenn sie an die Zukunft denkt. Auf der Bühne im Norwegen-Pavillon erzählte sie heute, dass sie große Hoffnungen in die junge Generation unter dem Einfluss von Greta Thunberg setzt. "Greta und die jungen Menschen haben es geschafft, dass die Politiker Klimaschutz als wichtiges Thema sehen", sagt sie.

Atwoods Vater war Biologe, deswegen war ihr die Umwelt schon immer wichtig - und auch deren Schutz. Sie appellierte an die Menschen, sich jetzt zu entscheiden: "In 95 Jahren werden wir sehen: Entweder ist es das Ende der Menschheit - oder wir werden sagen: Wir haben es geschafft." Einen ganz konkreten Rat hat sie auch noch: "Wählt nicht den, dessen Name nicht genannt werden darf" - eine Anspielung auf den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

Margaret Atwood

+++ Neun Fragen an die "Lochmanns" +++

15:15 Uhr: Die "Lochis" sind erwachsen geworden und heißen jetzt die "Lochmanns". Nach sieben Jahren haben die Social-Media-Stars Schluss gemacht mit lustigen Videos auf Youtube. Über ihren rasanten Aufstieg haben sie jetzt - im zarten Alter von 20 - gleich mal ihre erste Biografie "Willkommen Realität" geschrieben. 2,7 Millionen Follower pushen die Verkaufszahlen natürlich und so haben es Heiko und Roman auch gleich auf die Spiegel-Beststellerliste geschafft.

 In unserem Video verraten die Zwillinge, ob sie Darmstadt oder Berlin bevorzugen und wer von ihnen eigentlich gar kein Social-Media-Profi ist.

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zum Video Die "Lochmanns" im Entweder-Oder-Interview

Die Lochis
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+++ Bachelor statt Weltkrekord +++

14:35 Uhr: Anders als ursprünglich angekündigt, kam es heute nicht zum Weltrekordversuch des Fußball-Freestyle-Meisters Marcel Gurk. Er bereite sich gerade auf seinen Bachelor vor und sei für den speziellen Trick nicht im richtigen Training, offenbarte der Ballkünstler vor wartendem Publikum. Stattdessen führte er einige seiner beliebtesten Kunststücke vor und übte gemeinsam mit Kindern an weiteren Tricks.

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Marcel Gurk bei einigen Tricks auf der Frankfurter Buchmesse
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+++ Forscher: Schlafen ist wie Frisörbesuch +++

14:00 Uhr: Albrecht Vorster schaut sich oft tagelang Videos von Schnecken an - und das beruflich. An den Tierchen erforscht der Biologe, warum wir schlafen und was im Schlaf alles in unserem Gehirn passiert. "Es ist definitiv keine Zeit der Ruhe", erklärte er heute auf der ARD Bühne. "Im Schlaf wird so viel rumgeschraubt und gewerkelt, wie zu keinem anderen Zeitpunkt am Tag."

Albrecht Vorster

Das sei fast wie bei einem Frisörbesuch, findet der Forscher. "Ich sage immer, schlafen ist wie waschen, schneiden, legen." Das Gehirn werde von Proteinresten befreit, sprich gewaschen. Auch geschnitten wird im Schlaf: "Die Synapsen werden zurückgestutzt, wie bei einem Obstbaumschnitt im Frühjahr", sagte der Schlafforscher. Beim "Legen" werde dann Ordnung ins Hirn gebracht: "Das Wissen des Tages wird quervernetzt mit dem, was in der Vergangenheit war." Das bewirkt, dass wir klüger aufwachen, als wir eingeschlafen sind, wie Vorster erklärte. Das ist sogar bei seinen Schnecken so.

Toll, wird mancher jetzt denken: Das macht das Konzept "Winterschlaf" noch ein wenig attraktiver. Nein, sagt der Forscher, denn das ist kein echter Schlaf, sondern ein Überdauerungszustand. Der wirkt sich sogar eher negativ aus, so Vorster: "Wir sollten uns nicht wünschen, in den Winterschlaf zu fallen. Die Tiere sind danach wirklich strohdumm." In seinem Buch "Warum wir schlafen" beantwortet der Forscher außerdem, wie man Albträume los wird und das Restless Legs Syndrom bekämpfen kann.

