Lichter Filmfest - Atlas - Third King
Rainer Bock in "Atlas" (li.), Kelvin Burkard als GI Jamar Parker in "The Third King". Bild © 235 Filmproduktion, Gerald von Foris, Neopol Film, Montage: hr

Kriminelle Immobiliengeschäfte, ein Flüchtling aus Kamerun, eine Frankfurter Superheldin: Beim 12. Lichter Filmfest sind wieder jede Menge Perlen zu sehen. Wir haben fünf Highlights herausgesucht.

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hs

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Vom 26. bis 31. März öffnet das 12. Lichter Filmfest die Vorhänge in mehreren Frankfurter Kinos. Auf dem Programm stehen ausgewählte deutsche und internationale Streifen, Virtual-Reality-Erlebnisse, aber auch in Hessen produzierte Filme. Wir präsentieren fünf hessische Highlights.

Atlas

Das Drama "Atlas" wartet mit einem ganz großen Charakterdarsteller auf: Seit er 2009 in Michael Hanekes "Das weiße Band" und zuletzt in der vierten Staffel der US-amerikanischen Serie "Better Call Saul" mitgespielt hat, gehört Rainer Bock zu den gefragtesten deutschen Schauspielern.

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In "Atlas" spielt er nun Walter, einen 60 Jahre alten Möbelpacker, der für seinen halbseidenen Chef Zwangsräumungen von Frankfurter Wohnungen durchführt. Bei einer dieser Räumungen trifft Walter auf seinen Sohn, den er vor mehr als 30 Jahren im Stich lassen musste. Jetzt will er helfen, muss sich dafür aber mit einem kriminellen Clan anlegen, der über Immobiliengeschäfte Geld wäscht.

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Wann? Wo?

29. März, 18 Uhr, Harmonie Kinos

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Warum Sie den Film sehen sollten: "Atlas" ist eine der deutschen Produktionen des Jahres - dank eines grandiosen Rainer Bock und eines Drehbuchs, das spannend und berührend zugleich ist.

Yves' Versprechen

Warum machen sich Migranten auf den Weg nach Norden? Und das immer wieder, auch wenn sie abgeschoben wurden? Die Frankfurter Dokumentarfilmerin Melanie Gärtner hat Yves begleitet, einen Mann aus Kamerun, der es bis nach Spanien geschafft hat. Dann wurde er erwischt und wieder nach Kamerun geschickt. Aus Scham, es nicht geschafft zu haben, brach er den Kontakt zu seiner Familie ab und machte sich wieder auf den Weg.

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Wann? Wo?

26. März, 19.30 Uhr, Theater Willy Praml, Naxoshalle

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Warum Sie den Film sehen sollten: "Yves' Versprechen" eröffnet eine andere Perspektive auf das Flüchtlingsthema, das lange sämtliche Medien beherrscht hat. Der Film zeichnet einfühlsam die Familienstrukturen in Kamerun und Yves' Schicksal in Europa nach.

Die sagenhaften Vier

Hauptfigur des Animationsfilms ist Marnie, eine dicke, verwöhnte Hauskatze. Sie hat tonnenweise Spielsachen und sogar einen Fernseher, auf dem sie am liebsten Agentenfilme sieht. Da taucht Onkel Paul auf, der dubiose Bruder ihres Frauchens. Paul setzt Marnie aus. Zum ersten Mal in Freiheit und auf sich alleine gestellt, trifft sie einen flüchtigen Wachhund, einen entlaufenden Hahn und einen als Zebra verkleideten Esel. Spannende Abenteuer warten auf das ungleiche Quartett. 

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Wann? Wo?

30. März, 14.30 Uhr, Harmonie Kinos

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Warum Sie den Film sehen sollten: Der überwiegend in Frankfurt animierte Streifen ist an das Grimm-Märchen der Bremer Stadtmusikanten angelehnt. Eine charmante Geschichte über Mut, Abenteuer und Freundschaft.

In My Room

Was würden Sie tun, wenn Sie der letzte Mensch auf der Erde wären? Ein altbekanntes Science-Fiction-Motiv, diesmal inszeniert vom Marburger Filmemacher Ulrich Köhler: Kameramann Armin (Hans Löw) findet sich eines Morgens allein auf der Welt wieder. Statt sich mit der Frage zu quälen, warum alle anderen Menschen verschwunden sind, wird er Kartoffelbauer und Tierzüchter. Alles läuft gut – bis klar wird, dass da doch noch jemand ist. Die Italienerin Kirsi (Elena Radonicich) taucht auf und mit ihr die Frage: Was tun mit der neu gewonnenen Zweisamkeit?

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Wann? Wo?

30. März, 15 Uhr, Theater Willy Praml, Naxoshalle

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Warum Sie den Film sehen sollten: Der Film ist eine herrlich gefilmte und großartig gespielte Charakter- und Männlichkeitsstudie.

Die regionalen Kurzfilme

Ein Highlight für sich ist das regionale Kurzfilmprogramm, genannt seien nur drei Beispiele: Da ist der Filmemacher Jannik Gensler aus Klein-Krotzenburg (Offenbach), der mit seinem Neunminüter "Unter Schülern" auf Homophobie im Klassenzimmer aufmerksam machen will.

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Der Künstler Daniel Hartlaub wiederum begleitet in einem animierten Zweiminüter die Superheldin "Rosalie" auf ihren Streifzügen durch die Frankfurter Nacht. Und im preisgekrönten Streifen "The Third King" rettet sich ein schwarzer GI im zweiten Weltkrieg in eine einsame Jagdhütte – in Sicherheit ist er hier aber nicht.

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Wann? Wo?

28. und 29.3., je 21 Uhr in der Pupille

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Warum Sie das Kurzfilmprogramm nicht verpassen sollten: Hier werden neue Talente entdeckt.