Die Frankfurter Buchmesse 2022. Alles, was rund um die Messe passiert, erfahren Sie in unserem Ticker.

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  • Vorverkauf für Radiokulturnacht und Hörbuchnacht

    Die ARD-Radiokulturnacht und die hr2-Hörbuchnacht gehören zu den Höhepunkten rund um die Frankfurter Buchmesse. Für beide Veranstaltungen, die im Sendesaal des Hessischen Rundfunks stattfinden, hat jetzt der Vorverkauf begonnen.

    Bei der ARD-Radiokulturnacht, Freitag, 21. Oktober, können Sie diese Autorinnen und Autoren erleben: Juri Andruchowytsch, Lukas Bärfuss, Karen Duve, Theresia Enzensberger, Michel Friedman, Joshua Groß, Dörte Hansen, Ulrike Herrmann, Edgar Reitz, Elvira Sastre, Karl Schlögel, Jasmin Schreiber, Mithu Sanyal und den oder die Buchpreisträger:in 2022. Vince Ebert wird außerdem pointierte Passagen aus "Lichtblick statt Blackout" präsentieren.

    In der hr2-Hörbuchnacht, Samstag, 22. Oktober, dreht sich alles um Hörbuch-Neuerscheinungen. Prämiert wird das "Hörbuch des Jahres". Mit dabei sind unter anderem Wladimir Kaminer, Christian Brückner, Omid-Paul Eftekhari, Claudia Ott, Camilla Renschke, Dirk Stermann, und Martin Vischer. Musikalisch wird der Abend begleitet von den "Gramophoniacs".

  • Top-Thema

    Spanisches Königspaar wird Buchmesse eröffnen

    "Weitgehend physisch" soll sie wieder stattfinden, die Frankfurter Buchmesse 2022. Doch auch wenn wieder mehr los sein wird auf dem Messegelände: Wie in unbeschwerten Vor-Corona-Zeiten wird es auch in diesem Jahr nicht werden. Immerhin: Es wird königlicher Besuch erwartet.

  • Schau zu Exil-Schriftstellern

    Das PEN-Zentrum Deutschland zeigt bis Mitte Oktober eine Ausstellung mit Fotografien von verfolgten Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die in Deutschland im Exil leben. Die Fotos aus alltäglichen Situationen sollen die Menschen hinter den Geschichten vorstellen. Zu den Fotos etwa von Kholoud Charaf aus Syrien, Stella Nyanzi aus Uganda oder Umar Abdul Nasser aus Irak gibt es Texte der Dichter und biografische Informationen.

    Die Schau "Weil ich beschlossen habe, mich nie bezwingen zu lassen" ist montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr, in der PEN-Geschäftsstelle in Darmstadt zu sehen und soll danach auf der Frankfurter Buchmesse gezeigt werden.

    Ein dunkelhäutiger Rücken mit verheilten Wunden - großflächige Narben - zwei Hände, die einander berühren.
  • Buchmesse erhält den Julius-Campe-Preis

    Der Julius-Campe-Preis des Hoffmann und Campe Verlages geht in diesem Jahr an die Frankfurter Buchmesse. "Die Frankfurter Buchmesse steht für die Vielfalt und Freiheit der Literatur und für den Wert des Lesens", begründete Verleger Tim Jung am Mittwoch in Hamburg. Sie sei nach wie vor das weltweit bedeutendste Forum für Literatur. Die Auszeichnung wird demnach an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich auf herausragende Weise für literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste einsetzen.

    Der Preis ist mit 99 Flaschen Wein und des bei Hoffmann und Campe erschienenen "Faksimiles", eine originalgetreue Nachbildung eines handschriftlichen Orginals, der "Französischen Zustände" von Heinrich Heine dotiert. Der Preis wird während der Buchmesse im Pavillon auf der Agora verliehen.

  • Prozess gegen Friedenspreisträgerin Dangarembga vertagt

    Ein Gericht in Simbabwe hat das Urteil gegen die Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga am Freitag vertagt. Dangarembga, die 2021 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hatte, wird in ihrer Heimat öffentlicher Aufruf zur Gewalt, Friedensbruch und Bigotterie vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung drohen der Autorin mehrere Jahre Haft. Das Gericht vertagte den Urteilsspruch jedoch auf den 29. September, da Dangarembgas Mitangeklagte, die Journalistin Julie Barnes, am Freitag nicht anwesend war.

    Dangarembga, die vor zwei Jahren bei regierungskritischen Protesten kurzzeitig verhaftet worden war, weist alle Anschuldigungen von sich. Die 63-Jährige muss sich vor einem Antikorruptionsgerichtshof in Harare rechtfertigen, der direkt Präsident Emmerson Mnangagwa untersteht. Der Prozess zieht sich seit vielen Monaten hin. Dangarembga erschien bereits 31 Mal vor Gericht.