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zum Video Schlafforscher Vorster auf der ARD Bühne

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+++ PEN: Autoren in Geheimgefängnissen in Eritrea +++

13:50 Uhr: In Eritrea sind nach Angaben der Schriftstellervereinigung PEN mehrere Publizisten seit Jahren in Geheimgefängnissen ohne Anklage und Urteil eingesperrt. So befinde sich der eritreisch-schwedische Autor und Journalist Dawid Isaak seit 2001 in Isolationshaft, sagte der Writers-in-Prison-Beauftragte des österreichischen PEN, Wolfgang Martin Roth, heute auf der Frankfurter Buchmesse. Die eritreische Diktatur verweigere sämtliche Informationen dazu: "Da beißen wir auf Granit." Für die Familie des 54-Jährigen bedeute dies "Folter durch Ungewissheit". Nach Angaben der Tochter des Autors, Betlehem Isaak, gab es seit 2005, als ihr Vater wenige Tage in Freiheit war, kein Lebenszeichen mehr von ihm. "Ich glaube immer noch, dass er lebt, aber ich weiß überhaupt nichts", sagte sie. Dawit Isaak hatte in Schweden gelebt. Als Eritrea 1993 unabhängig wurde, kehrte er in sein Land zurück und gründete die erste unabhängige Zeitung "Selit". Im Jahr 2001 wurde er verhaftet, wie viele andere.

+++ Märchenhafter Spaß in der ARD Fotobox +++

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zur Bildergalerie Schnappschüsse aus der ARD Fotobox

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13:20 Uhr: Nach dieser emotionalen Friedenspreis-Vergabe heißt es erstmal durchatmen. Als Kontrastprogramm bietet sich auf der Buchmesse die ARD Fotobox an. Um "Lichtgemälde" geht es dort nicht, eher um ganz profane Schnappschüsse. Lustig sind sie aber auf jeden Fall. Klicken sie sich doch einfach mal durch. Oder machen Sie selbst mit.

Foto aus der ARD Fotobox auf der Frankfurter Buchmesse 2019

+++ Emotionale Dankesrede von Friedenspreisträger Salgado +++

12:35 Uhr: Mit einer emotionalen Dankesrede hat sich Sebastião Salgado in der Frankfurter Paulskirche für die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels bedankt. Seine Rede war ein Appell an uns alle, die Augen nicht zu verschließen - vor Kriegen, Vertreibung, dem Klimawandel und der Abholzung des Amazonas. "Meine Sprache ist das Licht", sagte Salgado. "Denn es ist auch und vor allem die Mission, Licht auf Ungerechtigkeit zu werfen, die meine Arbeit als Sozialfotograf bestimmt." Hier finden Sie den ausführlichen Beitrag zur feierlichen Vergabe des Friedenspreises in der Paulskirche.

+++ Fotograf Salgado mit Friedenspreis ausgezeichnet +++

12:05 Uhr: Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat soeben in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. Mit dem 75-Jährigen wurde ein Künstler ausgezeichnet, "der mit seinen Fotografien soziale Gerechtigkeit und Frieden fordert und der weltweit geführten Debatte um Natur- und Klimaschutz Dringlichkeit verleiht", hieß es in der Begründung der Stiftung. Zugleich habe er mit seinem "Instituto Terra" eine Einrichtung geschaffen, die einen direkten Beitrag zur Wiederbelebung von Biodiversität und Ökosystemen leiste.

Laudator Wim Wenders

Filmregisseur Wim Wenders sagte in seiner Laudatio: "Uns an der Schönheit und Erhabenheit der Erde so teilhaben zu lassen, das kann nur einer, der vorher ihre Abgründe geschaut hat, der die Hölle und das Fegefeuer durchquert hat, und der dem Horror selbst ins Auge geschaut hat, zu dem Menschen fähig sind." Salgado male oder zeichne mit Licht. Seine "Lichtgemälde" führten einem dem "großen Frieden, nach dem sich unser Planet sehnt, vor Augen". Salgado ist der erste Fotograf, der den Friedenspreis erhalten hat. Wenn Sie seine Dankesrede verfolgen wollen: Das ZDF überträgt live.

Heinrich Riethmüller und Sebastião Salgado

+++ Kreisch-Alarm bei den "Lochmanns" +++

11:55 Uhr: Der Altersdurchschnitt vor der ARD Bühne ist rapide gesunken: Die "Lochis" sprachen dort nämlich gerade über ihr Buch, ihren Abschied von Youtube und ihre neue Identität als die "Lochmanns". Die Youtube-Stars und Musiker lockten vor allem junge Mädchen vor die Bühne, viele übertrugen den Talk per Videochat an Freunde zu Hause. Gekreischt wird vermutlich erst später, wenn Heiko und Roman Lochmann auf der Open Air Stage auftreten und dort lesen, singen und Autogramme geben - oder Selfies machen.

