Open Books Aufmacher / Cover

Rund um den Frankfurter Römer herrscht vom 15. bis 19. Oktober Ausnahmezustand: Das Lesefest Open Books, das zur Buchmesse stattfindet, hat die Innenstadt dann fest im Griff. Die meisten Lesungen und Autoren-Dates sind kostenlos. Mancherorts geht es norwegisch zu.

Das Lesefest Open Books, das parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet, wird in diesem Jahr noch größer: Über 240 Autoren versammeln sich in 172 Lesungen rund um den Römer für ein vielfältiges Kulturprogramm. Über 12.000 Besucher kamen im Vorjahr zu dem von der Stadt organisierten Lesefest - so viele, dass an einigen Lesungen nicht alle Interessierten teilnehmen konnten.

Deswegen breitet sich das Festival in diesem Jahr bis in die neue Altstadt aus. "Open Books, das ist auch 2019 das Lesefest im Herzen der Stadt. Dank der neuen Altstadt gewinnen wir ein wunderschönes Quartier hinzu, das den gewachsenen Bedarf an Räumen deckt", erklärt die Leiterin von Open Books, Sonja Vandenrath.

Literatur im Römer

Das Highlight von Open Books ist die zweitägige Literaturveranstaltung "Literatur im Römer" - bekannte Autoren sprechen hier in größerer Runde über ihre neu erschienenen Bücher. Auch diesjährige Longlist-Schriftsteller wie Nora Bossong, Katerina Poladjan, Jan Peter Bremer und Alexander Osang sind vertreten. Wann? Mittwoch, 16. Oktober und Donnerstag, 17. Oktober. Beginn: 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für alle, die bei diesen beiden Veranstaltungen keinen Platz mehr bekommen, gibt es einen kleinen Trost. Es gibt eine Tonübertragung auf den Römerberg - eine Hör-Lesung unter freiem Himmel ist also garantiert.

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Eintritt frei - mit wenigen Ausnahmen

Der Eintritt zu den über 170 Veranstaltungen ist frei. Nur die Eröffungsveranstaltung (bereits ausverkauft) in der Nationalbibliothek sowie "Teil der Bewegung. Text an Musik" am 19.10. im Frankfurter Salon (5 Euro) und die Open Party am 19.10. im Literaturhaus (7 Euro, erm. 4 Euro) kosten Eintritt.

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Unter den Open-Books-Autoren werden viele Schriftsteller aus Norwegen sein. Mit dem diesjährigen Buchmesse-Ehrengast setzt auch Open Books einen Schwerpunkt auf das gerade mal fünf Millionen Einwohner zählende Land. Norwegen stellt während der Buchmesse seine kulturelle Vielfalt vor: Zu erleben sind neben Lesungen auch Ausstellungen, Konzerte, Performances, Theater und Filmvorführungen.

An allen Tagen werden norwegische Autoren in Lesungen ihre aktuellen Werke präsentieren. Jostein Gaarder, der Autor von "Sophies Welt", ist am Donnerstag, 17. Oktober, um 18 Uhr im Schauspiel zu Gast.

Lesespaß für die ganz Kleinen

Grüffelo Kinderbuchfigur

"Open Books Kids" findet am Wochende der Messetage statt. Am Samstag und Sonntag gibt es für Kinder zahlreiche Veranstaltungen im Jungen Museum. Hier stellen Autoren ihre Kinderbücher vor und der Grüffelo feiert seinen 20. Geburtstag. Kinder ab 4 Jahren können am Samstag, den 19. Oktober, um 17 Uhr bei der Grüffelo-Show mitsingen und -tanzen.

Anti-Smartphone-Raum gegen mediale Dauerberieselung

Digitial Detoxing ohne Smartphone - das geht im "Slow Reading Room". Dieser feiert in diesem Jahr seine Neuauflage und bietet damit eine Entschleunigungskur nach dem stressigen Messebesuch oder der Hektik auf der Arbeit. Bei einem Tee, gemütlich auf dem Sofa, können Besucher sich hier in die Bücherwelt stürzen und in den Herbst-Neuerscheinungen versinken. Das Gemeindehaus St. Paulsgemeinde verwandelt hierzu einen seiner Räume in ein Paradies der Ruhe. Buch statt Smartphone, lautet die Devise.

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Von Mittwoch bis Freitag öffnet der "Slow Reading Room" im Gemeindehaus der St. Paulsgemeinde von 17 bis 21 Uhr, am Samstag schon ab 15.30 Uhr.

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