Die AfD hatte Anzeige gegen mehrere documenta-Verantwortliche gestellt, die Ermittler kommen zum Ergebnis: Der Untreue-Verdacht ließ sich nicht erhärten.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ihre Vorermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen die documenta gGmbH eingestellt. Einem Sprecher zufolge hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

Die AfD-Fraktion in Kassel hatte im Zusammenhang mit dem bei der Ausstellung entstandenen Defizit im Herbst 2017 Strafanzeige gegen verschiedene Verantwortliche gestellt. Die Ermittler fanden demnach aber keinen Hinweis auf entfremdete Gelder oder Vorsatz.

Bei der documenta war ein Defizit von knapp 5 Millionen Euro entstanden, die Geschäftsführerin musste deshalb gehen.