Die Preisträger stehen auf der Bühne.

Sieben Produktionen haben die begehrte Auszeichnung des Bremer Fernsehpreises 2021 erhalten. Gleich zweimal wurden hessenschau-Beiträge prämiert: eine Live-Reportage über eine Bombenentschärfung und eine "Ode an das Grau" der Corona-Zeit.

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Sechs Produktionen und eine Moderatorin sind am späten Freitagabend mit dem Bremer Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Für besondere Leistungen im Regionalfernsehen wurden der Hessische Rundfunk, Radio Bremen, der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) geehrt. Die hessenschau gewann dabei gleich doppelt.

"Ode an das Grau" ist bester Beitrag

In der Kategorie "Bester Beitrag vom Tag für den Tag“ gewann die "Ode an das Grau" der hessenschau vom 19. November 2020. "Die Reime von Autor Martin Ammeling bringen unsere Gefühle auf den Punkt, die Bilder fangen die Stimmung ein, wie man es in der Corona-Zeit selten gesehen hat" - so urteilte die Jury um ARD-Moderator Frank Plasberg.

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Bombenentschärfung in Frankfurt: War es Mut oder Verzweiflung?

Den Preis für die beste Live-Reportage erhielt die "Liveschalte Bombe" von Philipp Wellhöfer in der hessenschau vom 19. Mai dieses Jahres. "Wir rätseln immer noch. War es der Mut der Verzweiflung oder ist dieser Mann einfach ein angstfreies Naturtalent?" sagte Laudatorin Gesa Eberl. Höhepunkt sei gewesen, dass der Reporter selbst die Regie einer Live-Sendung übernahm, "als er merkt, jetzt geht’s zur Sache". Als "ganz großes Reporter-Fernsehen" lobte Frank Plasberg die Reportage.

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Philipp Wellhöfer mit Mikrofon in der Hand.
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Über eine "Riesenwertschätzung für das hessenschau-Team" freute sich Redaktionsleiterin Nina Pater. In der Corona-Krise seien alle im Dienst der rund eine halbe Million Menschen, die abends die wichtigsten Themen aus Hessen in der Sendung verfolgten, über sich hinausgewachsen. "Dann auch noch den 'Oscar der dritten Programme' gleich im Doppelpack nach Hessen zu holen, ist einfach ein großartiges Gefühl und eine große Anerkennung", sagte Pater. Zum ersten Mal erhielt die hessenschau Preise beim Bremer Fernsehpreis.

Fünf weitere Auszeichnungen

In der Sparte "Beste Moderation" wurde Désirée Rösch für eine WDR-Sendung der "Lokalzeit" geehrt. Das Regionalmagazin "buten un binnen" von Radio Bremen erhielt für den Beitrag "Geheime Dokumente der Brebau: Wohnungen in Bremen nur für Weiße?" den Preis in der Kategorie "Beste investigative Leistung". Die "Meinungsmelder" von "buten un binnen" wurden als "Bestes crossmediales Projekt" geehrt.

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Alle sieben Gewinner-Beiträge des Bremer Fernsehpreises 2021 gibt es zum Nachschauen auf der Webseite von Radio Bremen.

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In der Kategorie "Beste leichte Hand", bei der es um Beiträge aus dem Bereich Humor, Satire und Schräges geht, wurde die WDR-Sendung "Besser so: Leben für das Rindvieh" ausgezeichnet. Der Sonderpreis der Jury ging an den RBB-Beitrag "Sicherheitsfirmen" aus der "Abendschau" Ende Juni 2021.

Der Bremer Fernsehpreis wird im Auftrag der ARD vergeben und zeichnet die besten Angebote der regionalen deutschsprachigen Fernsehprogramme des vergangenen Jahres aus. Der Preis wird mit Unterbrechungen seit 1974 verliehen.

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