  • Top-Thema

    Longlist für den Deutschen Buchpreis 2022 veröffentlicht

    Alle Jahre wieder stellt sich die spannende Frage: Wer hat den besten Roman des Jahres geschrieben und bekommt dafür den Deutschen Buchpreis? Ab sofort ist die Diskussionsgrundlage ein wenig übersichtlicher, denn eine 7-köpfige Jury hat sich durch einen sehr hohen Bücherstapel gearbeitet und hier ist sie: die Longlist mit 20 Titeln.

  • Buchmesse erwartet Aussteller aus 80 Ländern

    Aussteller aus mehr als 80 Ländern und prominente Autoren aus aller Welt werden Teil der 74. Frankfurter Buchmesse im Oktober sein. Alle großen Verlagsgruppen, darunter Penguin Random House, Holtzbrinck und Bonnier, hätten sich angemeldet, teilte Buchmesse-Direktor Juergen Boos erklärte am Mittwoch in Frankfurt mit. Rund 70 Länderstände werden den Angaben zufolge in Frankfurt präsentiert. Wieder Präsenz zeigen demnach auch die asiatischen Buchmärkte. Ebenfalls vor Ort seien der Streamingdienst Spotify und erstmals auch das Videoportal TikTok.

    Boos erklärte, die pandemische Lage im Herbst werde bei der Planung berücksichtigt. Man stehe im Austausch mit der zuständigen Behörde und werde alle im Oktober geltende Anforderungen an das Hygiene- und Sicherheitskonzept erfüllen. Die Frankfurter Bücherschau findet in diesem Jahr vom 19. bis 23. Oktober statt. Als Ehrengast präsentiert sich Spanien unter dem Motto "Creatividad Desbordante - Sprühende Kreativität". Boos kündigte zudem einen Themenschwerpunkt Ukraine an.

  • Blind Date mit Buchpreis-Nominierten

    Für den Deutschen Buchpreis 2022 nominierte Autorinnen und Autoren stellen im September bei zehn "Blind-Date-Lesungen" in ganz Deutschland ihre Romane vor. Das kündigte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt an.

    Das Besondere an dem Format: Das Publikum in der jeweiligen Buchhandlung erfährt erst am Abend selbst, welche Autorin oder welcher Autor zu Gast sein wird. In Hessen finden Lesungen in Marburg und Frankfurt statt. Die 20 Titel umfassende "Longlist" wird am 23. August bekanntgegeben.

  • Friedenspreis: Salzmann hält Laudatio

    Sasha Marianna Salzmann wird bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels die Laudatio auf den Preisträger Serhij Zadan halten. Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag mit. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 23. Oktober statt.

    Salzmann gründete das Kultur- und Gesellschaftsmagazins "Freitext" mit und war 2017 und 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im eigenen Werk bezieht sich Salzmann immer wieder auf die Texte Serhij Zhadans. 

    Sasha Marianna Salzmann
  • Buchbranche spürt Krise

    Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine wirken sich auch auf den deutschen Buchmarkt aus. Steigende Kosten bei Papier, Energie und Personal machten der Branche zu schaffen und stellten sie nach zwei Jahren Pandemie vor neue Hürden, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Frankfurt mit. Die allgemeine Kaufzurückhaltung zeige sich auch im Buchhandel, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Kraus vom Cleff.

    Demnach lag der Umsatz des Buchhandels in den ersten sechs Monaten 2022 um drei Prozent hinter dem ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres 2019 zurück - allerdings um 0,7 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2021, das "sehr stark von der Pandemie gezeichnet war". Kraus vom Cleff forderte politische Unterstützung für die Buchbranche. Er nannte etwa eine Reduzierung der Mehrwertsteuer für Bücher, strukturelle Förderungen sowie Programme zur Belebung der Innenstädte.

    Dabei kam die Buchbranche den Angaben zufolge vergleichsweise gut durch die Pandemie: So stieg der Gesamtumsatz 2021 im Vergleich zu 2020 um 3,5 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro.

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    So kam der Buchhandel durch die Pandemie

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  • Top-Thema

    Friedenspreis für Serhij Zhadan

    Der ukrainische Schriftsteller und Musiker Serhij Zhadan erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. "Wir ehren den ukrainischen Schriftsteller und Musiker für sein herausragendes künstlerisches Werk sowie für seine humanitäre Haltung, mit der er sich den Menschen im Krieg zuwendet und ihnen unter Einsatz seines Lebens hilft", begründet der Stiftungsrat seine Entscheidung. Der Friedenspreis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 23. Oktober in der Paulskirche übergeben.

