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Ermittlungen am Fuße der Herkules. Bild © hr

Kassel = hessisch Sibirien? Im neuen hr-Tatort "Das Monster von Kassel" kommt die Nordhessen-Metropole ziemlich gut weg. Grund ist ein besonderer Kniff des Regisseurs.

Videobeitrag
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zum Video "Tatort": Frankfurter Kommissare ermitteln in Kassel

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In ihrem aktuellen Fall haben es die Tatort-Kommissare Anna Janneke und Paul Brix mit einem grausigen Mord zu tun: Die zerstückelte Leiche des 17-jährigen Luke Rohde wird gefunden. Während der Zuschauer schnell erfährt, wer der Mörder ist, ermitteln Janneke und Brix in Kassel, wo Luke und seine Familie wohnen. Ganz nebenbei bekommt der Zuschauer die Stadt von ihrer schönsten Seite zu sehen.

Das Wahrzeichen

Er ist das Kasseler Wahrzeichen schlechthin: der Herkules, die Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herakles im Bergpark Wilhelmshöhe. Der Herkules ist gleich mehrfach zu sehen.

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Beeindruckend: Der Blick vom Herkules auf die Wasserspiele. Bild © hr

In "Das Monster von Kassel" fand am Fuße des Herkules eine Party statt - von der der 17-jährige Luke nicht zurückkam. Die Ermittler suchen nun nach Spuren.

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Auf der Besucherterrasse versuchen die Ermittler, den Mord an Luke aufzuklären. Bild © hr

Brix hat einmal mehr den richtigen Riecher: Er rekonstruiert Lukes letzte Stunden - und rückt Kassel ganz beiläufig in das schönstmögliche Licht.

Pracht-Alleen und grüne Wege

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Der Kniff von Regisseur Umut Dag: Er lässt Brix durch Kassel radeln - zum Beispiel über die prachtvolle Wilhelmshöher Allee. Die Straße ist die auffälligste Verkehrsachse der Stadt und läuft direkt auf den Bergpark Wilhelmshöhe zu.

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Brix auf Spurensuche. Bild © hr

Brix' Weg führt auch über die Berliner Brücke, die eigentlich weiter nördlich liegt als die Wilhelmshöher Allee ...

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Brix auf der Berliner Brücke, die über Bahngleise führt. Bild © hr

... am Ende landet er auf einer Fußgängerbrücke, die wiederum ganz im Kasseler Süden liegt. Daneben findet er die entscheidenden Hinweise.

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Die Fußgängerbrücke führt über die A49. Bild © hr
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Straße mit Geschichte und Gebäude mit Schwung

Im Stadtcafé in der Treppenstraße besprechen sich die Kommissare. Die Treppenstraße wurde 1953 eröffnet, sie ist die erste Fußgängerzone Deutschlands.

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Eines der bekannten Kasseler Cafés: das Stadtcafé Treppenstraße. Bild © hr

Auch hier wurde - ganz stilecht - gedreht: im Polizeipräsidium Nordhessen.

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Gebäude mit Schwung: Das Polizeipräsidium Nordhessen ist das flächenmäßig größte der sieben hessischen Präsidien. Bild © hr

Lukes letzte Überreste werden am Ende auf dem Kasseler Hauptfriedhof gefunden. Er liegt wie das Polizeipräsidium im Norden der Stadt. Hier liegt unter anderem Ludwig Emil Grimm begraben, der Malerbruder der berühmten Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm.

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Drehort Hauptfriedhof. Bild © hr
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Sendung: hessenschau, 12.05.2019, 19.30 Uhr