Der Historiker Tobias Freimüller, stellvertretender Direktor des Fritz-Bauer- Instituts an der Universität Frankfurt, ist für eine Studie zur Geschichte jüdischen Lebens in Frankfurt nach 1945 ausgezeichnet worden.

Freimüller erhielt den mit 10.000 dotierten Rosl und Paul Arnsberg-Preis der Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2019, wie die Goethe-Universität am Freitag mitteilte. Er zeichne in seiner Habilitationsschrift nach, wie es in den Folgejahren gelang, allmählich wieder Institutionen für jüdisches Leben zu etablieren.