  • Top-Thema

    Was Spanien auf der Buchmesse bieten will

    Noch vier Monate bis zur Buchmesse in Frankfurt – für den Ehrengast beginnt die finale Planungsphase. Spanien will im Oktober "Kreativität versprühen" und verspricht den Auftritt von 200 Autorinnen und Autoren. Ach ja: Drinks und besondere Früchte hat der Ehrengast auch im Gepäck.

  • Friedenspreisträgerin Dangarembga vor Gericht

    Die Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga steht seit Dienstag in ihrem Heimatland Simbabwe vor Gericht. Der Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels würden unter anderem ein Aufruf zur Gewalt und ein Verstoß gegen Corona-Auflagen auf einer Demonstration im Juli 2020 vorgeworfen, sagte eine Sprecherin von Dangarembgas deutschem Verlag Orlanda dem Evangelischen Pressedienst (epd).

    Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels äußerte sich besorgt. Der Antikorruptionsgerichtshof in Simbabwes Hauptstadt Harare unterstehe direkt dem autokratischen Präsidenten Emmerson Mnangagwa. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohten der 62-Jährigen mehrere Jahre Haft. Die Zeugenaussagen am ersten Prozesstag bezeichnete ein Sprecher des Börsenvereins als "skurril und schwammig".

  • Buchmesse unterstützt ukrainische Verlage

    Die Frankfurter Buchmesse ruft zur Unterstützung der ukrainischen Buchbranche auf und will ukrainischer Literatur weltweit Sichtbarkeit verleihen. Wie Buchmesse-Direktor Juergen Boos am Montag in Frankfurt mitteilte, können ukrainische Verleger und Autoren demnach beim Branchentreffen vom 19. bis 23. Oktober in Frankfurt kostenlos ihre Publikationen präsentieren.

    Um ukrainische Literatur und Kultur international mehr sichtbar zu machen, reise eine Kollektion von Büchern ukrainischer Autoren und Illustratoren, die auf Deutsch veröffentlicht wurden, um die Welt und werde auf Buchmessen ausgestellt, als nächstes in Warschau und Prag. Die Kollektion "Books from Ukraine" (Bücher aus der Ukraine) ist auch auf der gleichnamigen Internetseite zu sehen.

    Gemeinsam mit dem ukrainischen Verlags- und Buchhandelsverband (UPBA) haben die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe den Angaben zufolge auch ein Hilfsprojekt für ukrainische Verlage, Buchhandlungen und Autoren gestartet und informieren über weitere Hilfen aus der Buchbranche.

    Menschen an einem Stand mit vielen Büchern und einigen Leuchten dazwischen.
  • Top-Thema

    Buchmesse zufrieden mit Anmeldungen

    Die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse blicken positiv auf die weltweit größte Bücherschau im Oktober. Man sei mit dem Anmeldestand sehr zufrieden, teilte die Messe auf Anfrage des Fachmagazins "buchreport" mit. Die Halle für die deutschsprachigen Verlage sei fast ausgebucht und auch die Rückmeldungen der internationalen Verlage seien zufriedenstellend. Aktuell hätten sich Aussteller aus knapp 60 Ländern angemeldet.

    Man arbeite gemeinsam mit den Behörden an einem geeigneten Hygiene-Konzept, zitiert das Magazin die Verantwortlichen. Momentan gehe man aber davon aus, dass es bei der Durchführung vom 19. bis zum 23. Oktober keine nennenswerten Einschränkungen geben werde. 2020 war die Buchmesse wegen der Corona-Pandemie ausgefallen, 2021 fand sie in deutlich kleinerer Version statt. Ehrengast ist in diesem Jahr Spanien.

  • Kanada-Ausstellung der Schirn ausgezeichnet

    Die Ausstellung "Magnetic North. Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940" der Frankfurter Schirn ist am Mittwoch mit dem Preis "Ausgezeichnet Ausgestellt" der Dr. Marschner Stiftung ausgezeichnet worden. "Magnetic North" versammelte 2021 die Ikonen der kanadischen Moderne und präsentierte sie zusammen mit zeitgenössischen Indigenen Positionen.

    Die Jury lobte in ihrer Begründung die kulturhistorische Einordnung der kanadischen Landschaftsmaler der sogenannten Group of Seven und die Verknüpfung mit gegenwärtigen (post-)kolonialen Debatten um die First Nations. Die Schau gehörte zum Begleit-Programm des Buchmesse-Ehrengasts Norwegen, der seinen Gastauftritt wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschieben musste.

