Frankfurts OB Feldmann (SPD) schneidet im Beisein seiner Amtsvorgängerin Roth (CDU, 3.v.r.) bei der offiziellen Eröffnung der Altstadt ein Band durch.
Frankfurts OB Feldmann (SPD) schneidet im Beisein seiner Amtsvorgängerin Roth (CDU, 3.v.r.) bei der offiziellen Eröffnung der Altstadt ein Band durch. Bild © picture-alliance/dpa

Die neue Frankfurter Altstadt ist nun auch offiziell eröffnet. Mehr als 250.000 Besucher werden an diesem Wochenende zum pompösen Altstadt-Fest erwartet. Für Oberbürgermeister Peter Feldmann wird es "das Ereignis des Jahres".

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Mit neu arrangierten Melodien aus dem Popsong "Leuchtturm" von Nena endete am Freitag der Festakt zur Eröffnung der neuen Frankfurter Altstadt - vorgetragen von Musikern der Neuen Philharmonie. Und genau das soll das neue Quartier werden: ein Leuchtturm für die Stadt.

Und ein Anziehungspunkt für rund zehn Millionen Touristen pro Jahr, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in seiner Begrüßung betonte, sowie ein "Wohnzimmer" für die Frankfurter, wie der Architekt Christoph Mäckler sagte. Er hielt als Vorsitzender des Gestaltungsbeirats die Festrede und unterstrich, die Neugestaltung des Quartiers zwischen Dom und Römer habe eine Vorbildfunktion "weit über die Grenzen der Stadt hinaus".

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"Das Ereignis des Jahres"

Im Beisein der ehemaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) hatte Feldmann in der Altstadt zuvor symbolisch ein rotes Band durchgeschnitten: "Wir geben heute der Stadt Herz und Seele zurück", sagt er dabei. Beim darauf folgenden Festakt in der Paulskirche sparte er nicht an Superlativen: Die Eröffnung der Altstadt sei "das Ereignis des Jahres", ganz Frankfurt habe auf diesen Moment gewartet.

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Als die Altstadt noch nach gesalzenen Schweinedärmen roch

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Mit dem Wiederaufbau habe die Stadt ein Projekt realisiert, "das die Menschen in ihrem Herzen berührt", denn es atme den Geist der Gemeinschaft Frankfurts. In der Altstadt habe mit der Messe die Internationalität der Stadt und auch ihr Reichtum ihren Anfang genommen.

Altstadt wurde durch Bomben zerstört

Der Grundstein für das umstrittene 200-Millionen-Euro-Projekt war vor sechseinhalb Jahren gelegt worden. Zwischen Dom und Römerberg wurden in den vergangenen Jahren auf einer Fläche von nur sieben Hektar 35 Häuser zum Teil originalgetreu wiederaufgebaut. An der Stelle stand vorher das aus dem Jahr 1972 stammende Technische Rathaus, das abgerissen wurde.

Die Frankfurter Altstadt, die vor dem Zweiten Weltkrieg zu den größten Fachwerkvierteln in Deutschland gehörte, wurde 1944 im Bombenhagel der Alliierten fast komplett zerstört - beim Festakt in der Paulskirche wurde denn auch den Opfern des NS-Regimes und der Angriffe auf die Altstadt gedacht.

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Bürgerfest mit Drohnenshow

Am Wochenende gibt es ein großes Fest, zu dem die Stadt mehr als 250.000 Besucher erwartet. Die Stadt bietet ein Programm, das 1,5 Millionen Euro kostet - unter anderem mit einer Drohnenshow am Samstagabend.

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Die Bauzäune waren bereits Anfang Mai gefallen. Seitdem ist der Ort ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher - darunter viele Touristen - geworden. Jeden Tag flanieren nach einer Zählung der Stadt dort rund 7.000 Menschen.

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