"Lochmanns" auf der ARD Bühne der Frankfurter Buchmesse

+++ Jetzt live: Friedenspreisvergabe an Sebastião Salgado +++

11:00 Uhr: So, jetzt geht's los: In der Frankfurter Paulskirche wird dem brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Das ZDF überträgt live.

+++ Fjörtoft, König Otto und Fitnesstrainig im Weltraum +++

9:50 Uhr: Literatur ist nicht alles auf der Buchmesse, auch Fußball, Basketball oder das Weltall spielen eine Rolle. Eintracht-Legende Jan Aage Fjörtoft mag's international, König Otto alias Otto Rehhagel wundert sich, dass Goethe in Schulen oft nicht mehr gelesen wird, und die italienische Austronautin Samantha Cristoforetti erzählt, wie sie im All gegen Osteoporose kämpfte. Und Basketball-Star Dirk Nowitzki genießt einfach nur. Wie bunt die Messe ist, hat hessenschau-Reporterin Janine Hilpmann in Bild und Ton eingefangen.

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zum Video Die bunte Vielfalt der Frankfurter Buchmesse

Hessenschau bom 19.10.2019
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+++ Flugausfälle am Frankfurter Flughafen +++

9:35 Uhr: Der Warnstreik der Flugbegleiter erschwert dem einen oder anderen Buchmesse-Besucher heute womöglich die An- oder Abreise. Auch am Frankfurter Flughafen wurden am Morgen bereits vereinzelte Flüge annulliert. Eigentlich wollte die Kabinengewerkschaft Ufo nur bis 11 Uhr streiken, jetzt wurde der Ausstand aber bis 24 Uhr verlängert. Hier erfahren Sie alles rund um den Warnstreik und seine Auswirkungen auf den Flugverkehr.

+++ Warteschlangen vor den Eingängen +++

9:00 Uhr: In diesen Minuten öffnet die Buchmesse ihre Pforten für Besucher - und viele stehen schon Schlange vor den Eingängen. Tipp: Wenn Sie schnell durch den Sicherheitscheck kommen wollen, nehmen Sie möglichst wenig Gepäck mit.

Warteschlange vor dem Eingang zur Frankfurter Buchmesse

+++ So originell sind die Cosplayer kostümiert +++

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Auch der Buchmesse-Sonntag ist wieder bunt und fröhlich, denn die Cosplayer sind am Start. Wir zeigen Ihnen die phantasievollen Figuren im Video. Heute finden übrigens auf der Buchmesse die Deutschen Cosplaymeisterschaften statt. In unserer Bildergalerie bekommen Sie auch einen Eindruck, wie bunt's hier auf der Messe zugeht.

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Cosplayerin verkleidet als - wir wissen es nicht - das haarige Ding hat Stoßzähne und ein Geweih sowie leuchtende Augen.
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+++ Sebastião Salgado erhält Friedenspreis +++

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8:15 Uhr: Das ist sicher der wichtigste Termin des Tages: Sebastião Salgado nimmt am Vormittag in der Frankfurter Paulskirche zum Abschluss der Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen. Es werde ein Künstler ausgezeichnet, "der mit seinen Fotografien soziale Gerechtigkeit und Frieden fordert und der weltweit geführten Debatte um Natur- und Klimaschutz Dringlichkeit verleiht", hieß es zur Begründung. Die Laudatio auf den 75-Jährigen hält Autor und Filmregisseur Wim Wenders, der Salgado in dem oscarnominierten Dokumentarfilm "Das Salz der Erde" (noch bis Donnerstag in der ARD Mediathek zu sehen) porträtierte. Das ZDF überträgt ab 11.00 live.

+++ Letzter Buchmesse-Tag +++

8:15 Uhr: Die 71. Frankfurter Buchmesse geht nach fünf Tagen zu Ende. Am zweiten und letzten Publikumstag werden nochmal Zehntausende von Besuchern erwartet. Autoren, Stars, Cosplayer - alle sind am Sonntag noch einmal zu Gast. Hier geht's zu unserem Überblick: Das ist los am Sonntag.

+++ Gäste auf der ARD Bühne am Sonntag +++

8:10 Uhr: Guten Morgen und willkommen zum Buchmesse-Endspurt! Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse wird der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an den Fotografen Sebastião Salgado verliehen. Unterdessen tummeln sich auf der Messe Cosplayer und Prominente in großer Menge. Sie wollen ein Promi- oder Autorengespräch auf der ARD Bühne verfolgen? Hier geht's zum Überblick am Sonntag: 10 bis 14 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Alle Talks können Sie auch bei uns im Livestream sehen oder im Anschluss als Video.

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