    Ausstellung "Magnetic North" in der Kunsthalle Schirn
  • Top-Thema

    Buchpreis: Neuer Rekord bei Einreichungen

    Der Deutsche Buchpreis verzeichnet das dritte Jahr in Folge einen Rekord bei der Zahl der Einreichungen. 124 deutschsprachige Verlage schickten insgesamt 202 Titel ins Rennen um den Roman des Jahres. Das sind fünf Titel mehr als im 2021, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Jeder Verlag konnte maximal zwei Titel einreichen, die zwischen Oktober 2021 und dem 20. September 2022 erschienen sind oder noch erscheinen.

    Die Jury des Deutschen Buchpreises entscheidet in einem mehrstufigen Auswahlverfahren über den Roman des Jahres. Am 23. August werden die 20 nominierten Titel der Longlist bekanntgegeben, am 20. September wird die Shortlist veröffentlicht. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober statt. Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben.

  • Ein neues Image für den bösen Wolf

    Rotkäppchen trägt jetzt blau, und der böse Wolf ist eigentlich doch ein Guter: Im neuen Bilderbuch des Wiesbadener Bestseller-Autors Nico Sternbaum werden Märchenstereotype auf den Kopf gestellt. Warum das gut ist – und ein Psychologe die klassischen Märchen trotzdem verteidigt.

  • Top-Thema

    Frankfurter Buchmesse prüft früheren Termin ab 2023

    Traditionell findet die Frankfurter Buchmesse im Herbst statt. Doch in dieser Zeit steigt auch die Zahl der Corona-Infektionen. Deshalb könnte die Bücherschau künftig früher stattfinden.

  • "Gerechte Bildung funktioniert nur über die Sprache"

    Er kam selbst als Kind als Flüchtling aus dem Irak: Junis Sultan ist Lehrer und hat ein Buch über seine Fluchterfahrungen geschrieben. Er sagt im Interview: Die Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Auch für die Kinder, die jetzt aus der Ukraine nach Deutschland kommen.

  • Messe setzt Veranstaltungen in Russland aus

    Die Messe Frankfurt setzt wegen der russischen Invasion in die Ukraine bis auf Weiteres alle Veranstaltungen in Russland aus. Dies habe die Geschäftsführung entschieden, teilte das vom Land Hessen und der Stadt Frankfurt getragene Unternehmen am Dienstag mit. "Die Messe Frankfurt unterstützt alle Sanktionsmaßnahmen der Bundesregierung."

    Die Russlandgeschäfte laufen über die 2002 gegründete Tochter Messe Frankfurt RUS in Moskau mit rund 50 Beschäftigten. Vor wenigen Tagen hatte die Frankfurter Messegesellschaft mitgeteilt, dass in Russland 17 verschiedene Veranstaltungen organisiert werden, die in regulären, pandemiefreien Zeiten von 3.900 Ausstellern und 155.000 Besuchern genutzt würden.

    Auch Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse verurteilte den russischen Angriff am Dienstag scharf. Es sei eine Verletzung des Völkerrechts, schrieb er in einer Mitteilung. Die Zusammenarbeit mit staatlichen russischen Organisationen werde ausgesetzt. Gleichzeitig sicherte er ukrainischen Verlegern die volle Unterstützung zu.

  • Top-Thema

    Diese Jury entscheidet über Deutschen Buchpreis

    Alle Jahre wieder arbeiten sich sieben Literaturexpertinnen und -experten durch einen großen Bücherberg und küren am Ende den besten deutschsprachigen Roman. Eine Besonderheit beim Deutschen Buchpreis: Die siebenköpfige Jury wird in jedem Jahr neu besetzt. Die Akademie Deutscher Buchpreis hat diese Jury berufen: Erich Klein (freier Kritiker, Wien), Frank Menden (stories! Die Buchhandlung, Hamburg), Uli Ormanns (Agnes Buchhandlung, Köln), Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich), Selma Wels (Kuratorin und Moderatorin, Frankfurt), Jan Wiele (FAZ), Miriam Zeh (Deutschlandfunk Kultur).

    Noch bis zum 25. März 2022 können Verlage jeweils zwei deutschsprachige Romane aus dem aktuellen oder geplanten Programm einreichen. Zusätzlich dürfen sie bis zu fünf weitere Titel empfehlen. Die Bücher müssen zwischen 1. Oktober 2021 und 20. September 2022 erschienen sein, bzw. erscheinen. Die Longlist mit 20 Titeln wird am 23. August bekannt gegeben. Daraus wählen die Jurymitglieder sechs Titel für die Shortlist, die am 20. September veröffentlicht wird. Die Buchpreis-Verleihung findet am 17. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt.

    Buchpreis-Jury: V.l.n.r.: Selma Wels, Uli Ormanns, Erich Klein, Miriam Zeh, Frank Menden, Isabelle Vonlanthen, Jan Wiele
  • Die Buchmesse 2021 in der Rückschau

    Das war die Buchmesse 2021 - alle unsere Ticker-Einträge können Sie hier noch einmal nachlesen: